Fragen zur Auswahl und zum Aufbau einer KW Antenne

  • Hallo liebes Forum,

    letztes Jahr habe ich nach rund 20 Jahren wieder mit dem Amateurfunk angefangen. Hierzu habe ich großartige Hilfe für den Bau einer EndFed aus diesem Forum erhalten. Mit der Erkenntnis wieviel Spaß der Funk bereitet aber auch mit dem Wissen darum, dass es nach dem Sonnenfleckenmaximum als Klasse E Inhaber eher mau wird, was KW angeht, hatte ich beschlossen die Prüfung zur Klasse A anzugehen. Anfang dieser Woche habe ich diese nun erfolgreich abgelegt und warte jetzt auf mein neues Rufzeichen!

    Natürlich bin ich schon seit einiger Zeit in der Planung einer neuen Antenne inkl. neuem Gerät, welches die dazugewonnenen Bänder abdeckt. Das Wichtigste, was ich bei meinen Recherchen wohl gelernt habe ich "Einfach machen!" und "Eine Antenne ist beser als keine Antenne", insbesondere, weil sich meine örtlichen Begebenheiten seit dem nicht geändert haben.
    Das bedeutet beispielsweise, dass ich keinen Platz habe, eine 20m lange Antenne aufzuhängen.

    An einigen Stellen habe ich aber gelesen, dass verkürzte Antennen, insbesondere auf dem 80m Band bei QRP-Betrieb praktisch unbrauchbar sind. Aber auch für 40m habe ich im Netz entsprechend negative Erfahrungen gefunden.
    Mir schwebt aktuell vor, eine EndFed für 10, 20 und 40 Meter mit 34uH Verlängerungsspule zu bauen. Diese wäre ca. 12m lang. Könnt Ihr mir Eure Erfahrungen mitteilen, ob diese Antenne im QRP-Betrieb (auch für 40m) Sinn macht? Gerne hätte ich auch 80m aber dafür wäre eine Antenne von mindestens 20m notwendig und diesen Platz habe ich leider nicht.

    Ich habe mir gedacht, dass ich die Antenne quasi auf der Höhe der Dachrinne vom Haus quer bis zu Boden spanne. Dabei sollte es möglich sein die ca. 2m hohe Halterung, die ich bereits bei der 10m EndFed eingesetzt habe, für die Abspannung zu nutzen.
    Die nächste Frage wäre nun, ob ich den UnUn auf dem Dachboden (praktisch hinter den Dachziegeln) platzieren kann oder ob ich mir damit ggf. viel HF in Haus hole. Im Haus hätte ich natürlich viel einfacheren Zugang als mit der langen Leiter und geschützt vor dem Wetter wäre dieser auch. Das Dach ist mit Steinwolle isoliert, die eine Metallschicht auf der einen Seite hat, weshalb ich keine Antenne direkt auf dem Dachboden (indoor) anbringen kann.

    Natürlich bin ich auch für weitere Tipps dankbar :)

    Vielen Dank !

    73 Thorsten
    DH0TG

  • Lieber Thorsten!

    Jetzt weiß ich nicht, welche Möglichkeiten Du hast.
    Eventuell ist dieses Antennenkonzept was für Dich:
    multiband-gp
    Wurde schon mehrfach nachgebaut, ich hatte sie auf dem Garagendach.
    Direkt 80 m geht damit nicht wirklich.
    Das geht aber, wenn Du ähnlich Slooper etwas Draht von der Antennspitze nach unten spannst.
    Müsste man ausprobieren, eventuell zusätzlich eine Spule in der Antennenspitze.
    Die Angaben zu den einzelnen Bändern gelten dann natürlich nicht mehr.

    73 es 55, Andreas

  • Hallo Andreas,

    hab vielen Dank, dass Du diese Idee mit mir geteilt hast. Das Konzept klingt sehr interessant, um theoretisch würde es auch in den Garten passen, allerdings würden sich Frau und Kinde bedanken mitten in den Garten sowetwas zu bauen ;) Der WAF spielt bei mir eine große Rolle! Daher auch die Edee der Endfed, die ich quasi am Rand des Gartens spanne und die somit niemanden stört.

    73 Thorsten
    DH0TG

  • Hallo Thorsten,

    solltest Du Endfed bauen, so befasse dich mal mit der Effizienz der Trafos nach üblichem Kochrezept. ( und bau nicht einfach blindlings nach... )

    Damals hatte ich nach ellenlangen Versuchen das Thema Endfed für mich als gestorben erklärt, nun muß ich doch noch mal ran, da im Club eine 160m Lösung erforderlich ist.

    Als Zwischenstufe / Probeaufbau dient ein FT240-43 mit deutlich höheren Windungszahlen, die Box erhielt eine Gleichtaktsperre (Rohrkerne auf Koax) und einen "Bürzel" an GND des Trafos. Damit ändern sich die Meßwerte bei Bewegung der Zuleitung nicht mehr. Der nächste Schritt sind gestapelte Kerne aus einem verlustärmeren Eisen und die Sperre aus 2x 2Draht auf einen 60mm Würth Ringkern.

    Ich mag hier keinen Roman verfassen, es steht auch einiges Richtiges bereits geschrieben, wenn man es denn lesen mag....

    73 de Jochen

  • @ Jochen: Bravo, endlich mal ein OM der eine Effizienz der Endfed von 70% basierend auf den Trafo Verlusten anerkennt unf das Ding ablehnt.

    Thorsten, es macht keinen Sinn einfach so rin paar Drähte auf den Dachbode zuhängen.

    Bitte beschreibe Deine Möglichkeiten näher.

    73 De Ingo

  • Dieses Konzept betreibe ich seit einigen Jahren recht erfolgreich. Als Strahler in einer Fiberglasrute nutze ich Aircell 7. Dadurch muss nicht bei der kleinesten Verstimmung der Betriebsfrequenz nachgestimmt werden. 10m bis 40m richtig gut, 60m und 80m mit Einschränkungen, aber immer noch 400km weit.

    Als Tuner habe ich einen CG-3000 im Speisepunkt. Gegengewicht sind mehrere Drähte, die auf dem Dach aufliegen, auch alle anderen Metallteile vom Dach sind mit kontaktiert, wo es geht.

    Klar, es gibt bessere Antennen, aber wenn nichts anderes geht?

    Gruß Stefan

    Man darf nicht alles glauben, was man denkt! ;)

  • Erstmal herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung, viel Spaß mit den neuen Möglichkeiten!

    Hallo Thorsten, dem schließe ich mich einfach mal an. :thumbup:

    Bitte beschreibe Deine Möglichkeiten näher.

    Die sind in einem anderen Thread, der allerdings sehr lang ist, beschrieben worden. Ich war mit beteiligt und kenne daher die eingeschränkten Möglichkeiten. Ziel ist es bei den minimalen Möglichkeiten einen Konstrukt zu finden, wo die Blindanteile auf den gewünschten Bändern von Anpassgeräten beherrschbar sind. Der Rest ergibt sich.

    es macht keinen Sinn einfach so rin paar Drähte auf den Dachbode zuhängen.

    ...mit denen schon viele OP erfolgreich qrv geworden sind. Sogar mit Regenrinnen, Balkonen und anderen metallischen Konstrukten. Spreche aus Erfahrung.

    Das Wichtigste, was ich bei meinen Recherchen wohl gelernt habe ich "Einfach machen!" und "Eine Antenne ist beser als keine Antenne", insbesondere, weil sich meine örtlichen Begebenheiten seit dem nicht geändert haben.

    :thumbup:

    73, Michael, DF2OK.
    ~ AFU seit 1975 ~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG GM ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~ QRZ.COM ~ YouTube ~
    - Morsecode ~ The ART of communication. (DF2OK) - No computer required, just human skill. QRP-Philosophy: "Power is no substitute for skill."

    Edited 2 times, last by DF2OK (May 29, 2025 at 9:50 PM).

  • Hallo Thorsten,

    Glückwunsch zur bestandenen Prüfung! Ich bin zugegeben zu faul, mir den Thread wegen der Restriktionen an Deinem Standort durchzulesen. Was ich aber sagen kann ist, dass ich eine 6 Band Trap-Antenne benutze, die in Summe ca. 12 Meter lang ist und auf den Bändern 10m/15m/20m/30m/40m/80m spielt. Mit spielt meine ich, dass der Transceiver ein SWR besser 3 vorfindet und mit dem internen Tuner anpassen kann. Nachteil: Durch die Traps sind die Bänder nicht komplett abgedeckt, siehe Grafik. Aber der Dipol spielt und ich kann alle "klassischen" KW-Bänder plus 30 m bedienen. DX ist auch möglich, obwohl die Antenne bei mir im Spitzboden hängt. Vor ein paar Tagen habe ich das DXCC erhalten. Allerdings macht der TRX bis 100 W und ich benutze ihn regelmäßig mit 50 W. Was man mindestens benötigt, ist das Material, ein VNA oder NWT und unglaublich viel Geduld. Eine ähnliche Ausführung aber ohne 80 m gibt es auch als Kelemenantenne kommerziell zu kaufen, dann 10.6 m lang. Da sind die Traps bereits fertig und wetterfest, was ich unter Dach natürlich nicht brauche.

    Aber das Wichtigste weißt Du ja schon: Einfach machen!

    73 und bis gelegentlich auf den Bändern

    Heiko, DL2VER

  • Vielen Dank für die rege Teilnahme an meinem Beitrag.

    Ich dachte, wenn ich mehr oder weniger konkrete Fragen stelle, dann zeigt das wenigstens, dass ich mich mit dem Thema schon einmal etwas ausführlicher beschäftigt habe und nicht einfach eine fertige Lösung präsentiert bekommen möchte. Aber ich verstehe nun, dass es notwendig ist, meine Rahmenbedingungen näher zu beschreiben.

    Ich wohne in einem Reihenmittelhaus mit kleinem Garten zur Miete. Mitten im Garten, der von den Kindern bespielt wird, steht ein großes Trampolin. Das bedeutet, dass sowohl eine Antenne mitten im Garten, als ein Umbau/ Aufbau auf dem Dach ausgeschlossen ist. Wichtig ist wie gesagt auch der WAF, denn meine Frau möchte (zumindest aktuell), nicht ständig auf eine Antenne schauen. Deshalb habe ich zunächst meine 10m & 15m EndFed, die ich über das Forum gebaut habe, am Abend immer wieder abgebaut. Dann habe ich irgendwann den UnUn quasi am Ende der Markise aufgehangen und am Rand des Grundstücks bis zu einem 2m Alurohr geführt. Diese Konstruktion war so "unsichtbar", dass ich sie nicht immer abbauen musste.
    Unabhängig davon muss ich immer das Funkgerät auf der Terrasse auf- und wieder abbauen und dann muss natürlich auch das Wetter passen, was eine große Einschränkung ist.
    Darum war die Idee, die neue Antenne ebenfalls an der Seite aufzuspannen, jedoch schräg oben vom Dach ausgehend. Das Dach ist nicht ausgebaut, hat zwar Isolierwolle zwischen den Balken aber der Weg für ein Kabel nach draußen ist frei. Damit könnte ich auf dem Dachboden ein Hermes Lite 2 anschließen, welchen ich dort auch dauerhaft belassen könnte, angeschlossen an der Antenne. Gesteuert wird er ja über den PC, also muss ich nichts mehr auf oder abbauen und bin endlich bei jedem Wetter und bei jeder Jahreszeit QRV.

    Das war also mein Plan. Bilder gibt es in dem Artikel, den Michael bereits verlinkt hat. Mir geht es also nicht darum eine 110% Lösung zu bekommen, sondern eine Lösung mit der ich unter meinen Umständen bestmöglich QRV sein kann und wenn ja auf welchen Bändern.

    Vielen Dank für Eure Glückwünsche zur bestandenen Prüfung :)

    73 Thorsten
    DH0TG

    Edited once, last by DH0TG (May 29, 2025 at 10:48 PM).

  • Moin Thorsten,

    zwischen den Balken aber der Weg für ein Kabel nach draußen ist frei. Damit könnte ich auf dem Dachboden ein Hermes Lite 2 anschließen, welchen ich dort auch dauerhaft belassen könnte, angeschlossen an der Antenne.

    hast Du Gewitter mit möglichen Blitzeinschlägen in die Antenne bedacht? Lt. Murphy schlagen die gleich ins Haus durch, zumindest die angeschlossenen Geräte wären nur noch Elektroschrott.

    Ich habe z.B. eine GAP Titan im Garten stehen, es gibt noch andere Vertikalantennen, ganz ohne Anpassgeräte, Balun oder sowas. Die GAP Titan ist zwar auf 80m nur sehr schmal, aber ab 40m geht es. Bei geringer Fläche bieten sich natürlich Vertikalantennen an. Leider kommt das wohl mangelnder Akzeptanz Deines Hobbys nicht in Frage.

    73, Tom

  • Kannst Du machen mit dem Hermes Lite und Draht. Der ist dann beim ersten Überspannungsereigniss leider hin. Blitzeinschlag diskutieren wir nicht.

    Am Sinnvollsten erscheint mir es eine Vertikal in den Garten zu stellen oder einen Dipol aufzuhängen. Wie auch immer der aussieht.

    Übliche Nachteile der Vertikal: mehr QRM als auf einem Dipol und hohe Erdbodenverluste, falls Du Radials brauchst.(Deine Kinder sollen sich ja nicht in den Drähten verfangen)

    Ich würde versuchen einen Mehrband Dipol für die oberen Bänder aufzuhängen. Gerade weil Du mit QRM rechnen musst.

    Beispiel: Ich habe eine GP7DX in 12m Höhe und höre mit einem provisorisch aufgehängtem Dipol für 20m in 8 m Höhe weniger QRM auf dem 20m Band. Die Signalstärke ist etwas geringer aber das Rausch/Signalverhältnis ist deutlich besser.

    Probier vielleicht erstmal einen Monoband Dipol.

    Da kannst Du dann auch gleich klären was die Nachbarschaft dazu sagt.


    73 de Ingo

    Edited once, last by DL2AAA (May 30, 2025 at 8:41 AM).

  • Guten Morgen!

    Ich mag hier keinen Roman verfassen, es steht auch einiges Richtiges bereits geschrieben, wenn man es denn lesen mag....

    Unter welchem Stichwort kann ich denn weiter recherchieren?

    Was ich aber sagen kann ist, dass ich eine 6 Band Trap-Antenne benutze, die in Summe ca. 12 Meter lang ist und auf den Bändern 10m/15m/20m/30m/40m/80m spielt.

    Glückwunsch erstmal zum Diplon! Das hört sich doch wirklich sehr gut an und an einem VNA scheitert es auch nicht. Damit wären wir dann aber auch bei meiner Eingangsfrage, ob mit dieser (verkürzten) Antenne auch sinnvoll QRP gearbeitet werden kann. Du schreibst selbst etwas von 50-100W mit denen Du arbeitest?

    hast Du Gewitter mit möglichen Blitzeinschlägen in die Antenne bedacht? Lt. Murphy schlagen die gleich ins Haus durch, zumindest die angeschlossenen Geräte wären nur noch Elektroschrott.

    Nein, das steht auch auf meiner Liste der Fragen und Aufgaben, die zu erledigen sind. Für die Prüfung lernt man zwar für jede Beispielschaltung die Funktion eines jeden Bauteiles, zum sinnvollen Thema Blitzschutz gibt es allerdings keine Fragen (und damit kommt es auch nicht in der Vorbereitung zur Prüfung als Thema vor). Ich dachte mir, dass die Frage nach dem Blitzschutz erst sinnvoll gestellt werden kann, wenn ein Antennenkonzept steht.

    Ich habe z.B. eine GAP Titan im Garten stehen, es gibt noch andere Vertikalantennen, ganz ohne Anpassgeräte, Balun oder sowas.

    Ich muss zugeben, dass ich vertikale Antennen für KW überhaupt nicht auf dem Schirm hatte und mich nun erst durch Deinen Post angefangen habe mich damit zu beschäftigen. Aktuell wäre es wirklich nichts für den dauerhaften Aufbau, daran muss ich noch arbeiten ;) , aber temporär um alle Bänder bespielen zu können sicherlich eine sehr gute Idee! Ich würde sogar in Kauf nehmen, die Antenne regelmäßig auf und abzubauen, dann benötige ich aber noch eine Lösung, wie die "Antenne ins Haus" kommt, um auch bei schlechtem Wetter arbeiten zu können.... da muss ich mal recherchieren ....

    Vielen Dank!

    73 Thorsten
    DH0TG

  • Moin Thorsten,

    für temporären Aufbau verweise ich immer gerne auf die Seite von Ingo. Mit einem CG-3000 als Automatik-Tuner (der ist in einem wetterfesten Gehäuse) im Garten ist das eine Möglichkeit. Und Antenne ins Haus wäre dann ein Koax, wenn es nicht anders geht, sogar ein dünnes RG58, für KW nicht so schlimm.

    https://www.qrp4fun.de/de/s15_01.htm

    Ich habe für Versuche einen Mast von DX-Wire und eine eindrehbare Bodenhülse. Mit etwas dünnem Seil, auch von DX-Wire, spanne ich den ein wenig ab, dann kann der auch mal etwas länger stehen bleiben.

    Wenn ich mich recht entsinne, hat Fabian hier mal darüber berichtet, das er in München solch eine Antenne bei Betrieb einfach aus dem Dachfenster schiebt.

    Ist Deine Frau nicht Fußballfan (meine ist das)? Dann wäre ein Fahnenmast mit der Fahne des Lieblingsvereins doch was. Kann man als Antenne verwenden, den Mast, nicht die Fahne ;) Von der ARRL gibt es ein Buch dazu, Stealth Antennas: https://www.box73.de/product_info.php?products_id=4357

    73, Tom

  • hi Thorsten,

    ich möchte gar nicht groß in die Diskussion eingreifen, ich habe seit Jahren ähnliche Probleme.

    Ich habe zwar seit einigen Wochen die Möglichkeit, eine diy endfed (ca 18m) aufhängen zu dürfen....

    vorher habe ich, zunächst temporär, mit der bantenna

    Sleeve antenna details

    experimentiert, die Anschlußbox wetterfest verklebt.

    Diese Antenne ist mit nem Spieth-Mast oder einer Angelrute von mindestens 7m innerhalb weniger Minuten auf und abgebaut.

    Meine Idee wäre jetzt, so einen GFK Mast mittels einer Durchführungspfanne auf dem Dachboden aufzustellen und die Antenne durchs Dach einfach stehen zu lassen.

    Erdung und evtl. Abspannung sollte sich dann vermutlich auch relativ einfach machen lassen.

    Meine steht seit Anfang diesen Jahres ohne Abspannung in einer Bodenhülse, bisher hat sie jeder Sturmböe getrotzt.

    Nur eine Idee von vielen

    viel Erfolg und nachträglich Glückwunsch zur Lizenz

    73 Udo

    vy 73's de Udo, DF4BJ/qrp

  • Erneut vielen Dank für Euren Input!

    Zunächst einmal habe ich die Vermutung, dass meine ursprüngliche Idee nicht ganz richtig verstanden wurde. Die Idee der EndFed wäre eine Antenne gewesen, die im Garten aufgespannt wird - nur eben von der Hauswand ausgehend in den Garten, um das Kabel von der Hauswand direkt in den Dachboden führen zu können. Ähnlich wie hier beschrieben:https://www.hamradiosecrets.com/sloper-antenna.html

    Bei einer Antenne direkt im Garten wäre natürlich ein dünnes Kabel durch die Wand möglich, aber zum einen würde dann das Kabel zuvor über die Terrasse geführt werden müssen und zum anderen endet dann das Kabel im Wohnzimmer ;)

    Aber die Idee mit einer vertikalen Antenne und dem Balkon ist wirklich gar nicht so schlecht! Ich habe auch einen kleinen Balkon der nur mal für Tomaten oder Chilis im Sommer genutzt wird und dieses Jahr fast gar nicht. Dort würde eine Antenne nicht stören und wäre auch außer Sichtweite. Zudem wäre es möglich das Antennenkabel ebenfalls über das Dach ins Haus zu führen und auf dem Dachboden kann ich dann wie geplant über den Hermes arbeiten. Die Antenne selbst dann bei Bedarf aufzubauen, wenn alles andere verlegt bleibt, wäre kein Problem. Somit wäre das Thema Blitzschutz dann auch kein Thema mehr, oder (wobei ich hierzu mit meinen Fragen noch komme, wenn das Setup steht) ? Allerdings hängt noch am Balkon ein Balkonkraftwerk mit seinem Wechselrichter ... hoffen wir mal, dass es keine Störungen verursacht.

    Sollten keine Einwände kommen, stellt sich die Frage nach der Antenne. Die GAP Titan schaut zwar klasse aus, mit 700€ ist es mir aktuell aber ein wenig viel. Ein "Gegengewicht" kann ich außer mit der Dachrinne nicht bieten. Jetzt bleibt die Frage, ob eine feststehende Antenne oder eine Route mit Draht die bessere Alternative ist.

    Vielen Dank!

    73 Thorsten
    DH0TG

  • Hallo Udo,

    unsere Antworten haben sich zeitlich ein wenig überschnitten, weshalb ich nochmal explizit darauf eingehen möchte. Dein Setup würde prima zur Idee mit dem Balkon passen. Was ich mich nun frage ist, ob es eine einfache Drahtantenne mit einem UnUn ist, die eine bunte Hülle bekommen hat oder ob auch technisch etwas mehr dahinter steckt? Weil so ein Sleeve macht die Antenne auffälliger und auch windanfälliger.

    Vielen Dank!

    73 Thorsten
    DH0TG