• QQRPC Qualified QRP Community
    Seit 1997 gibt es die DL-QRP-AG. Es gab zwei wesentliche Motive zur Gründung:
    1. QRP bedeutet im übertragenen Sinn nicht nur, dass Funkbetrieb mit kleiner Leistung durchgeführt wird, QRP ist viel mehr.


    QRP-Geräte jeder Art, von „Minimal Art“ bis High Tec können mit geringem Aufwand und bei entsprechender Anleitung von jedem engagierten Funkamateur ohne Probleme aufgebaut werden. Der Selbstbau von QRP Geräten ist auch für Nicht- Elektroniker völlig gefahrlos durchführbar. Die für die Lizenzprüfung erarbeiteten Kenntnisse reichen, sich den Traum vom Amateurfunk mit selbst gebautem Gerät zu erfüllen, wenn lesbare, verständliche Anleitungen und / oder Bausätze zur Verfügung stehen. Die DL-QRP-AG wurde gegründet, um die vorhandenen Ressourcen zu bündeln und der interessierten Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.


    2. Die Erkenntnisse aus Motiv 1 waren nicht neu, schon Jahre vorher hatten sich englische und US-Amerikanische Funkamateure aus den gleichen Motiven zusammen geschlossen. Diese Gruppen setzten ihre Vorstellungen auf internationaler Ebene in englischsprachigen Publikationen um. In Deutschland ließen sich damit aber nur sehr wenige Funkamateure zur Teilnahme bewegen. Für viele interessierte Funkamateure war die Angst vor der fremden Sprache größer als das Interesse. Die DL-QRP-AG wurde gegründet um durch Publikationen in deutscher Sprache diese Barriere zu durchbrechen.


    3. Von Anfang an war klar, dass Motiv 1 und Motiv2 keine Auswirkungen haben können, wenn die Ideen keine praktische Umsetzung erfahren. Schon im ersten Jahr ihres Bestehens realisierte die DL-QRP-AG einen einfachen Kurzwellentransceiver in Bausatz-Form. Die Idee, Ressourcen zu bündeln gelang fast perfekt. Ideengeber, Geräte-Entwickler, Baumappen-Schreiber, Korrektoren und viele Helfer arbeiten Hand in Hand, die Qualität der Bausätze und vor allem der Unterlagen wurde im Laufe der Jahre durch viel Zuarbeit aus der AG immer besser. War es am Anfang nur die Arbeitsgemeinschaft selbst, die die Bausätze bereit stellte, folgte nach kurzer Zeit der Leserservice der Zeitschrift Funkamateur und im Jahre 2000 dann das QRPproject, das bis heute und in Zukunft für die Bausatz-Realisierung der DL-QRP-AG zuständig ist. Die Grundsätze der gemeinsamen Arbeit wurden hervorragend im QRP-Manifest zusammen gestellt. Die DL-QRP AG wurde gegründet um Funkamateuren jeder Qualifikation den Selbstbau von Amateurfunk-Geräten auf Basis von Bausätzen und verständlichen Bauanleitungen zu ermöglichen.


    Doch die Zeit schreitet voran, neue Entwicklungen und neue Erkenntnisse folgen in immer kürzeren Abständen aufeinander.
    Mitglieder der DL-QRP-AG starteten den Versuch, durch Wiederbelebung des Selbstbaus im Amateurfunk ihren persönlichen „Lustgewinn“ zu steigern.
    Mitglieder der DL-QRP-AG begriffen, dass QRP-Geräte geradezu „danach schreien“ außerhalb des Shacks in der freien Natur eingesetzt zu werden. Unsere neuen Entwicklungen brauchten immer weniger Strom, wurden immer transportabler. Mitglieder der DL-QRP-AG waren stark am Wachstum von Outdoor Funk, SOTA, Adventure Radio und ähnlichen Aktivitäten beteiligt, das war logisch und gut so.
    Nun ist es an der Zeit, den nächsten Schritt zu tun. Mitglieder der DL-QRP-AG stellen sich den Herausforderungen und setzen sich für 2010 ein erweitertes Ziel:


    Qualifizierter QRP Betrieb.
    Unsere Geräte sind im Vergleich zu kommerziellen Funkgeräten schon jetzt stark auf Energie Einsparung ausgelegt. Nun wollen wir unsere gebündelten Ressourcen erneut nutzen, um weiter nach vorne zu kommen. Qualifizierter QRP Betrieb bedeutet, dass wir versuchen die Energie, die unsere Geräte brauchen möglichst nicht mehr aus der Steckdose zu beziehen. Jedes QSO, das ohne Benutzung eines Kraftwerkes gefahren wird zählt. Um solche QSO fahren zu können, brauchen wir Ideen, wie wir das realisieren zu können.


    Wie baut man einen effizienten QRP-Windkraftgenerator?
    Wie nutzen wir am effektivsten Solar Energie?
    Welche Alternativen Methoden gibt es, ein Funkgerät mit Strom zu versorgen?
    Wie kann ich mein Shack Energiearm einrichten?


    Fragen, auf die die Gemeinschaft Antworten finden wird, wenn sich wie bei unseren anderen Projekten möglichst viele an der Diskussion beteiligen. Umstellung der eigenen Station auf Qualifizierten QRP Betrieb soll genauso zur Vergrößerung der Freude am Hobby beitragen, wie es der Umstieg auf QRP und Selbstbau bisher getan hat.


    Als persönlichen Anreiz für jeden QRPer dabei zu sein, mit zu machen loben wir die „QQRPC“, die „Qualified QRP Community“ aus.


    Jeder kann mit machen, viele können helfen, dass jeder die Bedingungen erfüllen kann. Wie schon bei der DL-QRP-AG brauchen wir auch diesmal wieder Konstrukteure, Entwickler , Übersetzer, Ideengeber, Handbuchschreiber damit möglichst viele Funkamateure das nötige Rüstzeug bekommen, auf QQRP um zu stellen.


    Wer 2010 seine Station auf mindestens 90% Eigenstrom umstellt,


    Wer 2010 seine QSO zu 90% aus Energie realisiert, die nicht aus der Steckdose kommt,


    Wer 2010 seine Akkus anders lädt, als mit einem netzbetriebenen Ladegerät,


    Wer sich 2010 an der Entwicklung und Realisierung alternativer Methoden zur Energieversorgung von QRP-Geräten beteiligt,


    der gehört zur QQRPC.


    Mitglieder der QQRPC haben das Recht, das QQRPC Logo auf ihrer QSL Karte zu führen,


    Mitglieder der QQRPC erhalten einen QQRPC Sticker für jedes Diplom, wenn dieses Diplom unter QQRPC Bedingungen erarbeitet wurde.


    Mitglieder der QQRPC dürfen große Befriedigung empfinden, dass die anderen schwätzen während sie etwas tun. Amateurfunk geht mit der Zeit, QQRP ist Amateurfunk auf dem Stand der aktuellsten technischen Erkenntnisse.


    Wie immer bei unseren Aktionen zu Motivierung vertrauen wir auf die Ehrlichkeit unserer Mitglieder. Wenn ein Mitglied erklärt, dass es Funkbetrieb nach QQRP Regeln macht, dann ist es Mitglied der QRPCC.


    Meldungen vorerst an mich, zu gegebener Zeit wird sich jemand finden, der die nötige Verwaltungsarbeit macht. Wie schon bei der DL-QRP-AG: Keine Präsidenten, keine Vize, kein Verwatungsrat, keine Posten – einfach nur Leute, die dabei sind.

    73/2 de Peter, DL2FI
    Proud member of Second Class Operators Club SOC and Flying Pig Zapper #OOO (Certificated Kit Destroyer)

  • Hallo !


    Ich wollte mich mal kurz vorstellen :
    Name Jan
    QTH Aachen


    Ich finde Peters Idee sehr gut..
    Sogar richtig gut !
    Deswegen habe ich mich auch hier angemeldet.


    Aber noch ein ganz klein wenig verbesserungswürdig.
    Ich würde z.B. das Regelwerk dahingehend anpassen, das nach Möglichkeit nur Regenerative Energie verwendet werden sollte.
    Fossile Energieträger, und erst recht Verbrennungsmaschinen nur bei hoher Effizenz oder nach Art von Blockheizkraftwerk. (z.B. im Winter Gasofen, mit Thermoelement)
    Grund : Sonst ist das ja zu einfach :
    z.B. Baumarkt 2 Takt Stromi.. 13,8V Netzteil, Akku.. fertig.
    Und Stromgeneratoren, rufen in der näheren Umgebung keinen AHA effekt vor, sondern eher das Gegenteil. (Die Technologie ist ja so alt.. die kam schon in beiden Weltkriegen zum Einsatz.. )
    z.B. auf mehrtägigen Festivals sind Stromis mittlerweile verpönt bis verboten. Sie stinken, sind laut, ineffizient... und unabhängig oder autonom ist man damit auch nicht wirklich. (Abhängig vom Tankwart)


    Technisch interessanter sind da andere Konzepte.
    Und für die Wirkung nach Außen sowieso.
    z.B. kann man behaupten das man sein Hobby mit 0 CO2 Ausstoß betreibt.
    Komplett unabhängig von der Infrastruktur ist, und trotzdem noch E-Mails verschicken kann (PSK-Mail).


    Das kann für manche Technisch interessierten z.B. ein Grund sein, sich dem Amateurfunk geistig zu nähern.
    Ich z.B. war damals Mitte der 90er von Packetradio begeistert.
    Meine Eltern und Mitschülern erzählen heute noch, das ich damals E-Mails verschickt hatte, als es das Internet noch nicht gab..(*grins*)
    Andere finden die Notfunkmöglichkeiten interessant.. (und ich sag zu denen dann : Zum trainieren brauchst Du aber ne Lis. Ein TRX ohne kundigen OP ist wie ein PC ohne Betriebsystem und/oder Firmware. ) andere wiederrum das hohe technische Niveau.
    Die Ansteckungsgefahr ist bei Interdiszipliären spielereien sogar noch höher. (Will ich auch können..)


    Wenn man statt QQRPC zum Bleistift: Green Autonomus Hamradio nimmt.. (der zu Deutsch GAF = Grüner Autonomer Funker ;-) )


    Dann trägt man eine Botschaft in die Welt, die auch der nicht eingeweihte Ham sofort versteht.


    Stromversorgungstechnologien die bei uns Ham's zum einsatz kommen, könnten auch für andere Zwecke gute Dienste leisten. (Dienst an der Gemeinschaft. )


    Wenn man irgendwann mal einen Contest plant.. he he..dann werden gleich 3 Fähigkeiten auf die Probe gestellt : OP, TRX+Ant, Stromversorgung.


    73 de JAn

  • :DMoin Peter und allen QQRPC-Freaks.Ich möchte mich auch dazu gesellen, alles was mit 12 V bei mir betrieben wird läuft ab heute via eine Batterie Bank von 102 A.Nachgeladen wird mit einer Solaranlage von 140 W.Sollte etwas mit 220 V betrieben werden was Amateurfunk betrifft habe ich noch einen Inverter 12 V nach 220 V 800 W in petto.
    Amateurfunktechnik: Yaesu FT 817,Ascom 70 cm Mobil TRX,Ant Tuner Elecraft T 1,PSK NUE Digital Modem für PSK+RTYY ohne PC,Datong FL 2 NF Filter sowie HFG Motorola GP 680 (70 cm).SWR Powermeter Daiwa 101 L.Antennen 70cm 2m Kombiantenne(Fischgräte)
    für Kurzwelle eine australische Outbacker 6 m - 80 m Mobilantenne auf dem Balkon.
    MfG DD3HF :D

    Jag älskar Amatörradio-QRPPC,Sporvagn, Elbiler,Elcykel,Apple Macbook 12 256 GB SSD ,I Phone 6 S och det hele Norrland. :D

  • Prima, das klingt sehr gut.


    Ich habe jetzt BCR, Speaky, K2, K3, den Datenserver (Basis 12V Igel - Thin Ethernet Client und 12V USB Festplatte), das WLAN und den DSL Router auf den Akku geschaltet. In Kürze kommt noch die 12V Beleuchtung dazu. Einen Wandler 12/220V muss ich mir auch noch besorgen.

    73/2 de Peter, DL2FI
    Proud member of Second Class Operators Club SOC and Flying Pig Zapper #OOO (Certificated Kit Destroyer)

  • Nun, dann haben diejenigen, die in einem Mietshaus wohnen ja schonmal fast keine Chance. denn weder eine solaranlage noch eine windkraftanlage können sich die aufs dach schrauben. Das einzige, was die tun können sind Netzteile mit großen wirkungsgrad verwenden und sich darüber ärgern, das die geräte keinen echten netzschalter haben.

  • Quote

    Original von DL8WIZ
    Nun, dann haben diejenigen, die in einem Mietshaus wohnen ja schonmal fast keine Chance. ...


    hmmm, das sehe ich nicht ganz so...
    Ich grüble gerade über einer mechanischen Lösung für einen Windgenerator nach dem Savonius- oder Darrieus-Prinzip, die man auch durchaus etwas kleiner (also z.B. balkontauglich) aufbauen könnte.
    Beide Prinzipien werden zwar für ihre durchschnittlich niedrige Energieausbeute kritisiert, zum Laden von Akkus für QRP-Betrieb sollte das aber allemal reichen und der Vorteil der Unabhängigkeit von der Windrichtung wiegt das in meinen Augen auch auf.
    Ich stelle mir im Moment als Träger zwei Fahrrad-Laufräder mit Nabendynamo vor, nur ist so etwas zum Experimentieren mal nicht eben preiswert zu haben und leider haben ausgerechnet auch die 12V-Nabendynamos nochmal einen niedrigeren Wirkungsgrad als ihre 6V-Seitenläuferkollegen.
    Kann mir da evtl. jmd. mit einer günstigen Quelle weiterhelfen?
    Auch ein kleines 10W-Solarpanel ist mittlerweile einigermaßen günstig zu haben und es gibt sogar kleine gemeinsame Regler für Wind- & Solaranlagen, auf kleinen Booten wird platzbedingt gern kombiniert...


    Also es sollte sich niemand durch eingeschränkte Möglichkeiten überhaupt vom Experimentieren abhalten lassen!


    Viel Erfolg, 73!
    Tom 4 . .-

    Das schöne an einheitlichen Standards ist, daß man so viele verschiedene zur Auswahl hat.

  • Hallo Tom,


    geraden beim Vorschau ansehen kam Deine Idee: die hatte ich auch.
    So was könnte ja auch an die Dach-Reeling eines Autos geschraubt werden, das im Wind vor sich hin warten muss.
    Von der Konstruktion her finde ich das Savonius-Prinzip faszinierend.
    Siehe hier:Savonius-Generatoren.
    Der "Back-Pack" weiter unten ist lustig, aber scheinbar leider nur eine Studie.

    73. Bernd, DB1BKA
    ______________________________________________________________________________
    "Das Denken gehört zu den größten Vergnügungen der menschlichen Rasse."
    Bert Brecht

  • Quote

    Original von DL8WIZ
    Nun, dann haben diejenigen, die in einem Mietshaus wohnen ja schonmal fast keine Chance. denn weder eine solaranlage noch eine windkraftanlage können sich die aufs dach schrauben. Das einzige, was die tun können sind Netzteile mit großen wirkungsgrad verwenden und sich darüber ärgern, das die geräte keinen echten netzschalter haben.


    Ela,


    Die Saarstr. in Berlin Schöneberg ist eine der meist befahrenen Straßen Berlins, dort habe ich mehr als 20 Jahre in einem Mietshaus im 4 Stock gewohnt. Natürlich hatte ich absolutes Antennenverbot und natürlich hatte ich die üblichen Streitereien mit der Hausverwaltung, die man ohne Rechtsanwalt besser nicht hat und die sogar das Einschalten der Bauaufsicht nötig machten.


    Trotzdem hatte ich dort immer einen Dipol hängen (etwa 10 Jahre 2x40m und etwa 10 Jahre eine Stromsummenantenne) und trotzdem hatte ich dort ein 10W Solarpaneel auf dem Balkon, mit dem ich meinen K2 betrieben habe. Man darf sich nur nicht mürbe machen lassen!!


    (für die Zweifler: Die Antennen hingen auf meiner Seite in einem Straßenbaum, das andere Ende quer über die Straße weg zu einer Kastanie im Garten des gegenüber liegenden Hauses. Am Haus selbst war nichts befestigt, nur die Hühnerleiter kam zu mir rüber. DAS war keine Antenne am Haus!)

    73/2 de Peter, DL2FI
    Proud member of Second Class Operators Club SOC and Flying Pig Zapper #OOO (Certificated Kit Destroyer)

  • :DDL8WIZ, ich wohne in einem Mietshaus.Wer sagt denn das die Solarzelle/Antenne unbedingt aufs Dach müssen.Wie der Peter schon schrieb, man kann schon allerhand tricksen...hi.Wenn du das Glück hast und die Südseite erwischt ist die "Sonnenernte" garnicht so schlecht.Das Ganze ist auf jeden Fall einen Versuch wert.Fang doch einfach mit 10 Watt an.Bei Bedarf kann man die Dinger seriell zusammenschalten um höhere Leistung "rauszukitzeln".
    MfG DD3HF :D

    Jag älskar Amatörradio-QRPPC,Sporvagn, Elbiler,Elcykel,Apple Macbook 12 256 GB SSD ,I Phone 6 S och det hele Norrland. :D

  • Gerd,
    dazu habe ich unlängst auf einem Fahrradforum mal etwas gelesen, weiß aber die URL nicht mehr...
    Die Reihenfolge war Dynamo-Spannungswandler 6/12V-Laderegler.
    Es gibt wohl auch 12V-Fahrraddynamos, da sparst Du den Wandler, aber um den Laderegler führt wohl kein Weg herum ;)
    72 & viel Erfolg,
    bin auf Deinen Bericht gespannt, fahre nämlich in Kürze auch wieder mit demMTB in's Büro!
    Tom 4 . .-

    Das schöne an einheitlichen Standards ist, daß man so viele verschiedene zur Auswahl hat.

  • Also,


    ich habe ein Bauteil gefunden, das fast alles (mein Anliegen ´Fahrraddynomo` usw.) kann.


    Nachgereicht: Link


    http://www.kemo-electronic.de/…oducts_id=638&language=de


    Es fehlt dann nur noch ein Wandler von 6V auf 12V und Batterieladebegrenzung?


    Das "behauptet" einer, der nix davon versteht, ich nämlich!


    Liege ich da völlig daneben?


    hzl Gerd

  • Also.. wenn Du nen Akku laden willst, dann überlege mal :
    Dynamo erzeugt Wechselspannung. Der Fahrraddynamo ist mehr eine Stromquelle als eine Spannungsquelle.
    Wandler 6 auf 12 V = Trafo.
    Wobei man das wirklich eher als Leistungsanpassung verstehen muss. Im Leerlauf erreicht ein Dynamo z.T. deutlich mehr als 6V.
    Ich habe auch schon mal nen Dynamo mit eingebauten Z-Dioden gesehen.
    Ladebegrenzung bei Bleiakku = Z-Diode. Wenn überhaupt.
    Kommt auf die grösse des Akkus an.. wir reden hier von Ladeströmen von rund 150mA.


    Praktisch muss ich sagen, das ich Dein Vorhaben noch nicht umgesetzt habe.
    Liegt auch daran, das ich grundsätzlich immer mit Licht fahre.
    Aber das PDF was ich etwas weiter oben verlinkt habe, erklärt ein bisschen was elektrisch beim Fahrrad abläuft, und wo man da wie basteln kann.
    z.B. hat man auch schon experimente mit einem Nabendynamo gemacht, der als Walzenläufer umfunktioniert wurde (Steht alles in der PDF drin. ). Der hat dann beim entsprechenden Lastwiderstand mehr als 3 Watt rausgeworfen. Nur der Wirkungsgrad ist dann ein bisserl in den Keller gegangen.


    73 de JAn

  • Hallo!
    Eine kurze Übersicht - Asche auf mein Haupt denn ich müßte mal ein paar Zeilen mehr schreiben - über unsere Erfahrungen bei unserem Solarfieldday bis ins Jahr 2002 zurück könnt ihr hier finden:
    http://www.darc.de/distrikte/f/37/solar.htm


    In einem Satz zusammengefasst: es funktioniert einwandfrei!
    Nicht anders als bei anderen Stromversorgungen gehört etwas Planung und Vorbereitung dazu. Zum heutigen Zeitpunkt würde ich sogar behaupten das sich auch eine QRO-Station mit Solarversorgung realisieren lässt.
    Auch dieses Jahr wird es wieder einen Solarfieldday geben. Das Datum wird in nächster Zeit festgelegt. Einfach mal reinschauen. Vielleicht können wir ja den einen oder anderen persönlich begrüßen!?

  • Hallo,


    um Energie zu gewinnen werden ganz neue Wege beschritten. Vieles erst in der Entwicklung, Einiges jedoch schon erfolgreich getestet. Die Energiefrage wird im folgenden DLR-Blog einmal wöchentlich diskutiert.
    Diese Woche: Eignet sich der menschliche Körper als Kraftwerk?


    http://www.dlr.de/blogs/deskto…abid-6192/10184_read-200/


    Ist nicht unbedingt alles persönlich praktikabel, aber ist interessant und soll zum nachdenken anregen.


    Jörg DM5MM

  • Funken im Steinwald, CQ-DL 10-2011, S. 726 ff


    Viele Umweltthemen in der CQ-DL: Editorial, QQRP, Hesselberg, umweltechnologische Lernpakete. Ich lese erfreut von WFF-Aktionen. Vier umliegende Gebiete meines Standortes habe ich aktiviert. Am meisten habe ich mich beim Lesen des Artikels über die lobenswerte Besucherbetreuung gefreut. Unbedingt nachahmenswert! Aber passt der WFF-Artikel mit dem umweltfreundlichen Thema der CQ-DL-Ausgabe zusammen?


    Auf den ersten Blick schon, funken im Grünen. Schaue ich mir den Materialaufwand an, kommen mir erste Bedenken. Bei der Benutzung eines 2kW-Aggregates, der für das Funken aus einem Naturpark (!) benutzt wird, frage ich mich, wo mit dessen Emissionen der Umweltschutzaspekt bleibt. Bei Fielddaybetrieb ausserhalb eines Schutzgebietes kein Problem, aber als WFF-Aktion? "Lets save the green Planet" - nur ein Spruch?


    Die Herangehensweise der OP von DL0PS, die allerdings ein paar unglückliche Momente in der Aktion hatten, gefällt mir als umweltverträglichere Aktion wesentlich besser.


    Es geht eben anders. Mit Windkraft- und Solarbetrieb, kleineren Leistungen, effizienteren Antennen, betriebstechnischem Wissen sowie der Einstellung: "Power is no substitute for skill". Damit sind wir am Leitgedanken von WFF näher dran. Zahlreiche SOTA- und QRP-OP beweisen, dass mit umweltfreundlicherer Stationsausrüstung durchaus "gepowert" werden kann. Warum nicht bei WFF?


    Fazit: Ich zumindest bleibe bei QRP und verhalte mich entsprechend.

  • Hi tezame,
    also QRP ist fuer mich die Betriebsart.


    Kleine Leistung einfache aber sinnvolle Antenne und natuerlich die Taste.


    Als ich im Krankenhaus war habe ich meine kleine Funkkiste dabei. Es hat bestens geklappt.
    Also warum dicke Leistung, wenn ich mit paar Watt auch prima hinkomme.
    Also es gibt 1001 Grund fuer QRP
    73 de Mary