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21

Sonntag, 14. Oktober 2018, 13:10

Moin,

worauf ich hinaus möchte, ist, dass sich die "Simulanten" eine Schaltung wählen,
wo vom unteren Strahleranschluss immer eine Spule (L) nach Masse / Erde geschaltet wird.
Dass das geht, hat der berühmte Jon Devoldere, ON4UN - die Älteren werden sich erinnern -
in seinem Buch "Low Band DXing" bereits beschrieben.

Seiten II-40 und folgende. Sogar für Zweibandbetrieb 80m/40m
Weiter hinten auch für 160m.

Also meine Bitte zur Sicherheit von Mensch und Technik:
Anpasschaltung so konstruieren, dass ein L nach Masse geht.
Das geht. Hab' das Buch offen. :thumbup:
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22

Sonntag, 14. Oktober 2018, 15:39

Spannungsfeste Kondensatoren. Hmmm, Du wolltest doch RG213 nehmen.
Daten: http://www.produktinfo.conrad.com/datenb?EL_RG_213_U.pdf
Wird aber ne längere Strecke bei den Werten, die errechnet worden sind.


Hallo,

Koaxkabel als Kondensator-Ersatz ist keine gute Idee. Ich bin im Zusammenhang mit der Gütemessung hochgütiger Spulen ( Q>1000 ) mit einem Pulsgenerator darauf gestossen.
Die Kapazität eines Koaxkabels ist nicht in einem Punkt konzentriert, sondern über die gesamte Länge verteilt und über die (verlustbehaftete) Induktivität des Kabels miteinander verbunden, also eher ein C-L-C Netzwerk.
Man kann sich das auch so erklären, dass das Koaxkabel am Ende offen ist und damit das SWR beliebig hoch, nicht überraschend, dass das mit erheblichen Verlusten einhergeht.

Kurz, außer für sehr kurze Stücke ist die Güte hundsmiserabel.

Peter/DL3PB

23

Sonntag, 14. Oktober 2018, 19:05

Hallo,

Koaxkabel als Kondensator-Ersatz ist keine gute Idee.

Moin Peter,

das ist richtig. Hatte den Smilie dahinter vergessen. Habe mir mal für eine Loop
sehr "kurze" Kapazitäten gebaut. Auch nicht optimal, ich weiss, aber es war für eine
Probe ganz okay.
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24

Dienstag, 16. Oktober 2018, 09:38

Hallo ......
habe gestern Abend die beiden Spulen gewickelt.
Hatte zwei Windungen mehr gewickelt, wie vorgeschrieben für den Induktivitätswert.

Frage :

Einen Punk möchte ich direkt in der Schaltung verlöten und dann auf der Spule den passenden Wert durch abgreifen feststellen
und dann verlöten.
Ist das freie Ende, was nicht benutzt wird, in irgend einer Form schädlich, oder kann ich es ohne Probleme stehen lassen ?
Soll ich die nicht erforderlichen Windungen abschneiden ?
Ändert sich der Wert der Spule, wenn ich z.B. zwei Windungen abschneide ?

Morgen noch entsprechende HV - C´s besorgen und dann geht es an den Einbau.

vy 72 de Bert SE2I - DM5IE
»SE2I« hat folgende Bilder angehängt:
  • Fertige Spulen - 1 - k1.jpg
  • Fertige Spulen - 2 - k1.jpg
  • Fertige Spulen - 3 - k1.jpg
  • Fertigen Spulen - ges. - k1.jpg

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25

Freitag, 19. Oktober 2018, 07:38

Hallo Bert,
ich lese hier jetzt schon eine Weile interessiert mit und dachte zwischendurch, warum nimmt er denn nicht "einfach einen Koppler"? Aber bei den Spulen wird mir klar, dass du hier mit etwas mehr Leistung ran möchtest. Anders kann ich mir den Aufwand nicht erklären.

Aber:
Es gibt auch automatische Koppler, die 1 KW Leistung vertragen, was ja eigentlich völlig reichen würde, oder?

Gruß Stefan
Gruß Stefan



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26

Freitag, 19. Oktober 2018, 22:06

einfachere Loesung?

Vielleicht haette meine Antwort im Parallelthread https://www.qrpforum.de/index.php?page=T…94081#post94081 besser hierher gepasst... :whistling:

73, Tom 4 . .-
Das schöne an einheitlichen Standards ist, daß man so viele verschiedene zur Auswahl hat.

27

Gestern, 09:52

Für die Anpassung gemäss Deinem Beitrag #10 braucht es keinen Hochspannungs-C. 435 Volt für 1000 Watt Sendeleistung reichen aus.

73, Peter - HB9PJT

Morgen noch entsprechende HV - C´s besorgen und dann geht es an den Einbau.
»HB9PJT« hat folgendes Bild angehängt:
  • SE2I.PNG