Messung mit Dipmeter

  • Hallo,


    heute möchte ich euch um Rat bzw. Erklärung bitten.


    Ich bin dabei mir eine Microvert Antenne zu bauen. Eine Möglichkeit des Abgleichs ist es, mit dem TRX auf die gewünschte QRG zu gehen und so lange an der Antenne die Mechanik zu verändern bis man auf der gewünschten QRG das passende SWR hat.


    Jetzt denke ich mir mal den TRX weg und nehme statt dessen ein Dipmeter zur Hand. Ich muss dazu sagen, dass ich kein DipIt habe sondern eines dieser älteren klassischen Modelle mit analoger drehbarer Rundskala und Drehspulinstrument nebst einem Satz Aufsatzspulen.


    Nun meine Frage. Wie messe damit die Resonanzfrequenz der Antenne?


    Danke schon mal für eure Ausführungen.


    72 de thomas, dk2nb

    DK2NB Thomas JN59NI DOK B13 - MA12 - RockMite 14MHz - Elecraft T1 - Kenwood TS-480SAT - Yaesu FTM-400XD
    DL-QRP-AG #1131 AGCW #2109 G-QRP-Club #10385 GTC #256 EPC #2020 GM25

  • Hallo Volker,


    Quote

    Original von dd1vw
    http://www.jogis-roehrenbude.d…efe/Dipmeter/Dipmeter.htm


    das dürfte das sein, was du suchst.


    die Erklärung auf der genannten Seite ist gut. Vielen Dank für den Link. So werde ich das ausprobieren.


    Für mich stellt sich die Frage, ob ich die Koppelspule an das Ende der angepassten Koaxleitung oder an der Spule der Microvert anbringe...

    DK2NB Thomas JN59NI DOK B13 - MA12 - RockMite 14MHz - Elecraft T1 - Kenwood TS-480SAT - Yaesu FTM-400XD
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  • Quote

    Original von DL4DRG
    Hallo Tom
    Bitte dierekt an der Antenne das Kabel bringt viel durcheinander bzw Resonanzstellen.
    Reinhard


    Und unbedingt daran denken, dass ein Dipper immer auch die Harmonischen erfasst. Man muss also von der niedrigsten Frequenz zur hohen messen.


    Eine andere Frage ist, ob sich der Aufwand für die Microvert überhaupt lohnt. Wir wissen doch lange, dass dickere Strahler bei diesen kapazitiven Antennen duetliche Verbesserung bringen (Bierdose / Spray-Can usw. Schau dir doch mal die Anleitungen von Arthur, DL7AHW. Dessen Dosenantennen haben sich inzwischen extrem bewährt, Arthurs Anleitung ist auch reproduzierbar.

    73/2 de Peter, DL2FI
    Proud member of Second Class Operators Club SOC and Flying Pig Zapper #OOO (Certificated Kit Destroyer)

  • Hallo Thomas,


    alle kapazitiven Antennen, wie z.B. Microvert, Bierfass, Spraycan, Tetrapack, Isotron, KGD, Roomcap, etc. lassen sich ohne Aufwand ausdippen....


    Es handelt sich ja bei diesem Antennentypen einfach um einen Serienschwingkreis mit offener "Kondensator" Konstruktion.


    Einfach die Dipperspule parallel zur Spule der Antenne halten (direkt dranhalten, bzw. mit max. 1-2mm Abstand) und die QRG von unten nach oben durchdrehen, bis es dippt.


    Achtung: Wenn die beiden Spulen (Dipper und Antenne) nicht parallel gehalten werden (z.B. im 90 Grad Winkel von der Seite), dann reicht die induktive Kopplung meist nicht, um einen Dip zu produzieren.


    Die im Link gezeigte 1-2 Wdg. Koppelspule am Fusspunkt der ANT brauchst Du nur um "normale" Antennen auszudippen. Bei den kapazitiven Antennenformen wie Microvert, Bierfass u.s.w. übernimmt die vorhandene Spule bereits diese Koppelfunktion. Daher reicht es meistens aus, den Dipper einfach neben eben diese Spule zu halten.


    Geht hier bei mir mit einem LEADER Transistor Dip-Meter mit Steckspulen (aus den 80ern) UFB - getestet an 30m Bierfass und 20m Tetrapack Antennen !


    Viel Erfolg,


    Oscar

  • Mich würde mal interessieren ob sich die Umgebungseinflüsse auch beim Dippen zeigen...

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  • Hallo Thomas und andere Mitdipper...


    habe bisher alle meine Antennen vorher immer mit einem Dippmeter ausgemessen, dann
    hinterher noch mit einer Rauschbrücke bei Antennenresonanz den Antenneneingangs-
    widerstand gemessen. Wenn man an den Einspeisepunkt mit dem Dipper
    ran kommt. Ich benutze dazu noch einen Zähler , der die Frequnz vom Dipper
    misst. Immer schön weit weg von der Antenne , damit die Kopplung so gering wie möglich ist.
    Man muss gerade so noch etwas erkennen können am Messgerät..
    So kann man auch die Einflüsse der Umgebung genau ermitteln.
    Aber nicht übertreiben, nur so genau , wie erforderlich.


    wünsche viel Spass