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1

Mittwoch, 23. September 2015, 19:07

Einfacher Antennenanalyzer

K6BEZ hat einen völlig simplen Antennenanalyser auf Basis AD9850 und einem Arduino (Pic Version gibt es auch) vorgestellt. Näheres dazu hier: http://www.hamstack.com/project_antenna_analyzer.html Ich habe mir dies Teil nachgebaut und war erstmal erfeut darüber, dass es auch einigermaßen funktioniert. Den Brückenteil habe ich aber dann gegen den Vorschlag von ZL2PD ausgetauscht ( http://www.zl2pd.com/digitalZmeter.html ). Die Quellcodes sind offen und können daher beliebig modifiziert werden.
Ein kleines Problem ist die Messung der Phase, so nicht wirklich durchführbar. Deshalb will ich jetzt die ganze Mimik um einen Amplifier erweitern (da plane ich den ACV gesteuerten Verstärker des DipIt zu nutzen) und einem Balance Mischer SA612 gemäß dem Vorschlag von DL1SNG FA 6-8/2015 "Ferngesteuerter symetrischer Antennenkoppler", ohne ein entsprechend starkes Signal bekomme ich das nicht hin, deshalb der Amplifier.

Sicherlich ist dieses Gerät eher ein "Spielzeug" verglichen mit anderen auf dem Markt befindlichen Geräten, aber es kostet nicht viel und meine Erfahrungen mit dem Teil sind bislang ziemlich positiv, zumindest wenn man es darauf reduziert, zu wissen wo eine Antenne resonant ist. Geht auch mit dem DipIt, nur so etwas komfortabeler. Anbei ein vorläufiger Schaltplan.
»DJ6MZ« hat folgende Datei angehängt:

2

Mittwoch, 23. September 2015, 19:23

Hallo,

Kennst Du den AD8302 schon ?

http://www.analog.com/media/cn/technical…eets/AD8302.pdf

Ich würde den verwenden..

Oder bei der Brückenspannung gleich auf den AD8307/AD8310 setzen und auf die Dioden, den log Verstärker und den lin. Verstärker pro Zweig verzichten .
73 de Uwe
DC5PI

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3

Mittwoch, 23. September 2015, 20:10

den AD8307 hab ich in einem Pegelmesser eingesetzt, ich finde das Teil ist relativ schwierig zu bekommen und relativ teuer. Selbiges, wenn auch noch teurer, gilt für den AD8302, mal ganz davon abgesehen, dass ich mit meinen eher hobbymäßigen Möglichkeiten saubere Leiterplatten für so feine SMD`s einfach nicht hin bekomme. Um in der Liga mitzuspielen müßte ich erstmal auf der Ebene massiv aufrüsten, wobei da die Frage ist, lohnt sich das für die, was weiß ich, 15 Platinen p.a. Deshalb "liebe" ich bedrahtete Bauteile.
Technisch hast du absolut recht.

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4

Mittwoch, 23. September 2015, 20:35

Was haltet Ihr davon:

https://www.sv1afn.com/ad8302.html ?

Für diesen Preis kann man es kaum selber machen.
73, Wolfgang

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5

Mittwoch, 23. September 2015, 22:39

Moin Wolfgang,

das sieht spannend aus. Danke für den Hinweis, erscheint als echte Alternative.

Gruß
Peter

6

Donnerstag, 24. September 2015, 16:10

Also was mir an der Ursprünglichen Idee sehr gefällt :
Darin sind nur "billigste" und noch gut erhältliche Bauteile drin.
Und auch für nicht SMD'ler verlötbare.

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7

Donnerstag, 24. September 2015, 17:16

das Teil funktioniert auch ganz gut. Das Problem was ich so habe ist, dass es über die Frequenz nicht wirklich linear ist, wenn man je nach Band die Geschichte kalibriert ist alles schick. Die Problematik ist einfach, dass die Spannungen sehr klein sind und dann über die Bänder unterschiedlich. Deshalb die Idee mit einem gesteuerten Amplifier über die Bänder den gleichen output zu haben.
Mit der Leistung ohne Amplifier funktioniert die Phasenmessung so nicht, zumindest nicht in dem Versuchsaufbau derzeit. Naja, je nach Wetter werd ich wohl in den nächsten zwei Wochen berichten können, ob die Phasenmessung mit Amplifier funktioniert, eigentlich fehlt nur die Pin Diode, aber die kann ich mir erst am WE besorgen. Rest war in der Grabbelkiste.

8

Donnerstag, 24. September 2015, 17:55

hmm.. ja .. also ich habe auch so ähnliche erfahrungen mit Phasendiscriminatoren gesammelt.
Ich hatte den mal nachgebaut : http://g3ynh.info/atu/180L3/man.html
Und der funktionierte auch.. also ich konnte ohne weiteres ne Motorbetriebene Rollspule dazu bringen, dem Drehko zu folgen ( verheizt wurde am R).
Dann habe ich auch ein sehr frequenzabhängiges verhalten festgestellt. Eigentlich logisch..
Im Koppler haben die dafür analoge .. wie soll ich das nennen.. frequenzabhänige korrekturglieder/tiefpässe verwendet.
Ob das zum messen taugt ? hmm... könnte klappen. besonders mit "Software unterstützung"..
Der Koppler an sich, wills ja gar nicht genau wissen, sondern nur mal eben Phase und Realanteil ausbügeln.
Mein Thermischer Leistungsmesser hat auch so eine nette schalterstellung : Nullabgleich" und "Eich"..

Mann könnte aber auch diese schaltung hier kopieren : http://g3ynh.info/atu/sgc230.html

Eine andere idee wäre es (ich habe es selbst noch nicht ausprobiert) Digitale Vergleichsmessung durchzuführen. Also gleiche Prinzip wie es auch PLL bausteine (4046) verwenden.
Heraus kommt dann auch nur ein Digitales Signal, das sich dann leichter verwursten lässt.

SMD : KEINE ANGST !
Ich weis nciht wie Du platinen machst.. aber mit dem Photoverfahren kriege ich da doch was ordentliches hin.
Demnächt tritt mein Selbstbau LED Belichter gegen einen 250Eur Belichter an. Bin schon mal tierisch gespannt auf das ergebnis.
Der DIY LED belichter kostete dank AliExpress .. vielleicht weniger als 20Eur.. ;-)
Der vorteil von SMD :Man muss nicht mehr Platinen bohren. Ich hasse das.. ;-)

lg JAn

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9

Sonntag, 1. November 2015, 10:03

Moinsen,

mal ein kurzes update von "meinem" Projekt.
Die Idee mit einem Verstärker zu einer besseren Aussage zu kommen, ist schwierig. Auf dem breadboard aufgebaut, schwingt das Teil wie nichts gutes, kann man erstmal nichts mit anfangen. Über den SA612 ohne Amplifier zu messen, führte zu erstaunlichen, nicht nachvollziehbaren Werten ... wie gesagt, die Brückenschaltung ansich funktioniert.
Dann habe ich mir das von Wolfgang vorgeschlagene AD8302 Modul besorgt. Eigentlich ziemlich genial, aber halt auch so seine Tücken. Zunächst etwas länger über einen Richtkoppler nachgedacht, bin jetzt bei einer Variante des Sontheimer Kopplers gelandet, theoretisch mit einem Kopplungsfaktor von 25dB, soweit so schick. Nur, eine Nullspannung bei 50Ohm Abschlußwiderstand, war nicht möglich. Gem. DK4SX habe ich die Meßstrecke mit Kondensatoren versucht zu kompensieren. Das funktioniert auch, gemessene Spannung geht in den Bereich von 100mV bei einem Meßbereich bis 1800mV kann man damit evt leben, softwaremäßig den Rest kompensieren ... Variation über die Bänder von 160-10m liegt bei max + 80mV, aber genial ist was anderes.

Mir ist heute noch eine Idee gekommen, was passiert eigentlich, wenn das DDS Modul eine von 50Ohm unterschiedliche Impedanz hat? Dann wäre die Fehlanpassung an 50 Ohm erklärbar. Bei der reinen Brückenschaltung dürfte eine solche Differenz egal sein, weil die ja gegen die Widerstände der Brücke mißt, aber bei dem AD8302 bin ich mir da nicht so sicher. Aus den Datenblättern des DDS Modules werde ich nicht wirklich schlau, welche Ausgangsimpedanz das Teil so hat. Interpretiere ich es richtig, dann liegt die wohl bei 200 Ohm.
Könnte man nicht ganz schlank einfach eine Brücke mit Poti an den Ausgang hängen und qasi analog zur Rauschbrücke messen, bei welcher Potistellung die Energie komplett absorbiert wird = Ausgangsimpedanz? Oder mache ich hier einen Denkfehler?

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10

Sonntag, 1. November 2015, 11:59

grummel, ich glaube ich hab einen kompletten Denkfehler bezüglich der Ausgangsspannung .... das Teil gibt proportional zur Spannungsdefferenz eine analogspannung aus ... je grßer die Spannungsdifferenz, desto besser die Anpassung, im besten Fall 1800mV, da komplett vorlaufende Welle absorbiert wird und nichts zurück kommt. Naja, manchmal hilft bei Denkblockade erstmal aufschreiben.