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1

Dienstag, 21. Mai 2013, 03:48

ZF Verstärker

Hi,

Beim Versuch rauszufinden was mit meiner PA nicht stimmt bin ich mittlerweile beim SSB Nachverstärker gelandet. Der dort verbaute BF961 liefert mir eine gleichspannung am Drain obwohl am Gate1 ca 400 mV ZF anliegen.

Die Spannung an Gate 2 liegt bei 3.9 V ca am Drain messe ich 1,6V Gleichspannung (mit dem Oszi)

Reichen die 400 mV ZF Spannung aus um den Dualgatefet zu schalten? Ich werd da aus dem Datenblatt nicht so recht schlau. Bisher hatte ich nur den Fall das solche FETs auf einen schlag ganz durchlässig werden, von daher kommt mir das komisch vor den Fehler beim FET zu suchen.

gruß
Hans

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2

Dienstag, 21. Mai 2013, 12:26

ZF Verstärker

Hallo Hans,
tausche den BF961 die Dualgate MOSFET's zeigen die seltsamsten Fehlerbilder

Beste Grüße
Michael DL7EM

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3

Dienstag, 21. Mai 2013, 14:32

Ich hab zum Glück schon ein paar bestellt. ;-) Wird dann morgen nacht eingebaut.

Ich kann mich eh dunkel daran erinnern das ich an einem Regler, der wahrscheinlich der TX Power Regler war, mal die Erde vergessen hatte.
Ich bin mal gespannt was mich noch so erwartet.

grüße
Hans

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4

Sonntag, 11. August 2013, 20:41

Sa612

Das Drama geht weiter!

Also ich hab den ersten Ersatz ZF Vorverstärker-FET eingelötet Selber effekt (gut, ok, kein EMV gemacht, selbst schuld)
Danach musste ich ersteinmal etwas überlegen, DC5PI kam dann mit der Praktikablen Idee auf den BF961 zu sockeln. Das
hat den Vorteil das ich, wenn der Fehler bei nochmaligem einbau wieder auftritt, den FET auch wieder zerstörungsfrei
vom Board runterbekomme und separat durchmessen kann. Natürlich kann ich mir da auch schwingverhalten einfangen,
aber erstmal ist das nebensächlich glaubeich. 8)

Also hab ich das wochenende ein paar übrige Sockelpins eingelötet und eingeschaltet und erstmal iss garnix passiert,
außer das der 10 V regler vollast gebrannt ist, und wegen überhitzung zurückgeregelt hat. Der Grund war ein Kurzschluss
irgendwo in der Folge von Pin 18. Ich weis bis jetzt nicht wo der war, irgendwann Samstag mittag lief es dann wieder, es
kann aber sein das ich ein Kabel im Kabelbaum übersehen habe. ?(

Jetzt wollte ich mal testen ob der ZF-Verstärker tut, da kommt aber kein Signal an, das hat aber schonmal geklappt ;(
Signalrückverfolgung liefert mir am IC16 (SA612) Pin 6 ein 160Vss Signal mit ca 8 MHz, am Ausgang Pin 1-2 4-5 leider nix.
6 Volt Versorgungsspannung an Pin 8 liegt an, die 10V Senden an Pin 23 kommen auch an.

Kann ich davon ausgehen das der Mischer hinnig ist? ?(

Na gut hab ich mir gedacht, probier ich mal aus ob wenigstens was vom Mikrofon ankommt! Nix! Hier ist aber das Problem das ich von beiden vorhandenen Mikrofonkapseln kein Signal bekomme (Ich hab das damals glaubich mit dem Sinusgenerator vom Laptop durchgestimmt.) Mit der einen Mikrofonkapsel hab ich noch letztens ein QSO geführt, also geht die. Ich hätte erwartet, das wenn ich die Pins vom Oszi Parallel zur kapsel schalte, das ich dann die Gesprochene Frequenz sehen tue, aber nix dergleichen. naja, ich buch das mal als verständnisfehler ab, aber vielleicht kennt ihr ja ne gute Seite wo die verschiedenen Mikrofonarten mal mit eigenheiten erklärt sind. :)

liebe grüße 73

De DL/OE1SRC

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5

Mittwoch, 4. September 2013, 10:33

SA612 Probleme

Hallo,

Ich weis grade wiedermal nicht weiter!

Das was zuletzt aus der PA rauskam war irgendeine unkontrolliert verstärkte restwelligkeit, die dann in die Versorgungsspannung übergeschlagen ist. Ich habe die PA daher ersteinmal abgeschaltet.

Der SA612 (IC16) macht mir immernoch massiv Probleme, das IC ist zum Glück gesockelt. Aus dem IC kommt immernoch auf pin 5 nix raus (10mV restwelligkeit) Auf Pin 6 habe ich (nachdem ich die Versorgungsspannung des BFO gesäubert habe) ein schönes stabiles Sinusförmiges Signal mit ca 290Vss. Versorgungsspannung liegt ebenfalls am IC an.
Beim IC Tausch mit dem SA612 aus der PLL und einem NE602 was ich in Reserve habe, bleibt der Fehler wo er ist. Auch ein umstecken aufs Breadboard bringt nix.

Irgendwelche Ideen?

Bisher ist die einzige die ich habe, außer zum 10. mal alle Kontakte am Sockel durchzumessen, Pin 4 über einen Wiederstand gegen Ground zu schalten. Ich glaub Microcontroller.net empfiehlt das, ich hab aber null ahnung von Elektronik und weis nicht obs was bringt.

grüße derweil

Hans

6

Mittwoch, 4. September 2013, 18:36

Hallo Hans,
ich bin in Deinenm Thema nicht drin lese aber gerade dass der 612 gesockelt ist. Das mag der gar nicht. Manchmal geht es, manchmal nicht. Andere Mischer sind anders.

73 de uwe df7bl
Uwe df7bl

Wenn Du meinst etwas geht nicht, dann störe nicht die, die es gerade machen.

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7

Mittwoch, 4. September 2013, 19:24

OK, danke, das hab ich nicht gewusst. :) Obwohl ich schon weis das manche ICs das einem krumnehmen, bei nochmaligem überlegen.

Ich hab bei meinem Bau prinzipiell alle ICs erstmal gesockelt. Nach dem Motto Wartungsfreundlichkeit ist besser, und die Sockel kosten fast
nix und ich verbrenne die ICs nicht so leicht. Ich schau mir das heut abend mal an.

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8

Donnerstag, 5. September 2013, 09:45

Als das mit dem Sockel auslöten war ein Fehlschlag, das ist das gleiche Fehlerbild wie vorher auch schon. Aus dem Ausgang kommt nix raus.
Ich könnte höchsens rundrum nochmal die Kondensatoren und Lötstellen neu machen, nicht das sich da was eingeschlichen hat.

Sonst fällt mir nur ein den SA612 auszubauen pin 5 und 6 zu verbinden und über eine geeignet große Drossel 6 V Versorgungsspannung zuzufügen, vorrausgesetzt ich habe die Schaltung an der Stelle richtig verstanden.

Hat noch wer Ideen? Was könnte ich übersehen haben?

9

Donnerstag, 5. September 2013, 13:11

Hallo Hans.

SA612 - Pin 6 - VFO Signal.
Am Pin 4 und 5 -Mischfrequenz aus Eing.(Pin 1)und VFO(Pin 6)
Pegel überprüfen,Löstellen prüfen,Tauschen des SA612 ist auch manchmal erfolgreich
Ich sokele meine IC`s auch fast immer.

vy,72 Christoph,DL3AKF
Chris/dl3akf

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10

Donnerstag, 5. September 2013, 16:33

Oh je,

wenn ich das lese... ich werde so an die beiden Heathkit-Geräte erinnert, die ich gerade versuche zu restaurieren. Ich möchte ja nicht überheblich sein, aber offensichtlich gibt es unter den Funkamateuren doch genug Leute, die weder eine Schaltung lesen können, geschweige denn sie verstehen, die weder mit mechanischem Werkzeug umgehen können, noch wissen an welchem Ende man einen Lötkolben anfasst. Aber die sich ungeniert zutrauen, in einem modernen Nachrichtengerät herumzupfuschen. Wenn dann die Platine verhunzt ist und etliche Folgefehler entstanden sind, kostet die Reparatur schließlich ein Vielfaches dessen, was ohne vorherigen Murks zu entrichten gewesen wäre. Mir sträuben sich jedesmal die Nackenhaare, wenn ich sowas höre/lese/sehe... Damit sind natürlich nicht diejenigen gemeint, die versuchen mit guten Ratschlägen weiterzuhelfen. Obwohl manchmal der Hinweis, die Finger vom Problem zu lassen, der beste Ratschlag wäre.

73, Uli, DK4SX

Diesen bösen Beitrag könnte man in vielen Threads einfügen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DK4SX« (5. September 2013, 22:06)


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11

Donnerstag, 5. September 2013, 18:24

Lieber Uli, also so ganz toll liest sich dein Beitrag nicht finde ich.

Wir machen den Selbstbau ja, um zu lernen. 8) Das schließt die Begehung von Fehlern und deren Beseitigung sowie
einen gewissen Grad des unperfektionismus mit ein. Die meisten dieser Kits wurden eben nicht von fertigen Handwerksgesellen
hergestellt sondern von Amateuren, die eben erst lernen Schaltpläne zu lesen oder eben wie der Erbauer der Heathkit Geräte in
deinem Fall das der Lötkolben vorne heiß ist.

Und genau aus diesem Grund bauen wir selbst, um unseren Horizont unsere Kenntnisse und Fähigkeiten zu erweitern. Um so
größer ist die Freude wenn dann einmal nach all der Arbeit und den Irrwegen das Gerät doch einmal läuft.

Also dann, ich bin jedenfalls gespannt was aus deinem Heathkit Projekt wird, freue mich schon auf das erste QSO zwischen
den beiden Projekten und würde mich riesig darüber freuen von der Restauration etwas zu lesen, mit Bildern, bitte! ;)

73 de DL/OE1SRC (Hans)

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12

Donnerstag, 5. September 2013, 18:55

Hallo Hans,

Zitat von »OE1SRC«

Aus dem Ausgang kommt nix raus.


Solange du keine NF anlegst soll am Ausgang auch nichts rauskommen.

Zitat von »OE1SRC«

Sonst fällt mir nur ein den SA612 auszubauen pin 5 und 6 zu verbinden und über eine geeignet große Drossel 6 V Versorgungsspannung zuzufügen


Das auf keinen Fall. Pin 6 ist der LO/BFO-Eingang und Pin 5 ist einer der Ausgänge.
Sind der SA612, T14 (Ausgangspufferstufe) und T29 (CW-Trägerzustaz) richtig herum eingebaut?


Führ mal bitte folgende Tests durch. Vielleicht könntest du dazu T14 bzw. nur dessen Basisanschluß, der mit Pin 5 des SA612 direkt verbunden ist, zur Sicherheit abklemmen/auslöten?

Wechselspannungspegel die, je nach Test, notwendig sind:
Pin 6 (BFO): 200...300mVss bei ca. 8MHz. Einzustellen mit P7 im BFO/TX-Trägeroszillator.
Pin1 (NF): max. 50mVss. Einzustellen mit P14 (NF-Pegel).


1. Gleichspannungen (ohne BFO und NF einzuspeisen):

Pin 1 und 2 (NF-Eingänge): ca. 1,4V.
Pin 3 (Masse): 0V.
Pin 4 und 5 (HF-Ausgänge): ca. 5V, vielleicht auch etwas darunter.
Pin 6 (LO-Eingang): etwas unterhalb von 6V.
Pin 7 (LO-Ausgang): ca. 0,7V weniger als an Pin6.
Pin 8 (Versorgungsspannung): 6V.


2. Trägerunterdrückung /CW-Zusatz:

BFO-Pegel einspeisen, keine NF am Mikrofoneinang anlegen. Mal abgesehen von einem kleinen Bruchteil der BFO Spannung darf an den 2 Ausgängen des SA612 (Pin 4 bzw. 5) nichts zu messen sein. Mit P13 (Balance) wird der Rest von HF an den Ausgängen 4 und 5 auf ein Minimum gebracht.
Beim Anlegen von 10V Gleichspannung am Steuereingang 23 (der dann T29 schaltet) muss plötzlich die BFO-Spannung mit ordentlichem Pegel an den Ausgängen 4 und 5 zu messen sein.


3. Modulation:

Den angegebenen BFO- und NF-Pegel einspeisen. An den Ausgängen des SA612, Pin 4 und 5, muss jetzt ein Frequenzgemisch (ca. 0,5Vss) erscheinen. Es sollte keine der Halbwellen abeschnitten sein.
vy 72/73, Reinhold.

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13

Donnerstag, 5. September 2013, 21:55

Hallo Hans,

Du kannst gerne etwas über meine Restaurationsbemühungen (und meine Projekte) lesen und die Ergebnisse in Bildern begutachten. Siehe

www.mydarc.de/dk4sx

und da die Rubrik "Restauration" ("Projekte").

Ich habe meinen Beitrag ja mit Absicht als böse bezeichnet. Das hängt auch mit meinem angesammelten Frust zusammen, den ich irgendwann mal loswerden muss. Es gibt leider so viele unsägliche Beispiele für unsachgemäße Vorgehensweise. Ich meine damit NICHT das Bemühen, mit Sorgfalt, Vorsicht und dem Bemühen um Verständnis sich einem Problem zu nähern und mit Geduld und möglichst Fingerfertigkeit eine sachgemäße Lösung anzustreben. Dazu gehört aber eben nicht:

- Bohrungen mit einem fingerdicken Filzer anzuzeichen (auf einer Frontplatte), die Löcher dann in einen schlecht geschätzten Mittelpunkt zu bohren, um ihn dann zu 4-facher Größe des Schraubendurchmessers in die falsche Richtung auszufeilen.
- Gehäusedeckel nachzulackieren und dabei die Frontplatte zu beschmieren.
- Sämtliche Skalen mit Permanent-Markern zu verzieren, um Abstimmpunkte festzuhalten.
- Gehäuse-Ausschnitte mit der Beißzange, Schere oder dem Seitenschneider "anzufertigen". Und Lüftungs"gitter" in Chassis zu bohren in labyrinthischer Anordnung und ohne eine einzige Bohrung davon zu entgraten.
- Bei Lötarbeiten sich vorzugsweise durch die Isolation von Leitungen durchzuarbeiten und Sammelstellen von kaltem Lötzinn zu hinterlassen.
- Bauteile auszubauen und beim Wiedereinbau mit falschen Schrauben vorsichtshalber die Hälfte der richtigen einzusparen.
- Ein OM hat es perfekt geschafft, eine offizielle Modifikation in professioneller Weise durchzuführen. Hinterher ging der Sender nur noch in SSB, nicht mehr in CW und der Stellung Tune. Er hatte nicht verstanden, dass diese Modifikation nur im Zusammenspiel mit einer zweiten funktionierte, die er ignoriert hat. Solche Fehler aufgrund theoretischer Überlegungen zu entdecken ist manchmal sauschwer - nur weil jemand nix gedacht hat.
Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen; jetzt aber genug...

Es ist schön, eine Bausatz aufzubauen, ja sogar neu zu entwickeln und es ist sehr befriedigend, eine Geräte-"Ruine" wieder nicht nur "schön", sondern gut funktionierend wieder herzurichten. Durch unterlassene vorherige "Verbesserungsbemühungen" könnte man sich aber bei Reparatur und Restauration oft mehr als 80 % der dann anfallenden Arbeit sparen.

73, Uli, DK4SX

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14

Freitag, 6. September 2013, 16:07

@Uli: ich hab zum Beispiel gelernt das man diese Lötfähnchen nicht ohne Isolationsschlauch verlegen darf, zumindestens
dann nicht wenn man den Kabelbaum ohne Wachsband macht, so wie ich. Und mit Wachsband passt die 9 Band Erweiterung
nicht. (von der ich auch noch nicht weis ob sie geht).

@Kubik:

Zitat

Solange du keine NF anlegst soll am Ausgang auch nichts rauskommen.
Dieses Detail war mir so noch nicht klar, danke für den Hinweis!
Aber logisch wenn ich die Ersatzschaltung mal studiere, solange an Pin 1 und 2 nix anliegt kommt hinten nix raus. Oder besser: wenn der Pegel dort null ist. Ist auch der Ausgangspegel null.
Im CW Betrieb hab ich dort ja keine NF, in dem Fall soll einfach ein Träger um 600 Hz verschoben ausgestrahlt werden.

Die Steuer P-Kanal -FETs spielen nicht, glaub ich, diesmal die anderen beiden, ich mess das aber noch ein zweites mal nach morgen abend.
Ich werd nachher mal beim Conrad Ersatz in einem völlig unpassenden Gehäuse abgreifen und das Wochenende mal einlöten, ich halte euch auf dem Laufenden.

grüße
Hans

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Dienstag, 10. September 2013, 15:53

Hi,

Ich hab das Problem jetzt weiter verfolgt, und da ist mir tatsächlich von dem TO220 P-Kanal FET den ich als ersatz für den BS250 in die Umschaltung eingebaut habe ein Beinchen abgerissen.
Nach dem wiederanlöten bekomme ich immerhin 200 vss am Ausgang des Mischers. Ich hab erstmal nen Satz BS250 bestellt, wenn die da sind werde ich die einbauen, und dann gehts weiter mit dem Projekt.

grüße
Hans

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Freitag, 20. September 2013, 13:42

So, die ersatz P Kanal FETs sind da, ich habe aber immernoch das Problem das aus dem LO Mischer nur 200 mVpp rauskommen und nicht 600 mVpp.

Laut Anleitung wird der NF Eingang des Mischers aus der Balance gefahren, so das am Ausgang das Signal des BFO anliegt. Aus meine Binären Welt komment würde ich sagen:
Pin 1 wird über einen Wiederstand gegen Masse gezogen, was in der Folge dazu führt das in der Zelle die Transistoren so durchschalten, das sie das signal vom Pin 6 verstärkt
auf den Ausgang von Pin 5 geben. (es ginge sicher auch noch genauer zu beschreiben).
Ich stell mir am eingang ein 0 HZ signal vor dessen Phasenlage grade auf dem Aplitudenpeak liegt, und das wird mit dem BFO Signal dann vermischt.

Gibts da irgendwelche Werte oder Anhaltspunkte wie weit das aus der Balance gefahren werden muss? Standardmäßig sollte da ein Pegel der versorgungsspannung von 6 Volt auf
Pin 1 und 2 liegen, über das Poti und die zwei Wiederstände werden die Fertigungstoleranzen der beiden 1,5K wiederstände ausgeglichen die in der Zelle eingebaut sind.


Oder gibts noch andere Ideen warum aus dem IC nur 200 mVpp rauskommen?

grüße
Hans

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Freitag, 20. September 2013, 20:32

Zitat von »OE1SRC«

So, die ersatz P Kanal FETs sind da, ich habe aber immernoch das Problem das aus dem LO Mischer nur 200 mVpp rauskommen und nicht 600 mVpp.


Hans, die 600mVss gelten nur für DSB (Doppelseitenband), es ist im Handbuch ausführlich beschrieben wie der Test durchzuführen ist. Im CW-Modus ist am Produktmodulator nichts einzustellen, R116 hat einen fixen Wert. Sind am Ausgang 200mVss zu messen dann soll das auch so sein.

Zitat von »OE1SRC«

Ich stell mir am eingang ein 0 HZ signal vor dessen Phasenlage grade auf dem Aplitudenpeak liegt, und das wird mit dem BFO Signal dann vermischt.


Gleichspannung hat 0Hz, die hat keine Phase. Im CW-Modus wird im Produktmodulator das BFO-Signal mit einem Faktor <=1 multipliziert, abhängig vom Wert des Festwiderstandes R116.

Zitat von »OE1SRC«

Gibts da irgendwelche Werte oder Anhaltspunkte wie weit das aus der Balance gefahren werden muss?


Das Ungleichgewicht des Produktmodulators ist im CW-Modus über R116 fest eingestellt. Kein Abgleich notwendig oder möglich. Du mußt nur den DSB-Test laut Handbuch durchführen.

Zitat von »OE1SRC«

Standardmäßig sollte da ein Pegel der versorgungsspannung von 6 Volt auf Pin 1 und 2 liegen.


Standardmäßig sollte an Pin 1 + 2 der Gleichspannungspegel anstehen den ich dir genannt hatte. Hättest du den einfachen DC-Test durchgeführt wie weiter oben beschrieben, wüßtest du schon lange ob der Produktmodulator korrekt arbeitet und dich nicht unnötigerweise mit irgendwelchen P-Kanal MOSFETs rumschlagen müssen die nichts damit zu tun haben.
vy 72/73, Reinhold.

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Montag, 30. September 2013, 09:16

Naja, die durchgebrannten FETs kommen stammen daher das nicht alle Lötfähnchen isoliert waren. Weshalb ich das Board eben nicht so straight forward in Betrieb nehmen konnte, sondern in eine ausgewachsene Fehlersuche gerannt bin.

Und das der Pegel von 600 mVSS auf dem Pegelplan nur dann gilt wenn ein Audiosignal reinkommt, kann man sich zwar sicher irgend wie erklären aber offensichtlich finde ich das nicht. Auf jeden Fall hast du recht, die Einheit ist damit abgeschlossen. Auf zum nöchsten Problem, da sind sicher noch einige. (Das waren viele Kurze)

gruß
Hans

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19

Montag, 30. September 2013, 20:43

Zitat von »OE1SRC«

Naja, die durchgebrannten FETs kommen stammen daher das nicht alle Lötfähnchen isoliert waren. Weshalb ich das Board eben nicht so straight forward in Betrieb nehmen konnte, sondern in eine ausgewachsene Fehlersuche gerannt bin.


Kann passieren Hans, ist nicht weiter tragisch. Ich wollte nur sagen, die MOSFET's müssen gar nicht bestückt sein um den SA612 auf Funktion zu testen. Es ist nur die Betriebsspannung von 6V notwendig, die funktioniert ja schon.

Zitat von »OE1SRC«

Und das der Pegel von 600 mVSS auf dem Pegelplan nur dann gilt wenn ein Audiosignal reinkommt, kann man sich zwar sicher irgend wie erklären aber offensichtlich finde ich das nicht.


Handbuch Seite 44: Test Baugruppe 10

Zuerst ist die Trägerunterdrückung zu optimieren und danach kommt der DSB-Test. Am Mikrofoneingang muss nun ein NF-Signal anliegen. In dem 600mVss Frequenzgemisch am Ausgang (Pin 4 bzw. 5) sind beide Seitenbänder enthalten, eins davon (das unerwünschte) wird später im SSB-Filter unterdrückt.
vy 72/73, Reinhold.

20

Dienstag, 4. Februar 2014, 11:03

ZF-Vorverstärker T12, T13 paarig?

Hallo OMs,
im Zuge der Reparatur eines SPEAKY-ZF-Verstärkers müssen die beiden BF246A (T12, T13) gewechselt werden.
Frage: wie eng toleriert müssen die Drain-Ströme sein?
Habe mir dazu auf einer Lochrasterplatte den IF-VV original aufgebaut; Einstellung der 10mA mittels R57 ist o.K.
Die Drain-Ströme (sind einzeln meßbar - Strombrücke) unterscheiden sich. exemplarabhängig, um 0,4 bis 0,6mA.
Hat, wie gefragt jemand Erfahrung wie groß die Differenz sein kann?
Michael