Btr18 BG8 VFO Vss nicht erreicht

  • Hallo die Runde,

    habe mal von meinem HF-Tastkopf die Schaltung und einige Bilder in die Anlage gelegt. Das Ganze benötigt kein extra Massekabel , mit einer Hand das Messobjekt

    berühren und mit der anderen Hand den Tastkopf an die zu messende Stelle bringen. Habe gestern noch mal extra nachgemessen, bei kleinen Pegeln so unter

    1Vss kann man mit einer Flußspannung je Diode von 140 bis 160mV rechnen. Es fließt so gut wie kein Laststrom für die Dioden so dass deswegen die Flußspannung

    so gering ausfällt. Bei 10V sollte man dann mit etwa 210 bis 230mV rechnen. Beispiel: eines -1dBm Pegels , sind dass 563mVss , mein DMM zeigte 280mV an. Zu diesem

    Anzeigewert die Flußspannung dazu , 280 + 2x140 = 560 als Zahlenwert in mVss. Man bekommt gleich den Vss Wert angezeigt beim addieren der Flußspannung.

    Was will man noch mehr , oder noch einfacher ....

    73 de

  • Hallo Peter,

    danke für den Link, jetzt wissen alle gleich, woher die Vorlage stammt. Ich hatte gesucht und auf die Schnelle nichts gefunden so dass ich noch eine Zeichnung selber machen musste.

    Habe selbige Schaltung auch mit alt DDR GA104 aufgebaut, funktioniert sehr prächtig, man muss sich nicht immer eine Masse-Verbindung suchen. Dabei kann diese sich lösen und ungewollte

    Effekte in der Schaltung verursachen .

    Schönen Tag und 73 de

  • Hallo Zusammen,


    um den VFO weiter zu isolieren, hab ich wie vorgeschlagen den C40 entfernt. Dann waren mir gestern am

    C37 unterschiedlich starke Signale aufgefallen, also hab' ich den auch noch ausgelötet. Am Übergang D3/C37

    messe ich dann das folgende Signal:



    D.h. der Schwingkreis schwingt, die Spule ist richtig eingelötet. Vpp sind 1,2 V. Am anderen Ende von (ausgelöteten) C37 liegt dann wieder das schon zuvor beschriebenen kleine Signal an. Ich möchte mir als nächstes den P3 wie von Uwe vorgeschlagen anschauen. Allerdings muss ich morgen auf Dienstreise, d.h. es wird Freitag oder Samstag bis

    ich mich wieder melden kann. Einen HF-Tastkopf werd' ich mir auch noch basteln... . Vielen Dank für Eure Unterstützung.


    73 de Alan

  • Hallo Alan und die Runde,

    habe heute den VFO mal als fliegende Schaltung aufgebaut , ohne Trennstufe und für P3 einen 1K Widerstand verwendet.

    Gemessen mit dem Diodentastkopf und als Anzeige ein Digitalmultimeter , DMM. Am Emitter etwa 680mV Meßspannung, +280mV für Dioden = etwa 960mV als HF Spannung Spitze-Spitze.

    Am Schwingkreis an L1 : etwa 13,8V Meßspannung + 0,44V Diodenspannung = etwa 14,24Vss an HF. Die gemessene Spannung an der Spule L1 hatte nicht sofort ihren Endwert, es dauerte

    fast 5 - 8 Sekunden bis ein Zustand erreicht wurde wo sich der Messwert nicht mehr geändert hat. Die ist ein Zeichen dafür, dass auch der Tastkopf den VFO belastet, die Spannung an der Spule

    L1 zusammenbricht weil der Tastkopf und das Multimeter sich aufladen. Der Aufladeprozess nimt dabei stetig ab , bis ein ungefähres Gleichgewicht erreicht ist. Wenn man an dieser Stelle mit

    einem dafür nicht geeigneten Messmittel versucht ein Messergebniss zu bekommen, wird alles niedergewalzt, wenn man es so benennen kann oder wörtlich sollte.

    Mit einem USB Oszilloskop und Benutzung der 10 zu 1 Tastspitze habe ich am Emitter, an der Basis und am Hochpunkt von L1 gemessen . Die Teilung 10zu1 ist nur bei L1 eingeschaltet, die gemessene

    Spannung an L1 ist also mit 10 zu multiplizieren.

    Wenn man die Ergebnisse Oszi mit Tastkopf vergleicht, wird man bemerken, dass etwas unterschiedliche Ergebnisse vorliegen. Betrachtet man die Kurvenform, der Sinusschwingung wird man erkennen, dass

    der positive Betrag der Schwingung viel schlanker und spitzer verläuft, die ist die Ursache für unterschiedliche Messwerte. Die Messergebnisse mit dem Diodentastkopf stimmen nur, wenn eine ideale

    Sinuskurve vorliegt. An L1 ist die Belastung mit der 10zu1 Tastspitze etwas geringer als mit dem Tastkopf und dadurch auch die etwas höhere Messpannung .

    Viel Spass beim Lesen und weiteren Aufbau des BTR.


    73 de

  • Hallo Alan,


    immer schön mit der Ruhe, erst einen Schritt und dann den nächsten.

    Beginne mit der Messerei noch einmal mit dem Diodenmesskopf. Ich hatte für dich so einen Gedanken, einen hochohmigen aktiven Messkopf.

    Dazu dann noch mit Umschaltung von 1zu1 auf 10zu1 . Es gibt Aufbauanleitungen dafür , reicht dann sogar bis über 50MHz. Falls ich etwas

    dazu finde benachrichtige ich dich. Aber jetzt erst einmal einfach weiter.


    73 de