NiMH oder was ? Zig Fragen zu ACCU´s …..

  • NiMH oder was ? Zig Fragen zu ACCU´s …..


    Hallo Gemeinde ….


    ich habe Probleme und weiß keine Lösung ;-(


    Habe hier einiges an AA und AAA NiMH ACCU´s liegen.

    Wenn ich die in meinem Warenhaus Ladegerät lade, wird mit einer Grünen LED angezeigt, das die ACCU´s voll sein sollen.

    Setze ich die dann in meine Digital Foto CAM ein, mache ich vier oder fünf Aufnahmen und dann zeigt die CAM schon an, das die ACCU´s leer sein sollen.

    Das Ladegerät kann angeblich auch die ACCU´s entladen und dann Automatisch wieder aufladen.

    Lade bis Heute mit einem ANSMANN Powerline 5 LCD mit Entladungstaste.Meiner Meinung nach funktioniert das aber irgend wie nicht.

    Nun meine Fragen :


    Wie und mit was könnte ich meine NiMH ACCU Sammlung messen ( ein bestimmtes Gerät ? ), mit dem ich feststellen kann, ob die ACCU´s noch zu verwenden sind, was für Kapazitäten noch haben, oder in den Müll gehören ( Fachgerecht entsorgt ! ) ?


    Wie und mit was kann man NiMH ACCU´s am besten laden ?

    Am besten mit einem Gerät, was die ACCU Daten beim Laden anzeigt und man sich so ein Bild zu den ACCU´s machen kann.


    Lohnt es sich evtl. auf einen anderen ACCU Typ um zu stellen ?

    Wenn ja, auf was für einen Typ ?


    Was würde ich dann für ein Ladegerät benötigen ?

    Oder gibt es ein Ladegerät für so gut wie alle ACCU´s, was Messdaten liefert, Zustände ermittelt, usw..

    So eine Art Eier legende Wollmilchsau ;-)


    Am meisten habe ich AA - ACCU´s für meine CAM, Transistorradio und auch für Portabel Aktionen ( Wechsel ACCU´s ) für meinen FT818.


    In meinem bisherigen Leben, hatte ich noch nie ein Freundschaftliches Verhältnis zu meinen ACCU´s !

    Funktionierten meistens nur kurze Zeit, gaben ganz den Geist auf usw. usw.


    Möchte das in den kommenden 35 Jahren nun endlich angehen, das ich wieder Vertrauen in diese Teile bekommen kann.


    Deshalb diese Blöde Frage um mein Problem endlich mal an zu gehen ;-)


    vy 72 / 73 de Bert DM5IE

  • Hallo Bert,


    Mich hat das Thema NIMH Akkus auch schon vor 10 Jahren geärgert, genau die gleichen Probleme wie du sie hier beschreibst.


    Ich verwende seitdem nur noch die LSD-NiMH Akkus von Eneloop und auch die günstigeren vom Discounter (Ready to use) in Verbindung mit dem Ladegerät AV4ms modifiziert von F. Mössinger.


    Auf https://www.accu-select.de/ findest du einige Informationen zu dem Thema, den Akkus und dem Ladegerät.


    Wie gesagt bin ich seit rund 10 Jahren damit zufrieden und mir kommt auch nichts anderes mehr ins Haus, solange ich noch auf diese Akku-Technologie angewiesen bin.


    73 Stefan

  • Setze ich die dann in meine Digital Foto CAM ein, mache ich vier oder fünf Aufnahmen und dann zeigt die CAM schon an, das die ACCU´s leer sein sollen.

    Genau das gleiche Problem hatte ich auch schon mal mit einer Kamera. Die kommt einfach mit NiMH Akkus nicht klar. Bei 4 Zellen nur 4,8V statt 6V. Ein paar Bilder und sie meldet "Akku leer". Dabei hat der Akku vielleicht noch 80 oder 90 Prozent seiner Kapazität, aber nicht mehr genügend Spannung.


    Bessere Akkus mit einer etwas "härteren" Entladekurve können das Problem mildern, es wird aber nicht ganz verschwinden. Lösung: Andere Kamera, die entweder mit NiMH besser zurechtkommt oder gleich mit Li-Ionen-Akku läuft, oder oben erwähnte Lithium-Zellen in AA-Grösse.


    Deine vorhandenen NiMH-Akkus nutzt du weiter in Geräten, die damit gut funktionieren.


    73

    Marcus

  • NIMH-Akkus sind auch mein ständiges Problem, solange ich welche verwende.

    - zuerst Lithium 1,5V Akkus: Laut Wiki ist 1,5V Lithium (LiFeS2) ein Primärbatterie, derzeit werden aber auch 1,5V Li-Akkus angeboten, vereinzelt sogar als LiIon (ein 3,6V-System, mit Elektronik oder wie?). Insgesamt, wenn man die blumigen Versprechungen der tollen Neuerung weglässt, sind bei den als Akku angebotenen Typen wenig belastbare Angaben auffindbar. Die Primärzellen hingegen überbieten die Alkalinesysteme wohl bezüglich Leistung und Preis. Also genau hinschauen, ob es auch ein Akku ist, und wie er geladen wird.

    - Das Problem aller NIMH-Akkus: In Geräten für Primärbatterien stört oft die Ausgangsspannung von nur 1,2V, und bei nachlassender Spannung versagen die Geräte dann.

    Stromintensive Geräte (z.B. Digitalkameras) benötigen Akkus mit geringem Innenwiderstand, wie z.B. die Envelope-Typen. Normaltypen mit einigen Nutzungsstunden scheinen oft steigende Innenwiderstände zu haben, und die Zellen können einfach unter Last die geforderte Spannung nicht liefern, die Kamera geht aus. Da nützen dann die ganzen mAh nichts. Woanders, bei weniger Anforderungen an Spannung/Strom. laufen sie eventuell problemlos.

    - Nicht zuletzt: Die Kontaktierung der Zellen in Halterungen ist oft miserabel, erkennbar daran, daß nach Drehen in der Halterung die Klemmenspannung plötzlich unter Last höher ist. Es sind ja oft nur Stahlfedern als Kontakt. Regenerierversuche mit NiMH haben bei mir nie etwas brauchbares gebracht.

    Oder wie bei meinen Schnurlostelefonen nach einiger Nutzungszeit: Nach kurzem Gespräch geht das Gerät aus. Der Akku ist laut Ladeanzeige voll, Spannung stimmt, läßt sich Laden und Entladen ohne Auffälligkeiten, voll oder leer ins Gerät eingesetzt, alles egal, das Ding geht aus. Empfohlenen Akkutyp gekauft, eingesetzt, und alles spielt bestens.

    Fazit: Ich verwende NiMH nur dort, wo ich nicht drum herum komme, und wenn sie mucken, ab in die Sammelbox im Kaufhaus.

    73 Reiner

  • Wenn ich die Fotos vom Bert so sehe,


    sieht dass so aus wie haben ist besser als gebrauchen. Akkus ,nicht nur die alten Nickel-Cadmium verlieren sehr schnell ihre Kapazität wenn sie nur so umher liegen

    und nicht gebraucht werden. Auch nur ständiges Puffern des Akkus wie im schnurlos Telefon machen den Akku langsam kaputt. Nach einem Jahr taugen die Dinger

    nichts mehr . Es gibt bestimmt auch hochwertige Qualitätsakkus , aber meine NIMH Akkus sind nach 2 bis 3 Jahren des Aufhebens und zwischendurch mal Aufladen

    so gut wie alle in den Batteriemüll gewandert. Haben ist nicht immer gut , gebrauchen ist besser...

    Habe auch keinen besseren Rat als nur so viel zu haben , wie man unbedingt braucht.


    73 de

  • Ich habe noch aus der Steinzeit (90er) einen Akkumaster von Conrad, der sich bestens bewährt hat. Das alte Geräte kann via PC-Anschluß (damals LPT1: mit galvanischer Trennung, muß native LPT1 sein, USB-LPT1 geht nicht) Lade- und Entladekurven aufnehmen. Geht für NiCd, Blei und NiMH. Ich habe vor einiger Zeit bei Conrad nachgeschaut. Es gibt wohl Nachfolgeprodukte (auch mit neuen Akku-Typen) mit USB, aber nachdem ich einen guten refurbished Desktop ergattert habe, der noch LPT1: kann, habe ich das zurückgestellt. Ohne PC bekommt man die aktuellen Daten per Display.


    Bei mir war es speziell ein FT51R mit zwei Akku-Packs, die ich damit sehr lange halten konnte. Mit dem Gerät kann man "gut" und "schlecht" sortieren, allerdings nicht schnell, weil man ja die Ladezyklenzeit und -daten einhalten sollte. Der lädt im ok-Fall bei 0,1C bis zu 16 Std, außer er bemerkt Probleme.


    Gerade mal Conrad durchsucht: mit USB-Anschluß und Li...-Typen ~360 Euro (voltcraft-alc-8500 ). Der Akkumaster war damals schon nicht billig, hat sich aber bezahlt gemacht. Die ersten FT51R-NiCd-Packs (FNB-31) schafften über 15 Jahre und wurden 2014 in einer Akku-Werkstatt mit NiMH super repariert. Die NiMHs laufen immer noch mit 85% und 88% bei gelegentlichen Refresh-Cyclen.


    Ansonsten bin ich von Akkus abgekommen, sofern nicht LiIon o.ä. drin ist und nutzte in älteren Meßgeräten statt Akku nur noch Batterien. Ohne eine derartiges Meßgerät oder sonstiges kontrolliertes Laden/Entladen kannst Du nicht real unterscheiden, ob Deine Teile Hot oder Schrott sind (natürlich ausgenommen bereits sichtbare Schäden).


    73 Peter

  • 2600er AA Zellen (Lithium) mit passendem USB Ladekabel gibt es auch und die haben 1,5 anstatt 1,2 V.


    Lithium 1.5V Akkus

    Interessanter link, Danke Jürgen!
    Jetzt wäre es noch interessant zu wissen, welchen Strom der Wandler abgeben kann.
    Hast Du dazu eventuell auch Infos?

    Mni tnx es 73!

  • Moin Hannes, Nein. Bin eher zufällig drüber gestolpert als ich nach LiFePo4 Zellen in AA Größe gesucht hatte

    aber nicht wirklich fündig wurde. Hab in meinen Taschenlampen, diversen Fernbedienungen und anderem

    Kram bislang auch nur NiMh. Die wechsle ich aber auch erst wenn sich nichts mehr tut und nicht schon dann

    wenn ich meine sie könnten leer werden. Sollten die "alten" Zellen sich aber verabschieden werde ich es mit

    Lithium AA versuchen. Für meinen G90 hab ich allerdings einen 18 AH LiFePo4 von Eremit am Start.

    73´s Jürgen , ALT-512 SDR 10 Wtts, mittlerweile 50m endgespeist an der Luft + TS-790E für VHF/UHF mit Indoor X-30 und

    4-Ele LPDA. Moxon für 6m/4m ebenfalls Indoor .... Xiegu G90 mit Eremit 18 AH LiFePO4 und 12m Spidermast für outdoor.

    Member Log4OM Alpha- & Betatest Team

  • Auch hier nur noch eneloop NiMH in Verwendung. "Faule" Zellen haben einen hohen Ri. Das Akku-Messgerät RIM1000 von ELV misst Ri mit 4-Leiter-Methode und kurzen Strompulsen. Auch das IPC4 von Voltcraft zeigt den Ri jeder Zelle an. Dann gibt es noch die "brute force" Methode: Ein analoges Messgerät im 10A Bereich, die Zelle damit ganz kurzzeitig kurzschliessen und schauen, wie hoch der Zeiger springt. Eine Zelle mit hohem Ri ist OK für eine Funkuhr, aber nicht für Kameras mit ihren Strom Peaks.


    73, Markus