Wie funktioniert die Fuchsantenne?

  • Hallo Ken


    meine Beschreibung war wirklich ein bisschen knapp. Ich habe deshalb das von mir verwendete
    Schaltschema angehängt.


    Für 8 MHz betrug der Kapazitätswert 60 pf (S aus), und bei 15 MHz 50 pf (S ein). Leider habe ich
    das Q des offenen Schwingkreises nicht gemessen - es wäre so einfach gewesen.


    Da das LC Anpassungsglied bei 3 Frequenzen arbeiten sollte (5.5, 8 und 15 MHz) muss ich
    eine variable Induktivität einsetzen (diskret schaltbar). Ich will zunächst die für die
    Anpassung benötigten L-Werte für Strahlungsimpedanzen zwischen 1 und 5 kOhm sowie die 3 Frequenzen ausrechnen und herausfinden, wie weit abweichende L-Werte mit dem
    variablen Kondensator (für kleine Reflektionen) kompensiert werden können.

  • Hallo Peter,


    Quote

    Original von DL2FI
    Eigentlich mag ich diese Bewertung nicht, deswegen war sie bisher deaktiviert, aber ich habe sie jetzt versuchsweise mal freigeschaltet, vielleicht hilft es ja.


    mein Wunsch: Nicht das auch noch!

  • Der Threat ist hier entstanden, deshalb auch hier die Meinungsaußerung:


    Trotz aller Vorkomnisse mit verschiedenen Leuten, baut keinen Pranger.


    Große Probleme telefonisch bearbeiten, wenn es dann sein muß kann der Hausherr das Problem vor die Tür setzen.


    Aber solch ein Pranger ist zutiefst unfair und sprengt in der Folge das Forum.


    nachdenklich de uwe df7bl

    Uwe df7bl


    Wenn Du meinst etwas geht nicht, dann störe nicht die, die es gerade machen.

  • Auch ich finde es schade, daß jetzt eine Bewertungsmöglichkeit des Mitglieds eingeführt wurde. Für mich persönlich heißt das, keine Beiträge mehr schreiben, ich habe sowas nicht nötig. Das Forum entwickelt sich leider in eine nicht sehr sympatische Richtung. Ich kann wirklich nur den Kopf schütteln, wie einzelne Mitgleider miteinander umgehen.


    Da für das gelegentliche Lesen ja eine Mitgliedschaft (noch) nicht nötig ist, verzichte auch ich auf meine Mitgliedschaft und bitte um Löschung.


    Weiterhin viel Erfolg


    73 Andreas

  • @admin: ich habe nicht ohne Grund in einem vorangegangenen Einschrieb die Frage nach Deinem Einschreiten gestellt, was das Auftauchen polemischer Äußerungen betrifft. Ich möchte Dich darauf hinweisen, daß der Einschrieb vom 12.09.2007 um 19:13 Uhr mit postid=20386/Autor: DC7GB für jedermann erkennbar strafbare ehrabschneiderische Beschimpfungen, welche meine Persönlichkeitsrechte massiv verletzen, enthält! Auszüge: "wirklich verbittertes, armes Würstchen", "Brandstifter", "pathologisch" Ich weise Dich hiermit vorsorglich auf Deine Verantwortung als Forenbetreiber hin: (vgl.:http://www.heise.de/newsticker/meldung/87462)
    Nicht nur ich, sondern auch andere Mitleser müssen angesichts der Tatsache, daß dieser Artikel seit mehr als 48 Stunden unverändert auf dieser Seite steht, zu dem Eindruck kommen, daß die Administration in diesem Forum offenbar nach dem Grundsatz "quod licet iovi, non licet bovi" betrieben wird. Dabei ist noch gar nicht die Frage berührt, welche Konsequenzen die Forensatzung für diejenigen Mitglieder vorsieht, welche derartige eindeutig rechtswidrigen Inhalte einstellen.


    @Tom,dc7gb
    ich muß sagen, daß ich doch sehr erstaunt bin, daß du mir rechtliche Schritte androhst, nachdem du zuvor die von mir bereits oben zitierten Beleidigungen abgelassen hast. Wer die Beiträge dieses Threads bei Licht betrachtet, wird unschwer erkennen, wessen Äußerungen eindeutig mit dem deutschen Strafrecht kollidieren! Wer gibt Dir das Recht, mich in einem Internetforum mit den oben zitierten Beschimpfungen titulieren zu dürfen und gleichzeitig noch zu versuchen, mir mit Abmahnungsdrohungen mein Recht auf freie Meinungsäußerung beschneiden zu wollen? Es war nie meine Absicht, jemanden zu beleidigen, herabzusetzen oder anderweitig in seiner Ehre zu kränken; sollte sich dennoch irgendjemand beleidigt fühlen, so bedauere ich das aufrichtig! Ich nehme seit einigen Jahren an technischen Internet-Diskussionen teil, und du magst mir bitte die Stellen aufzeigen, an denen ich mich unsachlich, ehrverletzend oder in unangemessenem Ton geäußert hätte.


    Am Anfang dieser Diskussion habe ich die genaue Stelle des Fehlers, einschließlich der zugehörigen Erklärung und der Formel angegeben; dein Vorwurf ist also unberechtigt. Trotzdem bist du nicht darauf eingegangen, sondern hast mich wieder auf die fehlerhafte Schlußfolgerung verwiesen. Daß danach eine etwas schärfere, wenngleich immer noch sachbezogene Replik kommt, sollte jedem klar sein.


    Wenn du dich von der sachbezogenen Wortwahl, wie z. B. "technischer Unsinn" persönlich angegriffen fühlen solltest, tut mir das leid; es ging mir eindeutig um die Sache: angesichts einer um den Faktor 25 dB falschen Wirkungsgradberechnung erscheint mir dieser Begriff, auch unter ergänzendem Einsatz von Ironie, jederzeit angemessen, und mehr noch, woher soll ich annehmen, daß du dich von der Verwendung dieser Begriffe persönlich angegriffen fühlst? Du benutzt sie doch selbst, in weitaus drastischerer Ausprägung:

    Quote

    Um dir meine Motivation aber noch etwas deutlicher zu machen, warum ich mich hier mit technischen Artikeln äußere: Mich stört das dumme Gesabble von oberflächlichen Leuten über Dinge, die sie noch nicht einmal für eine Minute durchdacht haben. Das ist meist nichts weiter als Imponiergehabe und Wunschdenken. Was z.B. gerade im Antennenbereich und speziell unter sog. "old" KW-Amateuren für Unsinn erzählt wird


    Mir selbst ist der Begriff "Unsinn" in Diskussionen auch schon berechtigterweise um die Ohren geschlagen worden, und ich bin den betreffenden Leuten dankbar, daß sie kein diplomatisches "möglicherweise nicht ganz richtig?" verwendet haben, wenn ich wirklich einen kapitalen Bock geschossen hatte.


    Ich verstehe wirklich nicht, was du von mir willst, und ich empfehle auch dir, noch einmal den Absatz @admin in diesem Posting zu lesen. Den von dir angedrohten rechtlichen Schritten sehe ich, auch und gerade nach kompletter Sichtung der eingeschriebenen Beiträge in diesem Thread mit großer Gelassenheit entgegen.



    @Tom dc7gb, @admin, @all
    Ich habe wirklich kein Interesse an einer Eskalation, und ich gehöre auch ganz gewiß nicht zu den "Rufzeicheninhabern", die mehr Zeit beim Anwalt als am Empfänger verbringen. Am Ende gewinnen ohnehin nur die §-Reiter, und davon haben wir alle nichts.
    Funkamateure sollten eigentlich für jedes Kommunikationsproblem eine Lösung finden, auch wenn die Kanäle zeitweise gestört sind.


    73
    Ulrich, DF4KV

  • Quote

    Original von Andreas Magun
    meine Beschreibung war wirklich ein bisschen knapp. Ich habe deshalb das von mir verwendete Schaltschema angehängt.


    Hallo Andreas,


    wiederhole doch mal die Messung mit einem schaltbaren L-Glied (von der Antenne gesehen: C parallel gegen Masse, Spule in Reihe zum TRX). C in etwa so wählen, daß das "Band" in pF abgebildet wird. Bei 15Mhz also rund 20pF womit L zu ca. 5uH wird. Für eine kleinere Last benötigst Du mehr C und weniger L. In meiner Galerie findest Du ein Bild, wie ich das mit einem T130-2 für ca. 3,5kOhm Last gelöst habe (Halbwellenantenne aus 1mm Draht).


    Außerdem hätte ich einen größeren Kern und mehr Drahtquerschnitt spendiert.


    Laß uns doch bitte wissen, welche Ergebnisse Du gemessen hast.

  • Hallo Ken


    danke für Deinen Hinweis. Ich habe einen LC Tuner (Tiefpass) aufgebaut, wobei das L binär schaltbar
    (10, 5, 2.5, 1.25, ...0.15 uH) aufgebaut wurde. Die 7 Induktivitöten wurden auf T80-2 gewickelt, da ich
    zur Zeit keine grösseren in der Bastelkiste habe. Wahrscheinlich sollte diese Grösse für 7 Watt
    Ausgangsleistung ausreichen.


    Die Messresultate für die Dämpfung habe ich angehängt. Sie sind besser als diejenigen
    für den Fuchskreis. Leider ist der LC-Tuner nicht so einfach einzustellen (7 Schalter) wie ein
    Fuchskreis.


    Ich habe die Dämpfung mit Spannungsmessungen am Eingang und Ausgang bestimmt, wobei
    für beide Messungen das LC-Glied auf minimale Reflektionen (-30 db) abgestimmt wurde.
    Ein KO 10:1 Sonde diente der Spannungsmessung. Bei den höchsten Frequenzen wird die
    Messung kritisch, da sich die Eingangskapazität der KO-Sonde dem C des Tuners nähert.

  • Quote

    Original von Andreas Magun
    Die Messresultate für die Dämpfung habe ich angehängt. Sie sind besser als diejenigen
    für den Fuchskreis. Leider ist der LC-Tuner nicht so einfach einzustellen (7 Schalter) wie ein Fuchskreis.


    Hallo Andreas,


    ja, man bekommt nichts geschenkt ... ;)


    Aber das sieht doch schon recht plausibel aus. Einzig der eine Ausreißer stört mich etwas, aber wer weiß woran das genau liegt. Die Reihenschaltung der Spulen, die Schalter, der Meßkopf, ...


    Die Meßwerte bei rund -0,5dB sind etwa das, was ich auch erwartet hätte. Vielleicht gelingt es Dir noch die Schaltung weiter zu optimieren. Der Weg geht ja schon in die richtige Richtung.

  • Beim Stöbern fand ich diesen alten Beitrag, höchst lesenswert - bis auf einige Antworten, die
    mit der Technik nicht recht zu tun haben ( Unterscheidung Strahlungswiderstand und Speisewidersatnd z.B. ).


    Unter Beachtung der im ERSTEN Beitrag gemachten Grundsätze läuft das alles bestens.
    Im Rothammel und anderen Publikationen ( ARRL ) steht ja alles genau drin, und wer
    es dann auch begreift kann es für sich verwenden, alle anderen mögen dabei bleiben das
    eine Vertikal ohne Radials nicht laufen kann :D .


    Als einzigen evt. konstuktiven Beitrag kann ich dazu nur sagen, das die Fuchsantenne rel.
    leicht auf Ihre saubere Funktion hin geprüft werden kann in dem man z.B. einen Analyzer
    anschließt, wenn dieser keine Änderung beim Anschluss von Radials oder auch nur
    Berührung mit der Hand oder sonstigen "Erden" zeigt ist das System in Resonanz.


    Ist das System nicht in Resonanz kann man eine "geballter" kriegen, aber das ist nicht das
    Problem des Fuchskreises, sondern mangelnde Präzision des Aufbau's.


    Eine Erdung kann und sollte NACH Abgleich erfolgen - bei Stationärbetrieb, um Aufladungen
    abzuleiten, und auch nat. als Blitzschutz.


    Ich verwende die Fuchsantenne seit Jahren.


    Gruß Bernd

  • Einem alten Antennenbuch aus den 30er Jahren habe ich entnommen, dass man es mit dem LC-Verhältnis eines Fuchkreises nicht zu weit treiben soll. Ein Fuchkreis aus einer resonanten Spule wäre ja (zumindest) denkbar, ebenso eine kleine Spule für 10m, die mit einem großen Kondensator auf 80m in Resonanz gebracht wird.
    In dem besagten Buch wird jedoch eine Faustformel propagiert: Man sollte die Parallelkapazität (in "pF" oder damals in "cm", wobei 1cm=1,1pF) nur etwa so groß machen, wie die Wellenlänge des betreffenden Bandes (in Meter), also z.B. für 30m nur ca. 30pF einsetzen. Die Spule wäre dann entsprechend der Resonanzfrequenz zu dimensionieren.


    Ich nehme an, dass diese Faustformel nicht NUR den praktischen Hintergrund der Stabilität der Resonanzfrequenz hat: Eine eigenresonante Spule wäre ja sicherlich sehr schnell verstimmt, wenn sich der Antennendraht im Wind bewegt. Hinsichtlich der im Kreis zirkulierenden reaktiven Leistung dürfte diese Faustformel sicherlich einen guten Kompromiss darstellen.


    Ich baue Monoband-Fuchkreise aus modifizierten Rollspulen, entsprechend der o.a. Faustformel und der Resonanzfrequenz angepasster Induktivität. Der variable Abgriff der Rollspule dient für den TRX-Eingang zum Koppler, dann liegt der Halbwellenstrahler am heißen Bein des Parallelschwingkreises. Diese Schaltung akzeptiert Antennen von 50 Ohm bis 5kOhm.
    Tauscht man die Anschlüsse für Antenne und TRX, passt dieser Koppler Antennen von 50 Ohm bis zu einigen Milliohm an, natürlich nur im Rahmen der Spezifikationen der Bauteile!
    Wenn der Kondensator im Kreis etwas mehr Kapazität aufweist und zudem eine kleine Anfangskpazität hat, lassen sich auch Blindanteile "wegstimmen". Natürlich benötigen kurze niederohmige Antennen auch bei diesem Koppler ein Gegengewicht.
    Ich wollte hier nur kurz auf die vielfältigen Möglichkeiten dieser simplen Schaltung eingehen...


    73 de Andy DH5AK