Einsteigerantenne für 40m CW

  • Hallo,


    ich habe mir ein QCX+ für 40m zusammen gebaut und die Prüfung steht bald bevor. Nun suche ich noch nach einer Antenne. Erste Empfangsversuche im Zimmer mit einer Wäscheleine ohne jegliche Anpassung aus Finnland und Norwegen waren schon erfolgreich - das Gerät scheint offenbar zu funkionieren. Da ich im Zimmer außer einer Loop vermutlich nichts vernünftiges für 40m zusammenbekomme, will ich mir für den portable Betrieb etwas bauen. DX Wire fand ich ganz ansprechend. Hat damit jemand schon einmal etwas gebaut? Vermutlich ist da ja eine Endfed am praktikabelsten, wenn man die mal an einem Baum oder Mast hochziehen will?

  • DX Wire hat den guten Draht aber auch gleich GFK Masten wobei ich bei den Masten eher Fan von Spiderbeam bin. Aber Geschmackssache. Ansonsten würde ich beim QRP Shop mal nach dem Fuchskreis schauen denn wenn Du mit Endfed ohne Radialnetz arbeiten willst bei TX dann halt eben Lambda 1/2 Draht und Fuchskreis. Wäre für mich die einfachste Möglichkeit um mit guten Ergebnissen arbeiten zu können.

    73´s Jürgen , ALT-512 SDR 10 Wtts, mittlerweile 50m endgespeist an der Luft + TS-790E für VHF/UHF mit Indoor X-30 und

    4-Ele LPDA. Moxon für 6m/4m ebenfalls Indoor .... Xiegu G90 mit Eremit 18 AH LiFePO4 und 12m Spidermast für outdoor.

    Member Log4OM Alpha- & Betatest Team

  • Moin,

    bei den QCX ist zu beachten, dass die alles andere als "idiotensicher" sind - bin selber so ein Idiot ;)

    Ich hatte mal versehentlich im WSPR-Mode, wo einem das nicht unbedingt auffällt, ein paar Durchgänge ohne Antenne gesendet.

    Die BS170 werden recht nahe an ihren Grenzwerten betrieben, bei meinem QCX waren nicht nur die 3 PA-Transistoren abgeraucht, sondern auch der Schalttransistor zum Empfangszweig. Und der hat den FST3253 mitgerissen. Andere haben hier von abgerauchten Si5351 berichtet.

    Die FETs kann man leicht auswechseln und sie kosten fast nichts - aber ausgerechnet die beiden SMD-ICs sind besonders gefährdet, schwer erhältlich und der Austausch ist schwierig.

    Will die Kiste nicht schlecht reden, aber man muss vorsichtig mit der kleinen "Diva" umgehen und sie ggf. mit ein paar "Angst-Bauteilen" härten.


    In dem beschriebenen Einsatz-Szenario wäre eine EndFed wohl der beste Kompromiss; auch an einem Teleskopmast kann man die als Inverted Vee einsetzen.

    Neben der Fuchskreis-Speisung käme auch ein Breitbandübertrager in Frage; ich habe allerdings keine Erfahrungen, wie gut oder schlecht das SWR unter wechselnden Einsatzbedingungen ausfällt.


    In Verbindung mit einem Fuchskreis (oder einem anderen Anpassgerät) sollte man wegen des sensiblen TRX eine (echte) SWR-Brücke einsetzen (also eine mit drei 50 Ohm-Widerständen). Die muss man zwar ein- und ausschalten, aber die sorgt dafür, dass beim Abstimmen das SWR nicht schlechter als 2 werden kann.


    Als Draht kann man irgend eine dünne Schaltlitze nehmen; die Drähte von DX-Wire finde ich aber ebenfalls besser - weniger wegen der Reißfestigkeit, sondern weil die eine glatte Oberfläche und eine gewisse Steifigkeit haben - das macht das Handling angenehmer.


    73,
    Ralf

  • Hallo,

    mir ging es so: auch der Antennenbau ist ein Lernprozeß, und man bewegt sich so langsam in die Richtung, die man mag. Ich habe selbst einen QCX-30 und nutze ihn oder einen BCR portabel.

    Folgendes ist zu beachten:

    Magnetloop im Haus - zusätzliche Dämpfung durch Größenbegrenzung der Loop und Gebäude schwächen die 5W nochmals merklich ab. Es geht, wird aber schwierig, vor allem für die Gegenstation. Kann mitunter frustrierend wirken. Für alle Antennen im Haus gilt: die häufig recht hohen Störpegel begrenzen die Empfangsmöglichkeiten.

    Portabel: Die indoor-Probleme fallen weg. Es ist zu unterscheiden zwischen Kurzzeitbetrieb (mal mit dem Fahrrad raus) oder einem festen Standort wie dem Garten. Man will ja funken und nicht stundenlang Auf- und Abbauen, und das sollte bei der Antenne beachtet werden.

    Funktechnisch günstig wäre ein Dipol in >=10m Höhe, aber der braucht Platz und erreichbare Befestigungspunkte und meist viel Zeit zum Aufbau. Da ist eine InvertedV eher zu realisieren, da es mit einem Mast geht. Wenn man den Platz zum Aufbau hat, sicher nicht schlecht. Ob als Endfeed oder Mittelspeisung aufgebaut, ist letztlich unwesentlich für das Ergebnis. Natürlich wird man mit weniger Höhe auch noch jemand erreichen, sollte aber nicht vergessen, daß dann die Speisepunktwiderstände sich ändern (und auch die Drahtlängen). Deswegen würde ich auch hier einen Tuner einsetzen.

    Ich persönlich bevorzuge Vertikal-Antennen, damit ich unabhängig von der (Aufbau-) Umgebung bin. Für 40m würde ich 10m Draht an einem einen 10m-Glasfibermast (8m Stipprute sollte ohne größere Einbußen auch noch gehen, kein Carbon verwenden) mit einem 10m-Radial (0,5-1m über den Boden gespannt) verwenden (als up-and-outer bekannt), das geht recht brauchbar. Möglichst am Speisepunkt würde ich einen einfachen Tuner einsetzen, z.B: das ZM-4 von QRP-Projekt oder einen einfachen Bausatz aus China. Selbst wenn man die Antenne auf einigermaßen 50 Ohm hinbekommt, einen Tuner kann man immer gebrauchen.
    Als Hinweis speziell zum QCX: Er mag keinen Kurzschluß/zu niedrigen Anpasswiderstand auf der Antennenleitung (Überlastung Endstufen-FETs). Deshalb die Empfehlung für ein Z-Match, es bringt zusätzliche Selektion für einfache Geräte und die in der Regel verwendete SWR-Anzeigeschaltung lässt auch beim Abstimmen kein SWR über 1:3 zu. Analog gilt das auch bei Betrieb mit Spannungen über 14V, da dann im antennenseitigen Leerlauf die Spannung an den FETs die Grenzwerte erreichen kann.
    Hat man mit seiner ersten Antenne ein paar Erfahrungen gesammelt, sucht man dann selbst nach Verbesserungen, meist geht es um einfacheren Aufbau. Superantennen gibt es nur, wenn auch Superaufwand getrieben wird, und einfache Drahtantennen kann man sich alle für wenig Geld schnell selbst bauen und bei Bedarf abändern.

    vy 73 Reiner

  • und die Prüfung steht bald bevor.

    Moin,


    dann wünsche ich Dir viel Erfolg beim Bestehen der Klasse A. :thumbup:

    73 Michael, DF2OK.

    ~ Das größte Elend gibt es doch nur, weil die Leute, denen es eigentlich gut geht, nicht mit dem zufrieden sein können, was sie haben. ~


  • Hallo,


    vielen Dank für eure Antworten. Da ist schon sehr viel interessantes für mich dabei. Werde mich mal nach euren Empfehlungen umsehen.

    Interessant auch zu hören wie der QCX+ in der Praxis ist.Antennentuner oä habe ich (noch)nicht. Früher hatte ich mal ein SWR Meter am CB Funkgerät, bin aber nicht mehr sicher, ob der noch da ist.

    Da habe ich ja schon etwas Bedenken, dass mir das Teil gleich abraucht. Gerade am Anfang, wenn man nicht an alles denkt. Habe mal kurz bei mouser nachgeschaut und da gäbe es wenigstens das Si5351 für unter nem Euro. Das zu löten ist für mich kein Problem, hatte mit der Hand schon kleinere pitch verarbeitet und der QCX war das erste größere Teil seit langem wo ich mal wieder THT Widerstände in den Hände hatte. Man braucht etwas Übung, aber mittlerweile finde ich das viel entspannter und schneller als THT.


    >und sie ggf. mit ein paar "Angst-Bauteilen" härten


    Wie könnte man dies realisieren?


    Bei DX Wire gibts ja verschiedene Ausführungen. Ich fand ja die UL Version interessant, oder ist das zu fummlig und man hat schnell einen Kneul unterwegs?

  • dann wünsche ich Dir viel Erfolg beim Bestehen der Klasse A. :thumbup:

    Dankeschön! Nach Uelzen könnte ich es ja vielleicht mal schaffen aus H wenn das mit dem CW klappt. (War der Hauptgrund die Prüfung zu machen)

  • Hallo maxkes,


    Ebenfalls viele Glück und Erfolg von mir zu Deiner Prüfung und Deinem neuen Leben als Amateurfunker :thumbup:.


    Würde Dir auch wärmstens die ZM-4 von QRPProject empfehlen. Keine andere Matchbox kann so viel anpassen, die Schutzschaltung, von der DK5BU oben gesprochen hat, ist da schon gleich integriert, die "Vorselektion" ist oft hilfreich. So ausgerüstet kannst Du alle möglichen Antennen ausprobieren, mit allen möglichen Abspannpunkten. Nimm für die Antennen erst einmal irgend einen billige Draht. Hauptsache Kupferlitze, bitte kein Stahlseil, Blumendraht o.ä. Zum Abspannen nimm am besten Maurerschnur aus dem Baumarkt o.ä. die 2mm reicht erst mal, damit kann man zur Not sogar Masten portabel abspannen. Antennentypen zum Testen siehe oben. Alle kann man ausprobieren.


    Soll es superbillig werden, dann nimm 2x 10,2m Litze oder Laufsprecherkabel(aufgetrennt) oder Draht von DXWire o.ä. mach 13m RG58 Koaxialkabel dran (Lüsterklemme), an das andere einen passenden Stecker für Dein QCX, fertig. Schau Dir bei Kabel-Kusch.de an wie man den Koax-Stecker an das Kabel lötet. Hab da schon schaurige Sachen gesehen. Mach an die Enden Maurerschnur und such die portabel 2 Bäume. Bringe die Enden der Antenne mit der Schnur(!) an den Bäumen an. Z.B. zum Werfen mit einer Kartoffel, damit niemand verletzt wird. Leg los und mache Erfahrungen. Antennen müssen auch nicht toll aussehen, können durchhängen usw. Es funktioniert viel mehr als man denkt, aber manches funktioniert eben auch nicht. So ist das mit Hobbies. Mit lernt aus der Erfahrung. Habe schon QSOs mit 10W SSB 10m Draht aus dem Paterrefenster über die Hecke und Heizung als Gegengewicht gemacht.


    Ein Tipp noch zum Schluss: Amateurfunk ist ein kommunikatives Hobby. Es lebt von der Begegnung auf dem Band, aber auch von der Begegnung Mensch zu Mensch. Am Anfang hat man viele Fragen, versteht vieles nicht, fehlt einem Werkzeug, Messequipment, Erfahrung, Fertigkeiten. Es gibt viele ältere Amateurfunker, die jüngere oder Anfänger gern unterstützen, sich freuen, wenn ihr alte TRX jemanden findet, der ihn wieder benutzt und ehrt. Hier ist eine Suche für Deine Umgebung möglich: https://www.dlqrpag.de/qrp4qrp/hilfe.html. Du kannst auch gezielt hier im Forum fragen, z.B. "Wohne in Bielefeld, suche Bastel- und/oder Amateurfunkpaten". Sicher gibt es auch bei Dir vor Ort ein DARC-Ortsverband. Manchmal sind das nur noch Alte-Männer-Eisbein-Bier-Früher-Alles-Besser-Clubs, oft aber auch sehr aktiv. Dann lohnt es sich vielleicht in einen anderen OV (Ortsverband) zu gehen. Es gibt auch überregionale/virtuelle OVs, z.B OV-Selbstbau, oder Freunde des CCC. Die treffen sich online über Skype o.ä. und sind sehr aktiv. Von allen diesen Clubs gibt es hier im Forum Leute, also einfach fragen.
    Ich habe eine Menge davon profitiert, mein erstes 100Watt-funkgerät bekam ich von so einem OM. Einige Tasten , mein Elbug und maches Messgerät, etliche schwer erhältliche Bauteile habe so den Weg zu mir gefunden. Nach 27 Jahren Amateurfunk geht es jetzt den umgekehrten Weg, was meine xyl freut.

    72 de Jan


    DL-QRP-AG #GM / AGCW #3669 / NAQCC #6404 / SKCC #10113 / DARC D15


    :thumbup: War's kein Erfolg, war's eine Erfahrung :thumbup:

  • Hallo,

    da werfe ich erneut die C-Pole ins Rennen, paßt in der 40m-Version problemlos auf einen portable GFK-Schiebemast. Eine "Vollwertantenne." Möglichst alles ohne tuner, damit kein Milliwatt ins Gras purzelt.

    QCX 40 hab ich auch, allerdings sind bei dem gerade die "Punkte" defekt. (bei swap keys die "Striche"). Irgendwas ist ja immer...

    Für den BS170 hab ich übrigens bessere Ersatztypen (im SMD-Gehäuse) gefunden, wird zwar ne Frickelei aber wir arbeiten ja in der Versuchsanstalt, hi.


    73! dh6tf

  • Hallo "maxkes" ?????

    was ist das ??? wir nennen uns hier mit Namen und / oder Rufzeichen , also eine eindeutige Zuordnung , nix verstecktes oder getarntes.


    Schön dass du dich für die Funkerei und besonders noch für cw interessierst . Drücke dir ebenfalls die Daumen zur Prüfung.

    Zum qcx und den beim Aufbau und Betrieb entstandenen Problemen wurde hier im Forum schon so einiges diskutiert.

    Ich selber hatte das Vergnügen schon einige Geräte reparieren zu dürfen. Suche hier mal nach :

    " QCX 20m-Transceiver: Fehler nach Überspannung " . Ich hatte auch zur Spannungsversorgung des SIxxx etwas hier eingestellt .

    Es dürfte besser sein vorweg den SIxxx zu schützen als hinterher zu reparieren.

    Das muss aber jeder selber wissen...


    73 de

  • Nachtrag:


    Hallo maxkes,


    Vom 9. - 11. Oktober findet in Jessern (Schwielochsee) / Brandenburg unser Selbstbauseminar statt. Nun weiß ich nicht, ob Du aus Brandenburg, Berlin oder Bayern kommst, dort wäre dann eine gewisse Ansammlung von Amateurfunkern mit Wissen, Erfahrung und Messequipment zu finden, die sich freuen einen Newcomer zu unterstützen. Alle andern Mitleser dürfen auch gerne kommen. Anmeldung über dl1bqf(ät)darc.de.

    72 de Jan


    DL-QRP-AG #GM / AGCW #3669 / NAQCC #6404 / SKCC #10113 / DARC D15


    :thumbup: War's kein Erfolg, war's eine Erfahrung :thumbup:

  • Hallo Jan,


    vielen Dank für deine netten Worte! Ja da ist etwas dran. Momentan ist das ja nicht so einfach mit dem Treffen offenbar. Treffen in der Kneipe sind tatsächlich nicht so meins, aber vielleicht ergibt sich mal ein privater Kontakt.

    Die Idee mit dem Paten finde ich super, das werde ich mir mal anschauen. Die ZM-4 ist momentan etwas über meinem Budget, aber ich denke so eine Z Match wird es schon werden. Das hätte ja schon einige Vorteile gerade bei dem Gerät was ich habe.

    Edit:

    Die C-Pole klingt auch nach ner interessanten Möglichkeit. Ist ja auch nicht allzu teuer, um das mal auszuprobieren


    73 Max

  • Hallo Max,


    ein Z-Match kannst Du auch selbst bauen und dabei unter dem ZM4-Budget bleiben.

    Meins war nach der Quelle gebaut https://www.qsl.net/g3vgr/zmatch.html
    Für QRP ausreichende Drekos kriegst Du günstig, am Ringkern kommst Du bei der Konstruktion nicht vorbei, es gibt aber auch Designs mit Luftspule.

    Ich hatte meine Konstruktion in einer würfelförmigen Teekiste (English Breakfast, was sonst :D ) aus Holz verbaut, auf einem simplen Brettchen aufgebaut funktioniert es aber genauso, zumindest indoor. Ein zugegebenermaßen etwas älteres Bildchen meines damaligen 30m-VLP-Setups inkl ZM findest Du noch hier http://naqcc.info/feat/feat_dm4ea.html


    72, Tom 4 . .-

    72/73, Tom 4 . .-


    Das schöne an einheitlichen Standards ist, dass man so viele verschiedene zur Auswahl hat.

  • Es funktioniert viel mehr als man denkt

    Kann ich bestätigen. Ich funke meisten mit dem Regenrohr, angepasst mit einem manuellen Tuner von MFJ (der ZM-4 wird das sicher auch können). Leider kann ich noch nicht wirklich CW, damit würde es bestimmt noch viel besser gehen.

  • Hallo,

    Regenrohr geht sicher brauchbar, ist aber mit Vorsicht zu genießen. Ich habe mal vor längerem einen Versuch gemacht, Regenrohre gegen die Heizungs-/Wasserrohre zu erregen (mit 5W auf 80 Meter). Ging, wenn auch nicht überragend. Die Empfangsbestätigungen kamen ungewohnt schnell schon am nächsten Tag auch aus den entferntesten Ecken des Wohnblocks. Und das Einbinden des Regenrohres in die Selbsterklärung wird abseits von Eigenheimen auch schwierig, falls man nicht unter 10W EIRP bleibt.

  • Hallo maxkes,


    auf 40m bietet sich doch eine Lambda/4 an, wenn es kein Steilstrahler werden soll (was ja auch erwünscht sein kann manchmal).

    Da brauchst Du gar keine Anpassbox. 3 Radials auf die Erde geworfen, eine 7...8m Angelrute mit Draht dran und eine kleine

    Spule zwischen Strahler und Radials am Fußpunkt. Das Koax mit Shield an die Radials und mit dem Innenleiter den Abgriff auf der Spule suchen

    für 50 Ohm Anpassung - fertig.

    Hatte sowas vor vielen Jahren regelmäßig im Urlaub dabei. Die Antenne spielte von 40 - 10m ohne Tuner (musst für Multiband

    natürlich noch einen 2. Abgriff auf der Spule vom Strahler her vorsehen) und lässt sich überall in wenigen Minuten aufstellen.

    Hatte von Zypern aus damit einige 1000 QSOs gemacht, das ging super damit (allerdings 100 W verwendet).




    73

    Markus

  • Hallo Max und Markus,


    Wenn ich das richtig verstanden habe, will Max hauptsächlich portabel arbeiten. Max hat aber nur einen Monobander für 40m (QCX40). Deine Idee Markus ist an sich nicht schlecht, setzt aber voraus das Max wenigstens ein SWR-Meter hat, Max hast Du so was?
    Ich verweise dazu nochmal auf meine Beitrag hier #8 dritter Absatz. Beginnt mit: "Soll es superbillig werden ..." Das ist ein Monoband-Dipol für 40m. Nix SWR-Meter, nix Matchbox, nix Mast, leicht, schnell auf- und abgebaut. Billiger geht es nicht. Es gibt keine abgerauchte Endstufe wegen Fehlanpassung oder schlimmeres. Und wir wissen alle aus Erfahrung das Monobanddipole super gehen. Das sind keine Kompromiss-Antennen.


    Lasst ihn seine ersten Erfahrungen machen. Mir fallen auch noch mindestens 5 andere Super-Einfach-Draht-Antennen ein, die aber alle wenigsten ein SWR-Meter und/oder Matchbox voraussetzen. Das sind aber immer Multiband-Antennen, die hier gar nicht notwendig sind, sein QCX kann nur 40m CW! Ich habe meine ersten 100 QSOs mit einem ASE1302 (von DL7ARY geliehen) in SSB mit 10W an einer 2x 19,5m Monobandantenne für 80m mit Koaxialkabelspeisung, barfuß ohne Matchbox, ohne Mantelsperre o.ä. gemacht und erinnere mich noch gern daran. Mit 5W in CW auf 40m steht ihm doch eine Menge offen. Bis die höheren Bänder wieder aufgehen, werden noch ein paar Jahre vergehen, bis dahin hat Max mehr Erfahrung, mehr Equipment, mehr Messmittel, viele Antennenversuche und viele schöne QSOs auf 40m gemacht. :thumbup:

    72 de Jan


    DL-QRP-AG #GM / AGCW #3669 / NAQCC #6404 / SKCC #10113 / DARC D15


    :thumbup: War's kein Erfolg, war's eine Erfahrung :thumbup:

  • Hallo Jan,


    momentan habe ich kein SWR-Meter. Eventuell liegt an einem anderen Standort noch eines für CB-Funk rum. Albrecht, Alan, irgenwas mit 35 glaube ich. Das hat aber PL Stecker und mein QCX+ BNC. Ich hätte daher lieber alles in BNC und so ne einfache LED direkt integriert sah da eigentlich schon recht praktisch aus von den Videos die ich bisher gefunden habe.

    Super billig muss es nicht unbedingt werden, aber momentan ist kein Tuner für 100,- drin.

    Portable deshalb weil ich die meiste Zeit in einer Mietswohnung bin und dort keinerlei Möglichkeit für eine Antenne habe. Eventuell käme da eine Loop in frage, aber das muss jetzt nicht unbedingt sein.

    Mir geht es in erster Linie darum mal CW zu lernen und dann vielleicht draußen mal den ein oder anderen Kontakt zu machen.

    Ich habe so noch genügend elektronische Baustellen neben der eigentlichen Beschäftigung, das muss erstmal reichen^^

    Vielleicht wäre das aber eh eine gute Lösung, wenn es ohne Tuner auskommt, weil wenn ich eine Zmatch nachbauen würde, ich ja erstmal an die Drekos kommen muss. In China gäbe es die, aber gleich 10Stück und dann dauerts 1-2Monate..


    An "Mess"möglichkeiten habe ich zZ nur DMM, so ein kleines Oszi 5M bandbreite 20MSps, AVR Transistortester, Salea LA, SDR Stick

  • Hallo,

    zum SWR-Meter: Die für CB-Geräte kann man auf 40m bei 5W vergessen, der dort verwendete Koppler auf Streifenleiterbasis ist auf niedrigen Frequenzen total unempfindlich, ergibt keinen brauchbaren Ausschlag. Ein blanker LED-SWR-Indikator ohne Anpassgerät bringt kaum etwas, da man nicht weiß, ob das Leuchten jetzt zu hell oder zu dunkel ist, und dann noch Schatten und Sonne
    Monobandantenne bauen ist schon ein Weg, aber mal von einem anderen OM mit entsprechender Technik überprüfen lassen (mit der verwendeten Zuleitung), insbesondere, wenn ein Dipol unsymmetrisch vom QCX gespeist werden soll ohne Balun. Es ist ja schließlich ein Erstlingswerk ohne Vorerfahrungen.

    Zumindest ich habe da schon Überraschungen erlebt, wenn man da mal den Analyser dranhängt. Auch der QCX verträgt bei 12-13,5V etwas Fehlanpassung, aber aufgrund der Endstufentransistoren weniger/kurzzeitiger als andere QRP-Geräte ohne Schutzschaltung.

    Der FA-Shop hat noch Foliendrehkos, zumindest für einen einfachen LC-Koppler.