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1

Freitag, 18. Oktober 2013, 21:17

Raspberry Pi als WSPR-Bake

Hallo,


in Funkamateur 9/2013 hat G. Ziegenhain, DG6FL, beschrieben, wie man aus einem Raspberry Pi eine WSPR-Bake basteln kann.


Die Anleitung ist einfach nachvollziehbar. Ich habe nur eine Frage. In der "Readme"-Datei (https://github.com/8cH9azbsFifZ/WsprryPi) steht:


" DO NOT expose GPIO4 to voltages or currents that are above the specified Absolute Maximum limits. GPIO4 outputs a digital clock in 3V3 logic, with a
maximum current of 16mA. As there is no current protection available and
a DC component of 1.6V, DO NOT short-circuit or place a resistive (dummy) load
straight on the GPIO4 pin, as it may draw too much current. Instead, use a
decoupling capacitor to remove DC component when connecting the output
dummy loads, transformers, antennas, etc. DO NOT expose GPIO4 to electro-
static voltages or voltages exceeding the 0 to 3.3V logic range; connecting an
antenna directly to GPIO4 may damage your RPi due to transient voltages such as
lightning or static buildup as well as RF from other transmitters operating into
nearby antennas. Therefore it is RECOMMENDED to add some form of isolation, e.g.
by using a RF transformer, a simple buffer/driver/PA stage, two schottky small
signal diodes back to back."



In dem Artikel ist aber für mich keine explizite Schutzmaßnahme zu erkennen. Auch auf dem Foto von "http://f12.jimdo.com/shack/selbstbau/wspr-mit-raspberry-pi/" ist nur ein Tiefpass-Filter zu erkennen.


Ich möchte meinen Raspy nicht leichtfertig zerstören. Wie würdet Ihr den GPIO-Eingang schützen?


Viele Grüße


Karl-Heinz

2

Freitag, 18. Oktober 2013, 23:12

Hallo Karl-Heinz,

am einfachsten sollte doch ein schneller Transistor als Emitterfolger sein.
73 de Uwe
DC5PI

3

Samstag, 19. Oktober 2013, 09:07

Ein 10nF Koppelkondensator zwischen Raspberry und Tiefpass reicht. Und die Antenne - falls sie erdfrei sein sollte - zur Verhinderung statischer Aufladung mit einem Widerstandvon 10... 100kOhm erden, oder noch besser mit einer geeigneten Drossel.

73, Günter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DL4ZAO« (19. Oktober 2013, 10:36)


  • »DK1RM« ist männlich

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4

Samstag, 19. Oktober 2013, 11:26

Moin zusammen,
...zur Verhinderung statischer Aufladung mit einem Widerstandvon 10... 100kOhm erden, oder noch besser mit einer geeigneten Drossel.

das vermeidet zwar eine statischen Spannung am Eingang, schützt jedoch nicht vor dem Impuls, den z.B. ein Blitz in der Nähe (oder auch eine nahe HF-Aussendung) erzeugt. Ich würde sicherheitshaber noch zwei (kapazitätsarme) Dioden gegen Masse und die 3.3V des RasPi vorsehen (BAR28? BAT17?).

73 de Roland / DK1RM

5

Samstag, 19. Oktober 2013, 11:32

Der Raspberry hat intern am GPIO bereits zwei Schutz-Dioden. Insofern erscheint der Schutz durch einen nicht zu groß dimensionierten Koppel-Kondensator ausreichend. Wenn in unmittelbarer Nähe ein Blitz einschlägt oder ein Sender mit nennenswerter Leistung betrieben wird, helfen auch keine Kleinsignal-Dioden, weder die internen noch externe. Und nach dem Tiefpass sind Dioden absolut kontraproduktiv. Je nach Impedanz der Antenne erzeugen sie genau die Oberwellen, die man vorher mit dem Tiefpass beseitigt hat.

73 Günter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DL4ZAO« (19. Oktober 2013, 12:45)


6

Samstag, 19. Oktober 2013, 13:23

Hallo Günter, hallo Roland, hallo Uwe,

vielen Dank für die Hinweise.

Ich denke für die ersten Tests werde ich den Koppelkondensator verwenden. Da ich einen Fuchskreis als Antenne verwende, sollte ich wohl auch die Antenne erden.

In der Regel flaut das Interesse nach einem erfolgreichen Test ohnehin rasch ab, d.h. ich werde mir über Blitzschutz im Moment noch keine Gedanken machen :-)

Mir gefällt die Idee mit der WSPR Bake aber sehr gut, um meine selbstgebastelten Antennen zu vergleichen.

Vielen Dank.

und schönes Wochenende

Karl-Heinz

7

Samstag, 19. Oktober 2013, 13:38

Hallo Forum,

Diesen Beitrag [1] habe ich gerade wieder gefunden und soll als Anregung gelten.
Hier beschreibt OM Wilhelm, dk4tj seinen Aufbau einer WSPR Bake.

Link:
[1] http://www.mikrocontroller.net/topic/285846#3192590
73 de Uwe
DC5PI

8

Samstag, 19. Oktober 2013, 15:44

Mir gefällt die Idee mit der WSPR Bake aber sehr gut, um meine selbstgebastelten Antennen zu vergleichen.

Hallo Karl Heinz,

wenn du mit der RasPi Whisper Bake Antennen vergleichen willst, solltest du vielleicht etwas mehr Aufwand betreiben und eine kleine Transistor oder MMIC Ausgangsstufe mit Widerstandspad anbauen, die einen konstanten Ausgangspegel an definierten 50 Ohm Quellimpedanz liefert.

Ein Beispiel für eine einfache MOSFet Stufe findet du z.B. hier: ein Beispiel mit einfach BS170 MOSFets

73, Günter

9

Samstag, 19. Oktober 2013, 17:28

DDS-60 als WSPR Bake

Danke Günter,

das ist sehr interessant !

Da ich noch eine unbenutzte AD9851 DDS-60 habe, könnte ich mir damit auch eine WSPR Bake bauen.

Link: http://www.oe1ifm.at/
73 de Uwe
DC5PI

10

Samstag, 19. Oktober 2013, 17:58

Da ich noch eine unbenutzte AD9851 DDS-60 habe, könnte ich mir damit auch eine WSPR Bake bau

Hallo Uwe,
dann nützt dir sicher auch diese Seite als Anregung: Hans Summers Ultimate 3 Beacon
Es hat schon seinen Reiz, zu erleben wie man mit wenigen Milliwatt um die Welt kommt.

73, Günter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DL4ZAO« (19. Oktober 2013, 18:40)


11

Samstag, 19. Oktober 2013, 18:26

Hallo,

tolle Links. Vielen Dank.

Als erstes werde ich mal mit der Raspberry Lösung weiter machen. Aber auch die anderen Lösungen sind sehr interessant und es juckt in den Fingern, sie auszuprobieren.

Viele Grüße

Karl-Heinz