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21

Donnerstag, 29. Mai 2014, 16:04

Nun habe ich die Literaturstellen im Funkamateur herausgesucht: DL3AO im FA 7/07, Seite 742, Nachlese in Heft 8/07. DK3HA stellt ein Selbstbaugerät im FA 9/2010, S 944 vor.
73 Wolfgang

22

Donnerstag, 29. Mai 2014, 16:49

Hallo,

den Gedanken von Wolfgang mit dem L-Glied kann ich hier mit meinen Möglichkeiten einmal aufgreifen.

Der automatische Antennentuner meines K1 verwendet ein L-Glied inTiefpass-Schaltung zur Anpassung. Nach erfolgter Anpassung können die vom Tuner ermittelten L- und C- Werte, sowie die Position der Kapazität abgerufen werden. Hieraus lässt sich dann die angepasste Impedanz zurück rechnen, die man dann mit den vom VNA gemessen Werten vergleichen kann.

Wenn das Wetter etwas trockener ist, werde ich einmal eine entsprechende Messanordnung im Garten aufbauen.

Ich gehe hierbei einmal davon aus, das der Antennentuner, der ja nun tatsächlich eine Anpassung ermittelt hat, dann den genaueren Wert liefert, oder sehe ich das falsch?

Hallo Wolfgang,
ich würde sagen JA! Der minivna-Pro war mit dem Programmgenerator von Delphi unter Windows von einem norwegischen Programmierer in der Bedienung der Hardware geschaffen worden. Der von Wimo zulässige Messbereich umfasst einen Wert Z=1-1000 Ohm.

OM Dietmar DL2SBA hatte später, als ich auch einen minivna-Pro besaß, die Software neu in Java programmiert und es wurden auch Firmware Updates im minivna-Pro erforderlich. Um die Messergebnisse zu betätigen, werde ich OM Dietmar auf diesen Thread verweisen.

Die geplanten Vergleichsmessungen können nur ein Ergebnis bringen, wenn der Stahler auf 30m abgestimmt ist und beide Fälle neu vermessen werden. Dann aber eine Hochpassschaltung benutzen, Drehko in Serie und Spule von der Antenne gegen Masse. Dann bleibt der PA-Transistor bei einer Antenne mit L/2 Resonanz heil und das PI-Filter bleibt auf 50 Ohm.
Vy 72/73 de Gerhard

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DC4LO« (29. Mai 2014, 20:16)


23

Freitag, 30. Mai 2014, 10:25

Herzlichen Dank für die prima Diskussion ! :)

Hier noch ein Beitrag von AA3RL, den mir DF5DW geschickt hat:

http://www.qsl.net/aa3rl/ant2.html

Ich meine: Schön zusammengestellte Informationen darüber, welchen Einfluß die
Höhe über Grund auf Fußpunktimpedanz und Strahlungscharakteristik
eines Dipols hat.

Darüber hinaus wäre es tatsächlich interessant zu erfahren, wie's mit
der Impedanz am Strahlerende aussieht.



Beste 73 aus dem Sauerland


Rolf
73 de Rolf, DK9DQ

24

Samstag, 31. Mai 2014, 18:52

Hallo,

ich habe die Antenne heute einmal neu aufgehängt und die Impedanzen für 4 Frequenzen ermittelt.

Zunächst wurde die Antenne an den K1 angeschlossen (Adapter BNC auf 4mm Bananenbuchsen). Dann wurde bei 4 Frequenzen abgestimmt und die vom Antennentuner ermittelten L/C Werte, sowie die Position des C ermittelt. Hieraus wurden dann die jeweiligen Impedanzen zurück gerechnet.

Anschließend wurden die Impedanzen für die 4 Frequenzen mit dem 'niniVNA pro' ermitteln.

Hier nun die Ergebnistabelle:

Ich werde mir auf jeden Fall einmal ein L-Glied, wie im Artikel von DL3AO im FA 7/2007 beschrieben, aufbauen, und die Sache damit einmal weiter verfolgen.


73, Wolfgang
»DL2KI« hat folgendes Bild angehängt:
  • rlw_140531.png

25

Samstag, 31. Mai 2014, 22:12

Hallo Wolfgang,

vielen Dank für das Posten Deiner Meßergebnisse!

Frage zum Versuchsaufbau: Waren bei der miniVNA - Messung die Versorgungskabel des K1 ebenfalls z.B an Masse angeschlossen? Ich könnte mir vorstellen, dass diese Leitungen mit ins Antennensystem eingehen, im Sinne eines Gegengewichtes, was die erstaunlichen Unterschiede teilweise erklären könnte, vor allem in Fällen, bei denen keine Halbwellenresonanz vorliegt.

An anderer Stelle in diesem Forum hatte ich von ähnlichen Problemen gelesen, die beim Abstimmen einer MP1 Antenne mittels Analyser auftraten. Beim Anschluß des TRX mit allen seinen Kabeln verschob sich der Abstimmpunkt erheblich.

73 Wolfgang

26

Sonntag, 1. Juni 2014, 06:56

Hallo Rolf

Ich möchte Deine ursprüngliche Frage nach modellierten Impedanzwerten im Anhang beantworten.

@Wolfgang (DL2KI) Hast Du Setup und Berechnung getestet, indem Du die Antenne durch einen Widerstand im Kiloohmbereich und einer eventuell parallel geschalteten Kapazität ersetzt hast?

73 de Andreas
»HB9EHI« hat folgende Datei angehängt:

27

Sonntag, 1. Juni 2014, 10:03

Hallo,

@Wolfgang (DL1GWW)

Bei den Messungen war der Antennendraht von der Spitze eines Spieth-Mastes zu einem Gartentisch aufgehängt. Winkel ca. 45°. Die beiden Radials führten vom Tisch lose auf die Wiese. Auf dem Tisch stand der K1, mit einem sehr kurzen Kabel an einem Blei-Gel Akku. Die Antennendrähte waren über einen Adapter BNC-4mm Terminals angeschlossen. Bei der Messung mit dem miniVNA pro wurde dieser neben den K1 gelegt, und der BNC-Adapter umgeklemmt. Der miniVNA pro war mit einem kurzen USB-Kabel mit einem Laptop verbunden.

Ich hatte noch versuchsweise meinen, sonst bei bei Doublet-Antennen verwendeten, Balun für undefinierte Impedanz (Hallo Ha-Jo) anstelle des BNC-Adapters verwendet. Dieser verschiebt die Messkurve bei der VNA-Messung etwas. Dann musste ich die Mesungen jedoch aus Zeitgründen abbrechen, so dass ich hier keine Werte mit dem K1-Tuner ermitteln konnnte.

Es ist natürlich fast unmöglich hier eine normgerechte Konfiguration zu verwenden, die reproduzierbar ist. Beim Nachvollziehen der Messungen muss man diese daher immer komplett, in der gerade vorhandenen Konfiguration, durchführen.

Die Messwerte selbst kann ich im Moment nicht interpretieren, da mir hier auch Erfahrung fehlt. Es ist aber ein interessantes Betätigungsfeld. Ich bin hier in diese Diskussion "geschlittert" , ohne entsprechende Erfahrung im Berech der Messungen an solchen Drahtantennen, und habe einfach einmal etwas praktisches zu der Diskussion beigetragen wollen. Offenbar belebt das eine solche Diskussion eher, als Beiträge ohne konkreten Inhalt.

Vielleicht kann ja jemand mit mehr Erfahrung die Messungen einmal nachvollziehen und interpretieren.

Letztendlich lässt sich die Antenne ja anpassen (mit K1 Tuner und auch mit ZMatch-4), so dass man damit definitiv funken kann. Ich werde aber nochmal einige Feldstärkevergleiche mit anderen Antennen durchführen.

Bei der MP-1 gebe ich Dir recht. Die Messungen sind sehr stark von der Konfiguration abhängig. Ich verwende die Antenne bereits seit einigen Jahren. Aus der praktischen Sicht war es immer möglich ein SWV nahe 1,0 ohne Antennentuner zu erreichen. Von daher sind VNA-Messungen zur Überprüfung der Anpassung eigentlich nicht erforderlich.

Man muss hier auch beachten, das "die Antenne" nicht die MP-1 alleine ist, sondern das System aus MP-1 und "Umgebung" (Radials, Kabel, Sperrglied/Betamatch, ...). Bei Messungen mit VNA oder Antennenanalyser, ist die "Umgebung" (und damit auch die Antenne ) daher immer eine andere.

@Andreas (HB9EAI)

Nein, habe ich nicht gemacht, Andreas.

Ich wollte mit meinem Beitrag lediglich einmal mit etwas konkretem zur Diskussion beitragen. Mir selbst fehlt hier jede Erfahrung mit der Thematik. Insgesamt ist das Thema jedoch für mich interessant, so dass ich hier auch einmal weiter experimentieren werde. Von daher danke für Deinen Anhang. Ich muss mich damit erst einmal mal näher beschäftigen.


Als Ergänzung hier noch eine Info zur Bluetooth Verbindung zu miniVNA pro, die sich aus meinen Antennenmessungen ergeben hat. http://www.qrpforum.de/index.php?page=Thread&threadID=9414


73, Wolfgang
DL2KI

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »DL2KI« (1. Juni 2014, 11:16)