Siemens C5

  • ...Selber habe ich auch noch einen oder zwei Umbausätze für das C5 und auch für ein Porty vorhanden,
    sogar noch neue 433MHz Filter. Hatte mal so etwa 15 bis 20 solcher Geräte, viele verschenkt an Jugendgruppen
    zum Basteln. Jetzt sind noch Restbestände / Einzelteile vorhanden. Das Duplexfilter von so einigen C-Geräten
    hatte ich mal mit einem Messgenerator durchgemessen, damals hatte ich noch keinen NWT502. Jedenfalls habe
    ich diese Filter für 430MHz nie benutzt ....

    Hallo Manfred,

    ich bin neu hier im Forum. Vor kurzem habe ich begonnen ein C5 umzubauen. Mit dem Beschaffen der Sendefilter habe ich aktuell Probleme, gibt es bei Dir noch Filter, wenn ja welche?


    73 de Claus, DC0CM

  • Hallo Claus,


    willkommen hier im Forum.

    Es ist ja nun schon einige Jahre her mit dem Umbau von den C-Netz-Geräten , aber ich schaue mal um was es da bei deiner Frage geht. Vielleicht kannst du auch mal ein oder zwei Fotos machen

    die näher erklären welche Filter du jetzt meinst. Es gibt darin ein gutes Duplexfilter bei dem man etwas ändern muss. Man kann es nur bis auf 450MHz nach unten ziehen...

    Ich suche mal und melde mich wieder.


    73 de

    Manfred , dl3arw

  • Hallo Claus,


    bin vorhin fündig geworden, habe noch eine Platine komplett aus dem C5 gefunden. Die besagten Sendefilter sind SAW Filter in runder Bauform mit Durchlassfrequenz von 450MHz. Diese sind gegen gleichartige

    Filter mit 433MHz auszutauschen. Damals hatte ich welche in länglicher / ovaler Bauform gekauft . Diese haben 4 Anschlüsse in einer Reihe liegend , die beiden äußeren sind Ein-und Ausgang , die beiden mittleren Masse. Mechanisch passen die nicht so recht auf die bestehende Leiterplatte , die Anschlüsse müssten verbogen werden und dann steht das Filter einige Millimeter über der Leiterplatte . Gestern habe ich bei

    aliexpress SAW Filter gefunden die besser passen könnten, jedenfalls sehen die genauso aus wie die jetzt bestückten . Es dauert aber ein paar Wochen bis die Lieferung bei mir ist.

    Etwas anderes habe ich in diesem Zusammenhang noch gefunden in meinen alten Aufzeichnungen, sind ja nun schon 20 Jahre her , einen Vorschlag zu einer Änderung im Endstufenmodul der C-Netzgeräte.

    Dazu muss das Modul geöffnet werden, aber Vorsicht , die Elektronik sitzt auf einer Byrillium-Ceramic , also giftig der Staub davon. Man muss dort Kurzschlussbrücken entfernen damit die Resonanzfrequenz etwas

    tiefer von 455 auf 433 MHz wird. Habe das bei einigen Modulen gemacht , die erzielte Ausgangsleistung ist dann größer. Den Vorschlag mal als Anlage .

    Vielleicht kann ja damit jemand etwas anfangen.


    73 de

  • Hallo,
    Ich wollte mich nach dieser langen Zeit nochmal melden.

    Inzischen habe ich 6 Siemens-C5 umgebaut, teilweise gemeinsam mit jungen OMs die Interesse hatten (Geräte und Material hatte ich ausreichen).

    Verschiedene Erweiterungen wie Packet Radio und D-Star habe ich inzwischen auch in Betrieb, funktioniert alles tadellos (leider wird die Software nicht mehr erweitert :-).


    Die Sendefilter (TA433K1) waren die am schwierigsten zu beschaffende Bauteile, hier gibt es inzwischen eine Lösung:
    Ich habe mir in China SMD Filter (TA0692A) bestellt, eine Mini Leiterplatte entwickelt die Filter bestückt und eingebaut -> funktioniert.


    Die Filter sind inzwischen alle verbaut, Leiterplättchen habe ich noch, sollte jemand Interesse haben.


    Anbei noch eine Übersicht meiner Experimente mit den unterschiedlichsten Filtern

    73

  • Hallo zusammen,

    ich hätte nochmal eine Frage zu den Siemens-C5 Hörer.
    Weiß jemand wie man den Stecker am Hörer (der ins C5 gesteckt wird) auseinanderbaut.
    Weiter oben im Blog steht das geht, ich schaffe es aber nicht ohne den Stecker zu zerstören.

    73

  • Hallo Claus,


    auf dem Bild siehst Du den Stecker. Links ist eine kleine Lücke. Dort einen Schraubendreher reinstecken. Dann das Plastikgehäuse vom Stecker nach links abziehen.

    Der Stecker selbst besteht aus 2Teilen und zerfällt in diese, wenn das Plastikgehäuse ab ist. Der Stecker ist ein Mini DIN Stecker. Also früher sagte man Diodenstecker.

    Aber kleiner im Durchmesser. Darum Mini DIN Stecker.


    72 & 73

    de Jürgen, DF3OL

  • Hallo Jürgen,

    kannst Du mir die Lücke evt. auf dem Bild markieren?
    Ich habe schon alle mögliche Lücken ausprobiert, bei keiner funktioniert es


  • Jetzt ist er doch noch auseinandergefallen, vermutlich habe ich die "Nasen" im Stecker auch nachhaltig zerstört. Beim nächsten klappt es hoffentlich besser.
    Das Gehäuse musste nach vorne weggeschoben werden, ich habe es immer in die falsche Richtung versucht (nach hinten Richtung Kabel gezogen).


    Danke Dir Jürgen

    73 de Claus, DC0CM


  • Prima Claus,


    dass Dir das so gut gelungen ist, auch bie Bilder sind für eventuelle Nachfolger hilfreich.


    72 & 73

    de Jürgen, DF3OL

  • Der Stecker ist ein KMDLAX von Kycon (Google-Suche!).

    Für einen FT817 verwende ich den üblichen Micro-DIN-Anschluss, da der KMDLAX nicht zu dick ist.