Wie funktioniert die Fuchsantenne?

  • @DL2FI:von mir aus: Wirf mich nur raus aus diesem Forum; es ist dein gutes Recht, nur zu!
    Aber überlege es dir, ob du den Mitlesern und letztlich dir selbst einen Gefallen tust, wenn du kritische Stimmen (und hier geht's um Technik-Inhalte, nicht um "Lizenzklassenkampf" oder ähnliche sinnlose Streitereien!) entfernst.


    Ich gehöre nun einmal zu den Leuten, denen sich die Fußnägel aufrollen, wenn ihnen technischer Unsinn vor die Augenlinse läuft, und die bei der dann unvermeidlichen Unmutsäußerung auch sachlicher Schärfe den Vorzug vor diplomatischer Weichspülung geben.


    Dieser Thread ist so ein Fall von technischem Unsinn: was am Anfang in den Abschnitten 2. bis 5., insbesondere 4. zu lesen ist, sollte geeignet sein, bei jedem Funkamateur körperliche Schmerzen auszulösen. Besser kann man kaum demonstrieren, daß man ein gravierendes Verständnisproblem mit der Funktionsweise von Antennen hat!
    Ich habe oben bereits auf den Fehler bei der Interpretation des Diagramms für den Strahlungswiderstand hingewiesen, der eine ganze Kette von Fehlern nach sich zieht.
    N.B.: Hier sind doch viele Praktiker zugegen: der Eingangswiderstand einer Antenne läßt sich doch leicht messen, und ausreichend niederohmige Erdnetze werden sich auch finden lassen! Dann kann doch jeder überprüfen, ob die Aussage richtig ist, daß die endgespeiste Halbwellenantenne gegen Erde niederohmig ist, und sobald man sich mit der Station in einen isolierten Korb setzt, wird die Speisung hochohmig, und der Wirkungsgrad steigt an?!


    Das ist doch das Erstaunliche: hier geht es einmal nicht um theoretische Philosophierereien über idealisierte Fälle in "unendlichen Weiten", sondern um im wahrsten Wortsinn "irdisch-praktische" Antennenfragen, und niemand ruft "Au weia!"..


    Selber Nachdenken: wenn der Fuchskreis abgeschirmt wird, kann keine Energie mehr abgestrahlt werden?? Funktioniert das wirklich, oder haben wir es hier mit einer Variante des Münchhausenschen "am Schopf aus dem Sumpf ziehen" zu tun??


    73
    Ulrich, DF4KV

  • Hallo Gerhard,


    lies dir doch bitte mal das Beispiel richtig durch. Da steht nicht, dass 264V an oder über107 Ohm stehen, sondern von da nach Erde, wo der Operator (ohne Erdung) eine gewischt bekommt.

  • Hallo Ulrich, DF4KV,


    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxJa, du hast in einem Punkt recht:


      Die 107 Ohm sind der Strahlungswiderstand für den Strombauch, der bei einer Antenne > Lambda/4 in Richtung Mitte wandert. Was dann bis zum Speisepunkt am Ende der Antenne bleibt ist eine Leitung, die diesen Widerstand transformiert. Im Fall des endgespeisten Lambda/2-Strahlers wird es dann hochohmiger als 107 Ohm. Den tatsächichen Verlauf kann man in den beiden Diagrammen zu diesem Beitrag ablesen. Die Referenz auf meinen älteren Beitrag über kurze Antennen passt hier nicht ganz.


    Das alles hättest du mir/uns völlig ohne Aufregung darlegen können. Hast du aber nicht! Ich weiß also gar nicht, ob du diese Erklärung auch hattest? Falls ja, warum hast du es nicht einfach so erklärt? Kannst du das nicht? Statt dessen gleitest du in eine überhebliche, herablassende, allwissende Kommandosprache ab, die mich dazu verleitet anzunehmen, xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx. Dieser Ton passt nicht zu diesem Forum und erst Recht nicht zu einem Funkamateur, zu dessem Hobby auch zwischenmenschliche Kommunikation zählt!


    Ich habe kein Problem mich mit sachlichen Meinungen auseinander zu setzen und Fehler zuzugeben, doch wenn ich noch einmal von dir hier niedergemacht werde, xxxxxxxxxxxxxxxx Dies ist selbstverständlich keine Drohung, sondern eine xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxein nachdrücklicher und unmißverständlicher Apell, dich bitte in der Zukunft mit mir nur noch sachlich zu unterhalten! Ich bin nicht dein Sparrings-Partner. Falls dir das schwer fällt, dann übe es bitte oder behalte dein Wissen für dich. Wir finden Fehler ganz sicher auch ohne deine mit verachtenden Sprüchen gespickten Beiträge!


    Ich werde das Rechenbeispiel und die dazu gehörigen Erklärungen selbstverständlich abändern. Danke also für den Fehlerhinweis! Ich bitte aber um etwas Geduld, denn ich habe für ein paar Tage erst mal die Schnautze xxxxx voll.


    Um dir meine Motivation aber noch etwas deutlicher zu machen, warum ich mich hier mit technischen Artikeln äußere: xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxWas z.B. gerade im Antennenbereich und speziell unter sog. "old" KW-Amateuren für Unsinn erzählt wird (der Rothammel ist da aus guten Grund zurückhaltend und keine richtige Referenz), ist kaum zu glauben. So vermittelt man kein Wissen, sondern Angst sich gegen den Mainstream zu äußern, selbst wenn man im Recht wäre! Leider habe ich von dir hier im Forum noch nicht eine einzige zusammenhängende und für möglichst viele verständliche Beschreibung eines Amateurfunk-Themas gefunden. Du wirst selbst wissen, warum du dich nicht in die Nesseln setzt.


    Ich erwarte, dass man sich als Funkamateur gegenseitig hilft, für die Gemeinschaft Wissen erarbeitet und es möglichst kostenlos weitergibt. Wer sich auf diese Weise engagiert, der macht selbstverständlich auch Fehler und die sollte man demjenigen nicht um die Ohren hauen, wie du es ganz offenbar mit Voriebe machst. Ich habe auch aus den vorangeganenen, anderen Diskussion den Eindruck, dass das bei dir xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx


    Zu jedem meiner bisherigen Beiträge habe ich ganz am Anfang um Korrektur, Anmerkungen, Diskussion, Ergebnisse usw. gebeten und nirgendwo geschrieben, dass ich allwissend bin und als obere Instanz angesehen werden will. Ich habe es noch nicht mal im Stillen gedacht, denn ich habe es gar nicht nötig so zu denken. Falls ich doch den Eindruck erweckt habe, so bitte ich hier vielmals und ganz öffentlich um Entschuldigung. Etwas, was man von dir sicher nie erwarten darf je zu erhalten.


    Mir ist klar, dass Leute wie du sehr viele OMs und Newcomer abschrecken, da sie sich nicht öffentlich von dir niedermachen lassen wollen. Ich appeliere an diese Mitleser: Bitte habt keine Angst eure Fragen und Beiträge zu formulieren! Das Forum hat viele Mitglieder, die euch in allen euren fachlichen Dingen sehr gerne unterstützen. Ich möchte mich dazu zählen. Und wenn es tatsächlich mal nicht anders geht, dann schreibt bitte eine Pers.Nachr. oder eine Email mit den Fragen. Wie man hier wieder sieht, gibt es keine dumme Fragen, sondern nur unpassende Antworten. Das können wir gemeinsam verhindern.


    Noch einen Hinweis an alle stillen Mitleser: Ihr braucht keine Sorge zu haben. Ich lasse mich durch solche sprachlich abgestürtzten Beiträge nicht davon abbringen auch in der Zukunft - möglichst mit euch zusammen - Themen zu erarbeiten und für alle möglichst verständlich darzustellen.


    Einige Stellen mit XXXX überschrieben um die von DF4KV ngedrohten rechtliche Maßnahmen auf Grund der haftungsbedimgungen für Forenbetreiber zu vermeiden.

  • Hallo Tom,
    Ihre Erklärungen zur Fuchsantenne sind völlig korrekt. Tatsache ist, daß der Fuchskreis nicht geerdet ist. Das Ersatzschaltbild bringt Peter, DL2FI, auf den Punkt: Die gesamte Anordnung besteht aus zwei lambda/2-Dipolen, nämlich aus endgespeistem Strahler und sein ebenfalls spannungsresonanter Fuchskreis FK. Die Ankopplung erfolgt rein induktiv (der Theorie nach) an den FK. Von der Speisung her besteht also kein Erdbezug.


    Diese Anordnung ist prädestiniert für outdoor QRP-Anwendungen.


    Bei Betrieb am festen Standort kann die Schaltkapazität zwischen Koppelspule und FK zu Problemen führen, daß die Speiseleitung zum quasi zusätzlich vertikalen Strahler wird.


    Übersichtlicher wirds bei der "unechten" Fuchsantenne. Der Strahler selbst wird nach lambda/2 dimensioniert, der FK aber mutiert zum Transformationskreis. Abgestimmt auf die Betriebsfrequenz sorgt dieser für die Kompensation der Blindanteile als auch für die Transformation 50 Ohm zu ~3kOhm, der Impedanz des Strahlers im Spannungsbauch, abhängig von der Aufbauhöhe und vom Schlankheitsgrad. Diese Größe darf NICHT mit dem Strahlungswiderstand der Antenne als solche verwechselt werden. Als Gegengewicht eignen sich Blechverkleidungen, Blitzableiter, Regenfallrohre etc. Der Transformationskreis läßt sich durch einen Strombalun von der Speiseleitung entkoppeln. Auch bei QRO habe ich keine kritischen Beeinflussungen durch Einstrahlung erlebt.


    Seit über 30 Jahren verwende ich für die unteren Bänder nur endgespeiste Antennen mit bestem Erfolg, sie sind unauffälliger, mechanisch stabiler und geerdet. Vorallem aber wird bei entsprechender Dimensionierung des Transformationskreises das System wunderbar breitbandig.


    Leider wird dieses Antennenprinzip immer wieder von "Besserwissern" torpediert. Der "Rothammel" hält sich an dieser Stelle auch zurück. Bessere Hinweise findet man in der internationalen Literatur, z.B. in Publikationen der ARRL.


    73,
    Hans, DJ8NB

  • Hallo Mitleser,


    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
    Einleitung vom Forenbetreiber gestrichen, da sie nichts zum Thema beiträgt und ich nicht einsehe, dass ich mich als Forenbetreiber von DF4KV öffentlich anstänkern lassen muss.



    Zur Sache- worum gings?
    Behauptet wurde, daß eine endgespeiste Halbwellenantenne gegen Erde einen Eingangswiderstand von ca. 108 Ohm aufweist, sobald man die Erdverbindung aufhebt, springt der Widerstand in den hochohmigen Bereich. Das hätte, wenn es stimmte, tatsächlich gravierende Konsequenzen:
    -Halbwellenantennen bräuchten ein gutes Radial-/Erdnetz
    -Deutliche Wirkungsgradverbesserung bei "floating"-Betrieb
    -Umstellung der Anpassungsschaltungen
    - notwendige Unterscheidung zwischen "echten" (hocheffizienten) und "unechten"(schlechten) Fuchsantennen
    ...


    Nun, es hat sich dann doch herausgestellt, daß es ein Berechnungsfehler war.
    Die Frage nach dem "Fingerverbrennen" habe ich im übrigen nicht ohne Grund gestellt:
    Eine endgespeiste, mittels Pi-Filter angepaßte Halbwellenantenne war vor 31 Jahren meine erste Sendeantenne, damals betrieben mit einem ECO-PA-Selbstbau-CW-Sender mit ca. 12 Watt Leistung. Damals hätte mir einmal jemand erzählen sollen, die hohe Spannung würde allein vom hohen Erdwiderstand herrühren..


    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
    Unsachlicher Einschub gelöscht durch Forenbetreiber

    Wie sieht jetzt die Fuchsantennenerklärung aus?


    zu 2.: Die endgespeiste Lambda/2-Antenne
    Der Strahlungswiderstand Rs eines endgespeisten Lambda/2-Strahlers über Erde liegt in der Größenordnung von 100 Ohm.
    Zu beachten ist: dieser Widerstand gilt für das Strommaximum, das hier in der Strahlermitte liegt.Den Widerstand an anderen Strahlerpunkten erhält man, indem man den Antennendraht als HF-Leitung auffaßt und die
    Transformation berechnet. Im Fall Lambda/2 wird das an den Endpunkten besonders einfach, da man es hier mit der bekannten Lambda/4-Transformationsleitung zu tun hat:


    Re = ZL^2 / Rs


    Zahlenwerte: Mit ZL in der Größenordnung von 600 Ohm erhalten wir Re= 600*600/100=3600 Ohm.
    Dieser Wert liegt also um mehr als den Faktor 30 über dem ganz oben behaupteten Speisewiderstand.


    Schlußfolgerungen zu 2.:
    F: Brauchen wir ein gutes Erd-/Radialnetz, um hohen Wirkungsgrad sicherzustellen?
    A: Nein, aber eine gute Bodenleitfähigkeit wird den Antennengewinn im Fernfeld verbessern.


    F: Welche Methode sollte man zur Anpassung an den 50-Ohm-TRX-Ausgang verwenden?
    A: Es gibt mehrere Möglichkeiten, die sich im Wirkungsgrad nicht stark unterscheiden:
    a) Transformatorkopplung (UNUN) in Kombination mit einem Antennentuner, sehr einfach zu realisieren, u. U. müssen etwas höhere Verluste in Kauf genommen werden.
    b) Die klassische Parallelkreisauskopplung (Fuchskreis) hat den Vorteil, sehr flexibel einstellbar zu sein. Die Abstimmung sollte für optimalen Wirkungsgrad so eingestellt werden, daß der Kreis durch die Antenne möglichst stark bedämpft wird.
    c) Pi-Filter und Transmatch-Schaltungen
    b) und c) bergen die Gefahr in sich, eine zu hohe Kreis-Betriebsgüte einzustellen, die zu höheren Verlusten führt.
    d) mit einem L-Glied aus Rollspule und Drehko erreicht man den optimalen Wirkungsgrad und die höchste Bandbreite der Antennenanpassung.


    F: Muß man mit starken Erdströmen rechnen und sollte der Massepunkt des Anpaßnetzwerks erdfrei betrieben werden?
    A: Nein, wegen der Hochohmigkeit der Antenne sind die Erdströme klein. Es bringt keinen Vorteil, den Massepunkt hochzulegen, im Gegenteil , man handelt sich im praktischen Betrieb noch Nachteile wie Handempfindlichkeit, etc. ein.


    zu 3. Die Original-Fuchsantenne


    Man kann die Fuchsantenne als eine Platzspar-Variante der Zeppelin-Antenne (Patent im Jahre 1909) ansehen: Die Lambda/4-Lecherleitung der Zepp-Antenne wirkt elektrisch wie ein Parallelschwingkreis, und dieser Kreis wurde von J. Fuchs
    konzentriert aufgebaut,eine Idee, die sehr gut zu den Anforderungen der damaligen Amateurfunkwelt paßte. Auch hier ist über Streukapazitäten IDR immer eine Ankopplung gegen Erde vorhanden; der Wert für den Eingangswiderstand der Antenne ist der gleiche wie bei (2.). Außer der historischen Eigenart der Schwingkreiskopplung ergeben sich auch die gleichen Schlußfolgerungen.


    F: Ist es sinnvoll, zwischen "echten" und "falschen" Fuchsantennen zu unterscheiden?
    A: Nein, es handelt sich in beiden Fällen um endgespeiste Halbwellenstrahler


    F: Wird die Abstrahlung verhindert, wenn der frei aufgebaute Fuchskreis abgeschirmt wird?
    A: Nein, denn der notwendige Rückweg für den Antennenspeisestrom wird dann über die immer vorhandene Kopplung zur Abschirmung hergestellt.


    F: In alten Büchern wird bei der Fuchsantenne oft ein HF-Strommesser in Reihe zu den Schwingkreiselementen gezeigt, mit dem auf maximalen Kreisstrom eingestellt werden soll. Welchen Vorteil hat das?
    A: Das Instrument bringt keinen Vorteil, da es noch einen zusätzlichen unerwünschten Verlustwiderstand in den Kreis einführt. Das Abstimmen auf maximalen Strom kann zu den gleichen Problemen führen wie unter 2b)/c) beschrieben. Sieht man sich die Dimensionierung der Schwingkreise auf historischen Amateur-Fotos an, wird klar, daß damals genügend Reserven auch für nichtoptimale Anpassung mit zu hoher Betriebsgüte vorhanden waren.

    Fazit:Außer der oben schon erwähnten flexiblen Abstimmung bringt ein spezieller Fuchskreis keinen Vorteil gegenüber einer L-Glied- oder Transmatch Auskopplung.


    zu 4. Rechenbeispiel:
    Es sollen 10 Watt Sendeleistung auf 3,5 MHz an einen endgespeisten Halbwellenstrahler ausgekoppelt werden.
    1. Anpassung mit Parallelkreis, L=10,3 uH, XL= 226 Ohm. Fußpunktwiderstand der Antenne=3500 Ohm,angenommener Erdwiderstand=250


    Ohm => Betriebsgüte=17. Bei einer Spulengüte von Q=100 ergeben sich die Verluste: Schwingkreis=17%, Erdverluste=7%, insgesamt also etwa 1,2dB.
    2. Optimierte Anpassung mit L-Glied: L=19,5uH, Betriebsgüte=9. Bei gleichem Q=100 verringern sich die Kreisverluste auf 9%, entsprechend 0,8dB Gesamtverlust.
    Man sieht: Die klassische Fuchskreiskopplung einer endgespeisten Antenne bringt gegenüber der optimalen Resonanzanpassung mit L-Glied nur unwesentliche Wirkungsgradverschlechterung.


    Man sieht, vom Mythos der "schlechten" "unechten" Fuchsantenne bleibt bei genauerer Betrachtung nicht viel übrig. Anders als bei der Windom-Antenne, bei der eine Unterscheidung "klassische Variante" und "FD4" technisch sinnvoll ist, kann man bei den endgespeisten Halbwellen- und Fuchsantennen darauf verzichten.


    73
    Ulrich, DF4KV

  • @alle


    vielen Dank für die konstruktive Diskussion, die ich mit einigen Mitgliedern außerhalb des Forums per Email geführt habe. Ich verstehe die guten Gründe, warum dies so gelaufen ist, doch wäre es hier übers Forum für alle sicher interessanter und aufschlußreicher gewesen. Zu anderen Themen scheint es deutlich besser zu klappen.


    Ich habe den Beitrag entsprechend des letzten Erkenntnisstandes korrigiert und bin für die weitere sachliche Diskussion offen sowie für nachvollziehbare, praktische Erfahrungen und Messwerte dankbar.



    @Ulrich,
    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
    Obwohl ich Tom verstehe muss ich wegen der rechtlichen Lage und wegen Ulrichs Drohungen gegen mich als Forenbetreiber vorzugehen diesen Teil von Toms posting löschen, srry.
    Zum fachlichen:


    Ob man zwischen echter und falscher Fuchsantenne unterscheiden sollte ist schlicht eine Frage des inzwischen abgelaufenen Patents und der sehr wohl unterschiedlichen Kopplung des Rückstroms zum Resonanzkreis. In den USA ist der Name Fuchsantenne z.B. völlig unbekannt! Dort erdet man den Kreis gundsätzlich (siehe z.B. ARRL-Handbook 19th Edition, Chapter 7, Multiband Antennas, Page 7-2). Würde die Erfindung erst in der heutigen Zeit gemacht worden sein, so hätten Patentanwälte diesen feinen Unterschied erkannt und zweifelsfrei auch ausgenutzt bzw. die Nutzung dieses feinen Unterschieds verhindert. Dies wäre aber nur dann rechtlich überhaupt möglich, wenn es einen physikalisch nachweisbaren Unterschied gibt. Und den gibt es selbstverständlich. Diese Denkweise hatte aber OE1JF damals gar nicht im Sinn gehabt.


    Es bleibt somit vom "Mythos der schlechten unechten Fuchsantenne" bei genauer Betrachtung - xxxxx doch etwas übrig, xxxxxx. Ob man darauf verzichten kann hast du aber nicht für alle zu entscheiden. Für dich alleine kannst du natürlich machen was du willst. Das Ganze bekommt damit nun eine gewisse Ähnlichkeit mit der Diskussion über den praktischen Einsatz eines Ohmmeters zur Messung des Wellenwiderstandes einer unendlich langen Leitung.



    @admin


    Ich distanziere mich aufs schärfste von der Ausdrucksweise von Ulrich, DF4KV. Da meine Korrektur und Zurückhaltung ihn an weiteren Beschimpfungen bisher - und voraussichtlich auch zukünftig - nicht hinderen wird so weiter zu agieren, sehe ich mich zum oben angekündigten Schritt genötigt. Ich habe nicht das geringste Interesse daran es so weit kommen zu lassen, werde aber weitere Beschimpfungen nicht mehr straflos ignorieren können. Ich bitte daher zum Zwecke der Beweissicherung bestehende und zukünftige Beiträge von Ulrich, DF4KV, zu diesem Thema nicht zu löschen oder in ihrem Inhalt abzuändern. Ich hoffe mein Standpunkt ist für alle völlig unmißverständlich dargelegt und bitte alle Beteiligten inständig darum die weiteren Schritte sehr gut zu überlegen!


    Ausserdem möchte ich die Installation einer zusätzlichen annonymen Bewertungsfunktion für Forumsmitglieder vorschlagen, die einen Kommentar zu einem Beitrag geschrieben haben. Die Bewertung eines Beitrages an sich reicht offenbar noch nicht aus. Ich hoffe, dass sich dies realisieren lässt, da es nämlich die Qualität der fachlichen Diskussion sehr schnell erheblich verbessern würde. Die Bewertung sollte für jeden sichtbar unterhalb des Avatars jedes Beitragsschreibers angezeigt werden. Menschliche "Nieten" könnte man so leichter erkennen und auch automatisch verbannen oder sie bei entsprechend schlechter Bewertung automatisch mit einer vorrübergehenden Schreibsperre belegen. Vielleicht gibt es so ein PlugIn für die Forumssoftware?


    Wer nun ganz laut "Zensur" schreit, der weiß nicht von was er da redet. Es wäre ganz offensichtlich eine nachvollziehbare, demokratische Abstimmung, die die persönliche Bewertung eines jeden Beitragsschreibers ermöglicht und dem Schutz des Forums und seiner aktiven Mitglieder dient. Ausserdem möchte ich daran erinnern, dass absout niemand gezwungen wird hier überhaupt etwas zu schreiben. Doch wenn er es tut, dann sollte er ein Mindesmaß an Rücksicht und Benehmen mitbringen.

  • Quote

    Original von DC7GB


    Ausserdem möchte ich die Installation einer zusätzlichen annonymen Bewertungsfunktion für Forumsmitglieder vorschlagen, die einen Kommentar zu einem Beitrag geschrieben haben. Die Bewertung eines Beitrages an sich reicht offenbar noch nicht aus. Ich hoffe, dass sich dies realisieren lässt, da es nämlich die Qualität der fachlichen Diskussion sehr schnell erheblich verbessern würde. Die Bewertung sollte für jeden sichtbar unterhalb des Avatars jedes Beitragsschreibers angezeigt werden. Menschliche "Nieten" könnte man so leichter erkennen und auch automatisch verbannen oder sie bei entsprechend schlechter Bewertung automatisch mit einer vorrübergehenden Schreibsperre belegen. Vielleicht gibt es so ein PlugIn für die Forumssoftware?


    Wer nun ganz laut "Zensur" schreit, der weiß nicht von was er da redet. Es wäre ganz offensichtlich eine nachvollziehbare, demokratische Abstimmung, die die persönliche Bewertung eines jeden Beitragsschreibers ermöglicht und dem Schutz des Forums und seiner aktiven Mitglieder dient. Ausserdem möchte ich daran erinnern, dass absout niemand gezwungen wird hier überhaupt etwas zu schreiben. Doch wenn er es tut, dann sollte er ein Mindesmaß an Rücksicht und Benehmen mitbringen.


    Eigentlich mag ich diese Bewertung nicht, deswegen war sie bisher deaktiviert, aber ich habe sie jetzt versuchsweise mal freigeschaltet, vielleicht hilft es ja.


    Sehr viele Mitgleider dieses Forums haben mich gebeten die Möglichkeit der Bewertung von Personen wieder ab zu schalten. Sie haben recht, die Bewertung von Personen ist in diesem Forum wieder deaktiviert. Wer sein Mißfallen über das Verhalten bestimmter Personen oder über einzelne Beiträge zum Ausdruck bringen möchte, der möge das btte in einer PN oder email tun und nicht im öffentlichen Teil des Forums.

    73/2 de Peter, DL2FI
    Proud member of Second Class Operators Club SOC and Flying Pig Zapper #OOO (Certificated Kit Destroyer)

  • Hallo Miteinander


    ich habe vor einiger Zeit die Verluste eines Fuchs Antennenanpassungskreises mit verschiedenen
    Amidon Ringkernen bei verschiedene Belastungen (1 - 5 kOhm parallel zum Resonanzkreis) getestet.
    Die Anpassung wurde mit minimalem Reflektionsfaktor bzw maximaler Resonanzspannung eingestellt.
    In allen Fällen lag der Reflektionsfaktor unter -20db.


    Bei einer Belastung mit 4.7 kOhm lagen die Verluste typisch zwischen 20% (5 & 8 MHz) bzw.
    ca. 50% (15 MHz).


    Diese Werte erscheinen mir recht hoch zu sein. Ich interessiere mich für weitere Messresultate,
    wenn möglich auch mit Luftspulen.


    Gruss
    Andreas

  • Quote

    Original von Andreas Magun
    Diese Werte erscheinen mir recht hoch zu sein. Ich interessiere mich für weitere Messresultate, wenn möglich auch mit Luftspulen.


    Hallo Andreas,


    kannst Du die Schaltung vom Parallelkreis genauer beschreiben und diese Messung für ein einfaches L-Glied wiederholen? (Welche Spulen und Kondensatorwerte hattest Du je Frequenz? Welches Amidon Material war es, etc.)

  • Quote

    Original von DL2FI


    Eigentlich mag ich diese Bewertung nicht, deswegen war sie bisher deaktiviert, aber ich habe sie jetzt versuchsweise mal freigeschaltet, vielleicht hilft es ja.


    Aua hier wird ja mächtig mit zweierlei Mass gemessen. Einige Beiträge werden zensiert und Drohungen mit rechtlichen Schritten oder Aussagen wie "menschliche Nieten" bleiben stehen ?( und dann diese Bewerungsfunktion?! Hallo - wo sind wir hier? Also ich bin hier definitiv falsch! Da ich meinen Account nicht löschen kann, möchte ich Peter 2FI bitten dies zu tun. Die ganze Art der Diskussionen hier halte ich nicht für sehr förderlich. Den Schuh kann sich derjenige anziehen dem er paßt. Eigentlich sehr schade!


    Wenn du das weiterhin möchtest, dann schicke bitte eine persönliche mail an mich.