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  • »DH8DAP« ist männlich

Beiträge: 799

Hobbys: QRP, Ausbildung, Jugendarbeit

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1

Sonntag, 13. Dezember 2015, 10:16

Rauschbrücke verwenden und messen!
vy 72 de DH8DAP, Frank aus Schwelm nr Wuppertal, JO31PG

Ich bin Westfale von Geburt und Europäer aus Überzeugung!

www.golf19.de

2

Sonntag, 13. Dezember 2015, 10:44

Ich habe vor kurzem einen verkürzten indoor Dipol gemacht mit Endkapazitäten. Der Dipol ist 2 x 4.1 m lang. An den Enden habe ich Metallgitter von je 3.3 m2 montiert. Die Resonanzfrequenz ist 3.7 MHz. Man kann Antennen mit Endkapazitäten recht gut berechnen mit Antenneberechnungsprogrammen, solange die Kapazitäten mit Draht und nicht mit Gitter ausgeführt sind. Interessant ist, dass die Verluste sehr gering sind. Meine Indoorantenne hat allerdings einen erheblichen Verlust, da sie nicht frei ist. Ich messe ein 5-15 dB schlechteres Signal gegenüber dem Fullsize Dipol, welcher im Freien hängt.

73, Peter - HB9PJT

  • »DL3PB« ist männlich

Beiträge: 265

Hobbys: ausschließlich QRP(p)/Selbstbau - minimalistische Radios & milliwatting

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3

Sonntag, 13. Dezember 2015, 11:13

Ich messe ein 5-15 dB schlechteres Signal gegenüber dem Fullsize Dipol, welcher im Freien hängt.

Hallo Peter,
interessant wäre ein Vergleich beider Antennen im Freien - verrätst Du Effizienz/Impedanz lt. Simulation ?
Bin selber auf der Suche nach einer verkürzten, leidlich effizienten 80m Antenne, die (vertikal) auf meinen Balkon passt...
73
Peter/DL3PB

4

Sonntag, 13. Dezember 2015, 13:32

Peter, der berechnete Gewinn auf 80 m meiner Full Size Dipol ist 4.40 dBi (Inverted V, Mitte auf 11 m, Enden auf 2.5 und 6 m über Grund). Die Indorrantenne hat berechnete 2.77 dBi (7 m über Grund). Gewinnmaximum beider Antennen senkrecht nach oben. Gerechnet mit NEC-2 for MMANA.

Übrigens habe ich gute Ergebnisse erzielt auf 15 und 20 m mit einer 40 cm langen Mobilantenne mit Dachkapazität. Das geht mobil mit 100 Watt SSB weltweit.

73, Peter - HB9PJT

  • »DL3PB« ist männlich

Beiträge: 265

Hobbys: ausschließlich QRP(p)/Selbstbau - minimalistische Radios & milliwatting

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5

Sonntag, 13. Dezember 2015, 14:34

Danke, Peter.
Lese gerade was über den Strahlungswiderstand verkürzter Antennen,
hier auch eine Tabelle, die es erlaubt, den Strahlungswiderstand für beliebige Strahlerlängen mit und ohne Dachkapazität abzuschätzen.
Noch besser das (englische) Original. Daher meine Frage nach der Impedanz.
Lt. o.g. Artikel sollte sie etwa bei 8Ohm ( Strahlungswiderstand ohne Verluste ) liegen ?!
Und ja, Endkapazität scheint das einzige zu sein, was hilft - weniger als 2dB schlechter bei Verkürzung auf ca. 20% bezogen auf full size
ist in der Tat beeindruckend, die kann man sogar bei Milliwatt-Experimenten in der Regel verschmerzen. Steilstrahlung ist dabei auch
kein Thema, für QRPp DX gibt's besser geeignete Bänder als 80m.
73
Peter/DL3PB

6

Sonntag, 13. Dezember 2015, 16:31

Die berechnete Impedanz am Einspeisepunkt ist 6.4 Ohm. In der Praxis habe ich 70 Ohm gemessen. Das SWR ist ohne Anpassnetzwerk fast perfekt. Diese Abweichung kann ich im Moment nicht erklären.

73, Peter - HB9PJT

  • »DL8SFZ« ist männlich

Beiträge: 318

Hobbys: Hubschrauber-Modellbau, Amateurfunk allgemein

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7

Sonntag, 13. Dezember 2015, 16:43

Passt nur teilweise dazu:

Die I-Pro-Antennen sind eigentlich nichts anderes als vertikale Dipole mit Endkapazität. Ich hatte leider nie den direkten Vergleich zu einem Dipol, aber die Ergebnisse eines Funkfreunds zeigen mir, dass die Teile in Bezug auf die Baugröße wirklich gut funktionieren!
Gruß Stefan



Amateurfunk ist die teuerste Art der kostenlosen Kommunikation!

8

Sonntag, 13. Dezember 2015, 17:00

Moin,

ich möchte ja nicht unhöflich erscheinen, aber mir würden im Momente passende Antworten zu Punkt 1 des Themenstarters interessieren. :rolleyes:
73 de Michael, DF2OK Ein Mensch, der keine Zeit hat, nimmt sich ganz einfach zu wichtig. Webseite qrz.com YouTube Twitter
~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~

9

Sonntag, 13. Dezember 2015, 17:10

Wurde in der ersten Antwort von DH8DAP beantwortet. Alternativ geht das auch mit einem Antennenanalyser.

73, Peter - HB9PJT

Moin,
ich möchte ja nicht unhöflich erscheinen, aber mir würden im Momente passende Antworten zu Punkt 1 des Themenstarters interessieren. :rolleyes:

10

Sonntag, 13. Dezember 2015, 17:56

Wenn Du nicht zuerst aufbauen willst, nimmst Du ein Antennberechnungsprogramm. Zum Beispiel MMANA. Dann gibt es verschiedene Berechnungsmöglichkeiten, wo Du dann die Antennenhöhe usw. noch reinrechnen musst. Wer es komfortabel rechnen will, nimmt die Antennenberechnungssoftware.

73, Peter - HB9PJT

  • »DL3PB« ist männlich

Beiträge: 265

Hobbys: ausschließlich QRP(p)/Selbstbau - minimalistische Radios & milliwatting

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11

Sonntag, 13. Dezember 2015, 18:51

Raimund, meinst Du so was:
http://www.dl2jas.com/antennen/antenneni…enimpedanz.html
3/8=0.375 ist nicht in der Tabelle - muss man wohl interpolieren.
73
Peter/DL3PB

  • »DL3PB« ist männlich

Beiträge: 265

Hobbys: ausschließlich QRP(p)/Selbstbau - minimalistische Radios & milliwatting

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12

Sonntag, 13. Dezember 2015, 19:08

10-12-15-17-20 als mech. 3/8 Lambda
28,060 - 24,910 - 21,060 - 18,096 - 14,060 MHz als Frequenzen.

Hallo Raimund,
nicht dass ich mich antennentechnisch zu den Wissenden zählen würde, aber zum Verständnis:
Hast Du für jedes Band jeweils einen anderen 3/8l langenStrahler simuliert ? - Dann sollte auch immer
eine ähnliche Impedanz 'rauskommen, wenn Du auch die Radials entsprechend anpasst!
Oder 3/8l auf dem niedrigsten Band und entsprechend länger auf den höheren Bändern ?
73
Peter/DL3PB

13

Montag, 14. Dezember 2015, 12:05

Moin,
ich möchte ja nicht unhöflich erscheinen, aber mir würden im Momente passende Antworten zu Punkt 1 des Themenstarters interessieren. :rolleyes:
Wurde in der ersten Antwort von DH8DAP beantwortet. Alternativ geht das auch mit einem Antennenanalyser. 73, Peter - HB9PJT
<seufz>Jein. Ich habe eine sehr schöne Rauschmessbrücke, mitkonstruiert von DH8DAP / A55 und weiss auch sonst, wie die funktioniert und kann sie bedienen. Wer in diesem Forum alles aufmerksam ! mitliest, der weiss auch, das Raimund einen guten Analyser besitzt. Aber diese Geräte zeigen einem bspw. 'nur' an, welche Werte die Real- und Blindanteile haben. Sie spucken allerdings nicht die Längen aus, die nötig sind, damit die Frage von Raimund beantwortet werden kann.

Auf die "solange-schnippeln-bis-es-passt-Methode" soll hier ja nicht eingegangen werden und - so schätze ich Raimund ein - wäre er wohl auch selber gekommen. 8)
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14

Montag, 14. Dezember 2015, 12:28

Raimund fragt nach der Impedanz einer Strahlers mit Lambda 3/8. Diese Länge ist gegeben. Welche Länge willst Du denn nun ausgespuckt haben? Da ist keine Frage von Raimund zur Länge!

73, Peter - HB9PJT

Moin,
ich möchte ja nicht unhöflich erscheinen, aber mir würden im Momente passende Antworten zu Punkt 1 des Themenstarters interessieren. :rolleyes:
Wurde in der ersten Antwort von DH8DAP beantwortet. Alternativ geht das auch mit einem Antennenanalyser. 73, Peter - HB9PJT
<seufz>Jein. Ich habe eine sehr schöne Rauschmessbrücke, mitkonstruiert von DH8DAP / A55 und weiss auch sonst, wie die funktioniert und kann sie bedienen. Wer in diesem Forum alles aufmerksam ! mitliest, der weiss auch, das Raimund einen guten Analyser besitzt. Aber diese Geräte zeigen einem bspw. 'nur' an, welche Werte die Real- und Blindanteile haben. Sie spucken allerdings nicht die Längen aus, die nötig sind, damit die Frage von Raimund beantwortet werden kann.

Auf die "solange-schnippeln-bis-es-passt-Methode" soll hier ja nicht eingegangen werden und - so schätze ich Raimund ein - wäre er wohl auch selber gekommen. 8)

15

Montag, 14. Dezember 2015, 14:08

Raimund fragt nach der Impedanz einer Strahlers mit Lambda 3/8. Diese Länge ist gegeben. Welche Länge willst Du denn nun ausgespuckt haben? Da ist keine Frage von Raimund zur Länge!
Hallo Peter, ups, falscher Gedankengang, sri. Montag Morgen und immer noch kein Wochenende in Sicht... :rolleyes:

Gleichwohl wäre es interessant zu erfahren, wie das Problem ohne einen experimentellen Aufbau und ohne Simulation gelöst werden kann.
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16

Montag, 14. Dezember 2015, 17:53

Leitungstheorie

Gleichwohl wäre es interessant zu erfahren, wie das Problem ohne einen experimentellen Aufbau und ohne Simulation gelöst werden kann.


Hallo Michael,

das geht schwer in die Leitungstheorie: die Antenne kann als Leitung mit Kapazitätsbelag und Induktivitätsbelag betrachtet werden. Das wäre dann eine Leitung mit ~450Ohm Impedanz, die mit offenem Ende betrieben wird. Mit viel Mathematik oder in einem Smith Diagramm kann dann der Open am Ende auf die Eingangsimpedanz über die Leitung transformiert werden.

Für eine genaue Betrachtung müsste man dann die elektrische Verkürzung der Leitung (Er >1) und auch der Widerstand der Leitung bei der Frequenz (Skin Effekt + Dc-Widerstand) mit berücksichtigt werden. Das macht das mathematische Model nicht einfacher, bzw. auch die Betrachtung im Smith Diagramm komplizierter.

Die Antennensimulation macht das dann über eine andere Modellierung, aber das Ergebnis sollte gleich sein.

Ich muss aber gestehen, dass ich mich wieder arg in die Unterlagen vom Studium einarbeiten müsste, bevor ich eine Betrachtung über die Leitungstheorie versuchen könnte.

vy73 de Karsten, DD1KT

17

Montag, 14. Dezember 2015, 19:20

Z.B Daten 3/8 Lambda Antenne 14.200 MHz , ung. 7.9M. lang.
Auf smeter.net gibt es viele Programme :
http://www.smeter.net/antennas/antennas.php
http://www.smeter.net/antennas/end-fed-matching.php

Hilfreich ?
»PD7MAA« hat folgendes Bild angehängt:
  • dreiachtel  vertikal 14 (Small).JPG

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »PD7MAA« (15. Dezember 2015, 09:21)


18

Dienstag, 15. Dezember 2015, 10:05

Kleiner Fehler behoben.
Mit nur 1M lange Radialen mehr Leistung :)
»PD7MAA« hat folgendes Bild angehängt:
  • dreiachtel  vertikal 14 v2 (Small).jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »PD7MAA« (15. Dezember 2015, 11:26)