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1

Samstag, 23. Februar 2013, 11:58

VCO Trouble

Hallo zusammen,

Kurze Vorstellung, ich bin der Hans (OE1SRC) gebürtig komme ich aus der Lüneburger Heide und wohne derzeit in Wien.
Ich versuch grade einen Speaky zusammenzubauen, und habe da probleme die PLL zu locken.

Ich habe hier zwei von meinen Bandmodulen aufgebaut die Identiches Verhalten zeigen: Der VXO Oszilliert, wenn auch mit viel
oberwellen, was aber wohl ok ist. Der VCO Oszilliert offenbar nicht, und ich weis grade nicht wieso.

- Variation von R7 hat nix gebracht. Derzeit ist R7 einem Kabel auf ein Breadboard gesteckt, auf dem auch das
Modul steckt, damit ich unabhängig von der pll testen kann.

- 9,9 V an Pin 4.
- Gnd an pin 1,
- 5 V an pin 6
- 1,5 K Ohm gegenground je auf pin 5 und 2

Beim VCO messe ich ca 9 Volt gleichspannung mit einem leichten Hintergrundrauschen am Ausgang pin 5.
Direkt nach der Kapazitätsdiode liet die Spannung bei etwa 4,57 Volt. Am Source bei 0,79 V, gate 2 3,9 V,
Gate 1 0V drain, und drain hat ca 9.8 V.

Hat wer von euch ne Idee wo ich noch gucken kann?


grüße

Hans

2

Sonntag, 24. Februar 2013, 01:26

Hallo Hans,

bitte prüfe die Lötstellen rund um L1. Da wird die Schwingbedingung massgeblich beeinfusst. Eventuell nachlöten- und auch auch alle Massestellen sorgfältig prüfen. Bauteilfalschbestückung kontrollieren. Das sind erst mal die ersten Dinge, auf die ich hinweisen möchte.
Viel Erfolg...

vy 73
Andy
DK3JI
AK

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3

Montag, 25. Februar 2013, 03:25

Eigentlich war ich schon der Meinung das die sachen gut angelötet sind. Ich habe mich erstmal entschlossen Weiterzubauen, und die Inbetriebnahme später zu machen.

grüße
Hans

4

Montag, 25. Februar 2013, 18:05

Hallo Hans,

bitte schaue Dir noch mal das Bild zur Herstellung der Spule L1 an. Bitte prüfe mittels Ohmmeter im ausgeschalteten Zustand den niederohmigen Durchgang zwischen allen 3 Anschlüssen. Bekanntlich kommt es oft vor, dass der Lack nicht genügend entfernt wurde. Mir ist das auch schon passiert...

Zu den Spannungen müsste ich mir noch mal ein Modul zwecks Vergleichsmessung rauskramen und nachmessen- oder alternativ Bestückungsplan mit Schaltbild bearbeiten.

vy 73
Andy
DK3JI
»Andreas« hat folgendes Bild angehängt:
  • spule fuer vco.jpg
AK

5

Montag, 25. Februar 2013, 18:59

Hallo zusammen,

Kurze Vorstellung, ich bin der Hans (OE1SRC) gebürtig komme ich aus der Lüneburger Heide und wohne derzeit in Wien.
Ich versuch grade einen Speaky zusammenzubauen, und habe da probleme die PLL zu locken.

Ich habe hier zwei von meinen Bandmodulen aufgebaut die Identiches Verhalten zeigen: Der VXO Oszilliert, wenn auch mit viel
oberwellen, was aber wohl ok ist. Der VCO Oszilliert offenbar nicht, und ich weis grade nicht wieso.

- Variation von R7 hat nix gebracht. Derzeit ist R7 einem Kabel auf ein Breadboard gesteckt, auf dem auch das
Modul steckt, damit ich unabhängig von der pll testen kann.

- 9,9 V an Pin 4.
- Gnd an pin 1,
- 5 V an pin 6
- 1,5 K Ohm gegenground je auf pin 5 und 2

Beim VCO messe ich ca 9 Volt gleichspannung mit einem leichten Hintergrundrauschen am Ausgang pin 5.
Direkt nach der Kapazitätsdiode liet die Spannung bei etwa 4,57 Volt. Am Source bei 0,79 V, gate 2 3,9 V,
Gate 1 0V drain, und drain hat ca 9.8 V.

Hat wer von euch ne Idee wo ich noch gucken kann?


grüße

Hans

Da an T2 alle Spannungen stimmen, die Loop - Spannung PIN6 innerhalb des Fangbereiches liegt, R2 auf dem Mainboard offensichtlich akktiviert ist (1,5K an PIN 5) tippe ich mal auf ein Problem mit L1. Evtl den Anzapf falsch gesetzt oder ein Lötproblem. Was du da mit R7 machst habe ich nicht verstanden.
73/2 de Peter, DL2FI
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6

Montag, 25. Februar 2013, 23:41

Hi,

Also die Spule habe ich eh schon nachgemessen, die hat an allen 3 Anschlüssen Durchgang (0 Ohm). Den Lack an den Spulenanschlüssen brenne ich vor dem Einbau mit dem Lötkolben runter. Man kann dann ja meist auch sehen was die Oberflächenspannung mit dem Zinn in Drahtnähe macht, obs verläuft oder nicht. Für mich als Laien schaut es gut aus soweit. Die Anschlussdrähte von der Spule passen auch schön zu den Platinenbohrungen, also soweit auch nix faul.

R7 ist laut Anleitung (s37) ein variabler Widerstand der erhöht werden soll wenn der VCO nicht sauber anschwingt. Nachdem ich die anderen Sachen kontrolliert hatte hab ich abgefangen den R7 zu ändern. Ich hab ihn aber anfangs eh dringehabt, mittlerweile hab ich halt testweise aufs Breadboard verlegt.

Ich werd hoffentlich im Lauf der Woche mit dem restlichen Zusammenbau durch sein, dann geh ich das Problem bei der Inbetriebnahme nochmal an. ;-)
Ich kann auch noch ein paar mehr Bandmodule aufbauen. Wenn alle das gleiche verhalten Zeigen ist es ein Systematischer Fehler.

grüße

Hans

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7

Dienstag, 26. Februar 2013, 00:22

Hallo Hans

Wenn ich das richtig gelesen habe , betreibst Du das Bandmodul extern auf einem Steckplatz. Sehr schön,
wenn es so an dem ist. Ich komme mit der Darlegung der Spannungen nicht klar. Du schreibst, das nach
der Kapazitätsdiode Spannung vorliegt. Wenn ich in die Schaltung sehe, dann sehen ich dort Masse nach der
C-Diode. Es dürfte dort keine Spannung anliegen. Vorausgesetzt , es wird gegen Masse gemessen. Kannst Du
am Anschluss 2 das Signal des Quarzoszillators messen ???? ist es in der richtigen Größe wie Spannung und
Frequenz ???ß am Ausgang Pin 5 des VCO sollte ein Wechselspannungssignal anliegen ...Wie groß ist die
Frequenz , hat sie den erforderlichen Wert ???
Der Pin 6 ist der Pin an dem die PLL dann später mittels der anliegenden Spannung die notwendige Frequenz einstellt.
Die Ausgangsspannung am PIN 5 messen in der Frequenz..... dazu die Eingangsspannung am PIN 6 verändern und
prüfen ob der VCO die erforderliche Frequenzänderung mit macht. Prüfe auch, ob die Diode D4 des VCO richtig herum
eingebaut wurde. Hans , für welche Bänder oder welches Band steckt jetzt in Deinem " Prüfplatz " ???
Falls Du keinen Frequenz - Zähler zur hand hast...... irgend ein Empfänger mit dem man das Signal abhören könnte
tut es natürlich auch.
Erst wenn die Steckmodule richtig arbeiten ist es sinnvoll sie in den Speaky zu stecken.
Ich warte dann mal auf Deine Messergebnisse..

73 de
Manfred , dl3arw

8

Dienstag, 26. Februar 2013, 12:29

Hallo Hans,
ich versuche es noch einmal.
1) Zur Schwingbedingung ist wichtig, dass der Zapf an L1 an der richtigen Stelle ist
2) Sind für D1 und D2 die PIN Dioden Ba479 verbaut? Prüfen..
Wenn das so ist, dann musst du jeweils an R1 und R2 einen Gleichspannungswert (nahe Ub) messen können. Misst Du dort nichts, dann prüfe an den Drosseln Dr2,Dr3 (bzw. an den Seiten zu den Katoden von D1,D2).
3) Ist D3 tatsächlich eine BB109? Ist sie richtig herum eingebaut? Wenn ja, dann kannst Du entweder einseitig einen Anschluss ablöten und statt D3 testweise einen Festkondensator mit ca.10pF einsetzen. Dabei die Spannung an Pin6 egal.- tritt dann eine Schwingung auf?
4) Lötstellen rund um P1 (250R-richtiger Wert?) beeinflussen den Spannungsabfall über Dr3. Ändert sich die Spannung, wenn man ihn verstellt?
5) Verstelle mal C11- tritt dann eine Schwingung auf?
6) Schwingt der Bandsetzoszillator?
7) Masse muss an Pin 1,3 angeschlossen sein- ist das so, oder ist eine Verbindung auf dem Bandmodul vorhanden?
8) Messe die Gleichspannungen am Kollektor T1 und Drain T2. Sind die Spannungen identisch mit denen an DR2,Dr3?

vy 73
Andy
DK3JI
AK

9

Donnerstag, 28. Februar 2013, 06:03

Hallo Hans!

Nun, weiß ich auch nicht woran es genau liegt. Aber ich kann dir ja kurz meine Vorgehensweiße beschreiben. Die Spulen habe ich wie du mit einem Multimeter auf Durchgang durch gemessen, da nach habe ich mit dem Ringkernrechner den es im Netz als Download gibt

http://www.dl5swb.de/html/mini_ringkern-rechner.htm

die Spulen berechnet und zum Schluss habe ich das LC-Meter (ebay http://www.ebay.de/itm/LC-Meter-Kondensa…=item4aa45f183d ) genommen und die Spulen ausgemessen. Der Spulendraht wurde dann mit Bienenwachs fixiert. Diesen Tipp habe ich mal von DL7ULK bekommen den Andreas. Der Bienenwachs hat den Vorteil zum Klebstoff, dass sich die Drähte noch verschieben lassen. Bienenwachstauchbad.

Wenn es nun an der Spule gelegen hat, hoffe ich, dass ich dir weiterhelfen konnte.

Zu R7 kann ich nur sagen das es bei mit der 1k Ohm Widerstand war. Es gibt ja noch die Möglichkeit 2k7 oder 3K3 wie auf Seite 37 Baubuch Version 6 Mai 2008 beschrieben.

73,55

Und vielleicht kannst du mir ja dann auch weiterhelfen wenn du bei der Baugruppe 10 angelangt bist. Da komme ich mit der Pinbelegung und der Messung nicht ganz klar.

Vielen Dank!

Anselm DG2HVL Falkensee, Havelland!

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10

Sonntag, 3. März 2013, 06:14

Hallo zusammen,

das dritte Bandmodul funktioniert, hab ich jetzt was, wo ich vergleichen kann. Irgendwo muss ja bei den anderen was anders sein. :)
3 weitere Module liegen hier noch rum.

Derweil ist auch der Rest der Platine bestückt. jetzt gehts ans Einbauen und einmessen.
Ich schätze mal das ich im lauf der nächsten Woche wieder konzentriert an dem Projekt arbeiten kann.

@Andreas: Die Bauteile passen soweit. Spannungswerte auch. :)
@DL3ARW: Ja ich hab da nen prüfplatz für gebaut. halt mit breadboard. 40m Modul Fehlerhaft, 20m Modul fehlerhaft, 10m Modul geht
@Anselm: Die Spulen hab ich natürlich noch nicht durchgemessen, falls ich nix anderes mehr finde, werd ich mal in der richtung weitersuchen....

Danke jedenfalls schonmal. :)

73 Hans

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11

Sonntag, 3. März 2013, 09:14

Hallo Hans

Schön, dass jetzt mal ein Modul " funktioniert " ...
Auf jedem Band - Modul sind doch zwei Oszillatoren, einmal ein Quarzoszillator
und dann ein variabler Oszillator der dann mittels Steuerspannung über eine
C-Diode abgestimmt wird. Beide Oszillatoren haben je einen Ausgang über
eine Schaltdiode. Diese Ausgänge kann man mit einem Widerstand von 1K
oder etwas größer belasten. Einfach nur Spannung anlegen und mal prüfen
welcher der beiden Oszillatoren funktioniert. Den je 1K Widerstand sollte man
beim Prüfen / Messen hochohmig belasten, es liegt ja fast die volle Betriebsspannung
an diesem Widerstand mit an. Den variablen Oszillator kann man in der Prüfschaltung
nun so " bearbeiten " dass das Ausgangssignal in der Höhe , der Signalform und
ganz wichtig in der Frequenz den Anforderungen entsprechen.
Hans , Vorschlag, bei den " nicht funktionierenden " Bandmodulen mal bitte prüfen
welche Oszillatoren funktionieren, stimmtdie Frequenz und der der Pegel.
Wie sind die Spannungswerte bei einem nicht funktionierenden Oszillator ????
Sind wirklich die angegebene Orginalteile verwendet worden ???
Hast Du diese Teile vor dem Einbau überprüft ???
Sind wohl komische Fragen , aber die ergeben sich aus jahrelangem Bauerfahrungen

73 de
Manfred , dl3arw

12

Sonntag, 3. März 2013, 10:44

Bandmodul

Hallochen
Meine Erfahrung war das das 10 m Mudul sehr schwer zum schwingen zu bekommen war, und eins heute noch nicht seine Aufgabe erfüllt.
Bei den oberen Bändern sind die Schwingbedingungen sehr spitz.
Reinhard

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13

Sonntag, 3. März 2013, 13:17

Hallo Hans

ich möchte Dir noch ein paar Hinweise mitgeben , wenn Du wieder am weiter bauen bist..
Da ja das schwierigste Bandmodul funktioniert nehme ich mal an , dass Du keine prinzipiellen
Fehler gemacht hast. Du hast angegeben dass beim nicht funktionierendem Modul die Spannung
am Cource etwa 0,79V ist, dies ergibt fast 12mA Strom durch den BF981. Ist sehrviel , der aber
bestimmt weniger wird wenn der VCO funktioniert. Mit einem Ohmmeter bitte mal prüfen am Gate1
dass dort kein Kurzschluss vorliegt , entweder defekte Diode oder gar Zinnbrücke . Der Widerstand R7
kann auch etwas vergrößert werde , etwa 10K . Ich selber verwende in Oszillatorschaltungen sogar
einen Ableitwiderstand von 100KR . Prüfe mal ob die Kondensatoren auch die richtigen werte haben.
Falls Du C9 mit C10 verwechselt hast ... kann sein dass dann nichts mehr schwingt. Habe bei mir im
Tramp8 auf den Bandmodulen die gleiche Schaltung. Bei richtiger Bestückung und Einhaltung der
Schwingbedingungen hatte ich keine Probleme. Obwohl, es kommt schon mal eine ungewollte
Lötbrücke vor... alles deswegen mit dem Ohmmeter kontrollieren.
Der Widerstand parallel zur Drain-Drossel hat nichts mit dem Anschwingen des Oszillators zu tuen ,
mit ihm wird der Ausgangspegel angepasst, aber trotzdem keinen Kurzschluss hier einstellen.

73 de
Manfred , dl3arw

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14

Donnerstag, 7. März 2013, 16:13

Hallo zusammen,

kurzes Update: Ich hasse Leuchtstoffröhren!

Jedenfalls hat die Arbeitsplatzbeleuchtung bei uns im Hackspace massiv die Messergebnisse und das Schwingverhalten der Schaltung beeinträchtigt. Ich wusste ja das die Röhren unter Umständen massiv stören können, aber das Schaltungsverhalten wird absolut unreproduzierbar. VCOs und VXO schwingen nicht an oder stellen während des Einschaltvorganges gerne mal ihre Arbeit ein, das einfach nur Störungen auf dem Signal sind ist noch der beste Fall.

Die DDS Baugruppe ist damit abgestimmt. Die Verkabelung ist soweit im Gerät. Ich muss noch ein paar Bandmodule bauen und versuchsweise ein Riserboard. Und den restlichen Abgleich muss ich noch machen und dann kann ich on Air.

grüße
Hans

15

Donnerstag, 7. März 2013, 16:38

Leuchtstoffröhren

vom Verfasser gelöscht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dl5sdc« (7. Mai 2014, 19:04)