Motivationsfilm: Eigenbau G4FON Magnetic Loop aus Draht im Shack/Wohnzimmer. Test mit RBN.

  • Moin,


    neben Infos aller Art zum Nachbau von Geräten aller Art soll die Motivation dazu nicht zu kurz kommen. Angeregt durch eine Diskussion zur Problemlösung mit einer Loop habe ich wieder etwas ausprobiert. Die Links zum Thread und mehr findet Ihr weiter unten.


    Der Einfachheit halber kopiere ich den Beschreibungstext meines Filmes https://www.youtube.com/watch?v=SKMfZuwuATU hier hinein.
    Also ran ans Bauen, Probieren und Betreiben. Es klappt nicht immer alles auf Anhieb - 'dranbleiben. ;)


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    Ich habe die im März 2002 einfach aufgebaute und zerlegbare Drahtloop nach G4FON abgestaubt, auseinandergetüddelt und zum RBN-Test im Shack aufgehängt. Eine Diskussion im DL-QRP-Forum gab den Anstoß. Ich zeige den Aufbau, den Abgleich, die Rufe auf 5 Bändern sowie die Ergebnisse bei RBN. Wir befinden uns in der einer abfallenden Sonnenfleckenperiode, so dass wir hier "normale" und keine Ausnahmebedingungen vorfinden. Im ganzen Film gibts Infos aller Art. In einem Folgefilm zeige ich zwei QSOs, die über diese DrahtLoop liefen.


    Die Antenne ist grundsätzlich wie im unten aufgeführten Link gezeigt aufgebaut, nur dass statt des Bandwahlschalters ein guter Luft-Drehko montiert ist. Die feinadrige blau isolierte Litze hat einen Gesamtdurchmesser von 2mm. Eine Seite ist 110 cm lang, das ergibt rund 4,4 m Umfang. Der dreigeteilte Spreizstab ist steckbar (einseitig verklebte Hülsen), wird durch Gummbänder gespannt und zusammengehalten. Das Packmaß der Antenne: Rund 65 cm Länge mit 2-3cm Durchmesser. Die Antenne erlaubt Betrieb von 40 - 15m mit QRP-Leistungen.


    Im Einspeisepunkt habe ich zwecks SWR-Messung ist noch ein per Schiebeschalter umschaltbaren selbstgebauten LED SWR-Anzeiger nach N7VE drin.


    Die Aufnahmen wurden nur kurz überdacht und "on the fly" ohne Stativ und so gefilmt. Viel Spaß beim Ansehen und ggf. Nachbauen der einfachen Antenne. Viel Spaß beim Schauen und ggf. Nachbauen.


    EDIT 17.4.2017
    Der QRP CW QSO Film mit der Antenne ist jetzt hier verfügbar. Viel Spaß.


    Links
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    Diskussionsfaden im Forum:
    http://www.qrpforum.de/index.p…ad&postID=88039#post88039


    Website G4FON, Loop Version 1 wählen:
    http://www.g4fon.net


    Direktlink zur Loop von G4FON:
    http://www.g4fon.net/MagLoop.htm


    LED SWR-Anzeiger nach N7VE:
    http://www.qrpkits.com/swrindicator.html


    RBN Hauptseite:
    http://www.reversebeacon.net/main.php#


    RBN Call-Filter:
    http://www.reversebeacon.net/d…sd1.php?f=0&t=dx&c=Df2ok*
    Ersetzt in dem Link DF2OK durch Euer (oder andere) Rufzeichen und schaut, was passiert.

    73 Michael
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    Edited 6 times, last by DF2OK ().

  • Moin Michael,


    danke, für den schönen Film! Hast ein Däumchen nach oben bekommen ;)

    Hallo Janek, danke sehr. :)

    Mich würde nur noch interesieren, wie lange es braucht, bis dein Spot im RBN angezeigt wird.

    Hmm, ich verstehe die Frage und wüsste das durchaus auch sehr gerne genauer. Im Film ist ja zu sehen, dass auf 40 nach einiger Sendezeit plötzlich 4 Spots auf einmal auftauchen. Was ich aus Erfahrung schreiben kann, ist, dass ich nach dem Beenden eines Schleifenblockes noch rund eine halbe Minute lang (Plus / Minus ein paar Sekunden) Meldungen auf dem PC erscheinen. Je nach Empfangssituation beim Spotter (QRM, Betrieb, Auswertung und so), Infrastruktur der Internetverbindungen etc. brauchts halt eine Weile. Insofern ist es wirklich ratsam, nicht nur einen CQ-Ruf zu senden, sondern rund 3 Minuten lang.

    73 Michael
    ~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~

  • Hallo Michael


    RBN werde ich auch mal testen .


    Bisher habe ich das immer mittels JT65 gemacht .


    Vorgestern Abend ne halbe Stunde auf 40 und Gestern Vormittag auf 20m .


    Antenne auf 40m endgespeister Draht am Balkongeländer aufgewickelt , 2,5 Watt Ausgangsleitung .
    Antenne auf 20m mag. loop auf dem Balkon , 2,5 Watt Ausgangsleistung .


    [Blocked Image: http://fs5.directupload.net/images/170417/hacg7tgy.jpg]



    [Blocked Image: http://fs5.directupload.net/images/170417/fyjvtroi.jpg]

  • Hallo zusammen,
    ich habe keine elegante Speichermorsetatste, ich muss also mit der Hand am Arm arbeiten. Deswegen rufe ich kaum mehr als eine halbe Minute bis 45 Sekunden. Das reicht in der Regel aus Signale zu spotten, die auch wirklich gut empfangen worden sind. Spots, die nach 2 oder 3 Minuten kommen können auch nur so kurze High-lights der Signalausbreitung sein, die mehr an der Grasnarbe liegen als im hörbaren Bereich.


    Ansonst darf man die Ergebnisse nicht zu sehr über bewerten. Ich hatte da schon Signalanzeigen stehen, die sich nicht wirklich bestätigen ließen.


    Gruß
    Stefan

    Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral.


    John James Osborne, englischer Dramatiker, 1929–1994

  • Hallo zusammen,
    ich habe keine elegante Speichermorsetatste, ich muss also mit der Hand am Arm arbeiten. Deswegen rufe ich kaum mehr als eine halbe Minute bis 45 Sekunden.

    Moin Stefan,


    danke für die Zeilen. Zu Digimodes und DF2OK habe ich mich hier http://www.qrpforum.de/index.p…ad&postID=88062#post88062 b bereits geäussert und setze das jetzt als bekannt voraus.


    Die RBN-Schleife - cq cq cq de CALL CALL CALL rbn test - die ich hier im sog. 3 + 3 System mit dem Hinweis RBN TEST absetzte, ist relativ kurz. Diese Form habe ich speziell für diesen Film und dem Test der Antenne (siehe anderer Thread) ausgewählt. Oder wenn ich partout nur testen möchte. Wer den Ruf hört und RBN nicht kennt (solls ja geben, hi) wird den CQ-Ruf für einen Contest-Ruf halten. RBN test. Sofern er nicht mitmacht, ruft er mich nicht an. Wenn doch - na, dann fahre ich ein normales QSO, ist doch schön! Wie gesagt, diese Schleifenform ist meine betriebstechnische Umsetzung für reine Tests wie für den Film. Und da halte ich die Pausen auch mal kürzer. Ist im Film ja zu hören.


    Im 'wirklichen' Leben halte ich mich in der Regel an das 3 + 2 System (siehe CW-Betriebstechnik mit Ben Kuppert, DF8ZH+) mit einem anschliessenden k. Danach rund 4 bis 6 Sekunden Pause zum Hören. Selbst wer noch bastelt und diverse Strippen zum Umschalten umklemmen muss, ist in damit in der Regel nach ein paar Sekunden fertig. Kenne ich ja von mir. Wer in der Pausenzeit nicht antwortet oder sich (noch) nicht traut zu antworten, der wartet den nächsten 3 + 2 Ruf ab. Die sind ja nicht so lang. Das ist übrigens auch der Grund, warum kurze aber häufigere CQ-Rufe öfter beantwortet werden als ellenlange. Und die Hand kann sich entspannen. ;)


    Somit rufe ich normal CQ und schaue bei RBN mal nach, wie es sich gestaltet. Eine Übersicht. Ohne Anspruch auf absolute Präzisiion. Ich kann noch so gut simulieren, bauen, auf Picovolt messen und all' das - wenn kein QSO-Partner da ist, dann nützt mir das alles nix. :whistling:


    Bei Portabelbetrieb (nur mal so oder mit Anlass wie SOTA, GMA, WWFF etc.), wo ich bis auf ein Smartphone grundsätzlich keinen PC mitschleppe, werde ich keine laaange Zeit damit verbringen, bei RBN zu testen. Da rufe ich, fahre QSOs und gut is'. Logischerweise drehe ich vorher mal über die Bänder. Und auch hier wieder konsequent, wie es die sinnvoll ist, vom höchsten (verfügbaren) Band zum tiefsten. Wenn ich was erreichen möchte - die höheren Bänder gehen erfahrungsgemäß eher zu. Daddel ich erst "unten" herum, dann verpasse ich vielleicht Gutes weiter oben. Unsere Vorfahren konnten auch ohne Computer und spezielle Digimodes mit ihren bewährten Basiskenntnissen der Betriebstechnik und Ausbreitungsphänomene prima Erfolge erzielen, hi. Allerdings ist die gute alte Wissensvermittlung bei weniger als 50% DARC-Mitgliedschaft der Funkamateure in DL und mit / zusätzlich mangelndem Vereinsleben diese Weitergabe an den Nachwuchs leider eher stockend. Aber ich schweife ab.


    Stefan, wie ich im anderen Thread schon schrieb - mir geht es nicht um absolute Werte oder Rekorde. Insofern ist die Gefahr einer Überbewertung nicht gegeben. Zum Highlight: Das beweist der im Film gezeigte Spot auf 20m. Gleichwohl lautet die englische Devise: "give it a try." :)

    73 Michael
    ~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~

  • Hallo Michael
    Vorgestern Abend ne halbe Stunde auf 40 und Gestern Vormittag auf 20m .

    Hallo Uli, prima. Wenn ich mir die Bilder ansehe, dann geht das doch sehr gut.

    73 Michael
    ~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~

  • Hallo Michael


    Ich hab vorhin mal meine Handtaste rausgekramt ( ging etwas holprig :whistling: ) .


    40m , 30m mit dem Draht und 20m , mit der loop .


    Habe aber auch nur 3 mal pro Minute CQ gerufen .


    Ausgangsleistung 5 Watt








  • Hallo Janek, danke sehr. :)

    Hmm, ich verstehe die Frage und wüsste das durchaus auch sehr gerne genauer. Im Film ist ja zu sehen, dass auf 40 nach einiger Sendezeit plötzlich 4 Spots auf einmal auftauchen. Was ich aus Erfahrung schreiben kann, ist, dass ich nach dem Beenden eines Schleifenblockes noch rund eine halbe Minute lang (Plus / Minus ein paar Sekunden) Meldungen auf dem PC erscheinen. Je nach Empfangssituation beim Spotter (QRM, Betrieb, Auswertung und so), Infrastruktur der Internetverbindungen etc. brauchts halt eine Weile. Insofern ist es wirklich ratsam, nicht nur einen CQ-Ruf zu senden, sondern rund 3 Minuten lang.


    Die Telnetausgabe (telnet.reversebeacon.net) ist da recht aufschlussreich, denn dort kommen die Spots quasi in Echtzeit heraus, und im Gegensatz zur Weboberfläche bekommt man einen guten Eindruck darüber, welcher CQ-Ruf welchen RBN-Spot erzeugt hat.


    Ich rufe immer CQ nach der Formel 2x2x2 (also CQ CQ de DJ1YFK DJ1YFK CQ CQ de DJ1YFK DJ1YFK pse k).


    Dabei ist zu beobachten, dass die Skimmer unterschiedlich konfiguriert sind: Auf 40m komme ich mit barfuß K2 und Vertikal meist auf rund 30 Skimmer in und um Europa, wobei manche (besonders auffällig HA2KSD, OK1IAK und PA5FN) schon nach dem ersten CQ-Ruf reagieren, die Mehrzahl mich dann nach dem zweiten oder dritten CQ-Ruf meldet, und die letzten 5 oder 10 Skimmer dann bei weiteren Rufen langsam dazukommen. Letzteres würde ich mal auf QSB und QRM zurückführen, es ist jedenfalls selten dass einer der Nachzügler dann ein SNR > 10 dB liefert.


    Wenn man ungefiltert auf den telnet-Port vom RBN geht, rauscht da allerdings viel zu viel durch, um die eigenen Spots ordentlich zu beobachten. Filtern kann man z.B. online unter http://foc.dj1yfk.de/spots (dort nach Login auf das Filter "Raw RBN Format" klicken und das eigene Rufzeichen unten im Feld "Filter" eingeben). Unter Linux ansonsten einfach:
    $ echo -e "MYCALL\nset/raw" | nc dj1yfk.de 7300 | grep MYCALL - für Windows gibt es vermutlich auch Telnet/Cluster-Programme, die eine ähnliche Filterung erlauben.


    72
    Fabian, DJ1YFK

  • Hallo Janek,

    Mich würde nur noch interesieren, wie lange es braucht, bis dein Spot im RBN angezeigt wird.

    das ist ganz unterschiedlich. Die ersten Meldungen kommen in der Regel gleich nach dem ersten CQ-Ruf. Dabei rufe ich meist nach folgendem Schema:
    3xCQ de 2x Call 3xCQ de 3xCall


    Nach dem zweiten CQ-Ruf kommen dann noch einige Spotter dazu.


    Gestern habe ich einmal nur ganz kurz gerufen: 2xCQ de 2xCall
    Dennoch gab es gleich 4 Meldungen.


    73


    Karsten - DL3HRT