Morse-Übungsgenerator mit Mikroprozessor

  • Da braucht man dann nichts mehr selbst zu bauen.


    .


    Soll ich jetzt das Forum umbenennen, oder meinst du das ironisch, Uwe?? ?(

    73/2 de Peter, DL2FI
    Proud member of Second Class Operators Club SOC and Flying Pig Zapper #OOO (Certificated Kit Destroyer)

  • Moin zusammen,


    Wird über ein Poti geändert, kann ich das ohne die Aussendung zu unterbrechen tun.


    guter Einwand, Peter, wenn du "langsam wegwanderst", geht die Gegenstation davon aus, du hättest einen instabilen VFO (wie schon oft -insbesondere bei "U"- oder "R"-Stationen- beobachtet), und "kommt ggf. mit"... Über diesen Punkt habe ich bisher auch noch nicht nachgedacht.


    73 de Roland / DK1RM

  • Hallo an alle Potiverfechter ;)


    als einer der deutlich mehr lötet als Betrieb macht, kam ich schon so manches mal in die Verlegenheit pse qrs geben zu müssen. Viele YL/XYL/OM würden das auch gerne, müssen sich dazu aber erst mal durch die Menüs Ihrer Tranceiver quälen oder irgendwo an der Taste basteln.
    Das ist nicht gerade ein Idealzustand. Warum also, wenn ich einen Controller benutze, nicht einen mit AD Wandler verwenden um den Analogwert eines Potis einzulesen? Damit habe ich die Möglichkeit, in einem qso, meine Geschwindigkeit der Gegenstation anzupassen ohne irgend welche Verrenkungen.
    Eine bessere Lösung als ein griffgünstig angebrachtes Poti kann ich mir da nicht vorstellen.


    72 de Alois

    "Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Frauen und schnelle Autos
    ausgegeben. Den Rest habe ich verprasst." - George Best

  • Hallo QRPForum,


    der CW-Keyer von DK1HJ, Hannes läuft nun auf dem Steckbrett problemlos.


    Im Projekt wird eine atMega8-16PU mit 8MHz R/C Oszillator verwendet.
    Die aktuelle Firmware kann von der Webseite geladen werden, und in seinem Shop gibt es auch das fertige Produkt aufgebaut und er ist mit einem USB Port (FT232RL) ausgestattet.


    Über die virtuelle serielle Schnittstelle kann man mit 9600,8,n,1 per Menu die CW-Keyereinstellungen ändern und über die Konsole auch Texte an den TRX senden.
    In meinem speziellen Fall ist das der Morse-Übungsgenerator mit Mikroprozessor.


    Im Anhang seht ihr noch ein Bild vom Menü.


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  • Hallo QRPForum,


    ich habe den Code noch etwas überarbeite, verkleinert und schneller gemacht.


    Das Programm benötigt nun im atTiny85 noch 4254 Bytes Flash-Speicher und in der Version 2.0 vom 23.03.11 waren es 4340 Bytes.


    Hier findet ihr auch den Schaltplan:


    http://www.qrpforum.de/index.p…ad&postID=49720#post49720


    Seit dem ich diese kleinen Steckbretter habe, muss ich die Schaltungen nicht mehr so oft wieder Abbauen, bevor ich eine neue µP Schaltung entwickeln kann. :thumbup:

  • Hallo QRPForum,


    gestern konnte ich noch den CW-Keyer von DK1HJ, Hannes auf einer seiner kleinen USB-Stick Platine aufbauen.


    Hannes bietet den CW-Keyer eigentlich nur fertig bestückt an, so das ihr meinen Aufbaubericht gar nicht folgen müsstet, wer es doch tut, erfährt etwas über die Funktion und der Inbetriebnahme des CW-Keyers.


    Die USB-Stick Platine enthält nur wenige Bauteile, einen USB-Stecker, einige SMD 0805 Kondensatoren, eine Spule, einen atMega8-16 und den USB Chip - FT232RL. Das sollte innerhalb von 30 - 45 Min. verlötet sein.


    Beide ICs hatte ich alle vorher schon mal verbaut und sie mussten vor der Neubestückung ausgelötet werden.


    Am einfachsten ging dies mit viel Lötzinn über allen Pins und flächiges Erhitzen. Dann ließen sich die Chips einfach abheben. Auf dem Rücken liegend, konnte ich mit Entlötlitze das Lötzinn wieder vollständig entfernen und nach abkühlen der ICs mit Aceton (Apotheke!) wie reinigen.


    Der FT232RL stellt eine virtuelle USB - serielle RS232 Schnittstelle dar und wird (bei mir) unter Linux sofort erkannt und eingebunden.


    Der atMega8-16 ist das eigentliche Herz des Projektes, auf ihn können wir mit einem Terminal 'sprechen' und über die 4 Ausgabe Pins wird ein Paddle oder eine CW-Taste an "P." und "P-" angeschlossen.
    Die Pins "K." und "K-" sind Ausgänge und steuern - je nach Vorgabe - einen Transceiver an oder schalten einen Mithörton ein und aus.


    Auf dem atMega8 ist noch ein Bootloader - FastBoot - von Peter Dannegger installiert, so kann man immer neue Firmware (Updates) über die serielle Schnittstelle (FT232RL) ohne ISP Programmer aufspielen.
    Für WinOS und Linux gibt es passende User-Programme mit Quellcode, somit kann jeder auch Erweiterungen einbauen.


    Weiterführende Dokumente: Bedienungsanleitung (de)


    .


  • Jetzt noch etwas Übungstext.... Hm. Klartext? Oder 5er-Gruppen? Wie könnte man den gehörten Text dann überprüfen?


    Hallo, Alexander,


    wie wäre es mit "Koch mit deutschen Worten"?


    Nach und nach immer neue Buchstaben dazulernen. Die ganze Zeit werden deutsche Worte geübt. Damit weißt Du dann von allein, ob Du richtig gehört hast oder nicht.


    Ist natürlich kein System für die Dauer, weil Satzzeichen, Sonderzeichen und Ziffern fehlen. Aber es war für mich ein guter Anfang.


    Hier kannst Du Details nachlesen, wie ich das gemacht habe: http://qst.famsik.de/


    Vy 73, Andreas

  • Wenigstens möchten wir den Dieben den Verkauf der Geräte zumindest nicht so einfach machen!
    Immerhin haben sie alle Eigenbau Geräte (Taurus, Lima-SDR und Siemens C5) da gelassen.
    Damit können wir zumindest erstmal eine Art "Notbetrieb" machen ;)


    Munter bleiben und weiter basteln! :)


    vy 73! Jens

  • http://www.elektronik-labor.de/AVR/Morsetrainer.html


    Hat zwar kein Display, aber nur wenige Bauteile und ist daher leicht auf Streifenrasterplatine zu bauen. Und die Software ist in Bascom, also halbwegs verständlich, so dass man sie relativ leicht für eigene Belange abändern kann.


    Die Probier- Version von Bascom kann max. 4 kByte grosse Binärfiles kompilieren; wenn man einen AtMega8 komplett mit Text befüllen will, braucht man die Bascom- Vollversion; mit der Probierversion passen etwa 1,5 kB Text rein.

  • Hallo Uwe,


    in diesem Beitrag vom 24. März 2011, 21:30, zitierst du eine Quelle, die versucht, mit Fuzzy Logic die Geschwindigkeit eines Morsedekoders autoadaptiv zu gestalten.


    Wie weit ist dieser Ansatz bei Dir gediehen?


    Ich habe mir den SourceCode von CWIRC angesehen. Er anhält eine einfache Geschwindigkeitsanpassung (im Prinzip wird die dih-Zeit nach jedem dih-Zeichen angepasst. Die Anpassung erfolgt gewichtet: in der Default-Einstellung wird das vorgegebene Dih 3x gewichtet, das aktuelle Dih nur einfach. Dih_neu = ((dih_alt * 3) + dih_aktuell)/4. Die Wichtung ist beliebig einstellbar.


    Ich habe diesen Ansatz in der http://code.google.com/p/morse-endecoder/downloads/list oder http://raronoff.wordpress.com/2010/12/16/morse-endecoder/ Morse EnDeCoder Library für Arduino ausprobiert. Mit einer Handtaste war das Ergebnis ernüchtern.


    Ein weiterer sehr guter Ansatz ist hier beschrieben: http://code.google.com/p/decoder-bot/source/browse/ALGORITHM . Das Programm heisst Decoder-Bot. Hier wird eine Statistik der Pausenlängen verwendet. Der 25% Quantil entspricht der Pausenlänge, die einem Dih entspricht. Diesen Ansatz habe ich aber noch nicht ausprobiert. Der Autor argumentiert richtig damit, dass der Median von einzelnen langen/kurzen Ausreissern weniger beeinflusst wird, als der Mittelwert (siehe auch o.g. Wichtung).


    Die im Artikel "Fuzzy Logic" genannten Quellen haben noch wesentlich weiterführende Ansätze ausprobiert, die aber meine Mathe-Kenntnisse überschreiten (allein schon das Lesen der Formeln ist mir zu schwer).


    Das Thema interessiert mich, um


    1) meine Gebequalität beurteilen zu können (die Arduino-Library ist schon sehr gut, aber man muss schon SEHR präzise sein).
    2) rein aus Interesse...


    Viele Grüße


    Karl-Heinz