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Dienstag, 22. Dezember 2009, 13:02

Fragen /Antworten zum Konzept des Solf2009

Zitat

Original von DK7JBAn dieser Stelle habe ich aus reiner Neugierde noch Fragen zum Konzept:
- Könnt ihr mir erklären, warum für jedes Band eigene VCOs aufgebaut werden. (Mir fehlt an dieser Stelle das Hintergrundwissen)

Breitband VCO haben erheblich schlechtere Werte. Phasenrauschen. Frequenzjitter usw machen Probleme, Einschwingzeiten bei QSK Split-Betrieb werden relevant. Da wir einen TOP Transceiver entwickeln wollten, haben wir uns gegen den durchstimmbaren Bereich und für den reinen Amateurband Transceiver entschieden. Ein willkommener Nebeneffekt ist dabei, das diejenigen, die es nicht so "dicke haben" mit einem Band anfangen können und die anderen Bänder dann so nach und nach Nachrüsten können.
Elecraft macht das im K3 übrigens so, dass sie über Relais mehrere Spulen und Kondensatoren in verschiedenen Kombinationen zusammenschalten um damit viele schmale Bereiche bei jeweils bestem LC Verhältnis zu bekommen.

Zitat



- Ist der Transceiver ein Doppeldecker? "Mainboard" und "VFO mit Steuerung" auf getrennten "großen" Platinen?


Ja, ein Doppeldecker. Es gibt eine große Hauptplatine mit vielen Steckplatinen, wie auf dem Foto zu sehen ist. Was mann nicht sieht, ist das VCO Paket. Alle VCO und die Aufbereitung befinden sich in ein extra Weißblechgehäuse. Die Verbindung zum Transceiver erfolgt über Koaxkabel und ein Flachbandkabel mit Wannenstecker.

Zitat


- Welche Maße wird der ganzte Tranceiver haben? (reine Neugierde - aber nicht wirklich wichtig)


200mm breit, 110mm hoch, 200mm tief. Gehäuse der gleiche Typ wie beim Hobo, das Motherboard wird in die Schienen geschoben. Vorne am Motherboard senkrecht das Frontplattenboard angesteckt, ähnlich wie beim Hobo über 90 GRad Winkelsteckleisten, z.T. zweireihig.

Zitat


- Welcher Mikrocontroller wird eingesetzt und in welcher Sprache wird er programmiert? Sind noch Pins für eigene Experimente frei?

Grüße
Jörn

Atmel, Bascom. Es gibt einen Programmierport für Firmwareupgrades und einen Steuerport für Fernbedienung. Freie Ports würden nur Sin machen, wenn eigene Hardwareerweiterungen angesteuert werden sollten. Das wird kaum gehen, da jeder freie mm schon mit Bauteilen und Leiterbahnen belegt ist :D
Was es sicher geben wird sind Programmänderungen, die mit der vorhandenen Hardware realisierbar sind.
»DL2FI« hat folgendes Bild angehängt:
  • Main1mid.jpg
73/2 de Peter, DL2FI
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Mittwoch, 23. Dezember 2009, 09:37

Mehr Fragen und Antworten zum Solf2009

Zitat

Original von DK3QN
....
Da gibt's dann noch die Menge der OM's/YL's, die aus zeitlichen oder anderen Gründen einen "Solf 2009" nicht aufbauen können. Aber sie hätten womöglich gerne einen fertig aufgebauten, neuen TRX erworben. Wird es für diese Personengruppe so 'was geben wie eine "kit builders resource"? Ich kann mir gut vorstellen, dass so 'was den Absatz des "Solf 2009" noch mal fördern kann.

Es gibt die Gruppe der anonymen Bastler, die bauen Geräte auf für OM, die es auf Grund einer Behinderung selbst nicht können.
Ansonsten entwickeln wir unsere Bausätze für Funkamateure, die den Selbstbau als Selbstzweck betreiben. Es geht um den Spaß dabei, Zeit spielt eine untergeordnete Rolle. Gerade gestresste Leute können sich wunderbar erholen, wenn sie ab und an mal ein Stündchen an ihrem Werk basteln. Ob sie in einem Monat fertig sind, oder in einem Jahr, wen stört es?

Zitat


Schliesslich noch ein paar "Wünsche", bzw. "Ziele" für den "Solf 2009", Reihenfolge ist willkürlich:
> die (vermutlich) unterschiedliche Einfügungsdämpfung der diversen Quarzfilter durch Pegelanpassung egalisieren, identische S-Meter-Werte unabhängig vom verwendeten Filter

Zu aufwändig für ein Projekt dieser Größenordnung. Da selbst in der teuersten Klasse S-Meter als Schätzeisen anzusehen sind und 90% aller Rapporte gegeben werde ohne dass der Funker auf das S-Meter schaut unserer Meinung nach auch überflüssig.

Zitat


> ein "Glocken-klarer" Sinus-Mithörton ohne "Pops"

Ja

Zitat


> eine saubere Zeichenverrundung in CW (5mS Anstiegs-/Abfall-Flanken, symmetrisch)

nicht unbedingt 5ms, aber wir stehen auf Soft CW, alle unsere Entwicklungen sind damit ausgestattet.

Zitat


> minimale "In-Band" Intermodulation bei CW-Empfang

ja sicher

Zitat


> einen Nebenwellen-armen VFO / Synthesizer (etwa im Bereich eines SI570)

Ganz sicher nicht mit einem SI570 (Stromaufnahme), aber mit 9 einzelnen VCO und Schmalband PLL mit hohem Teilerfaktor , abgeschirmt nach UKW Maßstäben aufgebaut.

Zitat


> SSB TX Intermod 3rd order bei -40db, 5th bei -50db, usw.

35-36dB, mehr geht leider bei 12V Endstufen nicht

Zitat


> Sequencing der TX/RX-Umschaltung in Verbindung mit einer nachgeschalteten PA, Vermeidung von "hot-switching" einer nachgeschalteten PA

Ja

Zitat


> "hoch-auflösendes" S-Meter, es sollten zumindest 3db Differenzen (1/2 S-Units) eindeutig ablesbar sein.

ganz sicher nicht. Diese Diskussion um halbe S-Stufen hat schon auf der Elecraft Diskussionsliste alle Praktiker amüsiert. Wir bauen ein Spitzen Funkgerät, keinen Pegelmesser.

Zitat


Falls das alles so realisierbar ist, möchte ich hiermit verbindlich 2 Stück des "Solf 2009" Transceivers bestellen, lieferbar in 2010, allerdings fertig aufgebaut und mit akzeptablem Preis-adder für den Aufbau.
Das ist Ernst und absolut kein Witz!
Nur habe ich keine Muße mehr, 700++ Bauteile für ein DIY Projekt zu verlöten und anschließend eventuelle Fehler zu de-buggen. Dafür ist mir meine Lebenszeit zu schade.

Dann bist du leider an der falschen Adresse. Wir leben davon (und vor allem aber dafür) dass wir den vom selbst gebauten Gerät träumenden Funkamateuren helfen, ihren Traum verwirklichen zu können. Wir entwickeln Bausätze für Funkamateure, die ihre Lebenszeit dadurch verschönern, dass sie nicht nur funken sondern auch basteln.

Zitat


Insofern stellt sich dann doch wieder die Frage nach SMT oder THT:
welches Clientel soll angesprochen werden und wie groß sind die Absatz-/Umsatz-Möglichkeiten über dieses Clientel?
Fertig bestückte Baugruppen sind in entsprechenden Stückzahlen jedenfalls deutlich günstiger in SMT zu realisieren.
Bezüglich der "Trends": man schaue sich dazu auch 'mal die Entwicklung bei Elecraft an, vom K2 zum K3.
73, Klaus, DK3QN

Hier genau liegt der Unterschied. Unser Hauptziel ist nicht, eines Tages eine große, bedeutende Amateurfunk-Firma zu werden. Unser Ziel ist es, dem Selbstbau im Amateurfunk wieder zu einem größeren Stellenwert zu verhelfen. Natürlich muss dass alles so passieren, dass wir davon leben können, trotzdem bleibt die Wertigkeit für uns genau anders herum. Nicht die höchstmögliche Stückzahl, sondern die höchst mögliche Zahl zufriedener Bastler. Ich weiss, dass ist altmodisch, unmodern, träumerisch, weltfremd ...
aber so sind wir nun mal, Entwickler und Realisierer, HAMs
DK1HE, DK6TM, DL1JGS, DL7NIK, DL2FI
73/2 de Peter, DL2FI
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3

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 11:19

Firmenstrategie

Zitat von Peter, DL2FI:
"Hier genau liegt der Unterschied. Unser Hauptziel ist nicht, eines Tages eine große, bedeutende Amateurfunk-Firma zu werden. Unser Ziel ist es, dem Selbstbau im Amateurfunk wieder zu einem größeren Stellenwert zu verhelfen. Natürlich muss dass alles so passieren, dass wir davon leben können, trotzdem bleibt die Wertigkeit für uns genau anders herum. Nicht die höchstmögliche Stückzahl, sondern die höchst mögliche Zahl zufriedener Bastler. Ich weiss, dass ist altmodisch, unmodern, träumerisch, weltfremd ...
aber so sind wir nun mal, Entwickler und Realisierer, HAMs
DK1HE, DK6TM, DL1JGS, DL7NIK, DL2FI "

Das ist für mich auch genau der Grund, warum mir mein K2 viel Freude bereitet, der K3 aber originalverpackt in der Ecke steht. Mit dem K3 kann man sicher gut funken, aber eben nur eingeschränkt basteln. Er ist in 4 Stunden zusammengesteckt und das wars dann. Daher wird der K3 verkauft sobald der Solf verfügbar ist. Das Erlebnis "Geräte bauen" ist für mich nur durch Bausätze wie K2, Hobo oder Solf erreichbar.
Frohe Weihnachten!
Michael, DC0ZO

4

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 21:51

RE: Mehr Fragen und Antworten zum Solf2009

Hallo Peter,

Danke für deine ausführlichen Antworten.

Allerdings gehe ich nicht mit dir konform, soweit es die von mir
formulierten 'Wünsche/Ziele' betrifft.

Da gehen Anspruch und Wirklichkeit doch etwas arg auseinander,
wobei ich die TX IM3 -35db akzeptieren kann, solange die IM5 und
höher entsprechend stetig signifikant niedriger ausfallen.

Dabei sehe ich die von mir genannten "Wünsche/Ziele" allerdings
als nicht überzogen und relativ einfach realisierbar, soweit entsprechende
Aufgeschlossenheit vorhanden ist.

Ich stehe auf dem Standpunkt, wenn ich schon einen gewissen
*gehobenen* Anspruch bezüglich der Qualität des Produktes erhebe,
dass ich dann auch die Rahmenparameter entsprechend als Ziel
setze.

Da fehlen mir einige, nach deiner Antwort zu urteilen.

Zur Geschäftsstrategie:

das ist natürlich deine Sache, wie du das handhabst. Allerdings
kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, wie du das so wirtschaftlich
durchhalten willst. Siehe dazu deine eigenen Anmerkungen zum "Tramp",
und wenn ich diese Ernst nehme, was ich hiermit tue.

Schliesslich (ich wiederhole mich) ist mir nach deinen Aussagen der
Anspruch des Projektes zu gering.

Entweder mache ich eine Sache mit solchem Anspruch 100%ig oder
ich lasse sie bleiben.

Warum sonst sollte ich einen "Solf 2009" bauen, wenn ich schon einen
K1, K2 und K2/100 gebaut habe?

73,

Klaus, DK3QN

www.dk3qn.com
CW forever!

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5

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 23:05

RE: Fragen /Antworten zum Konzept des Solf2009

Klasse, Peter,
aus deinen Antworten kann ich ablesen, dass es sich hier um ein Projekt "fuer bastelnde Praktiker" handelt.
-> Alle "nuetzlichen" Features sind drin, der "Schnickefug", den einige kommerzielle Anbieter betreiben (und
der oftmals zum "Standard" erhoben wird) , "bleibt draussen" ... Ich bin schwer am Ueberlegen, ob ich mir
(mehr aus Spass an Basteln als am "Nutzen") einen solchen Bausatz bestellen solte... Die "funktechnischen
Moeglichkeiten" habe ich momentan mit kommerziellem Geraet abgedeckt, aber ein selbstgebauter
Transceiver ist doch etwas Anderes...

73 de Roland / DK1RM

6

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 23:29

RE: Fragen /Antworten zum Konzept des Solf2009

Wenn ich mich hier so umsehe, dann steht bei mir etliches rum, um mich ungebremst auf allen Bändern zu tummeln. und das meiste ist selbstgebaut.
Trotz K1, K2, BCR und etlichen anderen Geräten juckt es mir verdammt in den Fingern, wenn ich das Solf 2009-Projekt betrachte. Die modulbauweise
lädt ja auch geradezu zu zusätzlichen eigenen Experimenten ein. Und wie schon gesgt wurde, ein Gerät für "bastelnde Praktiker". Ich bin einer, denn es würde meinen Zeitrahmen und meine Möglichkeiten übersteigen, solch ein Projekt im stillen Kämmerchen allein anzugehen. Deswegen freue ich mich,
das es QRPproject gibt.
Als bastelnder Praktiker ist es mir übrigens völlig egal, welchen Rauschbeitrag mein NF-Verstärker liefert, wenn mein Rauschfloor hauptsächlich durch die davor liegenden Stufen bestimmt wird =)

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich (wenn dann einige Projekte abgearbeitet sind) auch einen Solf zusammenlöte. Weil ich gerne baste und dabei Spaß habe.

Allen frohe Weihnachtstage
72/73
Con

DM5AA - DOK V11 - JO64SC
DL-QRP-AG#297 - G-QRP#7939 - AGCW#1957 - RU-QRP#345
BCRspezial - MosquitaTurm - SKY-SDR - viele Baustellen

7

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 23:55

RE: Mehr Fragen und Antworten zum Solf2009

Zitat

Original von DK3QN


Zur Geschäftsstrategie:

das ist natürlich deine Sache, wie du das handhabst. Allerdings
kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, wie du das so wirtschaftlich
durchhalten willst. Siehe dazu deine eigenen Anmerkungen zum "Tramp",
und wenn ich diese Ernst nehme, was ich hiermit tue.

73,

Klaus, DK3QN

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Nun, im nächsten Jahr haben wir unser 10 jähriges Bestehen wer hat in dieser Nische schon so lange durchgehalten?

Der Amateurfunk wird wieder wahr, wenn er wird, wie er war.
Dazu gehört:
1. Schuster, bleib bei deinen Leisten.
2. Ehrlich währt am längsten.

Wir verfolgen in erster Linie eine Idee und dann erst ein Geschäft - und das verstehen jeden Monat mehr Funkamateure. Außerhalb DL wurde das sogar viel eher verstanden, dort gilt als selbstverständlich, dass Idealismus und Überleben wollen durchaus vereinbar sind. Ohne diese Anerkennung der Fakten wäre ich wohl nicht schon vor einigen Jahren auf Antrag von englischen Funkamateuren in die US-Amerikanische QRP Hall of Fame aufgenommen worden. Zusammen übrigens mit den Konstrukteuren von K1, K2
73/2 de Peter, DL2FI
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8

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 00:24

RE: Mehr Fragen und Antworten zum Solf2009

Hallo Peter,

dann hoffe ich für dein Geschäft, dass das so nachhaltig bleibt und die Erlöse
aus deinen Umsätzen die Kosten deutlich einspielen.

73, Klaus, DK3QN

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9

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 12:23

RE: Fragen /Antworten zum Konzept des Solf2009

Zitat

Original von DL2FI

Zitat

Original von DK7JBAn dieser Stelle habe ich aus reiner Neugierde noch Fragen zum Konzept:

Zitat


- Welcher Mikrocontroller wird eingesetzt und in welcher Sprache wird er programmiert? Sind noch Pins für eigene Experimente frei?

Grüße
Jörn

Atmel, Bascom. Es gibt einen Programmierport für Firmwareupgrades und einen Steuerport für Fernbedienung. Freie Ports würden nur Sin machen, wenn eigene Hardwareerweiterungen angesteuert werden sollten. Das wird kaum gehen, da jeder freie mm schon mit Bauteilen und Leiterbahnen belegt ist :D
Was es sicher geben wird sind Programmänderungen, die mit der vorhandenen Hardware realisierbar sind.


Hallo,

in gewisser Weise werden ja Pins für eigene Erweiterungen frei sein, wir wollen einen Erweiterungsbus (mit Controlleranbindung und NF-Signalen) vorsehen, der für spätere Erweiterungen genutzt werden kann.
73 de Stefan DK6TM

10

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 12:45

Hallo Stefan,
wenn du der Softwareentwickler bist, hätte ich eine Bitte. Ist es möglich das Bascomprogramm gut zu dokumentieren, damit man es nachvollziehen kann?
Frohe Weihnachten
Jörn

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11

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 13:00

Hallo Jörn,

das Programm ist ziemlich vollständig dokumentiert (sonst würde ich nach einer Weile selbst nicht mehr durchblicken).
73 de Stefan DK6TM

12

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 14:23

Hallo,

vielleicht übersehen: Ein/Ausgang für digitale Betriebsarten mit Optokoppler und NF-Transformatoren

Interessant wäre auch eine Gegenüberstellung K2 und Solf2009.

73, schöne Weihnachten
72/73 de Uli
DF5SF

13

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 14:24

Zitat

Original von DF5SF
Hallo,

vielleicht übersehen: Ein/Ausgang für digitale Betriebsarten mit Optokoppler und NF-Transformatoren

Interessant wäre auch eine Gegenüberstellung K2 und Solf2009.

73, schöne Weihnachten


Eingang /Ausgang für digitale Betriebsarten ist vorhanden, digitale Steuerung ebenfalls. Vergleich mit K´2 muss dann schon jeder selbst machen. Wir sehen uns nicht als Konkurenz, sondern als DL Alternative. Eins steht aber fest: der Solf ist anspruchsvoller was den Aufbau angeht :D
73/2 de Peter, DL2FI
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14

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 15:32

Zitat

Original von DL2FI
Eins steht aber fest: der Solf ist anspruchsvoller was den Aufbau angeht :D


OK Peter, den Vergleich mach ich dann selbst.
Noch ne Frage:
Muß man die Spulen in den CU-Bechern selber wickeln, oder gibts die von der Stange ?
Welche Meßgeräte sind für einen korrekten Abgleich mindestens notwendig ?
72/73 de Uli
DF5SF

15

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 16:08

Zitat

Original von DF5SF

Zitat

Original von DL2FI
Eins steht aber fest: der Solf ist anspruchsvoller was den Aufbau angeht :D


OK Peter, den Vergleich mach ich dann selbst.
Noch ne Frage:
Muß man die Spulen in den CU-Bechern selber wickeln, oder gibts die von der Stange ?
Welche Meßgeräte sind für einen korrekten Abgleich mindestens notwendig ?

Natürlich selbst wickeln. Optimale Spulen gibt es nicht von der Stange. Wenn nicht nur Resonanzfrequenz, sondern auch der Koppelfaktor für jede einzelne Spule stimmen soll, dann kann man keine Kompromisse eingehen, dann muss selbst gewickelt werden.

Für die Bandfilter und die Tiefpässen werden große Ringkerne eingesetzt, die sind kinderleicht zu wickeln. Der Rest sind alles Bobin Spulen, die sind so einfach zu wickeln, dass es sich gar nicht lohnt, darüber nach zu denken, da sie anders als Stiefelkörperspulen nicht einlagig gewickelt werden müssen.
73/2 de Peter, DL2FI
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16

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 20:37

Die Gelegenheit zum meckern

Zitat

Original von DL2FI

Der Rest sind alles Bobin Spulen, die sind so einfach zu wickeln, dass es sich gar nicht lohnt, darüber nach zu denken, da sie anders als Stiefelkörperspulen nicht einlagig gewickelt werden müssen.


Hallo Peter,

Bobinspulen sind HF-technisch schlechter als Stiefelkörperspulen. Gibt es so viele Rückmeldungen von Problemen beim wickeln der Stiefelkörper, dass in den neueren Bausätzen nur noch Bobinkerne verwandt werden?

Und, weißt Du um welche Werte Bobinspulen schlechter sind? Es kann sich ja auch um Marginalien handeln.

Ansonsten, man kennt sich und Peter kann die Überschrift deuten.

73 de uwe df7bl
Uwe df7bl

Wenn Du meinst etwas geht nicht, dann störe nicht die, die es gerade machen.

17

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 20:49

RE: Die Gelegenheit zum meckern

Zitat

Original von DF7BL

Zitat

Original von DL2FI

Der Rest sind alles Bobin Spulen, die sind so einfach zu wickeln, dass es sich gar nicht lohnt, darüber nach zu denken, da sie anders als Stiefelkörperspulen nicht einlagig gewickelt werden müssen.


Hallo Peter,

Bobinspulen sind HF-technisch schlechter als Stiefelkörperspulen. Gibt es so viele Rückmeldungen von Problemen beim wickeln der Stiefelkörper, dass in den neueren Bausätzen nur noch Bobinkerne verwandt werden?

Und, weißt Du um welche Werte Bobinspulen schlechter sind? Es kann sich ja auch um Marginalien handeln.

Ansonsten, man kennt sich und Peter kann die Überschrift deuten.

73 de uwe df7bl


Nein, sie sind nicht schlechter, nur anders. Auf Grund des vorhandenen Ferrit Materials könneen sie nur für einen eingeschränkten Frequenzbereich genutzt werden. Im Solf2009 werden sie nur auf der ZF Ebene eingesetzt, die Frequenz liegt genau in ihren optimalen Bereich. Konstruktiv bieten sie hier abgesehen von dem einfachen Wickelverfahren den Vorteil, dass sie komplett aus Ferritmaterial bestehen und daher kaum ein Streufeld nach außen aufweisen. Das macht den ansonsten sehr eng gebauten ZF Verstärker nachbausicher. Dadurch, dass wir mit angezapften Spulen arbeiten, können wir genau die Güte erreichen, die wir brauchen ohne dass es zur Schwingneigung kommt. (Wer sich erinnert: in älteren ZF Verstärkern haben wir für den Fall der Fälle immer einen Parallelwiderstand zur ZF Spule vor gesehen, falls wir die Schwingneigung nicht in den Griff bekommen. Beim Hobo, der schon genau diesen ZF Verstärker hat ist uns nicht ein einziger Nachbau bekannt geworden, der diesbezüglich Probleme macht.

Anders wäre es, wenn wir die Bobins in den Bandpässen einsetzen würden. Hier haben wir uns aber für T50, also 1/2 Zoll große Ringkerne entschieden.
73/2 de Peter, DL2FI
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18

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 21:28

Zitat

Original von DL2FI
digitale Steuerung ebenfalls.

Bedeutet das, dass man dann auch ganz lässig Contest fahren kann? Wenn ja, welches Protokoll wird emuliert?

Das wäre dann wirklich ein Punkt, der mich dazu bewegen würde den Solf auch zu bauen. Anstatt eines zweiten Tramp mit DDS.

mri xmas
72 de Corny, Df6fR
DL-QRP-AG #1547 = AGCW #2839

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19

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 21:35

Welches Protokoll möchtest Du?` :D

Ich dachte an das Protokoll vom K2, aber das ist (noch!) in gewissen Grenzen diskutierbar.

Frohe Weihnachten!
73 de Stefan DK6TM

20

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 21:48

Zitat

Original von DK6TM
Welches Protokoll möchtest Du?` :D

Ich dachte an das Protokoll vom K2, aber das ist (noch!) in gewissen Grenzen diskutierbar.

Frohe Weihnachten!



K2/K3 Protokoll entspricht in allen wichtigen Punkten Kenwood, ist inzwischen fast in jeder Software implementiert
73/2 de Peter, DL2FI
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