Funkmessplatz für QRP Bastler - ein Aufruf zur Gemeinschaftsarbeit

  • Irgendwie habe ich bei dem Bausatz von 4sqrp keine Angabe gefunden, wie weit der Frequenzzähler kommt. Gibt es da eine Idee? Dem Datenblatt zum PIC habe ich entnommen, dass irgendwo zwischen 20 und 30 MHz schluss ist (Timing am Counter/Timer-Eingang) . Was sagen die Experten? Praktische Erfahrungen?


    Danke schon mal für alle zweckdienlichen Hinweise.

  • nur mal so ne zwischenfrage: Was amcht das Projekt eigentlich? Wie weit ist es fortgeschritten und wann ca. kann man mit dem Erscheinen des Messplatzes rechnen?


    73 de


    Philipp alias DO3PSN

    Ist die Erde eine Scheibe oder eine Kugel?


    Es gibt keine dummen Fragen, höchstens dumme Antworten

  • so, frag einfach nochmal, da ich eigentlich ein schnelleres Antworten auf Fragen im QRP-Forum gewohnt bin: Was macht das Projekt? Wann kann man mit dem Erscheinen des Messplatzes rechnen?


    Philipp


    edit: konnt mich net zwischen QRO und QRP entscheiden :D

    Ist die Erde eine Scheibe oder eine Kugel?


    Es gibt keine dummen Fragen, höchstens dumme Antworten

    Edited once, last by DO3PSN ().

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    Original von DO3PSN da ich eigentlich ein schnelleres Antworten auf Fragen im QROP-Forum gewohnt bin:



    Ups.... ?(

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    Original von DO3PSN
    edit: konnt mich net zwischen QRO und QRP entscheiden :D


    QRO in Verbindung mit QRSS, sagen wir mal auf 3690 kHz, bringt viele Freunde :-)

  • Hallo Meßplatz-Interessenten,


    hier wurde mehrmals von einem Rauschgenerator geschrieben. Sogar ein DSP wurde bemüht, um ein simples breitbandiges HF-Rauschen zu erzeugen. Wie es auch amateurmäßig geht habe ich gerade unter http://dl3jin.de -> Elektronikbasteln -> HF-Rauschgenerator ins Netzt gestellt. Es tut gut zu wissen, daß diese "altertümliche" Meßtechnik im Zeitalter von Tektronix und R&S noch jemanden interessiert. Ich dachte immer, ich wäre der Einzige, der noch mit einem Rauschgenerator arbeitet. Klar, mit dem Auftauchen vom Netzwerktester des FA ist vieles einfacher und auch erschwinglich geworden.
    Wegen der doch recht unterschiedlichen Anforderungen an die Funktionalität eines solchen Meßplatzes würde ich einen modularen Aufbau gut finden. Man kauft oder baut ein Basisgerät mit Stromversorgung, Rückverdrahtung und Grundfunktionen (z.B. Frequenzmesser bis 30MHz, QRP-Powermeter) und kann dann mit nachrüstbaren Modulen je nach eigenem Geschmack das Basisgerät vervollständigen. So läßt sich zum Beispiel eine LCD-Anzeige für alle Module nutzen. Wenn man den gesamten Meßplatz dann noch etwas kleiner wie die Größe eines Schuhkartons hinbekommen könnte wäre das aus meiner bescheidenen Sicht ein interessantes Objekt.


    73 Peter aus Mittweida

  • Hallo Peter,


    Deine Beschreibung wie ein möglicher Funkmessplatz aussehen könnte finde ich sehr ansprechend. Leider fehlt mir da das nötige Wissen um hier an der Entwicklung etwas beitragen zu können. Aber als Konsument stehe ich da auch schon in den Startlöchern :-)


    72 de thomas, dk2nb

    DK2NB Thomas JN59NI DOK B13 - MA12 - RockMite 14MHz - Elecraft T1 - Kenwood TS-480SAT
    DL-QRP-AG #1131 AGCW #2109 G-QRP-Club #10385 GTC #256 EPC #2020 GM25

  • Hi Peter, zum Thema Oszi am Mini-Meßplatz kann ich was beitragen.


    Als Asien-Miniwohnungsgeschädigter muß ich mit einem 2 m2-Labor-Shack-Zigarrenversteck auskommen, das auch noch das Lager und den Elektronik-Schrottplatz aufnehmen muß. Da verbieten sich Oszi und Spektrumanalyzer in üblicher Größe. Außerdem habe ich irgendwann einmal beschlossen, nichts mehr zu kaufen, wenn ich es nicht gegen was bereits vorhandenes eintauschen kann. Ich habe also schon vor einiger Zeit ein USB-Bitscope-Pocket Analyzer Oszi gegen meinen ollen MFJ-269 Antennenanalyzer eingetauscht.


    Also, das ist echt ein gutes Oszi. Es hat nur einen Kanal, aber das genügt mir vollauf. Es ist 10cm x 10cm x 3cm groß und macht echte 40MHz.Es braucht zwar einen Computer, aber den hat man eh im Shack.


    Durch den Computer habe ich trotzdem ein 2-Kanal-Oszi, aber nur für NF, denn ich verwende die Audiotester-Software an der Soundkarte. Ich habe einen einen Spannungsteiler/Verstärker-Vorsatz mit zwölf Messebereichen und definierter Impedanz 1 MOhm/20pF für die Soundkarte gebaut, so daß man wie beim richtigen Oszi umschalten kann, ohne in der Software was verändern zu müssen. Das Gehäuse ist etwas größer gehalten, so daß noch ein 70MHz-Spektrumanalyzer-Bausatz nach Wes Hayward reinpasst. Der wartet schon seit über einem Jahr auf eine ruhige Zeit zum Zusammenbau.


    73 de Martin 9V1MS

  • Hallo Martin,
    schreibe doch mal was für einen Type du da gekauft hast. Ich kann deinen bei Bitscope nicht finden. Ich bin auch an so einem Modell interessiert.

  • Hallo.


    Dem Aufruf folgend, entwickle ich gerade einen Wobbler für den Kurzwellenbereich. Der Entwicklungsstand ist heute folgender:


    - DC bis 70 MHz
    - A/D Wandlung und Log-Verstärker bis 80 dB Dynamik
    - Wobblung und Festfrequenz
    - SWR-Messung mit Ferrit-Brücke bis ca. 30 dB
    - Software in BASCOM, kann jeder an seinen Geschmack anpassen/erweitern
    - Geeignet als Messender, Oberwellenabstand ca. 50 dB, Pout bis 10 dBm
    - Anzeige auf 2x16 LCD-Display
    - Eingabe über 4x4 Tastenfeld
    - habe Wert auf preisgünstiges und nachbausicheres Design gelegt
    - ein PC ist nicht nötig, kann aber über RS232 angeschlossen werden (auslesen und steuern auch mit PC möglich)


    Was noch fehlt:


    - regelbare Ausgangsleistung
    - Modulation AM/FM etc
    - Platinenentwurf für Steuerplatine (derzeit gefädelt)


    Antennenmessung, Filterabgleich etc. ist damit bereits recht brauchbar möglich. Eine RS-232 Ausgabe der Messdaten ermöglicht die Weiterverarbeitung im PC. Die Baugruppen sind in 50 Ohm-Technik in Weißblechschachteln eingebaut. Man könnte das aber als 1-Platinenlösung auch machen. Da sehe ich grundsätzlich kein Problem. Der Stromverbrauch liegt bei ca. 300 mA bei 12 Volt.


    73
    Rolf, DL6MBI
    dl6mbi@yahoo.de