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Montag, 7. November 2011, 19:50

#OccupyShortwave

Es mag ja etwas hochgegriffen sein und den Begriff #occupy strapazieren. Man mag auch über die politischen Aussichten der #OccupyWallstreet geteilter Meinung sein, aber die Grundidee, sich wieder seiner eigenen Rechte (und Möglichkeiten) zu besinnen, ist bestimmt nicht verkehrt.

Der Begriff #OccupyShortwave tauchte im Netz / bei Twitter auf und wurde von Oms gestartet, die es leid waren, immer nur das Jammern der anderen Amateurfunker zu hören, wie schlechte die Welt, der Nachbar, der Om, .... sei. Sie rufen dazu auf, wieder aktiv zu werden, die Bänder zu verwenden und endlich wieder "menschliche Kommunikation" über den Äther zu pflegen.

Wie bei NW7US Blog nachzulesen.

Und bitte nicht vergessen: Das Internet ist ein Medium, das genutzt werden kann, um Engagement zu wecken. Wir haben zusätzlich die Kurzwelle als Medium und sollten dies nutzen.

72 de Hajo

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dl1sdz« (9. November 2011, 20:57) aus folgendem Grund: Changed the URL. See comment below.


2

Mittwoch, 9. November 2011, 21:47

Hallo,

manchmal bin ich zu enthusiastisch und die Pferde schießen über das Ziel hinaus. So war es vorgestern als ich den Beitrag schrieb, Ich hatte schon dort meine Bedenken, sich auf diese Woge mit draufzusetzen, aber ... man kann sich ja auch mal irren und einen Blogbeitrag umschreiben.

Abgesehen, dass die Reaktion dem Sturm im Wasserglas entsprach, wurde ich aber von der Aktivierung der Bänder regelrecht aufgestachelt. Und dies ist auch hängen geblieben.

Wenn ich an die Zeit kurz nach meiner Lizensierung denke: Da lief der Lötkolben, 2-Meter Quasselfunk, Paketradio und Kurzwelle parallel. Und es war immer jemand auf dem Band mit dem man Wichtiges oder Belangloses teilen konnte. Es gab das OV-Telephon; es gab Freude; es gab Ärger; Manchaml hat man die Kiste ausgeschaltet, weil ein OM (ich verate nicht, wer es war (er hatte als PTT eine Fusstaste - fies)) die Finger/Füsse nicht mehr von der Taste bekam.

Aber es wurde geredet.

Und auch auf Kurzwelle konnte man bei einmal übers Band drehen x Gesprächen zu hören und selbst reden. So habe ich wirklich viele Kontakte auch ins Ausland bekommen, die oft durch gegenseitige Besuche "erfüllt" wurden.

Und heute (fast) nichts: Kontest, DX, 2-3 feste Runden, mal ein Fist, that's all. Und das kann es doch nicht gewesen sein.

Ich weiss, diese Thema kommt jedes Jahr wieder hoch, aber zumindest für mich ist es aktuell. Wenn ich geschrieben habe, dass ich ganz geil bin, den SOLF zu bauen, habe ich nur ein bisschen gelogen. Eigentlich würde ich gerne mal wieder übers Band drehen und mit Leuten schwätzen und nicht nur mühsam die Tastatur drangsalieren.

So - jetzt weiss ich auch nicht weiter, ausser, dass ich es mal wieder gesagt habe. Vielleicht sollte man sich einmal systematisch an einem Tag auf einer Frequenz treffen und sehen ob man im ZAP-Verkehr auch mit QRP gemischt Sprache/CW etwas auf die Beine bekommen. Und wenn ich hören kann aber nicht gehört werde, kann man ja die Kiste noch nebenbei laufen lassen und ich gebe Antwort übers Netz.

Nur mal so meine 2 Cent.

72 de Hajo

3

Donnerstag, 10. November 2011, 00:06

Hallo Hajo,

ich kann Deine Intension / Motivation / Gedanken so richtig gut nachvollziehen! Es geht mir oft genauso. Wenn ich an meine Anfangszeit 1975 und danach denke und mir nur mal das Thema "QSO-Fahren" ansehe, so hat sich heute einiges verändert.

Nur ein Beispiel: Bei ganz "normalen" Funkstationen (also kein Sondercall, DX-Pedition oder sonstiges Begehrenwertes) bestehen die QSO's heute oft aus "Call, 59(9), QRZ?" Die Übermittlung des Names ist schon ein grosses Entgegenkommen. QTH, Station, Antenne, Leistung, Wetterbericht? Boah, was für ein Aufwand. Hat der OP kein QRZ.COM? Da steht doch alles 'drin. Was für ein Rückständiger... Was mag das Ziel sein, QSO's abreissen? Der Logstatistik wegen? Warum stehen so viele Online-Logs im Netz? Technikfetichismus? Das Ego aufpolieren? "Mein Haus, mein Funkgerät, meine Statistik?" Als Operator am PC, die Station und alles Zubehör mit Tastatur und Maus voll im Griff. Warum also dieser Hektikfunk? Schrotschussverfahren, vielleicht kommt so mal DX in's Log? Nur nix verpassen, der nächste bitte, aber flott. Gib mir Dein Call, aber belästige mich nicht mit Nebensachen...

Okay, diese Stationen sind sicher nicht die Mehrheit der lizensierten OP. Sie fallen nur auf, weil sie eben da sind. Oft nur sie und nix anderes "daneben".

Wenn ich daran denke, dann gönne ich mir oft folgendes Erlebnis beim 48h WW-Contestende. Egal ob CW oder Fonie. Vor 2 Minuten noch waren nachts die unteren Bänder randvoll mit Hektik. Dann das Wettbewerbsende. Von einer Minute auf die andere - LEERE! Tote Bänder, so scheint's. Eben noch JA und W auf 40m gehört und sogar mit QRP gearbeitet. Nun Leere. Ist im November wieder zu erleben. BTW: Wäre auch mal interessant zu messen, wie sich schlagartig die Elektronenmenge in der Atmosphäre reduziert. AFU-HAARP. :whistling: Aber das nur am Rande.

Zurück zu occupy im Sinn von (Band) belegen. Was kann getan werden? Funkaktionen ausserhalb von Diplomen aller Art gibt es wie Sand am Meer. Die Bänder sind oft sehr weit offen, das ist an den Bakensystemen aller Art abzulesen. Frage mich dann nur, wo die ganzen OP alle sind? Die "alten", die sich schon ausgetobt und die Schuhkartons voller Karten und Diplome haben, sind in der einen oder anderen Runde zu finden.

Funkamateure mit funktionsfähigen Stationen gibt es genug. Sehen wir bei den großen weltweiten Contesten. Wenn ALLE zeitgleich QRV wären... Ist auch nicht möglich bzw. wäre es nicht wünschenswert. ;)

GIbt es einen Mittelweg? Und, nächste Frage: Ist er nötig? Ist ja nicht alles schlecht, was es heute gibt. Es bleibt alles anders.

Wir Funkamateure sind - damals wie heute - ein Spiegelbild unserer Zeit, unserer Sozialisation. Mit unseren modernen Kommunikationsmitteln und social networks vollgestopft bis zur Unterkante Oberlippe. Dann auch noch lange und ausführlich funken? Steht doch alles bei Fazzebuck=

599 tu qrz?
73 de Michael, DF2OK Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gern hätten. Webseite qrz.com YouTube Twitter
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4

Freitag, 11. November 2011, 08:52

Hallo Hajo und Michael und alle Interessierten,

ich kann mich den emotionalen Anliegen anschliessen. Hektik scheint der Puls oder DIE Droge der Gegenwart zu sein. Diese scheinbare Angst bloss nichts zu verpassen macht auch leider vor unserem so vielschichtigen Freizeitvergnügen nicht Halt.

Die sonderbare Erscheinung nach Contestende konnte ich auch schon mehrfach erleben und bin ebenso erstaunt darüber,dass das wohl nicht nur aud DL beschränkt zu sein scheint. Bekloppt kommts mir dennoch vor...-)
Herdenwahn sehe ich darin.

In den 70er und 80er Jahren war der Traffic anders- ob besser, ist sicher Geschmacksache. Meiner Ansicht nach bleibt dennoch ein wenig Hamspirit und dieses besondere Empfinden (neudeutsch FEELING) auf der Strecke. Dazu tragen dann QRO Stationen bei, deren Sinn mir verborgen bleibt. Ebenso UNARTIG ist in diesem Zusammenhang die Dreistigkeit über noermale Maßen Bandbreite zu belegen. Was kostet die Welt- und Splitbetrieb belegt dann schon mal mehrere kHz neben der eigenen Aussendung. Was solls- I'm a big gun. Breit ist breit.....

Mit nacdenklichem Gruß dennoch allen ein erquickliches WE

vy 73
Andy
DK3JI

P.S.: Alles ne Frage der Zeit, bis mich die Lattenzäune an Elektrosmog durch Unterhaltungselektronik den RX ausgeschaltet lassen werden. ----((
AK

5

Freitag, 11. November 2011, 13:15

Hallo Andreas,

Ich denke , so einfach sollte man die Sache nicht sehen und statt dessen etwas Toleranz üben. Als ich eine Woche lang - letztlich erfolgreich - versucht habe TX7M zu erreichen der trotz 1KW und guten Vertikalantennen meistens mein S-Meter nicht bewegt hat, da war ich schon froh daß der Splitbereich 5KHz betrug. Ich konnte mir ausrechnen daß mein Signal bei dem schwierigen Path nur mit etwas Glück eine Chance hatte.
Das PileUp war die ganze Zeit über gewaltig und es hat etwas mit Demokratie zu tun wenn eine wirklich große Anzahl OMs die Chance bekommt sich 5 und selbst 10KHz zu teilen. Ohne Split wäre vieles DX für "normal" ausgestattete Stationen und QRPer oft gar nicht möglich.

zum Thema 5nn 73 tu.....
Das ist auch ein diffiziles Thema.:
Habe selbst schon bei 5A0.... und 8Q7... angestanden - die einfach nur Lust hatten Normal CW QSOs zu fahren. So hatte ich keine Chance und mußte zähneknirschend weiterdrehen.
Auch eine Station aus einem selteneren Land hat natürlich das Recht Normal QSOs zu fahren.

Gegenüber den 70er Jahren ist der Geräte- und Antennen- Selbstbau weiter zurückgegangen. Demzufolge geht auch die Anzahl der potentiellen Gesprächsthemen zurück.

Für wirlich schöne KlönQSOs mit DX benutze ich Olivia und Contestia. Das klappt fast immer wenn ich abends etwas Zeit zum Funken habe.
Oft ist das Band für CW schon lange geschlossen wenn wir mit 519 und 100% decode noch weitermachen.
Die Leute , die man da trifft legen of Wert auf längere QSOs.

Was ich sagen möchte - alles hat zwei Seiten, seinen Platz und seine Zeit.

73s

Lutz

6

Freitag, 11. November 2011, 14:13

Hallo Lutz,

wie gehts ?
kannst du mir mal die Olivia/Contestia-Frequenzen sagen, wo abends noch was los ist ?

Nächstes jahr bin ich wieder in WS
72/73 de Uli
DF5SF

7

Freitag, 11. November 2011, 16:25

Hallo Uli,

meist am oberen Rand der PSK Signale so ab 14072,... oder neuerdings besonders 28122,.. halte ich nach den typischen breiteren Streifen Ausschau oder rufe selbst - meist in 8/256 Manchmal sind die Streifen so schwach daß man nur vage im Wasserfall sieht, dass das Rauschen in verräterischer Breite irgendwie die Struktur ändert. Das reicht aber oft immer noch für 100% decode. Olivia 8/256 ist recht langsam aber mit Geduld bekommt man sehr schöne QSOs. Auch 12m gibt oft schöne Kontakte - einfach oberhalb der PSK Signale rufen - wenn keiner da ist. google mal nach WB8ROL Olivia. Tolle Seite. Gary freut sich immer wenn er jemand neues in Olivia trifft :-)

73/72s

Lutz

8

Samstag, 12. November 2011, 20:47

Danke fuer die Kommentare und das Mitgefühl. Scheint aber bei der Mehrheit kein großes Interesse gefunden zu haben.

So gebe ich das Mikrofon wieder ab. Nachdem ich nicht wusste, was Olivia ist, habe ich mir eine Liste gebastelt, die ich demnächst mal abarbeiten will. Dabei habe ich auch Software entdeckt, die ich noch nicht kannte. Man lernt dazu, auch wenn man nur rumnörgelt.

Mal sehen, ob ich dort mal wieder ein QSO zustande bringe.

72 de Hajo

9

Samstag, 12. November 2011, 22:07

Hallo,


ich habe zuerst nicht geantwortet, weil das "Occupy" mit dem Hash davor momentan recht politisch bzw ideologisch belegt ist.


Dann habe ich deinen zweiten Post gesehen und mir in etwa das gleiche gedacht. Ich hatte die Maus schon über den Button "Antworten" gefahren, als mir klar geworden ist, wie sinnlos es ist, dir zuzustimmen.

Die Diskussion wird immer und überall geführt. Es sind zu wenig nachwüchsige für den Nachwuchs da, es wird immermehr auf das 5nn geachtet, usw, blablablah.

Was können wir dagegen tun? Genau: Aufs Band gehen und versuchen Betrieb zu machen. Wenn wir nur hier im Internet rumsitzen und gegenseitig auf die Schulter klopfen, nur um etwas getan zu haben sind unsere Schultern bald rot, aber die Bänder immernoch nicht voll. Tja, und zu guter letzt sollte ich noch sagen, dass ich mich schämen sollte. Selbst keinen Betrieb machen und dann noch hier rumpredigen. Schande über mich. Asche über mein Hau... Halt, nein .. Das bitte erst, wenn die Welt untergeht ..


Nun bin ich schon wieder beim grübeln und es ist ncoh so viel zu vergrübeln, dass die Zeit bis 2012 gar nicht reichen würde ... *grübel*

10

Sonntag, 13. November 2011, 13:04

Moin,

dann liefere ich noch ein wenig Stoff. 8)

Viele wissen, dass ich hier und dort gerne zu meinem Hobby Amateurfunk schreibe. Nicht nur technische Dinge, denn wir sind "nebenbei" immer noch Menschen. Wie viele wissen bin ich durchaus ein Freund der modernen Mittel, die wir für den Austausch unter- und miteinander neben dem Funk / der HF haben. Das gab auch Kritik. Ich denke nur an den Aufschrei, den meine Vorstellung der Möglichkeiten von Twitter hervorgebracht hat. Aber jedem das Seine.

@ OccupyShortwave: Ich sehe durchaus bewusst beide Seiten der Medaille und nehme an beiden teil.

Vor dem Internet gab es OV-Abende, OV-Runden - gut, beides gibt es noch. Dazu eine OV-Zeitung, die vom damaligen OVV mit Siemens T100 auf Matrize für Spirit-Umdrucker aus Beiträgen der OV-Mitglieder erstellt worden ist. Eingestellt. Nie wiederbelebt, obwohl Textverarbeitung und PDF-Generatoren keine Fremdwörter mehr sind. Ich habe jahrelang diese oder jene von mir entdeckten Infos als sporadische Rundmail im Verein verteilt. Machmal nur einen Link in die Netzwelt; alles weitere stand dort ja schon. Es ging in der Regel zum Themen zum Funkbetrieb mit AFU. Ein paar wenige sind "richtig" qrv, also ausserhalb der Ortsrunde. Damals war mehr Fieldday, mehr Fuchsjagd, Stadtfest und so... Alles eingeschlafen. Die "Wissenden" entwickeln und löten nur noch. Das in hohem Qualitätsstandard, Preisträger sind dabei. Funkbetrieb: War früher mal.

Dabei ertappe ich mich oft, dass selbst mir ein Anreiz fehlt, sendemässig qrv zu sein. Ich höre ganz gerne zu, eigentlch immer schon. Ich habe schon vieles im AFU-Leben gemacht, was ich machen wollte. Wenn jetzt jeden Tag das 10m Band auf ist, wird es langweilig, den x-ten Ami mit QRP in CW und einer GPA zu arbeiten. Es geht halt. Aber das wusste ich schon >197X. In den sonnentechnisch besseren Zeiten. Habe also jetzt mal probiert, ob es wieder geht - geht - Reiz weg. Die Liste liesse sich fortsetzen. QSOs fürs Ego kloppen - nicht mein Ding, dazu habe ich mich weiter oben schon ausgelassen.

Ich habe den OV-Service (und einen Zeitfresser, habe mir damit Mühe gegeben) nun eingestellt. Es kam bis auf sehr wenige Ausnahmen so gut wie nie eine Resonanz. Die Idee, damit Anregungen zu Aktivitäten zum Funkbetrieb anzuregen hat nicht funktioniert.

Kleiner Rücksprung: Rundsprüche waren damals noch beliebter als heute. Digital wurde es mit Packet-Radio und vergleichbaren Medien. Mailboxen als Vorläufer von Foren. Die Zugänge wurden schneller und vor allem preiswerter. Es wurde interessant nicht mehr Minutentakt im Netz zu sein. Das erste war ein Internetauftritt. Selbst erstellt, ohne Baukastensystem, zu Anfang HTML mit der Hand getippt. Also nix "von der Stange". :) Gut, mit meiner eigenen Site konnte ich für den Beruf üben. War durchaus nicht verkehrt. Aber alles Zeitfresser und HW-Syndromerzeuger mit Randerscheinungen. Heute mehr als gestern, die Knochen werden nicht jünger. Aber das nur am Rande. ;)

Es gibt mitlerweile die vielfältigsten Möglichkeiten sich "im Netz" zu betätigen, auszutauschen, Informationen zu erfragen und sie zu finden. Es ist in der Tat alles faszinierend. Nahezu unerschöpfliche Möglichkeiten! Es hat seine Daseinsberechtigung, keine Frage. Moderat genutzt ist das alles eine feine Sache.

Jedoch hat der Tag nur 24 Stunden. Selbst nur halbwegs sowie thematisch begrenzte Teilnahme im Netzleben fordert ihren Tribut. Alles will sinnvoll gefüllt und gepflegt werden. Ich bleibe bei dem von mir derzeit machbaren. Alles weitere würde mich noch mehr Zeit am PC kosten. Statt dessen wäre es besser Funkbetrieb zu machen.

Womit wir bei der wirklichen ! Lösung des OccupyShortwave-Problemes wären.

Fluch und Segen liegen nah beieinander: Wir können uns über und mit unserem Hobby weltweit vernetzen. Hier mal fix eine Steckerbelegung 'rausgesucht, dort ein Handbuch heruntergeladen, einem anderen helfen, Austausch ohne Grenzen. Ausbreitungsbedingungsunabhängig. Der Erfahrungsgewinn und der Nutzen sind enorm.

Gleichwohl fehlt uns wiederum die Zeit, diesen Gewinn umzusetzen.
"Ein Teufelskreis." (TV-Kaiser, die älteren Leser erinnern sich.)

( http://de.wikipedia.org/wiki/T.V._Kaiser )
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DF2OK« (13. November 2011, 14:26)


11

Sonntag, 13. November 2011, 14:38

Hmm....

...ein Beispiel, wie die Problematik einfach ignoriert werden kann, zeigt mal wieder mein Namensvetter AA1TJ:
http://aa1tj.blogspot.com/2011/11/someth…s-going-on.html

Wieder eine klasse Aktivität - wir erinnern uns an das Sputnik-Projekt - wo sich einfach nicht um das "Problem" mangelnder Bandbelebung gekümmer wird. Echt verrückt, diese Geschichte.

Und: Ohne neue Medien hätte Michael den Reichweitenerfolg mit seinem alten Transistor erst Monate später durch eine SWL-Karte von DL8LAS erfahren. Wenn eine abgeschickt worden wäre. Ohne DL8LAS nahetreten zu wollen, der Gedankengang samt Äußerung ist rein philosophischer Natur. ;)
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Sonntag, 13. November 2011, 15:33

OT:
Das ist wirklich ein interessanter Hinweis.

Zwei Möglichkeiten:
1. Greyline - bin zu faul nachzusehen
2. Das Signal wird an irgendeinem Layer nicht zur Erde reflektiert sondern zwischen zwei Layern, bis es den Ausgang findet. Ich hatte dieses Phänomen bei Versuchen mit Kontakten über RS-12. Dort konnte man deutlich Signale hören, die weit ausserhalb des übersteichenden Kegels lagen. Leider funktioniert das nur in eine Richtung.

Was ich aber bei diesem Beitrag entdeckt hatte: . Das muss ich mir mal ansehen.

OnT:
Es ist schon richtig, dass das Thema Belegung der Bänder immer mal wieder aufleuchtet. Nur wenn ich sehe, wieviel Kommunikation zwischen OMs ausserhalb der Bänder stattfindet, erscheint es mir als wenn es immer noch ein Bedürfnis nach direktem Gedankenaustausch gibt. Vielleicht ist die Idee von Peter doch nicht ganz so verkehrt, dies themengebunden zu triggern.

72 de Hajo