Posts by DL4ZAO

    Hallo


    Voraussichtlich wird ja auch diese Weihnachten am 24.12. um 8 Uhr UTC der VLF Sender Grimeton, SAQ in Südschweden auf 17,2 kHz seinen traditionellen Weihnachtsgruß auf CW ausstrahlen. SM6LKM hat für diesen Zweck einen einfachen Software-VLF Soundkarten-Receiver geschrieben und zum Download bereitgestellt. Das kleine Programm (194 kB) kann ohne Installation gestartet werden.


    Bis Weihnachten bliebe da gerade noch genügend Zeit, noch ein paar Antennenversuche zu starten und rauszufinden, ob mit viel Draht oder einer simplen aktiven Ferrit- Loop- oder Stabantenne der Empfang möglich ist. Zahlreiche Empfangsberichte sind sicherlich förderlich für den Erhalt dieses Maschinensenders.


    73, Günter


    Hallo Uwe,
    Ich vermute der Grund liegt in der Kapazität zwischen Heizung und Katode.


    Genau so ist es.


    Gut verständliche Erläuterung von Sinn und Zweck der Heizdrossel im 2007 ARRL Handbuch Kapitel 18, Seite 20ff:


    "The filament or “heater” in indirectly heated tubes must be very close to the cathode to heat the cathode efficiently. A capacitance of several picofarads exists between the two. Particularly at high frequencies, where these few picofarads represent a relatively low reactance, RF drive intended for the cathode can be capacitively coupled to the lossy filament and dissipated as heat. To avoid this, above about 50 MHz (edit: gilt in diesem Falle für die 8877 Röhre), the filament must be kept at a high RF impedance above ground. The high impedance ..... represented by the filament choke .... minimizes RF current flow in the filament circuit so that RF dissipated in the filament becomes negligible. The choke’s low-frequency resistance should be kept to a minimum to lessen voltage drops in the high-current filament circuit. The choke most commonly used in this application is a pair of heavy-gauge insulated wires, bifilar-wound over a ferrite rod. The ferrite core raises the inductive reactance throughout the HF region so that a minimum of wire is needed, keeping filament-circuit voltage drops low. The bifilar winding technique assures that both filament terminals are at the same RF potential.

    Zur Beachtung:
    Bei der Dimensionierung einer Heizdraht-Drossel ist darauf zu achten, dass die Kapazität zwischen Kathode und Heizung der verwendete Röhre zusammen mit der Induktivität der Drossel keine Serienresonanz im Betriebsfrequenzbereich bildet. Ein durch einen derartigen Serienresonanzkreis verursachter HF-Kurzschluss zwischen Kathode und Masse beeinflusst die Eingangsimpedanz der PA und reduziert die Verstärkung und kann im ungünstigsten Fall sogar die Kathode beschädigen.


    73, Günter

    Hi,


    bei den Angaben bei eham muss man vorsichtig sein und den ganzen Thread verfolgen. Die Ausgangsannahmen sind für den 1:1 Balun nämlich falsch. Dort wird angenommen, dass das Nutzsignal den Kern magnetisiert, was bei einem Gegentaktsignal eben gerade nicht der Fall ist. Daher dürfen auch an den Wicklungen des Baluns KEINE Spannungen abfallen. Meines Erachtens hat auch die Anpassung keine Auswirkungen auf die Funktionsweise des Strombaluns. Erst das Auftreten eines Gleichtaktsignals liefert die gewünschte Drosselwirkung des Strombaluns.


    73, Uli, DK4SX


    Uli, Wo hast du denn die angeblichen falschen Ausgangsannahmen in dem Thread gelesen? Ich kann das nicht so erkennen?


    G3TXQ bezieht sich auf sein beigefügtes Diagramm ( siehe angehängtes Bild), in dem er für den 1:1 Balun und den 1:4 Balun bei verschiedenen Unsymmetrien Spannungen und Ströme aufzeigt und daraus folgert:
    the core flux in a 1:1 Current balun is directly dependent on:


    1. The load voltage, and therefore the differential-mode power it is handling and the differential-mode load impedance
    2. The degree of imbalance


    Seine Aussage ist doch m.E. im Grunde korrekt! Durch Unsymmetrien, insbesondere wegen der Blindanteile bzw. durch Unsymmetrie verursachte Felder, treten Gleichtaktströme auf, die im Kern Flux erzeugen. Darum braucht man ja auch beim Guanella Balun von der Leistung abhängige Mindest-Kerngrößen. Wenn im Kern eines Guanella unter keinen Umständen Flux auftreten würde, gäbe es auch keine dadurch verursachte Kernverluste (Hitze) und selbst der kleinste Kern würde ausreichen.


    Selbstverständlich dürfen auch an den Wicklungen der Drosseln im Guanella Spannungen anstehen (gegen Bezugspotential) und es fließen auch Ströme. Nur sind sie entgegengesetzt gerichtet und heben den Flux auf. Eine gute Hilfe ist m.E. das Ersatzschaltbild des Gaunella von VK1OD.
    In Laufe der Diskussion wird auch im weiteren Verlauf des Threads ( Und Threads sollte man, wie du vorschlägst, immer in Gesamtheit erfassen, und nicht nur den ersten Post) anhand Diagrammen und Rechenbeispielen anderer Diskussionsteilnehmer (VK1OD) gut nachvollziehbar dargelegt, bei welchen Baluntypen und unter welchen Umständen ein magnetischer Flux im Kern entsteht und wann nicht.


    73 Günter

    Und weil wir schon am Stöbern sind: auch im eham.net Forum wird das Thema Kernflux und Verluste des Baluns sehr interessant und qualifiziert diskutiert:


    4 : 1 Balun considerations
    1:1 current balun - core flux


    Ausführliche Simulationen und elektrische Ersatz-Modelle der verschiedensten Baluntypen gibt es auf der auf der Webseite von VK1OD
    und immer noch aktuell, der Artikel von Roy Lewallen, W7EL (der EZNEC Entwickler), "Baluns, what they do and how they do it (ARRL 1985)"in dem erstmalig auf die Differenzierung zwischen Spannungsbalun und Strombalun eingegangen wird.

    @ Uli,


    darum schrieb ich auch von "ausgewählten Nickel-Zink Ferriten". Ganz klar, dass nicht wahllos jeder EMV Ferrit als Balun geeignet ist. Da Würth mit seinen Produkten primär das umsatzstarke Segment der EMV Anwendungen und Schaltnetzteile adressiert, sucht man auf deren Webseite vergeblich Angaben über die Eigenschaften seiner Ferrite im HF-Bereich. Dieser Markt ist für Würth offensichtlich nicht interessant genug. Amidon hingegen ist schon historisch gesehen länger im HF Sektor zu Hause und stellt mehr HF relevante Daten für seine Kerne bereit. Daraus lässt sich aber nicht zwingend folgern, dass Würth Ferrite ungeeigneter wären als Amidon oder Ferroxcube Ferrite, die Materialien haben oft sehr ähnliche Eigenschaften.


    Wolfgang Wippermann , DG0SA, empfiehlt[color=000000]: "Würth Elektronik vertreibt "FerritHülsen" mit dem Material "Breitbandabsorber NiZn", da ist ein Ringkern besonders interessant mit der Nummer 74270097 . Mit den Maßen 61mm x 35,5mm x 12,7mm eignet er sich sehr gut für Baluns, die auch einige Leistung vertragen. Die DARC Verlag GmbH vertreibt den Kern als "RK1", mein neuer Favorit! [/color]"


    Uwe, de0508 hat in diesem Thread einen DG0Sa Balun mit dem von DG0SA empfohlenen Würth Material 6W20 gebaut und Messkurven eingestellt. Im Übrigen wurde das Thema Eisenpulver vs. Ferrit für Baluns auch schon in einem weiter zurückliegenden Thread (Posts 62 und 66ff) diskutiert und zusammengefasst.


    73, Günter

    Hi,


    noch eine ganz kurze Bemerkung. Es werden hier ab und zu die Ferritmaterialien der Fa. Würth erwähnt. Hier sollte generell beachtet werden, dass die Fa. Würth ausschließlich Materialien zur HF-Dämpfung herstellt, also solche, die bewusst mit geringen Güten ausgestattet sind. Aus eigener Erfahrung mit solchen Kernen weiß ich, dass man damit zwar sehr gut Mantelwellensperren bauen, aber keinesfalls Spulen für Filter oder Breitbandtrafos herstellen sollte!


    73, Uli, DK4SX

    Dem möchte ich insbesondere im letzten Punkt widersprechen.


    Würth stellt Ferritmaterialien her, die aber nicht ausschließlich zur HF-Dämpfung einsetzbar sind. Es ist zutreffend, dass Ferritkerne für Induktivitäten hoher Güte weniger geeignet sind (Schwingkreise, Filter). Gerade aber für Breitbandtrafos und Anpassungsübertrager (oft unkorrekterweise auch als Balun bezeichnet) sind ausgewählte Nickel/Zink Ferrite, seien sie von Würth, Amidon, Micrometals oder Ferroxcube, bestens geeignet. Im Kleinsignalbereich sind auch Nickel/Mangan Ferrite mit hohem AL-Wert ideale Kerne für Breitbandübertrager. Ich habe schon viele davon auf Ringkerne oder Schweinenasen mit dem Siemens N30 Material gewickelt.
    73
    Günter

    Nicht nur die US Navy ist an dieser innovativen Anntennenform interessiert.
    Wikileaks ist eine amerikanische Botschaftsdepesche zugespielt worden, die beweist, dass gut getarnt in einem deutschen Vorgarten offensichtlich geheime Forschungen dieser vielversprechenden Antenne mit dynamischer Strahlabstimmung vorgenommen wurden. (Bild im Anhang)
    Insider behaupten, dass die Ur-Idee dieser Strahlerform schon 1619 von Hieronimus Dugesnoy in Brüssel erstmalig realisiert worden sei. Lange bevor Maxwell die Theorie dahinter beweisen konnte. Dieser Strahler in Brüssel wurde in der Vergangenheit mehrfach schon entwendet (Man vermutete den KGB oder den Mossad hinter diesen Aktivitäten), so dass seit 1965 dort nur noch eine Kopie des Originalstrahlers vorhanden ist.


    Das Probleme bei der Pi(s) Antenne sind die Erzeugung einer laminaren Strahlung, die frequenzabhängige Abstimmung des Strahlwiderstandes und die hohen "Erdverluste", insbesondere bei sandigem Boden. Der Einfluß der Abmessungen des Strahlers (lang oder dick ?) auf den Wirkungsgrad ist derzeit Gegenstand intensiver Forschungstätigkeit.

    An den Verlusten im Kabel wird es eher nicht liegen, dass du nicht gehört wurdest. Bedenkt man, dass eine S-Stufe 6dB entspricht, dann können die errechneten 1,8dB Verlust ( Kabel + Zusatzdämpfung) auf 80m schwerlich als Ursache dafür Frage kommen. Für die anschließenden Bänder gilt das ähnlich. Wenn man deine Messungen der Anpassung in Posting Nr. 15 betrachtet, sieht auch alles in Ordnung aus.
    Die charakteristischen Strahlungseigenschaften einer Antenne sind auch nicht von der eingespeisten HF-Leistung abhängig, schließlich empfängt sie auch sehr kleine Signale.


    Hast du schon mal einen Vergleich mit einer anderen Antenne, z.B. einem provisorisch aufgehängten Dipol oder einem Stück angepassten Draht vorgenommen (auch empfangseitig !)? Nach dem Datenblatt strahlt die Reuse auf 80m und 40m verhältnismäßig flach ab.


    Eis ist ein sehr schlechter Leiter und hat eine kleinere Dielektrizitätszahl als Wasser, der Einfluss scheint mir daher eher marginal, jedenfall nicht so gravierend, dass Vereisung schuld sein könnte, dass du nicht gehört wirst.


    Letztendlich könnte es einfach daran gelegen haben, dass du als QRPler unter den vielen QRO Stationen oder im Geräusch einfach nicht wahrgenommen wurdest - unabhängig von der Antenne, die du benutzt.
    73, Günter

    Weil in diesem Thread vereinzelt auch die Einfügungsdämpfung der Steckverbindungen beargwöhnt wurden, hier einige Anhaltspunkte,von welchen Größenordnungen man da ausgehen kann:


    Dämpfung in dB
    Steckernorm: 28 MHz - 144 MHz - 435 MHz - 1,3 GHz
    PL / UHF: 0,15 - 0,20 - 0,30 - xx
    BNC : 0,05 - 0,07 - 0,10 - 0,2
    N: 0,05 - 0,07 - 0,10 - 0,2


    Wie man sieht, ist selbst die gute alte vom Bananenstecker abgeleitete UHF (Ungeeignet für Hoch Frequenz) Steckverbindung für Kurzwelle keine allzuschlechte Wahl. Deren Schwachpunkt ist ja bekanntlich die Buchse, je nach Dielektrikum ( Pertinax, PE, Teflon ) variiert deren Impedanz von 20 bis 38 Ohm. Zumindest ist er aber vom Nicht-Profi einfach zu montieren und von daher unproblematischer als ein schlampig montierter N oder BNC Stecker.


    VK3JEG hat mit einem Netzwerkanalysator PL und N Steckverbindungen mit im Amateurfunk üblichen Stecker-Kombinationen im Bereich bis 500 MHz vermessen, hier sind die aufschlussreichen Ergebnisse: "The UHF type connector under network analysis"


    73, Günter

    Hallo Gemeinde !


    Habe an meiner Station 110m - RG213 Koax Kabel an einem Stück .
    Meine Frage :
    Wenn ich nun mit 5 Watt in das Kabel gehe, wie viel Leistung speise ich dann noch in meine Reusen Antenne ein ?


    vy 72 / 73 de Bert SA2BRN -- SE2I -- DK7QB

    Falls deine Reuse diese Reusenantenne von Rhode & Schwarz ist, dann sollte nach dem Datenblatt das VSWR zwischen 80m und 10m so gut sein, dass die SWR bedingten Zusatzverluste bei 110m RG 213 nicht sonderlich ins Gewicht fallen.


    Nachgerechnet mit dem "Transmission line loss Calculator" von VK1OD :


    bei 3,5 MHz, SWR aus Antennendaten ca. 3
    Leitungsverluste gesamt: 1,83 dB, davon SWR bedingter Zusatzverlust: 0,577 dB


    bei 28 MHz, SWR aus Antennendaten ca 2
    Leitungsverluste gesamt: 4,073 db, davon SWR bedingter Zusatzverlust: 0,368 dB


    73, Günter

    hallo


    das verstehe ich nicht ganz, ersuche um erklaerung

    wenn die reflektierte welle ( also von der antenne zum TX ) gedaempft wird, stoert doch das keinen. diese energie wird ohnehin nicht abgestrahlt.


    Hallo Hans,
    Die Erklärung findest du in einer sehr gut verständlichen Zusammenfassung der Vorgänge auf einer Leitung >> "Reflexionen und Verluste auf Übertragungsleitungen" << auf der Webseite von Karl, DJ5IL. Die Formel zur Berechnung der Zusatzdämpfung in Excel findest du in dem Thread >> "Zusätzliche Dämpfung auf Leitungen" << in diesem Forum.


    73, Günter

    Hi Bert,


    ich glaube nicht, dass man da so einfach die Kabeldämpfung bei einer bestimmten Frequenz zu Rate ziehen kann, die gilt nämlich nur, wenn das Kabel beidseitig mit der Kabelimpedanz abgeschlossen ist. Anders ausgedrückt: die Dämpfung auf dem Kabel häng sehr stark davon ab, welche Impedanz deine Reuse am Speisepunkt hat. Je weiter sie von der Kabelimpedanz abweicht, um so höher fällt dann die Dämpfung aus.
    Da hilft auch kein ATU am Senderseitigen Ende des Kabels.


    d'accord,


    • Die Leitungs-Dämpfung eines Koaxialkabels steigt mit der Länge der Leitung und der Frequenz. Sie wird im Wesentlichen bestimmt durch Aufbau, Abmessungen und die Materialien des Kabels. Die Leitungsdämpfung ist nicht abhängig von der Anpassung der Leitung. (Vorausgesetzt der Kabeltyp wird innerhalb seiner Spezifikationen betrieben)
    • Im Falle von Fehlanpassung entstehen in einer verlustbehafteten Leitung zusätzliche Verluste der übertragenen Energie, weil auch die durch Fehlanpassung reflektierten Leistungsanteile jeweils eine Weg auf der verlustbehafteten Leitung zurücklegen und um den Betrag der Leitungsdämpfung gemindert werden. Diese Zusatzdämpfung ist eine Funktion der Leitungsdämpfung und der Fehlanpassung der Last (SWR). Siehe angehängtes Diagramm.
    • Ein Anpassungsnetzwerk (ATU) zwischen Sender und Kabeleingang ändert nichts an den Verlusten durch die Zusatzdämpfung. Er sorgt lediglich dafür, dass der Sender eine quasi reelle Last „sieht“, in dem er die durch das Kabel transformierte komplexe Last an den Senderausgang konjugiert-komplex anpasst und somit dafür sorgt, dass Leistung „nachgeschoben“ werden kann. ( Korrekterweise sollte mann es nicht Antennentuner, sondern Sendertuner oder Leitungstuner heißen)



    • Folgerung: Eine Leitung mit geringer Leitungsdämpfung verursacht bei Fehlanpassung auch geringere Zusatzdämpfung.


    So weit zur Theorie.


    In der Praxis werden auf den unteren Kurzwellenbändern Kabeldämpfung und ein durch das VSWR verursachter Fehlanpassungsverlust meist überbewertet. Dieses Thema wurde umfänglich und sachkundig hier in früheren Threads diskutiert.


    Threads: Zusätzliche Dämpfung auf Leitungen und Einfluss der Fehlanpassung


    Wie man in dem angehängten Diagramm erkennt, muss ein SWR schon sehr groß sein, damit es auf Kurzwelle mit RG213 signifikante Zusatzdämpfungen verursacht. Am S-Meter des Empfängers wird man das wohl nicht registrieren.


    Meiner Erfahrung nach sind auch die Verluste durch Steckverbinder, sofern sie fachgerecht montiert sind, zumindest auf der unteren Kurzwelle nicht ausschlaggebend. Die Wellenlängen sind gegenüber den Abmessungen der Steckverbinder so groß, dass die Stecker als Stoßstellen die Anpassung nur gering verschlechtern. (Meine Stereoanlage kommt noch gut ohne N-Stecker aus, auf den UKW Frequenzen sind die Stecker allerdings ein ernstzunehmender Faktor)


    Maßgeblich ist meines Erachtens daher weniger die Frage "was kommt an der Antenne an", sondern "was wird abgestrahlt". Die größten Verlustfaktoren, und auf die lohnt sich verstärkt das Augenmerk zu richten, sind die Verluste durch Antennenwirkungsgrad, Erdverluste, Symmetrierelementen etc. Sie sind meist um ein Vielfaches höher als die Effekte der Speiseleitung . Ein geeigneter Erd-Radial bringt da mehr Energie in die Luft, als die teuerere Leitung.

    Hi Bert,


    ich glaube nicht, dass man da so einfach die Kabeldämpfung bei einer bestimmten Frequenz zu Rate ziehen kann, die gilt nämlich nur, wenn das Kabel beidseitig mit der Kabelimpedanz abgeschlossen ist. Anders ausgedrückt: die Dämpfung auf dem Kabel häng sehr stark davon ab, welche Impedanz deine Reuse am Speisepunkt hat. Je weiter sie von der Kabelimpedanz abweicht, um so höher fällt dann die Dämpfung aus.
    Da hilft auch kein ATU am Senderseitigen Ende des Kabels.

    Diese Aussage kann ich nicht ganz nachvollziehen?
    Die Kabeldämpfung eines Koaxialkabels ist doch wohl nicht abhängig von den angeschlossenenen Impedanzen?
    Es ist richtig dass es im Kabel Zusatz-Verluste durch Fehlanpassung gibt, die dadurch zustande kommen, dass bei Reflexionen auf der Leitung die Kabeldämpfung mehrfach durchlaufen wird. Und dagegen hilft sehr wohl eine ATU. Denn es gilt auch: jede Energie, die den Sender verlässt und die nicht durch Kabelverluste in Wärme umgesetzt wird, wird auch von der Antenne aufgenommen.


    73
    Günter

    Zitat von »DL4ZAO«




    Die Bibel in Sachen Halbleiterfragen ist ja sein vielen Jahre der gute alte "Tietze-Schenk - Halbleiterschaltungstechnik ".
    ... die 12. Auflage steht vollständig im Netz (Link unter dem Buchtitel).

    Ich muss mich revidieren. Die 12 Auflage steht zwar größtenteils, aber nicht vollständig online bei Google Books im Netz. Ab Seiten 790ff sind Lücken in den Scans.
    Man erkennt dies gut am Inhaltsverzeichnis des Buches. Die online lesbaren Abschnitte sind im Inhaltsverzeichns als Link (blaue Schrift), die Abschnitte, die nicht gescannt und online lesbar sind, sind in normaler schwarzer Schrift verblieben. Offensichtlich ist auch die Anzahl der Seiten, die man während eines Besuches in Folge lesen kann aus urheberrrechtlichen Gründen limitiert. Trotz dieser verschmerzbaren Einschränkungen ist der Wert als Nachschlagewerk und Wissensquelle hoch. Danke an Springer-Fachbuch; es wäre schön, wenn die Verlage noch mehr technische oder wissenschaftliche Standardwerke limitiert im Netz verfügbar machen würden.


    73
    Günter

    Die Bibel in Sachen Halbleiterfragen ist ja sein vielen Jahre der gute alte "Tietze-Schenk - Halbleiterschaltungstechnik ".
    Freundlicherweise hat der Springer Verlag der Veröffentlichung in Google-Books zugestimmt und die 12. Auflage ist zu einem großen Teil im Netz zu lesen (Link unter dem Buchtitel).
    Dort scheint auch der Wikipedia Artikel großteils entnommen zu sein. Die Temperaturverhalten der Diode ist in Abschnitt 1.1.7 des Buches behandelt.
    73
    Günter

    Heikos Formel für die ideale Diode ist korrekt. Man kann noch UT ( ~25mV bei Raumtemperatur) noch mit einem zwischen 1 und 2 liegenden Emissionskoeffizienten multipizieren.
    Details der Formelherleitung - auch der nicht idealen Diode - sehr gut beschrieben in Wikepedia http://de.wikipedia.org/wiki/Diode</a>


    73
    Günter

    Nach dieser Abhandlung des DWD ist Schnee mit einer Leitfähigkeit ca 5 mikroSiemens/cm ( bei 30 cm Schneehöhe ) ein sehr schlechter Leiter. Andere Veröffentlichunge weisen noch weitaus geringere Leitfähigkeiten auf. In dieser Dissertation wird in Kapitel 5.2. u.a. Schnee mit seinen dielektrischen Eigenschaften im Mikrowellenbereich untersucht.


    Ich kann mir daher schwerlich vorstellen, dass eine Schneedecke eine signifikante Auswirkung auf den Antennenwirkungsgrad hat.


    Fred