Teleskop-Antennenstäbe mit 6-8 Metern Länge

  • Hi,

    in der neuen cq-DL ist im Artikel über die HamRadio ein Satz, der mich neugierig macht :)

    "Als Trend ist uns auf der HAM RADIO ohnehin aufgefallen, dass vermehrt besonders lange Teleskop-Antennenstäbe angeboten und eingesetzt werden, die geschätzt eine Länge von bis zu 6...8 m erreichen können."

    Verschätzt oder kennt jemand da die Bezugsquelle? Die max. Länge, die ich kenne, sind die 5.60 Meter der chinesischen Hersteller.

    73!

    Peter DL3NAA

    DL3NAA
    Name: Peter
    QTH: Kehl (JN38VN)
    DOK B14, HSC 1023, VHSC 186
    QRP von 80 Meter bis 10 Meter CW

    Life is too short for QRP!

    Satis longa vita - Das Leben ist lange genug! (Seneca)

    In QRP the challenge is to "break" the pile-up...................in QRO the challenge is NOT to break components! (Zitat DL5RBW)

  • Hallo Peter,

    "Als Trend ist uns auf der HAM RADIO ohnehin aufgefallen, dass vermehrt besonders lange Teleskop-Antennenstäbe angeboten und eingesetzt werden, die geschätzt eine Länge von bis zu 6...8 m erreichen können."

    Verschätzt oder kennt jemand da die Bezugsquelle? Die max. Länge, die ich kenne, sind die 5.60 Meter der chinesischen Hersteller.

    bei WiMo sind 7,6 m lange Stäbe von Chameleon erhältlich.

    72/73 de Ingo, DK3RED - Don't forget: the fun is the power!

  • Danke für die Info, Ingo! M10 wäre mir persönlich lieber, aber coole Länge für 10 MHz!

    73!

    Peter DL3NAA

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  • Sehr gute Länge um den DP200 elektrisch richtig aufzupeppen. Mechanisch dürfte das ein Problem beim Einsatz als Dipol werden.

    Insgesamt eine Gute Sache Vertikals und Dipole im Wirkungsgrad zu verbessern.

    Gibt es die Stäbe schon bei Aliexpress etc?

    73 de Ingo

  • Sehr gute Länge um den DP200 elektrisch richtig aufzupeppen. Mechanisch dürfte das ein Problem beim Einsatz als Dipol werden.

    Hi Ingo,

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    (ab 05:45)

    Schaut definitiv nicht so aus, als wäre eine horizontale Anordnung mechanisch "überleben"...

    Gibt es die Stäbe schon bei Aliexpress etc?

    Hab noch nichts gesehen!

    73!

    Peter DL3NAA

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  • Wer es noch länger haben will: Alpha hat 34.5 ft (10,50 Meter) Teleskope.

    2-40M, 34' 6" Telescopic Element
    Laser engraved with “Alpha Antenna”, not Chinese junk re-branded with a Return Address label.
    www.alphaantenna.com
    SS34+ Vertikale VHF-HF-Antenne
    2–40 Meter vertikal ist perfekt für EmComm, POTA, SOTA, DXpeditionen und andere tragbare Bereitstellungen.
    www.alphaantenna.com

    73!

    Peter DL3NAA

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  • Ok, das ist zu teuer oder und nicht verfügbar.

    Ich habe eine 1m Verlängerung für 30 und 40m mit Alu Rohr und neuen Spulen für den DP 200 in Planung. Die Spulen sind dann 1m von der Einspeisung entfernt.

    Der Wirkungsgrad ist mit der Anordnung deutlich besser.

    Außerdem kommt das ganze auf ein 7,5 m hohes Lichtstativ.

  • Hallo zusammen,

    ungeachtet einer (technischen) Verfügbarkeit von immer länger werdenden Teleskopantennen würde ich den Aspekt der Windlast hier nicht außer acht lassen wollen.

    Teleskopantennen sind eben trotzdem keine Fiberglasmasten, die einen "Nordseewind" sicherlich deutlich besser wegstecken können.


    Als mein mechanisches Limit sehe ich daher weiterhin meine MFJ-1979 (5,10m) an. Sofern dennoch eine Strahlerverlängerung erfolgen soll, würde ich (ggf. mehrere) 56cm Alurohr-Verlängerungen vom Buddipole am Fußpunkt einsetzen.

    Damit wäre der untere Verlängerungsteil DEUTLICH stabiler. Und das Packmaß wäre trotzdem ähnlich zur eingeschobenen Teleskopantenne. Nur in Summe eben dicker als eine reine Teleskopantenne. ;) Das wäre z.B. bei Rucksacktransport ein negativer Punkt.


    vy73,

    Jochen, DG2IAQ

  • Gerade war ich auf den deutschen Inseln und mußte bereits das 2,44m upgrade-Teleskop von MFJ meiner MP-1 gut abspannen, sonst wäre das nach der Woche schrottreif gewesen.

    Ist ja kein Problem: Getränke-Deckel passend bohren, 1,5mm Liros oder Angelsehne, dazu ein paar Klemmen für Befestigungspunkte.

    Mein 5,6m - Teleskop hab ich in Kenntnis der Windverhältnisse daheim gelassen. Es ist auch nicht einzusehen, lange Teleskope gegen teuer Geld zu kaufen. Dann behängt man lieber eine StippRute mit Draht. Um die Stippe muß man bei Wind keine Sorge haben.

    ahoi & 73! Jochen

    Irgendwie sind dies Jahr Inselwochen. Nach Borkum folgt noch Helgoland und zwischendrin muß ich demnächst auf Langeoog und Norderney arbeiten, wattn Stress. :saint:

  • Hi Jochen,

    das mit der Windlast ist sicherlich ein wichtiger Gesichtspunkt. Das "Schöne" an diesen Teleskopantennen ist halt, dass man Erdspieß verwenden kann und sie nicht abgespannt werden müssen bzw. man keine Befestigungsmöglichkeit (Pfahl, Bank o.ä.) brmiaucht. Ich würde die Dinger auch nie über NAcht irgendwo aufgebaut lassen, sondern nur zum Funken aufstellen und danach wieder abbauen. Da nehme ich in Kauf, dann eben nicht voll ausgezogen zu funken.

    In der Tat ist aber bei 7,60 Meter Länge wohl der Hebelarm durch den Wind wesentlich kritischer. Meine ursprüngliche Frage war ja, wie man so 5,60 Meter für 30 Meter verwenden kann:

    dl3naa
    June 13, 2024 at 7:42 PM

    Ich habe mich arrangiert, dann entweder Spule zu verwenden oder einen Tuner am Fußpunkt der Antenne anzubringen und bin zufrieden.

    Also sind für mich die 7,60 Meter oder gar 10 Meter nicht aktuell, abgesehen davon, dass "der Rest", also Erdspieß, Radialplatte und so alle auf M10 beruhen.

    73!

    Peter DL3NAA

    Feldberg im Schwarzwald mit starken Windböen; hat gehalten, aber die bog sich schon...

    DL3NAA
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  • Peter, ich staune...

    Da nehme ich in Kauf, dann eben nicht voll ausgezogen zu funken.

    ... ich habe immer was an. ^^ Sorry, aber bei der Steilvorlage. :saint: :saint:

    73, Michael, DF2OK.
    ~ AFU seit 1975 ~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG GM ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~ QRZ.COM ~ YouTube ~
    - Morsecode ~ The ART of communication. (DF2OK) - No computer required, just human skill. And: Real pilots don't need engines.

  • ... ich habe immer was an. ^^ Sorry, aber bei der Steilvorlage. :saint: :saint:

    :) :) Stimmt, liest sich wirklich komisch...

    DL3NAA
    Name: Peter
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  • DL0FKK Callsign Page
    DL0FKK personal biography
    www.qrz.com

    Just for fun contest group

    :)

    DL3NAA
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  • Nette Idee, wird auf dem Band vermutlich sehr oft Grundlage für Gesprächsstoff sein. :)

    73, Michael, DF2OK.
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  • Peter,

    ich habe mal die Daten Deiner Vertikal in den DL1JWD Rechner eingesetzt. Ich habe eine mittleren Erdwiderstand von 15 Ohm eingesetzt.

    Ergebnis ist hier:

    Ein Dipol mit 2x 5,60 m hat diesem Wirkungsgrad:

    Natürlich muss man den Dipol auch schleppen wollen, dazu kommt ja immer noch ein Lichtgestell plus 3 Seile Hammer Heringe zum abspannen.

    Bei einer Verlängerung der Vertikal um 1m mit einem 20mm Alu Rohr und eingesetzten Gewindehülsen M10, die Spule sitzt dann mit 1m Abstand im Strahler, verbessert sich der Wirkungsgrad der Antenne um ca. 10%.

    Allerdings wird der Wirkungsgsrad nochmals deutlich besser , wenn die Erdverluste verringert werden können.

    Vielleicht hilft das Rechner Tool von DL1JWD bei Deinen Überlegungen, ob eine Verlängerung sinnvoll erscheint. An der mechanischen Stabilität gibt es nichts zu meckern. Das 20mm Alu Rohr mit den eingesetzten Gewindehülsen ist ausgesprochen stabil.

    73 de Ingo

  • Peter,

    ich habe mal die Daten Deiner Vertikal in den DL1JWD Rechner eingesetzt. Ich habe eine mittleren Erdwiderstand von 15 Ohm eingesetzt.

    Vielen lieben Dank, Info! Ich werde mir das mal in Ruhe angucken.

    73!
    Peter DL3NAA

    DL3NAA
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  • Moin,

    ein guter Wirkungsgrad ist eine Sache. Eine andere die Abstrahlcharateristik. Ein horizontaler Dipol ist bei Montage unterhalb einer Höhe von 1 Lambda (pdf) ein guter Steilstrahler. Also eher eine NVIS-Antenne. Ändert sich bei 30m Höhe. (pdf) Möchte man nicht nur den Himmel über sich mit der meisten HF versorgen, sind andere Antennenformen und Montagen hilfreicher. Mit diesem Onlinetool lässt sich einiges simulieren und vergleichen. https://portable-antennas.com/ Ich würde die Vertikalantenne bevorzugen. (pdf) ;) Ich nutze gerne 40m für /p, da sieht es ebenso aus. Also Vorzug vertikal. Aus meiner Erfahrung mit den Antennen ist für mich die Upper&Outer immer gut gewesen. Unkompliziert und effizient. Mit guten Optionen für DX. (pdf)

  • Hi Ingo und Michael,

    klar, es gibt unterschiedliche Ansätze, wenn es um /p-Antennen geht und "besser/schlechter", das hängt immer davon ab, wie mobil man ist, wieviel Gepäck man mitnehmen möchte etc.

    Wie ich schon mal in einem anderen Thread geschrieben habe, orientiere ich mich an SOTA-Aktivitäten bzw. möchte die Antenne im Rucksack mitnehmen können. Also spielt für mich (!) das Gewicht und die Sperrigkeit der Antenne eine Rolle. Meine bevorzugte Antenne ist immer noch ein 10-m-Minimast von DX-wire mit 67 cm Transportlänge und Draht, um das Ganze entweder als EFHW-Vertikal zu verwenden (10 bis 20 Meter) oder zwei Gegengewichte und die 10 Meter Draht. Würde ich überall mit hinnehmen, aber leider gibt es nicht überall die Möglichkeit, den Mast an Pfahl, Bank etc. zu befestigen. :( Deswegen nehme ich jetzt so chinesische Teleskopantenne mit 5,60 Meter Länge, das ich für 20 bis 10 Meter passend in der Länge ausziehe, damit es lambda-viertel sind, und auf 30 (und selten mal 40 Meter) kommt oben mit Krokodilklemme Drahtverlängerung ran und schräg runter abspannen.

    Diese Chalemelon SS-25 mit 7,60 Meter hätte Resonanz auch auf 30 Meter ohne den Draht, was interessant wäre :) Daher meine Frage!

    Bei Radtouren habe ich früher immer Mobilantenne verwendet, aber ist lange her. Ingos Weg mit Cargo-Anhänger ist natürlich ok, aber ist halt nicht meine Art von "/Fahrradmobil".

    Also, kurz gesagt: Ich bin bereit, ein paar db zu "opfern" für verbesserte Mobilität.

    73!
    Peter DL3NAA

    DL3NAA
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    QRP von 80 Meter bis 10 Meter CW

    Life is too short for QRP!

    Satis longa vita - Das Leben ist lange genug! (Seneca)

    In QRP the challenge is to "break" the pile-up...................in QRO the challenge is NOT to break components! (Zitat DL5RBW)

  • Michael,

    ich bezog mich deshalb auf den Wirkungsgrad, weil alle theoretischen Abstrahlberechnungen in der Praxis größten Teils zu falschen Annahmen führen. Natürlich fühlt man sich besser , wenn man eine Antenne mit einem flachen Abstrahlwinkel berechnet hat , auch /p aufbaut. Ob das in der Praxis immer bewiesen werden kann, ist zweifelhaft. Deine Berechnungen zur Vertikal gehen auch von einen idealen Grund aus, den haben wir nicht. Ich wollte mich nicht auf Berechnungen beziehen, die in Theorie stimmen aber sich gerade im /p Betrieb oft nicht nachweisen lassen. Deshalb habe ich nur den Wirkungsgrad berechnet und ich habe schon mit 15 Ohm ErdR und nicht mit 10 Ohm ErdR gerechnet. 0 Ohm ErdR wäre idealer Grund.

    Gleiches gilt für Antennen Gewinn Berechnungen. Die schönen 6db Gewinn eines Beams sind im Prospekt gerne plakativ dargestellt. Die Praxis sieht allzu oft völlig anderes aus, wenn der schöne Beam 1m über dem Dachfirst thront sind alle Gewinn Berechnungen leider nicht mehr so ganz realistisch. Die kleine Fussnote im Proßpekt; " frei auf einem Tower 20 m hoch" hatte man überlesen.

    DL1JWD hat das in dem angehängten Dokument nochmals schön beschrieben wie sich das mit dem Erdwiderstand verhält. GP.pdf

    Gerd Janzen hatte in seinen Artikel in der CQ DL zu Vertikalen Antennen aufgezeigt, das eine Vertikal so hoch und so frei wie möglich aufgestellt gehört um effektiv zu sein und die idealen, berechneten Abstrahlwinkel zu bekommen. Siehe Artikel in der CQDL.

    Natürlich kann man Annahmen treffen und eine Vertikal gut aufgebaut kann im DX auch besser als ein Dipol sein, sicher ist das jedoch nicht. Ich sehe es immer hier zuhause. Manchmal ist meine GP7DX in 12m Höhe, 6m über Dach, 4m über First, frei den Horizont sehend besser und manchmal der Inv.V Dipol mit Einspeisung in 10 m Höhe. Glücklicherweise merken wir alle ja schnell, ob eine Antenne bei /p gut geht oder nicht. Dann kann man ja das nächste mal eine andere Antenne mitnehmen.

    Das ist der Grund, warum ich mich an Wirkungsgrade halte. Wenn man die einfache Rechnung aufmacht das von den im IC 705 erzeugten 10 W nur noch 5 in Strahlung umgesetzt werden, macht es doch Sinn darüber nachzudenken wie man zu möglichst verlustfreien Antennen kommt. Gerade wenn bei /p Antennen nicht die notwendige Strahlerlänge, Fusspunkthöhe oder/ und Sendeleistung gegeben ist. ;)

    ......

    Peter,

    alles klar. Kleine Korrektur: ich hatte ein Cube Cargo Bike 1000 Sport auf meiner Tour. Instagram Cargo.dx. keinen Anhänger.-

    Im Grund hast Du völlig recht. Es ist immer eine Abwägung zwischen Gewicht, Anwendung und Nutzen. Du bist mit 10W und ich mit 5- 100W /p unterwegs, andere OM mit 1 W. Der eine in FT8, andere in SSB , Du und ich in CW.

    Jeder wie er mag.

    Ich mag es big. Es ist natürlich ein Nachteil meine 20 kg, TRX- Gobox plus Stromversorgung 50 Ah LiFePo4 zu transportieren. Aber dafür habe auch ich 5h++ Power, wenn nötig. "Zur Sicherstellung der Kommunikationsqualität", wie kürzlich ein Schlauberger bemerkte.

    Ich habe ja überhaupt nichts gegen Vertikals, allerdings mit elevated radials oder halfwave, wenn es geht. Leider benötigen sie immer einen gehörigen Aufbau aufwand. Das kennst Du ja. Anderseits ist eine DP200 super schnell aufgebaut. Man muss sie nur schleppen wollen. In meinem Fall erledigt das das Cargo Bike oder der PKW. Das Cargo Bike und der OM hat Spaß dabei.:)

    Also noch viel /p Spaß ! :):)


    73 de Ingo

  • Deine Berechnungen zur Vertikal gehen auch von einen idealen Grund aus

    No, Sir. Du hast wahrscheinlich das Tool nicht benutzt... Steht von Haus aus auf "poor". Man kann das sogar noch schlechter einstellen, habe es aber die Grundeinstellung belassen. Gib' der Website mit den Simulationen eine Chance und probiere selbst. Basiert auf der NEC Engine und ist bequem zu bedienen. Der Autor ist auch hier im Forum zu erreichen. Peter hatte die Site vorgestellt.

    Viele Jahre meiner /p Praxis mit verschiedensten Antennenformen liegen hinter mir und das nur mit QRP und CW. Somit vielseitige Erfahrungen und Erlebnisse. Jedenfalls baue ich bei /p keinen horizontalen Dipol für KW auf. Bestenfalls als Inv-V, wo die Abstrahlung (hier very poor ground) noch ein wenig weiter reicht als senkrecht nach oben. ;) NVIS halt. (pdf)

    Eine Upper&Outer ist eine Vertikalantenne mit einem rund 50cm hohen Radial. Sogar mit Richtwirkung. Bodenanker (90 Grad Winkelstücke) rein, Draht an Schiebemast, Schiebemast an Anker, (mit einzelnen dieser Gepäckspinnengummis, vielseitiges Zeug) Mast ausfahren. Anschlußbox mit Gummi an Mast in 50cm Höhe. Strahler und Radial anstecken (Banane) in Strahlrichtung ausbringen und mit kurzem Stab spannen / feststecken. Koax (BNC) ran, Funkgerät ran, fertig. No ATU requiered. Wenn alles parat liegt, Mann in Übung ist und der Untergrund passt - 5 Minuten. Okay, vlt 6, aber das ist Maximum. Noch fixer geht es mit der MP1.

    Das unterschiedliche Antennenformen an unterschiedlichen Standorten mit unterschiedlichen Höhen und Randbedingungen wie Ausbreitungswege samt aller unterschiedlichen Effekte in der Praxis mal besser und mal schlechter abschneiden - keine Neuigkeit bei schon in diesem Satz vier Variablen.;)

    Also, kurz gesagt: Ich bin bereit, ein paar db zu "opfern" für verbesserte Mobilität.

    So extrem ist das gar nicht. Viertel Leistung weniger = eine S-Stufe. Halbe Leistung, halbe S-Stufe. Die -3 dB von 10 auf 5 Watt gehen im QSB unter. Ja, unnötige Verluste sollte man trotzdem vermeiden, klar. Aber wenn jemand mit S7 irgendwo ankommt, klappt das auch noch mit S6,5 :)

    Eine nicht so gute Antenne ist besser als gar keine. Kompromisse sind nicht immer schlecht.

    QRP > Unterwegs logge ich auch auf Papier, geht beim PileUp fixer, wenn man das System dazu gelernt hat. Computertechnik verbraucht mehr Strom als die Station, mein guter Sierra mit DL-QRP-PA. Smartphone dient nur der Abfrage von RBN. Unterwegs nur QRP, daheim gerne mal mehr.