Posts by DH4NWG

    Ich bin zwar eigentlich kein Anhänger von QRO, aber als Drachen nutze ich diese Größe:


    https://www.metropolis-drachen…1OKQiMEAQYASABEgIKYPD_BwE


    Die Sicherheitshinweise auf der englisch-sprachigen Seite kann ich nur unterstreichen. NIE den Antennendraht als Leine für den Drachen nutzen. Ich lasse erst den Drachen steigen und ziehe dann mit einer Hilfsschnur die Antenne hoch. Immer Sollbruchstellen so einbauen, dass niemals der Drachen den Draht über die Lande und Freileitungen ziehen kann wenn er sich mal losreißt....

    Hallo Reiner


    Deine positiven Erfahrungen überraschen mich. Eine magnetische Loop im Resonanzbetrieb mit einem 2x13m-System mit Tuner zu vergleichen halte ich für technisch nicht korrekt. Bei diesem System wirken Kapazitäten und Induktivitäten im so, dass sie fehlende Teile des Antennendrahtes quasi virtuell ergänzen. Der "Hauptschwingkreis" in einer Loop wird aber meist induktiv angekoppelt mit einer kleinen Koppelschleife - wie kommst Du da auf "relativ fest angekoppelt". Ohne jetzt genau nachgerechnet zu haben kann ich mir deutliche Frequenzverschiebungen/Rückwirkungen in der Resonanz der Loop durch den Koppler wenig vorstellen. Wobei deine Erfahrung scheinbar etwas anderes spricht.

    Also eine Loop, die in Kommunikation mit dem TRX bei qsy ihre Abstimmfrequenz nachführt?

    Hallo Thilo


    Ja - so sind alle mir bisher bekannten auch fürs Senden geeigneten magnetischen Loops aufgebaut. Als "Regler" ist in die Kommunikation bisher meist ein aktiver Operator (OM) zwischengeschaltet. Dieser vergleicht den Ist-Wert einer Messgröße (Rauschen im Empfänger des TRX und/oder SWR-Anzeige beim senden mit dem TRX) mit einem Sollwert (bei Rauschen -> Maximum, bei SWR->Minimum) und gibt bei Abweichungen eine Stellgröße zum nachregeln der Frequenz des Loop-Kreises - meist geregelt durch Änderung der zum Schwingkreis gehörigen Kapazität. Je höher die Güte des Schwingkreises desto geringer die Bandbreite aber auch desto höher der Wirkungsgrad - aber eben nur für genau die Schwingfrequenz. Heutzutage kann man den Regelkreis auch nicht über den Operator sondern über eine "automatische" (elektronische) Regelung, z.B. einen Prozessoer schließen. Ändert aber am Regelprinzip und der Physik des Wirkungsgrads gar nichts.


    Waren das die Hintergründe deiner Gedanken??

    ... Der Wirkungsgrad macht die Musik.

    Und da kommt endfed bandabhängig nicht gut weg. Endfed ist für mich Geschichte.

    ......

    Hallo Jochen


    Unabhängig dass Du auf Grund deiner Erfahrung natürlich gerne auf Endfed-Antennen verzichten kannst ist für mich deine Aussage von technischer Seite nicht einleutend. Sind wir uns einig, das ein lambda-halbe langer Draht zunächst mal den gleichen Wirkungsgrad hat bei gleicher eingekoppelter Leistung egal wo die Einspeisung erfolgt?? Also egal on in der Mitte (z.B. dipol), asymetrisch (z.B. Windom)) oder endfed (z.B. mit l/4 Einspeisung)?? Ein erregter lambda/2 Draht ist doch ein erregter lambda/2 Draht und seine Eignung zur Abstrahlung in der Haupsache davon abhängig "wo er hängt" - frei in evtl mehrere lambda Höhe (2m-Dipol), als lambda/2-Vertikal, in weniger als lambda/2 Höhe horizontal als Steilstrahler nach oben?? Sind wir uns darin einig, dass der Hauptwirkungsgrad durch die Geometrie dieses Drahtes zum Erdboden bestimmt wird sowie durch die elektrischen Eigenschaften des Erdboden??


    Ich kann jetzt Unterschiede im Wirkungsgrad diverser Einspeisungen erkennen - ein "endfed-Transformator" (Spannungsbalun) hat ja ausrechenbar ein paar einstellige Prozent weniger als ein Fuchskreis mit entsprechender Güte, ja. Und eine lambda/4 Anpassung schneidet dem gegenüber auch recht gut ab - aber von der Physik her bewegen wir uns da doch im einstelligen Prozentbereich. Wo sollen denn da die großen Wirkungsgrad-Unterschiede herkommen??


    Ich lade Dich gerne einmal ein, wenn ich wieder 40m Draht an der einen Seite an meinen großen Drachen hänge und an der anderen Seite meinen 1:64 "endfed-Balun" plus 4m Gegengewicht anschließe. Also ein lambda/2 Draht für 80m in vielleicht 50 oder 60° schräg nach oben als slooper mit dem Strommaximum demnach in fast 20m Höhe. Ich wüsste nicht wie ich diese Antenne anders erregen sollte (außer mit Fuchskreis - wäre vom Wirkungsgrad eine Spur besser, also die besagten wenigen einstelligen Prozent, aber müsste bei dazu passender Güte innerhalb des Bandes immer nachgestimmte werden - wäre außerdem ja auch "end-fed"). Wir können gern mit dieser Antenne gemeinsam eine Nacht lang funken. Ich jedenfalls hatte bei den bisherigen Einsätzen keinerlei Anlaß mich über einen schlechten Wirkungsgrad zu ärgern......eher über in der zweiten Nachthälfte nachlassenden Wind - durch den wurde mein Lufthaken zu locker.......


    vy 72/73 de Martin, DH4NWG

    Frage zur Ergebnisliste:

    Warum stehen die Teilnehmer, die mit einem MA12 nur auf 40m teilgenommen haben in Klasse C - also mit einem IC ??

    Mein MA12 hat gar kein IC....

    Dazu im Gegensatz steht DL9GWA - auch mit einem MA12 auf 40m, zusätzlich ein TRX für 80m dann mit dem MA12 in Klasse A.

    Ist für mich nicht so ganz transparent verständlich.....


    73 de Martin - der an dem Termin leider keine Zeit hatte

    Lieber Bert


    Ganz herzlichen Dank für den "Papagei". Der erste Test mit meinem FT-991 war erfolgreich. Freue mich schon auf den ersten Contest damit. SUPERR !! Ich werde mir dein Verhalten als Beispiel nehmen und mit solchem hamspirit auch was zum verschenken einstellen. Muss mal durch meine "Sammlung" gehen.......


    vy 73 de Martin, DH4NWG


    irgenwo stand doch mal was von: ".......gehe hin und tue desgleichen....."

    ....
    Fazit: "entweder/oder"-Entscheidungen sind meist Mist. Schlauer ist oft ein "sowohl-als-auch"

    ....

    Hallo Ralf


    Schade für diese "subjektive" Wertung. Vor allem schade für die "massive Abwertung" von Menschen, die sich in ihrer Hobby-Ausführung beschränken (entweder/oder => Mist)....


    Für mich ist gerade beim Hobby die Welt in alle Richtungen offen und ich kann und vor allem will NIEMANDEN vorschreiben, wie er sein Hobby auszuführen hat. Oder "was dabei klug sei" und was "Mist". Ich lese mit Interesse deine Geschichte mit dem Amateurfunk und dass Du dich als Sonderfall betrachtest. Jeder hat seine ganz eigene, einzigartige und individuelle Geschichte. Und es ist für mcih interessant, darüber zu lesen.


    Ich werde aber wütend und traurig wenn diese eigene Geschichte und die eigene Interessenentwicklung als die "eigentlich richtige, kluge oder bessere" gewertet wird. Und die, die das anders machen oder sehen sind "die Doofen" oder machen eben "Mist".


    Ich freue mich für dich, dass Du inzwischen Freude an "Telegrafie pur" gefunden hast. Ich finde mich nach wie vor in keinster Weise zu den Internet-Klöns eingeladen. Und das liegt nicht nur an der "negativ-Werbung" hier im Forum - das liegt allein an meinen Empfindungen und Gefühlen mit der Sache CW. Und mein Hobby mache ich eigentlich nur wegen "guter Gefühle" - weil ich mich in meiner Freizeit wohl fühlen will.


    Von daher hätte ich die Bitte, dass Du solche Wertungen in der Kommunikation zukünftig vermeidest.


    73 de Martin, DH4NWG

    Warum sich dieses unverschmutzbare Prinzip gegenüber der Mechanik nicht durchgesetzt hat, ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich nur, weil man heut zu Tage ausschließlich fertig kaufen möchte und nicht mehr basteln will.

    Oder es ist die gewohnte Tradition, wie es bei HF-CW gegenüber I-CW der Fall ist.

    Hallo Dieter


    Ich denke es ist ein komplexer psycho-kulturell-unterbewusstseinsgesteuerter Zusammenhang warum Sensortasten so relativ wenig Anklang finden. Elektronische Klaviere können heutzutage unterschiedlichere Töne erzeugen als mechanisch-akustische Klaviere. Sie sind super zum Üben mit Kopfhörer geeigent und ich kann sie zu einer Geburtstagsfeier zu Freunden mitnehmen......aber "richtiges Klavierspielen" geht nur mit einem "richtigen Klavier" - am besten mit einem Flügel. Zeichenerzeugung geht auch mit einer Sensortaste. Aber Morsen ist für mich mehr als Zeichenerzeugung. Es ist sowas wie Musik machen....und da gehört die Haptik auch dazu. Und das Unterbewusstsein, das so stolz drauf ist "was ich für ein geiles Paddle habe".....

    Ich war letztes Jahr ein paar Wochen auf Reha und hatte zum Zeitvertreib meinen Morserino mit den integrierten Senso-paddles dabei. Vor dem ersten Wochenende hab ich meine Frau angerufen und gesagt, sie soll beim Besuch von meinem Funktisch die Messingmorsetaste mitbringen (Schurr)....ist ganz was anderes.

    Hallo UKW-Interessierte


    First: ich bin kein Hohentwiel-Erbauer. Trotzdem:


    Ich stimme 1DSN-Markus zu. Auf jeden Fall wenn das Teil ein "Erstlingsprojekt" ist.

    Zusätzlich sehe ich zum Zweiten im 2m-Band für SSB-Portabel-Betrieb nicht die große Notwendigkeit für eine Frequenzerweiterung. Laut Baumappe überstreicht das Gerät den Bereich von 144.000 bis 144.500 MHz. Damit ist SSB-Portabel-Betrieb inklusive Abhören des Bakenbands kein Problem. Das "Einzige" was damit nicht geht sind Verbindungen über Satelliten. Ich bin jetzt nicht ins Innenleben des Hohentwiel abgetaucht und kann deshalb nicht einschätzen, wie SCHMALBANDIG die Filterkreise des Geräts ausgelegt sind. Da könnte es eventuell zu Problemen kommen wenn man, egal ob mit anderem Quarz oder Synthesizer das andere Band-Ende ansteuert. Beim IC-402 gab es diesbezüglich schon Einschränkungen wenn man sich ein Quarz fürs Satelliten-Band 435,... MHz eingesetzt hat - 3 MHz neben dem Original-Band (bei 70 cm!!) - und das ist prozentual ja deutlich weniger als die fast 2 MHz im 2-Meter-Band.


    Ich kenne 2 weitere 2m-Geräte, welche mit gleichem Konzept arbeiten: IC-202 (haben wir eins im OV) und R2-CW (betreibe ich selber). Beide sind wie der Hohentwiel vom Stromverbrauch für Portabel-Betrieb richtig gut und der IC-202 auch heute noch bei vielen BBT-Teilnehmern als Nachsetzer im Gebrauch. Mit meinem R2-CW habe ich bei den letzten UKW-Contesten wieder viel Spaß gehabt - auch PORTABEL.


    Das Thema "vernünftige Frequenzanzeige" ließe sich im übrigen recht einfachen und stromsparend mit einem Frequenzzähler mit programmierbaren Offset lösen. Dafür braucht man keine digitale Frequenzaufbereitung.