Posts by DH4NWG

    Warum sich dieses unverschmutzbare Prinzip gegenüber der Mechanik nicht durchgesetzt hat, ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich nur, weil man heut zu Tage ausschließlich fertig kaufen möchte und nicht mehr basteln will.

    Oder es ist die gewohnte Tradition, wie es bei HF-CW gegenüber I-CW der Fall ist.

    Hallo Dieter


    Ich denke es ist ein komplexer psycho-kulturell-unterbewusstseinsgesteuerter Zusammenhang warum Sensortasten so relativ wenig Anklang finden. Elektronische Klaviere können heutzutage unterschiedlichere Töne erzeugen als mechanisch-akustische Klaviere. Sie sind super zum Üben mit Kopfhörer geeigent und ich kann sie zu einer Geburtstagsfeier zu Freunden mitnehmen......aber "richtiges Klavierspielen" geht nur mit einem "richtigen Klavier" - am besten mit einem Flügel. Zeichenerzeugung geht auch mit einer Sensortaste. Aber Morsen ist für mich mehr als Zeichenerzeugung. Es ist sowas wie Musik machen....und da gehört die Haptik auch dazu. Und das Unterbewusstsein, das so stolz drauf ist "was ich für ein geiles Paddle habe".....

    Ich war letztes Jahr ein paar Wochen auf Reha und hatte zum Zeitvertreib meinen Morserino mit den integrierten Senso-paddles dabei. Vor dem ersten Wochenende hab ich meine Frau angerufen und gesagt, sie soll beim Besuch von meinem Funktisch die Messingmorsetaste mitbringen (Schurr)....ist ganz was anderes.

    Hallo UKW-Interessierte


    First: ich bin kein Hohentwiel-Erbauer. Trotzdem:


    Ich stimme 1DSN-Markus zu. Auf jeden Fall wenn das Teil ein "Erstlingsprojekt" ist.

    Zusätzlich sehe ich zum Zweiten im 2m-Band für SSB-Portabel-Betrieb nicht die große Notwendigkeit für eine Frequenzerweiterung. Laut Baumappe überstreicht das Gerät den Bereich von 144.000 bis 144.500 MHz. Damit ist SSB-Portabel-Betrieb inklusive Abhören des Bakenbands kein Problem. Das "Einzige" was damit nicht geht sind Verbindungen über Satelliten. Ich bin jetzt nicht ins Innenleben des Hohentwiel abgetaucht und kann deshalb nicht einschätzen, wie SCHMALBANDIG die Filterkreise des Geräts ausgelegt sind. Da könnte es eventuell zu Problemen kommen wenn man, egal ob mit anderem Quarz oder Synthesizer das andere Band-Ende ansteuert. Beim IC-402 gab es diesbezüglich schon Einschränkungen wenn man sich ein Quarz fürs Satelliten-Band 435,... MHz eingesetzt hat - 3 MHz neben dem Original-Band (bei 70 cm!!) - und das ist prozentual ja deutlich weniger als die fast 2 MHz im 2-Meter-Band.


    Ich kenne 2 weitere 2m-Geräte, welche mit gleichem Konzept arbeiten: IC-202 (haben wir eins im OV) und R2-CW (betreibe ich selber). Beide sind wie der Hohentwiel vom Stromverbrauch für Portabel-Betrieb richtig gut und der IC-202 auch heute noch bei vielen BBT-Teilnehmern als Nachsetzer im Gebrauch. Mit meinem R2-CW habe ich bei den letzten UKW-Contesten wieder viel Spaß gehabt - auch PORTABEL.


    Das Thema "vernünftige Frequenzanzeige" ließe sich im übrigen recht einfachen und stromsparend mit einem Frequenzzähler mit programmierbaren Offset lösen. Dafür braucht man keine digitale Frequenzaufbereitung.

    Alles was am Gebäude unter der Grasnarbe (sprich Keller) liegt, muss gegen drückendes Wasser abgedichtet werden.

    Hallo zusammen


    Die Stadt hat bei mir dicke Leerrohre in ca 1m unter der Oberfläche ins Haus gelegt. Die Leerrohre wurden eingemauert und von außen mit streichbaren Bitumen abgedichtet. Die Leitungen in den Rohren (1 x Wasser, 2 x Telefon + 1 x TV-Kabel) wurden im Leerrohr nach ihrer Aussage mit sogenanten "Brunnenschaum" abgedichtet. Scheinbar ein besonders wasserdichter Montage-Schaum. Genauso hat eine "Zisternen-Firma" die zwei Wasserleitungen und die elektrische Leitung für die Pumpe meiner Zisterene ausgeführt. Scheint also in dieser Form dem Stand der Technik zu entsprechen. Die Zisternendurchführung ist in 80cm Tiefe.


    Es gibt scheinbar Kellerräume und Kellerräume - die einen sind ohne isolierten Boden, feucht und dumpf. Die anderen sind fast Wohnraumqualität mit Isolierung, schwimmenden Estrich und trockenen Wänden. Ich glaube, ich habe in diesem Faden doch gelesen, dass der Zugang zum neuen shack sogar "ebenerdig wäre wegen Hanglage??". Wenn das Fenster nicht in einem Lichtschacht mündet ist es eher einer dieser komfortablen Kellerräume wie bei mir.


    Ich habe in meinem shack (EG), in meinem Schlafzimmer(EG) UND in meinem homeoffice (Kellerraum mit Decke/Fenster-Oberkannte 50/45cm über Grasnarbe) über einer Dämmung OSB-Platten verlegt - und zwar NICHT die ganz günstigen aus dem Baumarkt sondern welche vom Schreiner OHNE Versiegelung auf der Oberfläche. Die vom Baumarkt bekommen bei der Herstellung bereits eine ganz dünne Kunststoffbeschichtung mit aufgeprägt. Meine habe ich glatt geschliffen und mit Parkettöl geölt. In meinen Augen eine sehr angenehme Oberfläche, die ich im Winter gerne mit Strümpfen, im Sommer am liebsten barfuß belaufe. Irgendwelcher Nadelfilz wäre absolut gar nichts für mich und ist mit Unterbau auch nicht billiger als meine Lösung .


    Wenn der Raum 9 qm hat bei einer Raumbreite von 2,8m so ist er immerhin sogar etwas mehr wie 3m tief. Genügend Platz für Regale "im Rücken etc."


    Die Antennenkabel zu meinem shack laufen auch über den darunter liegenden Kellerraum. Von dort geht es ziemlich genau in Grasnarbenhöhe nach Außen in das 40cm breite Kiesbett der um das Haus laufenden Drainage. Sobald ich mit allen geplanten Kabeln durch bin werde ich mir eine Dose solchen Brunnenschaums besorgen und Hohlräume um die Kabel ausspritzen.


    Deine Überlegung zum Dachausstieg kann ich NUR UNTERSTÜTZEN. Ich habe mir das beim Vollwärmeschutz vor 10 JAhren gegönnt. Ein "isoliertes Dachfenster" (also wärmegedämmt), das sich zur Seite aufklappen lässt und unten eine Trittstufe als Kante hat. Davor eine 80cm breites Trittgitter. Ich habe zwar seither auch (noch) keine Antenne auf dem Dach (vor dem Vollwärmeschutz hatte ich 2 x 9ele Yagi, vert. gestockt für 2m), aber mit dem Austritt und einer beim Vollwärmeschutz bereits berücksichtigten "Klappe" für eine Mastdurchführung ist der baldige Wiederaufbau kein größeres Problem. Über den Dachausstieg habe ich bereits einige UKW-Conteste mitgemacht - einfach Spiethmast mit Antenne in der oberen Ecke aus dem Ausstieg gesteckt, UKW-shack auf den Dachboden verlegt, Armstrong-Rotor und los gings...


    So wie ich Armins Beiträge bisher verstanden habe ist er Eigentümer des entsprechenden Anwesens......sonst könnte man wohl nicht so großzügig planen. Das ist natürlich auch mein Vorteil - da entscheidet dann neben der technischen Realisierbarkeit nur der WAF (woman acceptance factor).

    ich denke die Aktivität von Ingo wird umgehend im DX-Cluster zu finden sein.

    Leider habe ich HB0 schon auf den lowbands (bis 160m) bestätigt.

    Kann nicht mal jemand für seine Weihnachts-/Silvester-Klausur in den Vatikan oder auf den Berg Athos fahren??? Bäreninseln wäre auch ne Alternative......(duck und weg)


    Leider ist unser WoMo nicht mehr durch den TÜV gekommen - da fällt unser Weihnachtsurlaub nach Monaco aus. Und da unsere beiden aktuellen Hunde sich durch die Sivester-Knallerei kaum stören lassen werden wir wohl im Lande bleiben.


    Werde trotzdem probieren, Ingo zu erreichen.....vielleicht wird der neue Selbstbau-80m-Sender sogar fertig.....

    Hallo ihr CW-Sucher


    In den 80ern habe ich in unserem OV das Amt des QSL-Managers von meiner Grundwelle übernommen. Der OV hatte damals noch deutlich weniger Mitglieder, füllte aber beständig pro Monat einen Schuhkarton voll mit QSL-Karten zum Verschicken nach Baunatal. Ich habe mich beim letzten OV-Abend mit unserem aktuellen Manager unterhalten. Er sagte, dass er nicht jeden Monat Karten verschickt, wenn es unter 10 sind hebt er sie auf bis mindestens 10 zusammenkommen. Meist ist ein- oder zwei mal im Jahr ein Stapel mit > 100 Karten zum verschicken, weil doch mal jemand einen Contest mitgemacht hat und Karten verschickt. Den letzte größere Päckchen hatte er vor 3 Jahren wegen der Karten zur Aktivierung des Sonder-DOKs wegen des 40-jährigen OV-Jubiläums.


    Heute geht sicherlich inzwischen der Großteil der Bestätigungen elektronisch. Trotzdem ist die Aktivität verglichen mit vor 30 Jahren Dimensionen geringer. Im OV sind vielleicht 3 die noch aktiv CW machen. Damals war es wohl circa die Hälfte, also mehr als 10, und die waren äußerst aktiv - hatten Qubical Quads am Dach und große Drahtantennen ausgespannt. KW-Richtantennen haben heute noch 3 (in Worten: drei) OM. UKW-Betrieb im CW/SSB-Bereich mache ich inzwischen wieder ab und zu portabel-mäßig und bin damit im OV der Einzige. Früher war das nicht nur das Eldorado der C-Lizenzler. Ich konnte unter der Woche auf 2m QSO-Partner in CW finden. Inzwischen ist die 144.050 (und nicht nur die) selbst bei Überreichweiten oft leer.


    Von daher mein Beitrag zu dem Thema: es geht nicht nur die CW-Aktivität massiv zurück, es ist die AFU-Aktivität insgesamt. Konsequenz - ich mache soviel Afu wie mir Spass macht und Spass machen tut es auch noch heute. Und auf KW mache ich nahezu ausschließlich CW. Und wenn ein Klartextler mal QRS genug macht, dass ich klarkomme, mache cih Klön-QSOs. Manchmal schaffe ich am Abend auf 80m nur einige "599 tu 73"-QSOs, aber meistens sind auch zwei oder drei mit Namen, QTH und dann oft auch Station und wx dabei. Und wenn am Wochenende Contest ist und ich Zeit und Lust habe mache ich Contest-QSOs. Also: es ist auch heute noch Funkbetrieb möglich, wenn auch bei weitem nicht mehr soviel wie früher, vor allem außerhalb der Contest-Zeiten.

    Lieber DE2HGP


    Es ist schade, dass Du die Beiträge als so negativ empfindest und dich scheinbar "dümlich dargestellt" siehst. Ich kann das aus den Antworten nicht rauslesen oder darin erkennen.


    In deinen beiden Beiträgen geht aber technisch manches doch durcheinander. Beispiel(e)??


    "Die Antenne bildet mit dem Anpassgerät einen eigenen Schwingkreis, der durch den Empfängereingang mit verstimmt wird."


    Kann so sein, muss nicht sein. Das ANPASS-Gerät passt zunächst die gegebene Antennenimpedanz an die Eingangsimpedanz des Empfängers an. Standardmäßig in der sogenannten Leistungsanpassung. ABER: bei Empfang ist die Leistungsanpassung nicht sehr wichtig.


    "Sorry, den unbrauchbar gezeichneten Schaltplan vom FRT-7700 habe ich selbst."


    Wir müssen da irgendwie unterschiedliche Bilder sehen. Den Schaltplan, welchen ich von Günter, DL4ZAO sehe kann ich eigentlich alle Leitungen, Kondensatoren, Spulen Schalter, Stecker-Anschlüße und was sonst auf der Baugruppe ist entnehmen. Ich kann da keine Vereinfachung auf ein "Blockschaltbild" erkennen.


    "Man hat ja statt des Pi-Filters auch schon Hochpässe gezeigt - zwei Drehkos oder ein Differenzialdrehko und zwischen beiden eine Spule nach Masse. Ja und die Bemessung ? Fehlt immer!"


    Wer ist "Man"?? Über die links hier im Forum kann man besipielsweise auf die Baumappe des ZM-4 von QRP-Project kommen. Dort ist dieses Anpassgerät mit Schaltplan und Stückliste, also "Dimensionierung" beschrieben. ähnliches finde ich für andere Anpaßschaltungen im Netz

    UND: "..statt Pi-Filter auch schon Hochpässe gezeigt...": ein pi-Filter kann ein Hochpass oder ein Tiefpass sein - genau wie ein "T-Filter" - oder ein "L-Filter". In einem Anpass-Gerät werden Hochpass oder Tiefpass verwendet je nach Antennen-Impedanz. Weil die eine Variante passt eher hochohmige Antennen an die 50 Ohm an (Langdrähte), die andere besser niederohmige (wie z.B. recht kurze Verticals).

    Deshalb macht auch die Frage, "welche Antennen sollen angepasst werden", schon einen gewissen Sinn.

    ------ Ende der Beispiele, die ich in deinem Beitrag für mich nicht ganz verständliches finde....


    Die Anpassung eines Antennenanschlusses mit 50 Ohm an einen Empfängereingang mit "nicht ganz 50 Ohm" ist für das Empfangsverhalten wohl kaum bis gar nicht ausschlaggebend. Wichtig dürfte die Impedanz der ersten aktiven Stufe sein (Eingangstransistor/Röhre in HF-Verstärker oder erster Mischer). Und die erste Stufe eines Empfängers ist normalerweise sehr hochohmig - d.h. sie "belastet" den davor befindlichen niederohmigen (50 Ohm) Teil kaum. Eine nicht ganz passende Übersetzung hat auf den Empfangspegel keinen meßbaren (S-Meter) oder hörbaren Einfluß.


    Die Berechnung einer Luftspule ist nicht nur in dem von dir genannten Buch über Empfänger beschrieben sondern zu allererst in jedem soliden Physik-Buch. Außerdem neben Fachbüchern in unzähligen Beiträgen im Internet. Genauso sind die Übertragungsfunktionen von Pi-Filtern, T-Filtern, L-Filtern, Hochfrequenz-Trafos etc bekannt, ausführlich beschrieben und die Formeln je nach Unbekannter aufgelöst (wie transformiert ein gegebenes Netzwerk oder welches Netzwerk brauche ich um eine gegeben Transormation zu erhalten). Ich finde für die Anpassung mit pi-Glied oder t-Glied die Beschreibung in einem Artikel der CQ-DL 6/78, Seite 251f immer noch recht übersichtlich, wenn auch stark vereinfacht (weil die komplexen Anteile unterschlagen werden....).


    Ich hoffe, dass Du meine Hinweise aufnehmen kannst und nicht irgendwelche "Angriffe" rein interpretierst.


    vy72/72 de Martin

    Dabei handelt es sich z. B. um zwei parallele 40 m Delta Loop Antennen / Quad Loop Antennen, welche in Reihe / Serie verbunden sind.

    (Hervorhebung durch DH4NWG)

    Hallo Steffen


    Unabhängig davon, dass bei einer "Schaltung" das "parallel" und "in Serie" sich gegenseitig ausschließen - auch wenn sie sich ineinander umrechnen lassen - du willst scheinbar 2 Stück 40m-Schleifen (welcher mechanischer Abstand?? - 4-adrig, also engst zusammen ??) "hintereinander schalten", also quasi eine überdimensionale Spule bauen mit 2 (80m)/4 (160m) Windungen??


    Ich empfehle Dir einmal die entsprechenden Kapitel z.B. im Rothammel oder ähnlichen Publikationen mit den Grafiken zur Strahlung von Loops zu studieren. Und die von parallelen Drähten, welche von unterschiedlichen Phasen durchflossen werden. Dann machst Du Dir eine Grafik, wie in einer Loop mit 2 Elementen/Windungen in den einzelnen Drähten sich die Ströme/Spannungen und Phasen einstellen. Und dann wirst Du sehen, dass diese sich zum Teil gegenseitig auslöschen. Anschaulich könnte man sagen "das Feld bleibt in der Spule gefangen".....


    Es ist deshalb nirgends beschrieben, weil es nicht funtioniert.


    Trotzdem schönen Sonntag und vy 72/73

    de Martin, DH4NWG