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1

Mittwoch, 9. November 2005, 11:07

DDS als VFO-Ersatz

Hallo,

für ein weiteres Restaurationsprojekt suche ich einen einfachen DDS-Oszillator. Er sollte folgende Merkmale haben:

Abstimmbereich: 18,5 ... 20,5 MHz
Schrittweite, umschaltbar: 10 Hz, 100 Hz, 1 kHz
RIT, einschaltbar: +/- 9,99 kHz, nur in 10 Hz-Schritten.

Es wird keine Frequenzanzeige benötigt, nur die Ansteuerung mit dem Encoder. Die Schrittweiten könnten entweder mit einer Taste in Serie umgeschaltet werden oder mit jeweils drei Tasten. Die aktuelle Schrittweite wäre mit einer zugehörigen LED zu signalisieren. Ebenso eine aktive RIT, die mit einer separaten Taste zu aktivieren wäre.

So stell ich mir das vor. Hat jemand evtl. eine Idee, wo es sowas schon weitgehend fertig gibt?

73, Uli, DK4SX

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2

Mittwoch, 16. November 2005, 08:07

hallo Uli,

hab mir vor kurzem nen swr-analyzer mit dem ad9851 http://www.analog.com/en/prod/0,,770_843_AD9851%2C00.html

und dem atmel 8535
http://www.atmel.com/dyn/products/produc…C+&part_id=2000

aufgebaut.

die frequenz wird über einen drehgeber verstellt und die schrittweite lässt sich auf 1,10,100 und 1000 khz einstellen.
ausserdem ist ein 2x16 er display angeschlossen und die spannungen aus der brücke werden über a/d wandler eingelesen und verarbeitet.

u.u. kann man damit schon was anfangen. die sw anzupassen wäre machbar.

allerdings ist der 8535 etwas gross. wenn keine anzeige benötigt wird, kann man schon ein paar pins sparen.
dann wäre auch ein mega8 oder so denkbar.

aber da gibts noch mehr fragen:

wie soll die frequenz eingestellt werden? (drehgeber oder up-down)
ist die rit ein extra knopf (oder was ähnliches)
gibts vorstellungen über die signalgüte? (nebenwellen, phasenrauschen)
soll das setting nach dem ausschalten erhalten bleiben?
ist ein ref-oszillator vorhanden? (clock für dds, den proc. kann man intern takten)
wie gross darf die schaltung werden?
und
ist das ne einzelbaustelle oder werden da mehrere benötigt?

mir fällt da sicher noch mehr ein.....

73 wolfgang

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3

Mittwoch, 16. November 2005, 08:36

Hallo Wolfgang,

- Die Frequenzeinstellung sollte ausschließlich über den Drehgeber erfolgen; allerdings über eine Ausführung, die mindestens 100 Schritte je Umdrehung macht, alles andere ist unbrauchbar, weil man sonst ständig die Schrittweite umschalten muss.

- Display ist nicht erforderlich. Da es sich um einen VFO zur Einspeisung in ein Premixsystem handelt, ist an anderer Stelle bereits ein Zähler vorhanden. Außerdem gefallen mir die üblichen LCD-Displays nicht, da viel zu klein und üblicherweise nicht beleuchtbar.

- Die Baugröße spielt überhaupt keine Rolle; normalerweise lasse ich Platinen herstellen, die ich individuell entwerfe. Bauform des Prozessors daher nicht entscheidend.

- Kein extra RIT-Knopf; Verstellung bei aktivierter RIT mit dem Hauptabstimmknopf - also nur ein Drehgeber. Nur LED zur Anzeige. Es wird ein PTT-Anschluss am Prozessor notwendig.

- Phasenrauschen, Nebenwellen: Die Performance des 9851 ist ausreichend. Einen Bandpass zur Selektion weitab liegender Nebenwellen entwerfe ich selbst; ebenso den anschließenden Verstärker.

- Der Erhalt der Einstellungen nach dem Abschalten wäre ausgezeichnet. Auch erscheint mir eine kontrollierte Abschaltung des Prozessors mit entsprechendem reset erforderlich.

- Als Ref-Oszillator habe ich mir z. B. einen Fertigoszillator von 80 MHz vorgestellt. Billig bei Reichelt.

- Im Moment ist das eine Einzelbaustelle - sollte sich das Ergebnis auch für andere Einsätze tauglich zeigen, kann es selbstverständlich vervielfältigt werden.

- Solltest du bereit sein, eine SW zu erstellen, wäre ich bereit, alles Material für Versuchsaufbauten únd notwendige Tests usw. und einen "extra Bonus" zu stiften. Lust?

73, Uli, DK4SX

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4

Mittwoch, 16. November 2005, 08:55

hallo Uli,

wenn ein 80 mhz clockoszillator verwendet werden soll, kann man auch den 9850 nehmen, der hat nur keinen refmultiplier. würd ich aber nicht empfehlen, da die ausgangefrequenz dann genau auf nem 4tel des clock liegt - das könnte zu ärger führen (spurs). müsste auch wegen der schrittweite noch überlegt werden.

würde die sw schon machen - kommt allerdings auf den "terminplan" an.

prozessoren hab ich, dds müsst ich gucken. nur nen drehgeber mit 100 schritten/umdrehung - das wird ein problem...

73 wolfgang

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5

Donnerstag, 17. November 2005, 07:54

hallo,

hab mal nen 9850 mit nem 48 mhz ttl-xo an den spec geschnallt.

die spurs im bereich 18.5-20.5 sind max. ca 60 dbc - reicht das?

wenn man den dds um die clock/4 betreibt, entstehen spurs durch mischen von 3xfout mit dem clock. dadurch reduziert sich der abstand trägernah um ca weitere 3-5 db.

da die ttl-ox's mit steigender freq. nicht besser werden würde ich auch eher zuner niedrigeren clockfreq tendieren..

aber ich glaub weiteres sollten wir über pn oder telefon diskutieren - das ist sich nicht von allgemeinem interesse.....

73 wolfgang

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6

Donnerstag, 17. November 2005, 15:03

ok, Wolfgang,

schreib mir mal unter dk4sx@darc.de direkt oder ruf mich an unter 0731-9533-1663, tagsüber, danke.

73, Uli, DK4SX