0dBm-Generator

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  • Hallo,
    der Abgleich ist - wenn der Ausgangspegel stimmen soll - leider notwendig. Auf Grund der Toleranzen aller Teile ist "um 5V herum" schon richtig. 0dBm entsprechen 223,6 mV an 50 Ohm oder 630 mVss. Wenn die Stromaufnahme der Schaltung im angegeben Bereich liegt, ist alles korrekt. Für die Kontrolle von S-Metern sind einstellbare Dämpfungssteller sinnvoll (S9 = -73 dBm). Leider bieten nur wenige Händler so was an, neben Flohmarktfunden gelingt im KW-Bereich durchaus der Eigenbau.

    73
    Andreas

    dl5cn

  • Hallo, mit 4,92 Volt liegst du richtig mit dem Abgleich. Es hat sich herausgestellt, das der Spannungsabgleich gut hilft den 0 dBm Pegel etwa genau zu finden. Das ist ja auch der Sinn des varablen Spannungsreglers. Durch Bauelemente-Abweichungen kann bei 4,8 Volt genau 0,00 dBm heraus kommen aber auch bei 5,0 Volt. Die Abweichungen sind aber meist nur im Bereich von hundertstel dB. Also keine Panik, wenn die Spannung nicht so genau stimmt.

    Festgestellt habe ich das , als ich zum Kalibrieren ein von der Industrie kalibriertes Powermeter HP437b mit Tastkopf von einem befreundetem OM für mehrere Tage in meinem Shack hatte. Da konnte ich die Pegel von verschiedenen 0 dBm-Generatoren genau vergleichen.


    73 Andreas

  • Hallo zusammen,

    Ich habe vor einigen Jahren einen 0bBm Generator auf der Seite vom Andreas entdeckt und diesen nachgebaut. Habe ihn seinerzeit zum Abgleich meines Milliwattmeters verwandt.

    Kann Ich davon ausgehen, dass dieses Gerät und auch das von der AATIS gleichermaßen brauchbar sind, oder ist das vomWolfgang gezeigte ein verbessertes Gerät.?

    Ansonsten lese ich Zähneknirschend mit. Habe einen großen Teil der Bauteile zum SWR-Meter zusammen und sitze hier, weit weg von daheim, nehme an einer REHA teil und versuche ein neues Kniegelenk in mein Bein zu integrieren...

    Wolfgang... Erstklassiges Design..

    73, Bert DF7DJ

  • Hallo Bert,

    den 0 dBm Generator hat AATIS von mir übernommen und einen Bausatz daraus entwickelt. DL5CN hat sich dafür stark gemacht. Der 0 dBm Genrator darf eigentlich bei keinem HF-Bastler fehlen.


    73 andreas

  • OK Andreas,

    ich hatte seinerzeit die Möglichlichkeit, nach Abgleich des mW-Wattmeters, das Messgerät und die 0dBm Quelle an kommerziellen Geräten zu überprüfen. Die Genauigkeit war schon sehr gut ..

    73, Bert DF7DJ

  • Der 0 dBm Genrator darf eigentlich bei keinem HF-Bastler fehlen.

    hmm, der fehlt bei mir. Ich versuche das durch einen R&S SMY-01 und einen SIGLENT SDG2024X zu kompensieren ;)

    Den SIGLENT gabs auf der letzten HAM-Radio (die stattgefunden hat) zu einem unschlagbar günstigen Preis und dann noch als

    Vorführgerät und ohne MwSt. - den konnte ich dort nicht stehen lassen. Der SIGLENT Verkäufer war richtig cool, das hat Spaß gemacht :)


    73

    Markus

  • wenn ich es recht im Kopf hab, ist Andreas' 0dBm Referenz eine Weiterentwicklung des Kalibriergerätes von DL7AV, welche wiederum für mich Vorlage war, für eine 50MHz 0dBm Referenz, wie es bei kommerziellen Geräten üblich ist.

    das Gerät ist per se schon recht genau; ich hab dann nochmal mehr Aufwand bei der Spannungsgenauigkeit und -stabilität getrieben; dann hab ich die Gleichrichtung des HF-Signals und die Auskoppelung der Referenzspannung über ein die Dual-Schottky BAS28, damit das thermisch gut gekoppelt ist. Zu guter Letzt hab ich noch extensiv gefiltert und damit die Oberwellen auf unter -65dBc gebracht

    vy 73 de Pascal in JN37ml

  • Ja die Vorlage von DL7AV ist recht gut . Der Dirk hatte mal Leiterplatten dazu aufgelegt, habe 2 Stück geordert und einen mit 3,5MHz und den anderen mit 10MHz bestückt .

    Diese Geräte laufen bei mir seit vielen Jahren sehr zuverlässig . Wird Zeit, den vom Andreas auch noch aufzubauen . Leiterplatte werde ich aber selber machen und nicht den

    Bausatz ordern.


    73 de

    Manfred , dl3arw

  • Hallo,

    ja das ist die Idee von DL7AV. Die ist einfach genial. Ich habe es umgesetzt in SMD und den Spannungsregler einstellbar gemacht.

    markus

    Solche tollen Generatoren habe ich nicht. Ich hatte mal einen Generator von R&S gebraucht gekauft. Das war ein tolles Teil 100 kHz bis 1,3 GHz. Wenn ich auf 0 dBm eingestellt habe, lag der auch 0,5 dB daneben. Er wurde eben lange nicht kalibriert.

    @Pascal

    ich bin mal neugierig. Wie hast du das auf 50 MHz umgesetzt. Das Schaltbild würde mich mal interessieren. Ich hatte schon Probleme meinen 0 dBm-Gen. auf 10 MHz umzubauen. Allerdings habe ich dann zu schnell aufgegeben HI.


    73 Andreas

  • Moin Andreas


    ich schraub das Teil bei Gelegenheit (wenn meine Arbeitsfläche wieder etwas leerer ist als derzeit) auf und zeichne das mal nach. Ich hab dafür jedenfalls einen Mitsubishi FET, wenn ich mich nicht irre einen etwas überdimensionierten RD06HVF1; Opamp und Spannungsreferenz hab ich allerdings nicht mehr im Kopf. ich komme wieder darauf zurück

    vy 73 de Pascal in JN37ml

  • Hallo zusammen,


    angeregt durch die Diskussion hier im Forum habe ich mir auch dieses kleine Wiehnachtsgeschenk gegönnt. WIe es dann so ist, kann man die Finger nicht still halten bis Weihnachten ...


    Ich bin problemlos an dem Punkt angekommen, dass ich die Gleichspannung abgleichen muss und habe mich langsam herangetastet:


    R10A Ausgangsspannung in mV eff. bei 50 Ohm Last

    820k 238 mV

    750k 236 mV

    375k 233 mV


    Die Regelspannung am CON3 beträgt nur rund 700mV und die Gleichspannung hinter D1 und D2 ist schon auf rund 4,89 V gesunken. Die Widerstände im Dämpfungsglied und im Regelkreis habe ich vorsichtshalber schon mal alle kontrolliert.


    Da ich bestrebt bin, den Ausgangspegel möglichst genau zu treffen (auch wenn ich schon auf 0,4 dB dran bin), frage ich mich nun, wie weit ich mit dem Widerstand R10A noch runter gehen kann, ohne dass der Strom in den Regler zu groß wird und der nicht mehr mitspielen will?

    vy 72 de DH8DAP, Frank aus Schwelm nr Wuppertal, JO31PG


    Ich bin Westfale von Geburt und Europäer aus Überzeugung!


    http://www.golf19.de

  • Hallo Frank,

    der R10A kann bedenkenlos weiter verkleinert werden. Der originale R10 ist 15k. Das ist offenbar ein glückliches Zusammentreffen sich positiv auswirkender Toleranzen. Die Spannung an CON3 ist gleichzeitig die Gatespanung für den FET und kann ruhig noch kleiner werden. Kritisch wird es erst, wenn die Regelung mit IC2 die Gatespannung für den FET hochdrehen will. Also immer schön weiter in diese ungefährliche Richtung. Wichtig wäre noch die Frage, wie genau kann man die 0dBm messen?
    Viel Spass und Erfolg
    73
    Andreas

    dl5cn

  • Hallo Andreas,


    dass ist natürlich alles bezogen auf meine Messmittel, wobei es "MIttel" hier besonders trifft: Ich habe die Spannungen mit einem Uni-T Digital-Oszilloskop UT1050DL gemessen, dass ich vorher mit dem Mittelwert von 3 verschiedenen Multimetern verglichen habe (allerdings bei 50 Hz). Die lagen alle auf < 2% zusammen. Die Geräte sind alle nicht kalibriert mit irgend einem Normal sondern da verlasse ich mich einfach darauf, dass die Fehler nicht all zu groß sind, wenn verschiedene Geräte nah beieinander liegen.


    Danke für die Information zu R10A. Da hätte ich ja auch selbst drauf kommen können:(, dass R10A im Verhältnis zum parallel geschalteten R10 immer noch sehr groß ist! Ich mach mal mit 220k weiter.

    vy 72 de DH8DAP, Frank aus Schwelm nr Wuppertal, JO31PG


    Ich bin Westfale von Geburt und Europäer aus Überzeugung!


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  • Kurze Info zum Ergebnis:


    Am Ende sind es 200k geworden und ich habe 224mV effektiv an 50 Ohm Last am Ausgang. Die Ausgangsspannung des Spannungsreglers habe ich noch nicht nachgemessen sondern erstmal mit der Mechanik weitergemacht. Den Wert werde ich noch nachliefern.

    vy 72 de DH8DAP, Frank aus Schwelm nr Wuppertal, JO31PG


    Ich bin Westfale von Geburt und Europäer aus Überzeugung!


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  • Hallo und Frohe Weihnachten in die Runde,


    heute habe ich das Projekt abschließen können und habe nochmal alles nachgemessen nach dem EInbau in das Gehäuse: Die HF-Spannung hat sich nicht mehr verändert, also weiterhin 224mV eff am Ausgang an 50 Ohm. Die Versorgungsspannung wurde auf 4,84 V eingestellt und die Regelspannung beträgt 0,955 V.


    Vielen Dank an die Entickler und an den AATiS für den Bausatzvertrieb!

    vy 72 de DH8DAP, Frank aus Schwelm nr Wuppertal, JO31PG


    Ich bin Westfale von Geburt und Europäer aus Überzeugung!


    http://www.golf19.de

  • Hallo Frank,


    hier ähnliche Werte - 280k und 4,89 V, die Regelspannung am CON3 1,11 V.


    Schönes Projekt, Danke an AATiS und Andreas DL4JAL. Und an QRP-Forum !

    --------------
    nick DL5XJ
    d(-_-)b

  • Hallo,

    am Wochenende bin ich nun endlich zum Zusammenbau des 0 dBm Generators (AS600

    von AATIS) gekommen. Bis zum Messen verlief alles reibungslos :).

    Jetzt komme ich jedoch nicht weiter da ich die in der Bauanleitung geforderten

    -5dBm nicht erreiche. Folgende Werte konnte ich messen:

    Ausgang: 700 mV SS / RMS 244 mV

    Con 1: 5,06 V mit R13a 940k

    Con 3: 8,549 Volt !

    Speisespannung 9 Volt 8 mA


    Was nun? Achja Brücke ist offen.


    Grüße

    Klaus

    VG Klaus, DG5KB

  • Hallo Klaus,

    O dBm sind 0,224 Veff. -6 dBm sind etwa die Hälfte 0,112 Veff. Das würde doch passen. Du hast sogar noch Reserven. Bei Brücke offen sollte der Pegel nicht kleiner -5 dBm sein. Das hängt mit der sehr steilen Regelkurve des OPV zusammen. Ist der Pegel kleiner -5 dBm, würde der OPV die Gatespannung so weit erhöhen, das der SMD-Mosfet oder die Drossel 47uH sofort kaputt geht. Wenn du eine Stromversorgung mit Strombegrenzung hast. Stelle die Strombegrenzung auf etwa 30 mA ein. Dann kannst du die Brücke schliessen und die Spannung von 12 V anlegen. Normaler weise pendelt sich der Stromverbrauch auf 24-30 mA ein. Klappt das und es kommen etwa 0 dBm aus der Baugruppe ist alles OK und du kannst den Feinabgleich machen.


    73 andreas

  • Hallo Andreas,

    danke für deine Antwort. Habe die Brücke geschlossen.

    Das NG geht sofort in die Strombegrenzung. Höher als 35mA habe ich mich nicht getraut.

    Was jetzt?(

    VG Klaus


    Edit: Rest der Entlötlitze gefunden... mit der Lupe. Jetzt bei 12 V 22 mA > es geht an den Abgleich :thumbup:

    VG Klaus, DG5KB

    Edited once, last by DG5KB ().