Übertragungen ins Deutsche:

  • Auf gehts, beep....beeep....beep....beeep. beep :thumbsup:

    73/2 de Peter, DL2FI
    Proud member of Second Class Operators Club SOC and Flying Pig Zapper #OOO (Certificated Kit Destroyer)

  • Hello Oleg (and all on this list),


    Would you ask your friends if they have a copy of Radio Magazine July 1957? There is supposed to be an article describing the transmitter carried aboard Sputnik PS-1.


    73.......Steve Smith WB6TNL


    Hallo Oleg und alle anderen auf der LIiste
    Würdest du bitte deinen Freunde fragen, ob sie eine Kopie des "Radio Mazine" vom Julie 1957 haben? Darin solle in Artikel sein, der den Sender an Bord von Sputnik PS-1 beschreibt.
    73.... Steve Smith, WB6TNL

    "For every complex problem there is an answer that is clear, simple, and wrong" (H.L. Mencken)


  • Der Artikel den ich meine beginnt auf Seite 26 (Magazin Seite 24) der Dezemberausgabe 1957 des Russischen "Radio Magazin". Auf der Magazin Seite 26 wird über den Sender gesprochen. Auf Seite 25 ist eine Fotografie, die aussieht als wäre es die Batterie bzw. die Stromversorgung. Auf Seite 26 ein Abbildung die aussieht wie die gesamte Elektronik Einheit.


    Oben erkennt man eine Art große Röhre. Ich vermute mal dass es sich um einen Teil der Elektronikinstrumente handelt oder vielleicht um den Multivibrator, den den Sender tastet. Das Foto ist wahrscheinlich von einem späteren Objekt. Ein Foto mit dem "Weltraumhund" Laika ist auf Seite 29 zu erkennen.


    Oleg, würdest du uns freundlicherweise mitteilen, falls auf dieser Seite relevante technische Informationen zu finden sind?
    (Link)


    Übrigens, die Sputnik Grafik auf dem Titelbild wäre auch gut als Motiv für für eine Special Event QSL Karte.
    Mike, AA1TJ

    "For every complex problem there is an answer that is clear, simple, and wrong" (H.L. Mencken)


  • Hi Mike
    Danke für den LInk,
    Mein Fehler: es war wahrscheinlich doch in der Juniausgabe und nicht inder Juliausgabe 1957, Es ist zwar ein Artikel darin, aber ich kann mit dem Meisten nichts anfangen. Es gibt ebenfalls einen Artikl im Oktober 2007 Radio, zum 50 . Jahrestag von Sputnik. "Radio" ist ein faszinierendes Magazin, ich liebe die grafischen Illustrationen. Es wir Zeit vielleicht russisch zu lernen.
    73, Stebe Smith WB6TNL

    "For every complex problem there is an answer that is clear, simple, and wrong" (H.L. Mencken)

  • Hallo Peter,
    ich habe das Treffen und die Unterhaltung mit dir gestern Abend sehr genossen. Ich schätze deinen Enthusiasmus und Bereitschaft, die Idee der „Sputnik Party“ zu verbreiten und mit aufzubauen. Ich hoffe, es stört dich nicht, wenn ich dir alle Informationen und Gespräche weiterleite, die ich bis jetzt über das Thema geführt und erhalten habe.


    Ich muss die Fähre in die Schweiz noch erwischen, daher sende ich dir nur ein oder zwei Dinge. Der Rest wird entweder nächste Woche aus Italien folgen oder dann wenn ich wieder daheim ankomme.


    (Das dritte Bild ist für mich als Benutzer zu groß zum Hochladen)

  • Hallo Don,


    danke für deine Nachricht und die Fotos


    Es sind deutlich zwei Subminiatur Röhren auf dem Farbfoto zu sehen. Es war damals normal, diese Röhren mit einer leitfähigen Farbe zu beschichten um eine Möglichkeit zu haben, die Abschirmung bei hohen Frequenzen zu gewährleisten.
    Ja, die blauen röhrenförmigen Bauteile sind Keramikkondensatoren von einem Typ, dessen Kapazität normalerweise von einem bis zu weniger als tausend Pikofarad reicht. Diese Kondensatoren wurden oft in Hochfrequenzschaltungen benutzt


    Das silberne und mit „17“ markierte Bauteil ist sicherlich ein piezoelektrischer Quarz. 20Mhz fällt genau in den Frequenzbereich der Quarze die für Grundschwingungen ausgelegt waren. Der 40Mhz Quarz wurde wahrscheinlich gebaut, um auf einer der vielen Oberwellen (die nicht immer einen harmonischen Zusammenhang haben) zu schwingen. Auch das ist üblich.


    Die roten Dinger, die auf der Querwand, die für die Befestigung der Röhren zuständig sind, sind Distanzwiderstände (Abstandshalter), die gute Verbindungen sicherstellen sollen.


    Das rote Bauteil in der unteren rechten Ecke ist ein Widerstand (Ich würde „multi-lugged“ mit viel verbunden übersetzen).


    Die zwei grünen Dinger könnten Hochfrequenzspulen sein, doch ich sehe nicht genug, um mir sicher zu sein.


    Ebenso kann ich die gelben und rötlichen Komponenten, die sich auf der linken Seite befinden. Die gelben Dinger könnten Kapazitäten sein und die rötlichen könnten Luftspulen (wörtlich: Drahtgewundene) oder Widerstände sein.


    An anderer Stelle habe ich gelesen, dass wenn die Empfangsstelle ein starkes Signal empfangen hat, die Möglichkeit bestand, ein Nachschwingen während dieser Sender ausgeschalten war wenn der andere Sender aktiv war. Das war bedingt durch das (Oszillator)Signal, das durch die inaktive PA drang (Wörtlich: ausblutete oder blutete). Das Signal wäre einige Dezibeldekaden leiser zu hören gewesen, als das eigentliche Sendesignal.


    Diese Beobachtung sagt uns, dass der Oszillator selbst auf der finalen Frequenz schwingt (entweder bei 20 oder bei 40Mhz). Das ist eine wichtige Information, weil es üblich ist, den Oszillator auf einer Subharmonischen schwingen zu lassen und die Frequenz später mit einer linearen Stufe zu vervielfachen.. In so einem Fall würde eine darauf folgende Stufe ganz bewusst so eingestellt, dass sie als nichtlinearer Verstärker arbeitet. Die erzeugten Fourieranteile würden dann durch einen Filter selektiert und dann verstärkt.


    Wenn der gesamte Hochfrequenzerzeugung, die in der Sputnik genutzt wurde, auf dem Foto gezeigt wird, dann wprde ich sagen, dass wir auf ein MOPA (Master Oscillator → Power Amplifier) Konzept blicken, in welchem der Oszillator frei (er wird nicht getastet) auf der finalen Sendefrequenz schwingen kann (20 oder 40Mhz). Das Oszillatorsignal treibt eine zweite Vakuumröhre, die den Verstärker bildet. Das Keying wäre durch das Ein- und Ausschalten der Endstufe geschegen. Das würde sich mit den Berichten des „nachschwingens“ decken. Es ist möglich, einen Sender mit einem Watt zu betreiben, wenn man einen Quarzoszillator eine Endstufe treiben lässt (insgesamt zwei Vakuumröhren). Selbst Amateurfunksender aus den 30er Jahren an haben dieses Konzept mit viel höherer Sendeleistung umgsetzt: 75 bis hin zu 100 Watt.
    Ich denke, dass drei Silber/Zink Batterien in der Kapsel benutzt worden sind. Eine wurde benutzt um einen Lüfter anzutreiben, während die anderen zwei für die Sender genutzt wurden. Ja, das Wort „Batterie“ impliziert normalerweise eine Serienschaltung von einer oder mehr elektrochemischen Zellen. Ich besaß zum Beispiel einmal eine kleine aus dem zweiten Weltkrieg stammende Bleigel Batterie, die aus Duzenden kleinen, in Serie geschalteten Zellen bestand um 67V DC zu erhalten. Das war genügend Spannung, um einen Röhrensender für den Notfall zu betreiben. Eine einzelne Batterie konnte einfach die Plattenspannung erzeugen, die nötig für einen 1 Watt Sender ist. Historisch wurden diese Batterien „B-Batterien“ genannt. „A“ Batterien wurden benutzt um die Heizungen oder die direkt geheizte Kathode zu betreiben, während „C“ Batterien die benötigte Biasspannung erzeugten.


    Es ist nicht möglich, eine DC Versorgung mit einem Transformator zu nutzen. Eine Wechselspannung ist dafür nötig. Ein elektromechanischer Vibrator (Eigentlich ein Summer mit elektrischen Kontakten) wurde normalerweise benutzt, um einen Wechselstrom aus einer Kleinspannungsquelle zu erzeugen. Doch diese Technik in einem Satelliten einzusetzen wäre ein Nogo, wenn man die kaum vorhandene Betriebssicherheit bedenkt.


    Im Jahre 1957 wäre es vielleicht möglich gewesen, einen Multivibrator aus Transistoren zu nutzen um die Wechselspannung zu erzeugen. Doch dieser Ansatz fügt ein unnötiges, mit Ausfallrisiko behaftetes, Kettenglieg in die Versorgungskette. Allein aus diesem Grund bin ich mir ziemlich sicher, dass die Batterie die Anode und ?screen? Direkt versorgt hat. Dazu möchte ich noch hinzufügen, dass die sovietische Röhrenindustrie bereits damals einige nicht geringe Anzahl an Röhren produziert hatte, die bei sehr hohen Leistungen unter kleiner Versorgungsspannung arbeiten konnte. Ich wäre nicht überrascht, wenn der Sputniksender mit 36 Volt betrieben worden wäre.


    Ich habe Angst, dass ich hier kein Ende finden werde. Don, meine Frau und Ich brechen am Montag morgen zu einem Monatsurlaub nach Europa auf und meine Checkliste ist noch weit davon entfernt, komplett abgehakt zu sein.


    Ich hätte diese Nachricht damit anfangen sollen, euch dafür zu danken, dass ihr mich dazu gebracht habt, noch einmal über Sputnik-1 nachzudenken. Ihr habt mich dazu angeregt, einen Vorschlag für ein neues Amateurfunk Event zu machen. Ich habe meine Idee heute auf eine Mailingliste von Funkamateuren gepostet. Schon jetzt habe ich zehn oder zwölf positive Antworten erhalten. Mein Freund Arnie Coro, CO2KK, ist der Herausgeber eines lang etablierten Radioprogrames, Dxer's Unlimited, welches von Radio Havana via Kurzwelle ausgestrahlt wird. Arnie ist recht enthusiastisch und hat bereits versprochen das Event in seiner Show zu erwähnen. Spätestens, wenn die Zeit dafür da ist. Eine andere Antwort kam von meinem russischen Kollegen, Oleg, RV3GM. Oleg ist sehr aktiv im Russischen Amateurfunkclub. Heute schrieb er
    „Ich habe versucht, die Sputnik-1 Schaltpläne zu finden, war aber nicht erfolgreich. Mein alter Freund Dean Manley KH6B (ex W8FGB) hat im Jahre 1957 in Michigan gelebt. Er hat die Sputnik-2 Signale auf 20005kHz gehört und eine spezielle QSL Karte erhalten (Siehe Anhang)“



    Ich habe die Datei an diese Nachricht gehängt. Es könnte Interessant für dein Buch sein. Eine QSL Karte ist eine geschriebene Bestägigung über den Empfang von Signalen die von Amateurfunkern und Kurzwellenhörern benutzt wird. Eine QSL Karte von einem Sputnikflug ist wirklich cool! Mit deiner Erlaubnis würde ich das Bild benutzen, da ich denke, dass viele Amateurfunker sehr erfreut darüber wären. Seine Adresse ist:


    DEAN W MANLEY
    2058 AINAOLA DR
    HILO, HI 96720-3638


    Vielleicht könntest du auch ein Bild mit höherer Qualität von ihm bekommen?


    Wo wir gerade darüber sprachen: Darf ich deine Sputnik-1 Fotos auf meinem Blog (mit voller Namensnennung) posten? Wenn nicht, wäre das auch kein Problem. Ich werde sie ohne deine Erlaubnis nicht weitergeben.


    Ich muss mich wirklich zum Aufhören zwingen! Danke nochmal für die interessanten Informationen Don. Ach, nebenbei: Meine eigene Webseite findest du unter:


    http://www.aa1tj.com


    Vielleicht bist du daran interessiert, da meine Projekte einige seltene, ehemalige sovietische Hochstrom Gallium-Arsenid Tunneldioden nutzen. In Zusammenarbeit mit Jack Ward vom Transistormuseum habe ich auch an einem Projekt mit den sehr früh entwickelten Punktkontakt Transistoren gearbeitet, die natürlich auch am Bell Lab entwickelt wurden.


    Ich leite dir mein Angebot eines Sputnik Sprint Gedenktages in diesem Oktober weiter.
    Beste Grüße,
    Mike




    On Sat, Jun 4, 2011 at 2:47 PM, Don P. Mitchell wrote
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    > Hallo Mike,
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    > Danke für deine Kommentare über meine Webseite. Ich arbeite an einem Buch, aber habe meine Seite seit einer lange Zeit nicht aktualisiert
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    > Hier sind zwei Bilder, die den Sender der in der Sputnik arbeitete zeigen. Ich habe das Farbbild ein wenig bearbeitet, um die Details hervorzuheben. Das sende ich dir auch. So wie ich das verstehe, hatte die Sputnik zwei Sender (20 und 40Mhz) und ein Relais, das zwischen den beiden umgeschalten hat. Ein paar Quellen meinen, dass die benutzten Röhren vom Typ 1P24B waren und ein paar Leute in russischen Foren behaupten, es wäre eine 1Zh24P. Ich werde Oleg Ivanovsky danach fragen. Er entwickelte den Satellit, aber er hatte nichts mit dem Radio zu tun. Er ist sehr aktiv, aber wer weiß, an wie viel er sich noch erinnern kann nach mehr als 50 Jahren..
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    >Ich denke twei Röhren sind sichtbar im Farbbild auf der linken Seite. Aber sie sehen aus, als ob sie aus irgendeinem Grund schwarz beschichtet worden sind. Die blauen Bauteile sehen aus wie Keramikkondensatoren. Ich denke, es gibt zumindest einen oder zwei Quarze (würden die beiden Sender einen quarz teilen können?). Könnte das graue/grüne Objekt in der Mitte mit der „17“ oben drauf ein Quarz sein?
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    > Mein Fach ist Physik (wie übersetzt man „training“ in diesem Fall?), weshalb ich die Grundprinzipien verstehe, doch ich weiß nichts über Röhrenschaltungen. Würde ein 20.005Mhz Sender einen 20Mhz Quarz mit etwas verbaut haben, das die Frequenz um 5khz zieht? Wären die Batterien in Serie geschalten um die 90 Volt oder was auch immer die Röhren benötigen zu generieren, oder wird ein Transformator eingesetzt?
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    >
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    > Viele Grüße,
    >
    > Don
    >
    >
    >
    >

  • Peter,


    Ich habe einige der 1p24b Röhren hier in Friedrichshafen erstanden (Ich habe ein bisschen mehr als 1$ dafür zahlen müssen). Natürlich können wir jede Röhre nutzen, aber diese russischen Subminiaturröhren sind billig, zahlreich und von historischem Wert.


    73(72,
    Mike, AA1TJ
    ---------- Forwarded message ----------
    From: Stewart Bryant
    Date: Sun, Jun 19, 2011 at 10:55 PM
    Subject: Re: [QRP-L] Sputnik 1 Transmitter
    To: Mike Olbrisch
    Cc: Michael Rainey



    http://www.electrontubes.info/eshop/?17,1p24b


    Stewart/G3YSX






    -----Original Message-----
    From: qrp-l-bounces@mailman.qth.net [mailto:qrp-l-bounces@mailman.qth.net]
    On Behalf Of Michael Rainey
    Sent: Sunday, June 19, 2011 14:27
    To: qrp-l@mailman.qth.net
    Subject: Re: [QRP-L] Sputnik 1 Transmitter


    Vielen Dank an Graham VE3GTC, Steve WB6NTL und Bill, N2CQR, die mir Input gegeben und mich bei den Vorbereitungen zum Sputnik QRP Event unterstützt haben.


    Steve hat aufgrund der Öffnungszeiten des 15 Meter Bandes vorgeschlagen, dass das Event länger als nur einen Tag gehen sollte. Er schlug eine Dauer von 22 Tagen vor .. Die Zeit in der Sputnik-1 funktionierte.


    Sergi, UA3ALW, meinte, dass die 1P24b Röhren genutzt wurden ... Oder irgendwas in der Art.


    http://www.cqham.ru/forum/showthread.php?t=9675


    Die 1P24b scheint ein guter Kandidat für das Projekt zu sein. Die Röhre ist klein, effizient und sie kann eine HF Leistung von einem Watt auf 40 Mhz erzeugen. Sieht aus, als wäre das eine niedliche kleine QRP Endstufenröhre.


    http://home.comcast.net/~jlrmsousa/1p24b_data_sheet_en.pdf


    Ich werde in Friedrichshafen nach ein paar 1P24b Röhre Ausschau halten.

  • Hallo Bruce,


    Danke für die tollen Infos! Ich glaube die Russen könnten dem Kansas Museum eine leere Hülle verkauft haben. Die meisten Museumsbesucher würden es nicht bemerken und sich nicht darum scheren. Ich bin gespannt auf das, was der Kurator zu sagen hat. Doch betrachten wir das ganze mal positiv .. wenn das Museum die Innereien des Satelliten ausgebaut hat, macht es das uns sehr viel einfacher, als wenn wir die Spähre erst vom Sockel heben und öffnen müssten.


    Peter, DL2FI, stellt auch gerade einige Anfragen an einige seiner Kontakte in der ehemaligen USSR.


    Nicht ganz dem Thema entsprechend, aber vielleicht von Interesse: Hier sind die Schaltpläne für den Sender der Vanguard und einen der Explorer Satelliten:.


    https://mail.google.com/mail/s/?view=att…tid=f_gig9jt4l0


    Ich bin gerade dabei, meinen Jetlag in den Griff zu bekommen … Ich liege immernoch im Halbschlaf im Bett, weil ich nach einem Hin und Her von Flügen gestern auf Rhode Island gelandet bin.


    73/72,
    Mike, AA1TJ




    Sent from my iPad


    On Jul 6, 2011, at 6:20 AM, Bruce & Judy Barley <bbarley@cox.net> wrote:
    Leute .. Es ist, wie man sagt .. Mal gewinnt man, mal verliert man.


    Die Bestandsmanager und ihr Assistent nehmen beide einen erweiterten Urlaub in Anspruch. Daher konnte ich mit keinem der beiden sprechen. Ich habe ihre Namen, Telefonnummern und Mailadressen, was bedeutet, dass ich bei ihnen auf jeden Fall melden werde.


    Unabhängig davon habe ich herausgefunden, dass die ausgestellte Sputnik ein leerer Ball ist. Der Satellit hängt mit 2 Kabeln befestigt in einer Höhe von ungefähr 7ft von der Decke. Das Ausstellungsstück hängt im freien und man kann direkt hingehen. Das habe ich getan und habe einmal an einem der beiden Kabel gezogen. An der Auslenkung konnte man erkennen, dass der Satellit mit Antennen daran nicht mehr als ungefähr 10kg wiegt.


    Aber auch wenn der Satellit leer zu sein scheint, heißt das nicht unbedingt, dass er so übergeben wurde. Die Innereien könnten vor dem Ausstellen entfernt worden sein (und hoffentlich ins Lager gelegt). Ich werde mich erkundigen, ob das der Fall ist. Wenn sich heraus stellt, dass das nicht der Fall ist, schaue ich mich nach anderen Quellen aus Russland, oder gegebenenfalls auch in den USA, um.


    Ich habe einige Bilder der Sputnik-I und einigen anderen großartigen Artefakten erhalten, die ich auf Photobucket hochlade. Den Link lasse ich euch zukommen. Der Ausflug war fast ein eintägiges Event. Ich bin kurz nach Eröffnung angekommen und bin nicht vor 3pm gegangen. Hättet ihr gedacht, dass dort ein Vanguard-1 Satellit dort ausgestellt ist? Ein richtig kleines Ding! 6,44“ im Durchmesser (kleiner als ein Basketball) mit einem Gewicht von nur 1,5kg. Ich habe ein paar Bilder davon geschossen. Dort wird auch ein russischer Lunokhod-1 (Moonwalker) ausgestellt. Ja, ich habe Bilder!
    Es war ein kompletter Tag ohne die XYL, die ungeduldig werden könnte. Ich konnte alle Plaketten und Beschreibungen ohne mit den Worten „Du braucht zu lang“ weggezogen zu werden, lesen.



    Eine nette Überraschung für Besucher ist, das der Fronteingang des Museums aus einer SR-71 Blackbird besteht, die in einem agressiven Einflugwinkel knapp über euren Köpfen hängt. Die Nase des Flugzeuges ist nur 3ft vom Boden weg. Man kann direkt hinlaufen. Ja, ich habe Bilder!


    Die russischen Ausstellerstücke beinhalten eine geflogene Vostok und eine Vokshod Raumkapsel. Die deutschen Ausstellerstücke beinhalten eine gefangen genommene V-1 und eine V-2 Rakete. Das Museum hat die größte Sammlung russischer Weltallartefakte außerhalb Russlands. Nur die Sammlung des National Air and Space Museums ist größer. Sie haben auch die Liberty Bell (Gus Grissom) vom Mercury Projekt und die Kommandokapsel von Apollo 13.


    Ein netter Ort Leute. Ich wette, ihr würdet auch einen ganzen Tag brauchen. Genießt es!



    73's
    Bruce - KKØS