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41

Samstag, 13. Februar 2016, 10:57

eure Reaktion auf Andreas' Vorschlag kann man auch verstehen als: "Wozu basteln wenn man auch schnell kaufen kann."


Stimmt, und das trifft für mich bei Lötkolben und anderer Werkstattausrüstung auch zu.

Man kann auch ein Digitalmultimeter selber basteln. Die Meisten kaufen fertig - ähnlich beim Lötkolben.
Jeder wie er will - Ohne Traurigkeit, Belustigung oder Depression

73
Günter

42

Samstag, 13. Februar 2016, 11:32

Moin,

wer dazu Lust hat, soll sich doch eine Lötstation bauen. Ich bastel mir lieber andere Dinge, für die ich mehr Interesse habe. Die Begründung mit dem Geld sparen trifft auf die meisten Basteleien heutzutage nicht mehr zu, auch bei Bausätzen nicht. Für das Geld für den K2 oder Solf bekommt man auch industriell gefertigte Funkgeräte. Es sind andere Dinge die über einen Selbstbau entscheiden aber in der Regel ist das keine Geldfrage.

Ich verstehe nicht, warum man da gleich so angefasst sein muss? Genauso verstehe ich es nicht, dass über die JBC Stationen so argumentiert wird, das wäre zu teuer und muss man überhaupt als Bastler gar nicht haben und sowieso langt da das billige China-Gerät. Das so ganz ohne jemals mit solch einer Station etwas Praxis zu haben. Man wird noch "blöde" hingestellt, nur weil man sich für 300€ eine Lötstation anschafft, soviel besser könnten die doch gar nicht sein. Letztendlich sind das alles Entscheidungen, die man für seine Ansprüche stellt, die meist aus persönlichen Erfahrungen resultieren. Meine Erfahrung dabei ist, dass bisher jeder, der eine JBC Station in den Fingern hatte, nichts anderes mehr will. Sieht man hier im Thread und auch bei den Nachbarn mit den Mikrocontrollern sowie in de.sci.electronics. Kann man diese Entscheidung von anderen für das eine oder andere Produkt nicht einfach akzeptieren?

Aber egal, die Frage lautete nach Vorschlägen für Lötstationen. Das wurde beantwortet und technisch begründet. Ich denke es gibt genügend Informationen und Links in diesem Thread, so dass die Frage sicher gut beantwortet wurde.

73, Tom
DARC I18 |DL-QRP-AG #1186|G-QRP #14624|FISTS #15933|SKCC #13896|LIDS #88 https://twitter.com/DL7BJ

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DL7BJ« (13. Februar 2016, 12:03)


43

Samstag, 13. Februar 2016, 13:11

Moin,

wer dazu Lust hat, soll sich doch eine Lötstation bauen. Ich bastel mir lieber andere Dinge, für die ich mehr Interesse habe. Die Begründung mit dem Geld sparen trifft auf die meisten Basteleien heutzutage nicht mehr zu, auch bei Bausätzen nicht. Für das Geld für den K2 oder Solf bekommt man auch industriell gefertigte Funkgeräte. Es sind andere Dinge die über einen Selbstbau entscheiden aber in der Regel ist das keine Geldfrage.

Ich verstehe nicht, warum man da gleich so angefasst sein muss? Genauso verstehe ich es nicht, dass über die JBC Stationen so argumentiert wird, das wäre zu teuer und muss man überhaupt als Bastler gar nicht haben und sowieso langt da das billige China-Gerät. Das so ganz ohne jemals mit solch einer Station etwas Praxis zu haben. Man wird noch "blöde" hingestellt, nur weil man sich für 300€ eine Lötstation anschafft, soviel besser könnten die doch gar nicht sein. Letztendlich sind das alles Entscheidungen, die man für seine Ansprüche stellt, die meist aus persönlichen Erfahrungen resultieren. Meine Erfahrung dabei ist, dass bisher jeder, der eine JBC Station in den Fingern hatte, nichts anderes mehr will. Sieht man hier im Thread und auch bei den Nachbarn mit den Mikrocontrollern sowie in de.sci.electronics. Kann man diese Entscheidung von anderen für das eine oder andere Produkt nicht einfach akzeptieren?

Aber egal, die Frage lautete nach Vorschlägen für Lötstationen. Das wurde beantwortet und technisch begründet. Ich denke es gibt genügend Informationen und Links in diesem Thread, so dass die Frage sicher gut beantwortet wurde.

73, Tom
100% Zustimmung zu diesem Text.
Die Leidtragenden dieser "Basteln muss billig sein" Mentalität sind nämlich dann so Menschen wie ich, die einen nicht funktionierenden Bausatz zugeschickt bekommen und dann erst mal 30 Masseanschlüsse nachlöten müssen, die nur geklebt und nicht gelötet wurden, bevor sich dann die wirklichen Fehler zeigen.


Billige Lötkolben sind nur eine Verlagerung der Kosten auf andere, denn die Kosten für mehrere Stunden Arbeit an einer verlöteten Mosquita will natürlich niemand bezahlen.
73/2 de Peter, DL2FI
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44

Samstag, 13. Februar 2016, 15:27

Das Layout kann das Löten massiv erschweren -> Masseanschlüsse

Hallo Peter,

auch wenn die Diskussion schon älter ist, als ich hier im Forum bin: Masseanschlüsse ohne "Thermische Vias" sind für jeden Lötkolben und Benutzer dessen eine hohe Herausforderung.

Da kann ich dann den Diskussionen hier zustimmen: genau in dem Fall ist ein gut nachheizender Lötkolben mit hoher Leistung und guter Wärmeübertragung eine enorme Hilfe beim Löten. Ich selbst habe einen günstigen Voltcraft LS50 und habe damit auch alle Bauelemente eingelötet bekommen. Bei Masseanschlüssen, die keine thermische Trennung haben, ist dass dann aber schon eine Herausforderung, d.h. Temperatur hochregeln, lange die Lötstelle vorwärmen und erst dann richtig Lötzinn zugeben, wenn es auch tatsächlich von selbst auf dem Pad und um den Draht läuft. Hier würde ein besserer Lötkolben helfen.

Ansonsten habe ich mal einen alten Weller mit defekter Regelung geerbt: Die recht breite Spitze glüht, wenn man dauerhaft einschaltet. Das ist dann genau der richtige Kolben um Schirmbleche auf Platinen zu löten. Man muss nur die Regelung selbst vornehmen, wenn die Wärme nicht beim Löten abgegeben wird.

Aber speziell an die Peters, die Layouts verantworten: eine thermische Isolation von Masseanschlüssen hat wesentlich weniger Induktivität als jeder Draht an bedrahteten Bauelementen, aber erleichtert das Löten wesentlich. Dann gibt es natürlich auch weniger Lötfehler mit Masseanschlüssen, die ggf. nachzuarbeiten sind.

Aber das nur als Anmerkung betrachten, die Diskussion darüber ist, meines Wissens, schon sehr alt und eine neue wird vermutlich auch keinen "Mehrwert" bringen.

73 de Karsten, DD1KT

45

Samstag, 13. Februar 2016, 15:42

Schon seit langem setzen wir Thermal Pads, wenn eben möglich. Da wir aber durchgängig mit grossen Masseflächen arbeiten, hilft das nur bedingt. Mit einem 30W Lötkolben ist man da hoffnungslos neben der Spur.


Vielleicht mal als Denkhilfe:

Beim BCR z.B, hat der Endstufentransistor keinen Kühlkörper, er ist einfach auf die Massefläche geschraubt. Das reiht völlig aus, ihn ausreichend zu kühlen. Der 10W NF Verstärker beim K3, Gehäusegrösse wie 1 1A Spannungsregler (TO220) ist platt auf die Massefläche gelötet, keinerlei zusätzliche Kühlung. SO gut leiten die Masseflächen die Wärme ab.

Ich habe bei diversen Vorträgen das Publikum gefragt: Wer braucht eher 80W, wer kommt mit 30W aus: Der Röhrenbastler, oder der Leiterplattenbastler. Die meisten Antworten lagen daneben, weil dem Röhrenbastler die 80W zugeschrieben wurden. Dabei liegt die Antwort auf der Hand: Welche thermische Masse hat das Lötauge am Röhrensockel im Vergleich zu einer Leiterplatte?
73/2 de Peter, DL2FI
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46

Samstag, 13. Februar 2016, 17:37

Hallo allerseits,

da mehrfach in diesem Thread das Thema "billig" angesprochen wurde ein paar Gedanken dazu von mir. Rein sachlich und technisch ist das bisher Geschriebene völlig in Ordnung.

Wir sollten aber nicht vergessen, dass nicht jeder "auf der Wurstsuppe schwimmt". Ich habe es im eigenen OV erlebt wie Leute, die Geld vom Amt bekommen, sich nach und nach zurückziehen weil sie nicht mehr mitreden/mithalten können. Ein anderer Aspekt ist die Nachwuchsgewinnung. Ich möchte nicht wissen wie viele interessierte Jugendliche abgeschreckt wurden, nachdem ihnen aufgezählt wurde, was sie für erfolgreiches Basteln benötigen und was das kostet...

Nur so zum Nachdenken...

73

Karsten - DL3HRT

47

Samstag, 13. Februar 2016, 17:45

Hallo allerseits,

da mehrfach in diesem Thread das Thema "billig" angesprochen wurde ein paar Gedanken dazu von mir. Rein sachlich und technisch ist das bisher Geschriebene völlig in Ordnung.

Wir sollten aber nicht vergessen, dass nicht jeder "auf der Wurstsuppe schwimmt". Ich habe es im eigenen OV erlebt wie Leute, die Geld vom Amt bekommen, sich nach und nach zurückziehen weil sie nicht mehr mitreden/mithalten können. Ein anderer Aspekt ist die Nachwuchsgewinnung. Ich möchte nicht wissen wie viele interessierte Jugendliche abgeschreckt wurden, nachdem ihnen aufgezählt wurde, was sie für erfolgreiches Basteln benötigen und was das kostet...

Nur so zum Nachdenken...

73

Karsten - DL3HRT
Völlig richtig, Karsten, deswegen haben wir einige Lötstationen, die wir an solche OM ausleihen. Für die Kinderarbeit haben wir 20 einfache Lötkolben, weil wir da keine ESD problematischen Sachen löten. Jugendliche, die schon weiter sind, bekommen ebenfalls Lötstationen ausgeliehen.

In sehr vielen Ortsverbänden des DARC scheinen die Verantwortlichen zu glauben, das Geld würde sich auf dem Konto vermehren. Wofür, für wen? Das können sie meist nicht sagen, oder aber es ist für die 3.oder 4. Clubeigene Station. (Wobei die in vielen OV locker als Dauerleihgabe irgendwo im Einsatz sind, aber bei denen steht eben Funkbetrieb höher im Kurs als Funk-Basteln)
73/2 de Peter, DL2FI
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48

Samstag, 13. Februar 2016, 17:48

Hallo allerseits,

da mehrfach in diesem Thread das Thema "billig" angesprochen wurde ein paar Gedanken dazu von mir. Rein sachlich und technisch ist das bisher Geschriebene völlig in Ordnung.

Wir sollten aber nicht vergessen, dass nicht jeder "auf der Wurstsuppe schwimmt". Ich habe es im eigenen OV erlebt wie Leute, die Geld vom Amt bekommen, sich nach und nach zurückziehen weil sie nicht mehr mitreden/mithalten können. Ein anderer Aspekt ist die Nachwuchsgewinnung. Ich möchte nicht wissen wie viele interessierte Jugendliche abgeschreckt wurden, nachdem ihnen aufgezählt wurde, was sie für erfolgreiches Basteln benötigen und was das kostet...

Nur so zum Nachdenken...

73

Karsten - DL3HRT


Ich denke, hier gibt es wie so oft auch einen Mittelweg.
Nutze momentan auch eine China Station von Pollin und bin für meinen Bedarf damit zufrieden.
Habe davor auch mal lernen müssen, daß auch und gerade bei kleinsten Lötaktionen (SMD) die entsprechende Leistung wichtig ist.
Allein schon deshalb, um die Teile nicht einfach zu Tode zu kochen ;)
Danke an dieser Stelle noch mal an Peter für den Hinweis.
Wer einmal mit einer sog. "SMD Lötnadel" für 10 Watt versucht hat, eine Lötstelle vorzuheizen, weiß Bescheid ;(
vy 73 de Andreas, DC3AFA

49

Freitag, 19. Februar 2016, 09:37

RS hat wohl eine neue Lötstation rausgebracht
...

Das Heizelement in der Lötspitze besteht aus vier Kernen, die eine schnelle Temperaturänderung ermöglichen.
.....

Quelle: https://www.elektormagazine.de/news/neue…n-rs-components

50

Freitag, 19. Februar 2016, 12:07

Danke für den Link.

Das es sich um eine Atten ST-80 Lötstation handelt, kann man auch einfach hier bestellen:
# http://www.batronix.com/versand/loettechnik/Atten-ST-80.html

Und hier noch eine Diskussion darüber:
# https://www.mikrocontroller.net/topic/95495
73 de Uwe
DC5PI

51

Freitag, 19. Februar 2016, 22:30

Moin,

Das es sich um eine Atten ST-80 Lötstation handelt, kann man auch einfach hier bestellen:
# http://www.batronix.com/versand/loettechnik/Atten-ST-80.html

Und hier noch eine Diskussion darüber:
# https://www.mikrocontroller.net/topic/95495
Bei dem Batronix Angebot ist aber einwandfrei zu sehen, dass da keine Heizung in der Lötspitze ist.

Beim zweiten Link, eine Temperaturstabilität von 1.1 Grad Celsius glaub ich mal einfach nicht! Vielleicht wenn der Lötkolben nur in der Ablage steht :D

73, Tom
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52

Samstag, 20. Februar 2016, 07:40

Moin,

Das es sich um eine Atten ST-80 Lötstation handelt, kann man auch einfach hier bestellen:
# http://www.batronix.com/versand/loettechnik/Atten-ST-80.html

Und hier noch eine Diskussion darüber:
# https://www.mikrocontroller.net/topic/95495
Bei dem Batronix Angebot ist aber einwandfrei zu sehen, dass da keine Heizung in der Lötspitze ist.

Beim zweiten Link, eine Temperaturstabilität von 1.1 Grad Celsius glaub ich mal einfach nicht! Vielleicht wenn der Lötkolben nur in der Ablage steht :D

73, Tom
Dieser Wert kommen mir auch recht übertrieben genau vor. Wird der von VW gebaut??? :whistling: :whistling:

Man darf bei allen Liebeleien zu gewissen Marken und Produkten nie vergessen, dass jeder Hersteller gute Produkte im Programm hat, die wirklich was taugen. Und manche Dinge sind auch eine rein persönliche Empfindung, ob gut oder schlecht. Früher brauchte ich immer so einen richtig dicken Griff, weil ich es so gewohnt war. Mein jetziger Weller ist sehr zierlich und nach kurzer Gewöhnungszeit komme ich sehr gut damit zurecht.

Es lohnt also auch, mal hier und da mit anderen Lötkolben zu arbeiten, um selber herauszufinden, was einem liegt und was nicht.
Gruß Stefan



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53

Mittwoch, 24. Februar 2016, 14:28

Hallo liebe QRPler, hier die Daten von der Conrad Station und der Weller WHS 40D:




Conrad:

Aufheizzeit (350°C): 2,5 Min

Aufheizzeit (400°C): +0,30Min

S-Sn99Cu1 Schmiltzt bei 227°C bei der Lötstation muss der Regler hierzu auf 300°C(!) gestellt werden.


Die Temeraturregelung sollte man hier nicht ernstnehmen da hier nur in Bruchteilen (1/2,1/3...) der Verfügbaren leistung geregelt wird. Das Ende der Vorrangs ist am aufhören des Brummmmmmtons zu erkennen.

Das Preis/Leistung Verhältnis ist für mich sehr gut!


Weller WHS 40D


Aufheizzeit (350°C): 0,7 Min

Aufheizzeit (400°C): +0,30Min

S-Sn99Cu1 Schmiltzt bei 227°C bei der Lötstation muss der Regler hierzu auf 235°C(!) gestellt werden.
Die Anzeige ist für meine Anforderungen in Ordnung.

Leider wurde die Station bei Conrad gekauft obwohl es sie in der Bucht neu für 85€ gibt ;(
Im Lieferumfang ist Lötzinn (0,1 Kg S-Sn99Cu1) sowie 1 Lötnadel und noch eine Rolle Entlötlitze und ein Befestigungsdings fürs Kabel inbegriffen

Danek für alle Antworten

54

Mittwoch, 24. Februar 2016, 16:47

Moin,

wie heisst die Station genau?
73 de Michael, DF2OK Ein Mensch, der keine Zeit hat, nimmt sich ganz einfach zu wichtig. Webseite qrz.com YouTube Twitter
~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~

56

Mittwoch, 24. Februar 2016, 17:58

Moin Janek,

Leider wurde die Station bei Conrad gekauft obwohl es sie in der Bucht neu für 85€ gibt ;(
Im Lieferumfang ist Lötzinn (0,1 Kg S-Sn99Cu1) sowie 1 Lötnadel und noch eine Rolle Entlötlitze und ein Befestigungsdings fürs Kabel inbegriffen

Merke Dir mal für die Zukunft nicht ohne Preisvergleich bei Conrad zu kaufen. Dort bestellt man nur, wenn es das woanders nicht gibt oder einem der Preis egal ist - Conrad ist eine Apotheke, glänzt natürlich mit einer sehr großen Verfügbarkeit und Lagerbestand.

http://www.reichelt.de/WELLER-Loetstatio…b13b5d02d0455f9


Ansonsten bei Bauteilen, wenn Du wert auf Originalteile mit gesicherter Herkunft legst und für mehr als 60€ bestellen willst, dann sind Mouser & Digikey die erste Wahl. Aber da kommt bei den Preisen die Einfuhrumsatzsteuer von 19% drauf, dafür aber ab ca. 60€ keine Versandkosten. Die Lieferzeit aus den USA beträgt in der Regel um die 36 Stunden. Wenn Du weniger hast und ganz schnell die Ware brauchst (von einem Tag auf den anderen) dann ist es Bürklin. Wenn Du nicht so viel Wert auf die Herkunft der Teile legst, dann Reichelt. Wobei Reichelt da auch besser geworden ist und bei vielen Teilen mittlerweile den Hersteller angibt, aber keinen Herkunftsnachweis wie Mouser & Digikey liefert.

73, Tom
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57

Dienstag, 22. März 2016, 20:13


Ich habe auch die Ersa Pico Lötstation. Der Lötkolben ist ganz leicht und die Spitze nicht zu lang. Die Nachheizzeit ist mit den 80W sehr schnell. Auch nach dem Einschalten geht das wie ein Turbo, 2 Sekunden Eigentest und dann sind nach weiteren 7 Sekunden bereits 360°C erreicht und 400°C dauert eine Sekunde länger.
Ich hatte mir die Lötstation für "bleifrei" zugelegt, da die meisten Platinen so verzinnt sind und meisten Bauteile eben nicht mehr für bleihaltiges Lot geeignet sind.

73
Gerhard

Nachtrag mit Hinweisen:

http://nepp.nasa.gov/whisker/reference/t…tic-Pb-free.pdf
http://www.jogis-roehrenbude.de/forum/forum/forum_entry.php?
Hallo Gerhard, ich habe noch nicht bemerkt das Platinen bzw. Baiteile für Bleihaltiges Lot nicht geeignet sind?
Oder ist dies bei Hobbyanwendungen zu vernachlässigen?

58

Mittwoch, 23. März 2016, 07:22

Ich weiß nicht, woher diese seltsame Überlieferung stammt, dass die Bauelemente nicht mehr für blehaltiges Lot geeignet seien? Nach wie vor gibt bleihaltiges Lot die besseren Lötstellen. Und für Bastler und Amateure gibt es keinen überzeugenden Grund, auf bleifreies Lot umzusteigen. Es gibt aber viele Gründe, die dagegen sprechen.

Zur Erinnerung: http://www.qrpforum.de/index.php?page=Th…hlight=bleifrei

73
Günter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DL4ZAO« (23. März 2016, 11:23)


59

Mittwoch, 23. März 2016, 12:46

http://nepp.nasa.gov/whisker/reference/tech_papers/2011-kostic-Pb-free.pdf

Dieser Link ist schon mehrfach hier angegeben worden. Macht Euch die Mühe das Schriftstück
GANZ zu lesen, ja es ist lang weiss ich und es ist Englisch weiss ich auch. Aber es wir Euch mehr wie eine Erkenntniss bringen.

73 de uwe df7bl
Uwe df7bl

Wenn Du meinst etwas geht nicht, dann störe nicht die, die es gerade machen.

60

Mittwoch, 23. März 2016, 13:02

Macht Euch die Mühe das Schriftstück GANZ zu lesen


Anderer Vorschlag:
das du es ja ganz gelesen hast, könntest du bitte auf diejenige(n) aus den insgesamt 77 Seiten hinweisen, wo man nachlesen kann, dass RoHS Bauelemente nicht für bleihaltiges Lot geeignet sein sollen?

Die Executive Summary am Ende sagt aus:
-Estimation of failure rate change due to the use of Pb free materials is impossible because the physics of the failure mechanisms are not known
-Test standards are incomplete and cannot accurately predict Pb free materials field performance at this time
-High reliability, severe service, long life applications should not transition to new Pb free materials

Auf Deutsch: Wer Wert auf Zuverlässigkeit legt, sollte nicht auf bleifrei umstellen

73
Günter

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