Sie sind nicht angemeldet.

  • »DL2YBF« ist männlich

Beiträge: 96

Hobbys: Musik, CW ( in QRP ) MTB-Fahren

  • Nachricht senden

21

Dienstag, 20. Februar 2018, 13:24

ich glaube, da steht nicht, wer sie damals, 1929 populär machte:
OM Loren Windom, W8GZ
Daher der Name Windom. Steht jedenfalls in meinem Rothammel. :-)
vy 72 de
Wolfgang

  • »DF5WW« ist männlich

Beiträge: 622

Hobbys: Amateurfunk, QRP, SDR, Angeln

  • Nachricht senden

22

Dienstag, 20. Februar 2018, 13:33

Auch wenn wir jetzt OT sind .... :D

Genau das ist er. Klassische 1 Draht Antenne mit 1/2 Wellenlänge der niedrigsten Betriebsfrequenz und Einspeisung ebenfalls mit nur einem Draht bei etwa 0,18 Lambda.
Für Multibandbetrieb musste man da schon etwas suchen um den passenden Punkt zu finden. Alles was eine Speisung mit Koax hat und 2 getrennte Drähte ist ein OCFD
und keine Windom.

:thumbsup: :thumbsup:
73´s Jürgen , Red Pitaya SDR 5 wtts, 2 x 6,5 m indoor ... Member Log4OM Betatest Team

23

Dienstag, 20. Februar 2018, 18:12

Hallo Uli,
von mir aus einigen wir uns auf OCF.
Hille hab ich (u.a.) auch hier.

DF5WW: Alles was eine Speisung mit Koax hat und 2 getrennte Drähte ist ein OCFD

und keine Windom. ?(

Also ich baue jetzt einen am Ende gespeisten OCF - Dipol. Btt.: Das, nach dem ich mit echt endgespeisten Dipolen keine Freude hatte.
73 de Jochen!

  • »DG4SFS« ist männlich

Beiträge: 237

Über mich: Lizenz seit 1994, CB (4WattFM sind auch QRP :D) seit 1986.
DOK A55, EPC, 30MDG


Hobbys: Antennen, real und simuliert - und QRP natürlich...

  • Nachricht senden

24

Dienstag, 20. Februar 2018, 19:20

von mir aus einigen wir uns auf OCF.
Hille hab ich (u.a.) auch hier.


Das ist nicht ganz eindeutig. Meinst du jetzt mit "Hille" den von ihm entwickelten nichtresonanten Dipol (mittengespeist) oder die Stromsummenantenne (aussermittig aka offcenter gespeist)?
72! de Uli

Bedenke! Amateure bauten die Arche, Profis die Titanic...

25

Dienstag, 20. Februar 2018, 19:22

Ich wollte mich eigentlich nicht einmischen, vor allem nicht in die Korinthen Kackerei um die Namen :D


Aber ein Hinweis sei gestattet:
Die ersten FDx Antennen waren nicht mit einem 1:6 Balun ausgestattet sonder Hühnerleitergespeist. Die beste Begründung für die OFC Speisung findet man bei Karl Hille, Thema Stromsummenantenne, Speisung in einem Punkt, der auf allen benutzten Bändern möglichst niederohmig ist.



Der 600 Ohm Balun ist die Ursache dafür, dass bei manchen OM diese Antenne als Fritzels Dipol Nr4, bei anderen als Fritzels DummyLoad Nr 4 beliebt oder verrufen ist. Begründung: Durch unterschiedliche Kapazitive Belastung der beiden Enden des Dipols (z.B. ein Ende am Haus mit Regenrinne, das andere am freistehenden Mast) Dadurch ist der Verkürzungsfaktor eben NICHT auf dem gesamten Draht gleich, der 600 Ohm Punkt liegt nicht an der Stelle, an dem er rechnerisch im Freiraum hängen würde. (Gilt übrigens auch für angeblich symmetrische Dipole, wo durch unterschiedliche Last auf den Enden der Elektrische Mittelpunkt woanders liegt als der geometrische = halbe Drahtlänge) So gesehen ist das Einfügen eines definierten Baluns ziemliche Glücksache.


Warum also überhaupt dieser Aufwand. Der Balun ist schwer, zieht den Dipol nach unten und transformiert meistens verkehrt. Ein Hühnerleiter ist leichter das Koax pus Balun, macht sicherlich weniger Verluste. Wer es für portabel Betrieb besonders leicht haben möchte, nimmt dann eben zur Speisung eine symmetrische, verdrillte Leitung oder 300 Ohm Fernseh-Flachbandkabel


Wir haben in Berlin schon vor Jahren bei mehreren FD4 ganz einfach den Balun ausgebaut, Wireman angeschlossen und alles andere gelassen wie es war. Die Ergebnisse waren für die Besitzer IMMER eine Überraschung (für mich nicht), sie staunten, um wie viel besser die Antenne plötzlich spielte.


So, das musste ich los werden :P
73/2 de Peter, DL2FI
Proud member of Second Class Operators Club SOC and Flying Pig Zapper #OOO (Certificated Kit Destroyer)

  • »DL2YBF« ist männlich

Beiträge: 96

Hobbys: Musik, CW ( in QRP ) MTB-Fahren

  • Nachricht senden

26

Dienstag, 20. Februar 2018, 19:27

Hallo,
endgespeister "Dipol" ergibt keinen Sinn, wenn ich diesen in der Mitte ( DI-Pol )dafür wieder zumache, bzw. den Speisepunkt überbrücken muss: dann ist es aber wieder ein endgespeister Langdraht. Dipol beinhaltet: symetrisch, endgespeist ist aber niemals symetrisch.
vy 72 de
Wolfgang

27

Dienstag, 20. Februar 2018, 19:56

Hallo,
endgespeister "Dipol" ergibt keinen Sinn, wenn ich diesen in der Mitte ( DI-Pol )dafür wieder zumache, bzw. den Speisepunkt überbrücken muss: dann ist es aber wieder ein endgespeister Langdraht. Dipol beinhaltet: symetrisch, endgespeist ist aber niemals symetrisch.
vy 72 de
Wolfgang
Demnach ist ein Stabmagnet kein Dipol, weil er in der Mitte gebrücjt ist ? Ein Wassermolekül kein Dipol, weil die beiden H Moleküle fest am O hängen. Wenn ich die Stromverteilung über einen Lambda Halbe langen Draht ansehe, dann finde ich absolut keinen Unterschied ob mittig oder sonstwo gespeist. Ich behaupte, das alle diese Formen Dipole sind, von Zepp bis Doppelzepp bis OCF.
Es sind nur unterschiedliche Namen Wie Mercedes oder VW :thumbup:


73/2 de Peter, DL2FI
Proud member of Second Class Operators Club SOC and Flying Pig Zapper #OOO (Certificated Kit Destroyer)

28

Dienstag, 20. Februar 2018, 22:13

Korinthen

Danke Peter!
Mit Hille war das Büchlein gemeint.
Schade, daß es so viel Rauschen um Begrifflichkeiten gibt.

Ich baue jetzt einen OCF-Dipol, dessen Anschlußstelle sich an einem Dipolende befindet. Ein Teil des Strahlers besteht (vorerst) aus Koax und leitet die HF von der Anschlußstelle zum Speisepunkt.

Allgemein: es gibt 1-Draht- , 2-Draht, 4-Draht-, Reusenleitungs-, Koax- usw. Speisungen. Man kann Dipole am Ende, bei ca. 1/3, in der Mitte oder sonstwo speisen.
Dazu gibts auch Bücher, einige davon habe ich im Regal.
Generell sollten alle Antennen nach Marconi benannt werden.
:D

Ich melde mich wieder, wenn die neue Lösung signifikant besser ist als diese hyendfed - mimik. Letztere kann ich nicht empfehlen.

73 de Jochen!

29

Mittwoch, 21. Februar 2018, 00:41

Also als die HyEndFeed Antenne vorgestellt wurde, da dachte ich sofort an :
Das Speisekabel ist das Gegengewicht, und das bedeutet : Mantelwellen.. das bedeutet, mit unter Spass.

Bitte Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.. aber eine Mantelwellensperre, direkt an am Trafo dürfte nichts bringen.
Die Spannung ist hoch, und die Induktivität (und damit der Scheinwiderstand) dafür bei der "Handelsüblichen" Mantelwellensperre zu gering..
EINE Mantelwellen Sperre irgendwo am Kabel könnte einen effekt bei einem HF-Band haben, wenn diese dann für die "Mantelwellen" im Strombauch liegt.
Aber in einem anderen Band, kann das wieder nicht der Fall sein,und die Induktivität zu gering sein.
Abhilfe könnten also mehrere Mantelwellensperren sein.. die z.B. im 3-5m Abstand in der Speiseleitung positioniert werden.

Gedanklich (vielleicht kommt ich ja diesen Sommer dazu das auszuprobieren ) wäre vielleicht folgende Modifikation denkbar :
Man baut sich mit dem Ferritkern einen Galvanisch getrennten Trafo.. der möglichst wenig Kapazität zwischen primär und sekundär zulässt.
Als Gegengewicht, benutzt man wie bei einem Fuchskreis, 1-2m Draht..
Wenn man dann Glück hat, könnte das klappen, das die verbleibende Kapazität zwischen Primär und Sekundärwicklung so gering ist, das kaum Mantelwellen auftreten können.
Wahrscheinlich wird aber die Effektivität des Übertrages dadurch sinken.

30

Mittwoch, 21. Februar 2018, 09:49

Hallo Jan,

die Mantelwellensperre ist auf der niederohmigen Seite (60 Ohm) des Übertragers. Koaxkabel -> Mantelwellensperre -> Übertrager -> Draht
Schau dir mal die Videos an, welche ich im Beitrag Nr.18 erwähnt habe. Dort wird das untersucht. Ist in Englisch, aber größtenteils selbsterklärend.
72/73 de Uli
DF5SF

31

Mittwoch, 21. Februar 2018, 11:23

Hallo,
endgespeister "Dipol" ergibt keinen Sinn, wenn ich diesen in der Mitte ( DI-Pol )dafür wieder zumache, bzw. den Speisepunkt überbrücken muss: dann ist es aber wieder ein endgespeister Langdraht. Dipol beinhaltet: symetrisch, endgespeist ist aber niemals symetrisch.


Da irrst du mit dieser selbst zusammengezimmerten Begrifflichkeit.

Ein Dipol wird so genannt, weil er zwei elektrische Pole hat, nicht weil er aus zwei gleichen Hälften besteht. Ob ein Dipol nun symmetrisch mittengespeist, außermittig gespeist oder endgespeist ist, sagt allenfalls etwas aus, wie die Sendeenergie auf den Strahler gekoppelt wird. An seinen elektrischen Eigenschaften als Dipol ändert die Art der Einspeisung wenig.

73
Günter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DL4ZAO« (21. Februar 2018, 12:11)


  • »DL2YBF« ist männlich

Beiträge: 96

Hobbys: Musik, CW ( in QRP ) MTB-Fahren

  • Nachricht senden

32

Mittwoch, 21. Februar 2018, 14:12

Hallo,
endgespeister "Dipol" ergibt keinen Sinn, wenn ich diesen in der Mitte ( DI-Pol )dafür wieder zumache, bzw. den Speisepunkt überbrücken muss: dann ist es aber wieder ein endgespeister Langdraht. Dipol beinhaltet: symetrisch, endgespeist ist aber niemals symetrisch.


Da irrst du mit dieser selbst zusammengezimmerten Begrifflichkeit.

Ein Dipol wird so genannt, weil er zwei elektrische Pole hat, nicht weil er aus zwei gleichen Hälften besteht. Ob ein Dipol nun symmetrisch mittengespeist, außermittig gespeist oder endgespeist ist, sagt allenfalls etwas aus, wie die Sendeenergie auf den Strahler gekoppelt wird. An seinen elektrischen Eigenschaften als Dipol ändert die Art der Einspeisung wenig.

73
Günter

Hallo Günter
ach, du bist immer so erfrischend freundlich und nett in Deinen Postings, danke dafür.

33

Mittwoch, 21. Februar 2018, 14:21

ach, du bist immer so erfrischend freundlich und nett in Deinen Postings, danke dafür.

Oh gerne. :)
Es war eigentlich gar nicht meine Absicht nett zu sein. Nur an der Sache orientiert. ;)

73
Günter

34

Mittwoch, 21. Februar 2018, 17:32

Uli..
Ich habe leider gerade keine Zeit mir das Video komplett anzuschauen.. beim schnellen durchschauen, hat er aber das Koaxkabel vermessen, und da stellen mit hohen Strömen gefunden.. genau ich auch gedanklich schon vermutete.
Auf dem Rad eben, kam mir eine Idee.. und ich weis nicht ob diese Sinn macht :
Also EINE Mantelwellendrossel, wird bei MULTIBAND-Betrieb "interessant" werden.
Besonders bei Portabel.. werde ich nicht die Zeit haben, den optimalen Punkt dafür zu finden.

Wäre es vielleicht eine Idee, die ich mal im Sommer ausprobieren könnte, wenn man über das Speisekabel verteilt.. sagen wir mal im Abstand von 1-2m einfach Klappferrite drauf mache ?!
Dann wäre mindestens immer 1 Ferrit im Strombauch.. und müsste wirken..

35

Donnerstag, 22. Februar 2018, 11:05

Schade, daß es so viel Rauschen um Begrifflichkeiten gibt.
Naja, wie der anschliessende Austausch zeigt, war es schon nötig. In Abwandlung einer niederdeutschen Redensart: Mir und Mich darf man schon mal vertauschen, aber nicht Mein und Dein. ;) (mir und mick, mien und dien)
Zu einem fachlichen Austausch gehören die richtigen Begriffe, weil sonst bei den Diskutanten von falschen Voraussetzungen ausgegangen wird und es zu Verwirrungen führt. Zumal gerade in der Antennenwelt soviel Murks gezeigt, geredet und geschrieben wird. Oft und leider durch penetrante sachliche Unkenntnis geprägt. Schön, wenn zumindest hier - zudem für Einsteiger hilfreich - erklärend darüber geschrieben wird.
73 de Michael, DF2OK Früher gab es den Dorfdeppen – heute gibt es Facebook. Webseite qrz.com YouTube Twitter
~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~

Ähnliche Themen