Funkmessplatz für QRP Bastler - ein Aufruf zur Gemeinschaftsarbeit

  • Guten Morgen Freunde der Spezies Amateuris Digitalis. Ich verfolge da seit einiger Zeit eine Idee, die mir keine Ruhe läßt. Da ich selbst nicht in der Lage bin Microprozessoren zu programmieren und auch nicht vor habe in die Pic oder Atmel Programmierung einzusteigen, stelle ich euch mal meine Idee vor in der Hoffnung euch damit infizieren zu können und ein Team von Programmierern bilden zu können. Wenn sich ernsthafte Mitarbeiter finden, dann werde ich für das Projekt temporär ein Unterforum einrichten damit wir in Ruhe arbeiten können ohne dass alles zerredet wird. Zum Start rufe ich aber erst mal zur allgemeinen Beisteuerung von Ideen auf.


    Ich möchte einen kleinen, einfachen, preiswerten Funkmessplatz für KW-QRP Bastler machen.


    Der Messplatz soll enthalten:


    Rauschgenerator.........................geht ohne Proc


    Messsender mit DDS......................Proc zur Frequenzeinstellung, StepRate


    Frequenzzähler bis 50 MHz..............Proc zur Frequenzmessung


    Signalgeneator im NF Bereich...........Procgenerator, evtl Dreieck/Sinus/Rechteck?


    QRP Dummy on board...................Leistungsmessung über Proz wie in BCR, gleichzeitig Frequenzanzeige, Anzeige der Leistung in mW, dBm,


    HF Tastkopf...............................Gleichrichter im Tastkopf, Messung der Spannung mit Proc, Anzeige in VRMS/VSS/dBm


    Quarztester...............................Freilaufender Osz., Frequenzmessung über Proz. Eventuell Messung der Quarzparameter, Ermittlung der Güte 3dBPunkt usw, Beschreibung ist vorhanden.


    Eigentlich nur eine Zusammenfassung dessen was wir schon haben, aber in moderner Form und der absolute Hammer für QRP Bastler, oder??
    Das ganze liesse sich für weit weniger Kosten als sie Summe der einzelnen Messgeräte realisieren, wir brauchen nur noch ein Programmierteam.

    73/2 de Peter, DL2FI
    Proud member of Second Class Operators Club SOC and Flying Pig Zapper #OOO (Certificated Kit Destroyer)

  • Hi Peter,
    dachtest du dabei an ein Gerät, dass alles das was du aufgeschrieben hast, enthält, vielleicht an eine Platine?
    Du hast Recht, vieles haben wir schon. Soll es mit einem PC oder alleine laufen?
    Mir würde vorschweben, sowas mit einem PC zu machen. Externe Geräte die nach dem Aufbau ausprobiert werden und dann zur Verfügung stehen.
    Was ich auch bräuchte wäre ein Oszi. Ein Vorsatzgerät, den Rest macht der PC. Da gibt es aber auch einiges im Internet.
    Sicher ist auch zuberücksichtigen, dass ja bei den YL's und OM's einiges schon vorhanden ist und ungern wegen der HAM-Kasse neugemacht wird.
    Ich würde dann gern einige der alten klobigen Geräte ausrangieren.


  • Ein Gerät in einem Gehäuse, ob eine oder mehrere Platinen ist nur eine Designfrage.
    Ich würde so einen Einfachmessplatz sehr ungern von einem PC abhängig machen. Mit anständiger Microprozessor Steuerung könnte es in der Größe eines Tischvoltmeters realisiert werden. Von den meisten QRP Bastlern höre ich, dass sie so gut wie keinen Platz zum Basteln haben, ein PC in der Bastelecke wäre dort schon ein Drama.

    73/2 de Peter, DL2FI
    Proud member of Second Class Operators Club SOC and Flying Pig Zapper #OOO (Certificated Kit Destroyer)

  • Hallo Peter,


    die Idee finde ich gut! Leider hab ich nicht genug Ahnung von Programmierung, um bei der Umsetzung helfen zu können.


    Ich habe einmal Bedenken und eine weitere Idee:


    Bedenken: Ist es nicht sinnvoller dabei zu bleiben, alles jeweils separat zu haben. Das hätte den Vorteil, das man n-1 Geräte noch nutzen kann, wenn 1 Gerät defekt ist. Hat ausserdem den Vorteil, daß man alles nach und nach bauen (und finanzieren) kann .


    Idee: Schließt eigentlich an meine Bedenken an: Modularer Aufbau! Nach und nach aufzubauen, was man braucht (der Bedarf wächst mit den Anspürchen!), Gemeinsames Gehäuse (Einschub?). Oder Einzelgeräte mit geminsamen Design und Bedienungskonzept, ggf. PC-Software für alles gemeinsam (weckt Begehrlichkeiten beim Käufer, auch das Aufzubauen, was noch nicht da ist hi)


    Die Idee mit Oszilloskop von DJ4JZ hat was!

  • Hallo Peter,
    als alter analoger Meßknecht begrüße ich Deine Idee.
    Wie wäre es mit einer Verknüpfung von NF-Generator
    via Sägezahnschaltung zum Meßsender. Man hätte
    dann einen Wobbler für oms, die Darstellungen von
    HF/ZF-Kurven nicht mit dem PC machen.
    73 de Olaf, DL7VHF


  • Der Messsender soll ja ein vom Proc gesteuerter PIC sein, da könnte man die Wobbelfunktion dann ja besser vom Proc aus steuern und zur Syncronisation nach extern eine Sägezahnspannung ausgeben oder?

    73/2 de Peter, DL2FI
    Proud member of Second Class Operators Club SOC and Flying Pig Zapper #OOO (Certificated Kit Destroyer)


  • Hallo Frank,


    das kann ja durchaus in Baugruppen realisiert werden. So ein Skope finde ich im Prinzip auch gut, befürchte aber, dass das den Rahmen sprengen würde. Ich habe mal gelernt, dass die Bandbreite eines Skopes immer das 6 fache der Messfrequenz betragen muss wenn man vernünftig messen will. Das kommt dann in einen Bereich, den ich mit dem einfachen Messplatz nicht abdecken kann.

    73/2 de Peter, DL2FI
    Proud member of Second Class Operators Club SOC and Flying Pig Zapper #OOO (Certificated Kit Destroyer)

  • Hallo,
    zur Info meine Situation: Ich habe mir gerade den FA-NWT mit Reflexionsmeßkopf zugelegt und bin nach ersten Schnupperaktionen begeistert. Allerdings ist er halt ohne PC / Laptop nicht einsatzfähig. Aber er deckt Funktionen, wie Meßsender, Wobbelgenerator, Leistungsmesser, SWR-Messungen, Quarztester u.ä recht überzeugend ab. Sein Hauptproblem besteht darin, daß in der Grundausstattung Zusatzgeräte/Adapter fehlen, die aber homemade realisierbar sind, wie regelbare Signalabschwächer für Empfängertest, Leistungsteiler für QRP-Endstufen-Test, ein HF-Tastkopf für Messung in der Schaltung u.ä.
    Zur Variante Einzelgeräte:
    - Meßsender / Leistungsmesser: Kann eigentlich nur auf der Basis UNI-DDS o.ä. aufsetzen, wenn es nicht ausufern soll. Aber er muß dem Konkurenzprodukt NWT im Preis/Leistungsverhältnis standhalten können, ist nicht ganz einfach und nicht nur ein Softwareproblem.
    - NF-Signalgenerator: Hier fände ich eine Schaltung mit dem 8038 überschaubarer (billiger?). Oder der DDS-Baustein im Meßsender schafft diese Frequenzen gleich mit (?).
    - HF-Tastkopf: Ist es nicht sinnvoller, an das sowieso vorhandene Vielfachmeßgerät zu gehen, der Preis sinkt dadurch deutlich. Oder in den Meßsender integrieren. Keinesfalls mit separaten Prozessor (aus Kostengründen).
    - Rauschgenerator: Ein unbedingt, besonders auch Einsteigern, zu empfehlendes Einzelgerät, simpel, billig und mit Soundkarten-NF-Analyser auch leistungsstark.
    - Frequenzmesser: Ist im Zeitalter des Super-Dippers, der DDS-gesteuerten Empfänger usw. noch ausreichend Bedarf da? Experten haben sowieso schon meist einen.
    - Ein Gerät steht über allen - der Oszi. Aber da gibt es auch keinen preiswerten Ersatz (mit oder ohne PC), höchtens ausgesonderte Industriegeräte.
    Bitte meinen Beitrag nicht als schlechtreden auffassen, ich möchte nur auf die möglichen Probleme verweisen. Ich persönlich favorisiere PC-gestützte Meßtechnik, weil sie meist billiger und vielseitiger ist.
    73 Reiner

  • Hi,


    Die Idee find ich richtig klasse. Allerding würd ich die frequenz so hoch machen das auch alle Bausätze von qrpprocect mit gemessen werden können.
    Also mehr wie 50MHz.


    PC würd ich auch vermeiden dann kommt wieder das problem mit der Software. Der eine hat Appel der andere Winblöd und ein anderer hat Linux.


    Was die Pics angeht habe ich hier eine schöne Seite gefunden.


    http://www.sprut.de/electronic/pic/projekte/index.htm
    http://www.sprut.de/index.htm



    73 Dirk