Duerft Ihr breitbandiges ESSB machen?

  • Michael schrieb in einem anderen Thread:

    Geht ja in DL nicht mehr, schönes breites AM. Sowas mal von Funkamateuren zu hören macht Spaß.

    Heisst das, dass es es bei Euch eine harte Bandbreitengrenze gibt oder duerft Ihr bei Sprechfunk auf KW noch ueber 3kHz hinaus? Zumindest auf 10m sollte das doch moeglich sein, dort gibt es ja FM-Relais. Viele US- sowie XE-Stationen in den 40m Abendrunden und manchmal auch auf 80m benutzen Extended SSB oder ESSB, wo die Audio-Bandbreite von fast 0Hz bis 4, 5 und manchmal 6kHz eingestellt ist. Natuerlich nur solange nicht viel los ist auf dem Band und der SSB Teil von 40m hat bei uns in W6 auch abends meist viel Platz. Herrlicher Wohnzimmerklang, besser als viele FM Verbindungen auf 2m oder hoeher.

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    Ich kann derzeit nur bis 3kHz, wobei im Moment kaum SSB mache. Doch ich moechte das in Gang bringen. Der IC-7100 kann kein ESSB. Beim TS-2000 muesste ich einen DSP Hack vornehmen, der Empfaenger geht aber von Haus aus schon bis 0-5000Hz. Beim K3 muesste ich dafuer zuerst ein 6kHz Filter auftreiben, dann koennte ich dort ESSB einstellen.

    73, Joerg

  • Hi Jörg,

    außer auf 10 Meter ist in DL auf Kurzwelle eine maximale Bandbreite von 2,7 KHz erlaubt (auf 10 MHz 800 Hz).

    73!

    Peter DL3NAA

    DL3NAA
    Name: Peter
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    DOK B14, HSC 1023, VHSC 186
    QRP von 80 Meter bis 10 Meter CW

    Life is too short for QRP!

    Satis longa vita - Das Leben ist lange genug! (Seneca)

  • Hallo Joerg,

    Heisst das, dass es es bei Euch eine harte Bandbreitengrenze gibt oder duerft Ihr bei Sprechfunk auf KW noch ueber 3kHz hinaus? Zumindest auf 10m sollte das doch moeglich sein, dort gibt es ja FM-Relais.

    Wie Peter bereits schrieb, ist in Deutschland die Bandbreite auf den Amateurfunk-Kurzwellenbändern auf maximal 2700 Hz festgelegt. Einzige Ausnahme ist der Bereich von 29000 bis 29700 kHz. Diese Bandbreitenregelung gilt nicht nur für Deutschland, sondern für alle drei IARU-Regionen. Die Bandpläne für aller drei Regionen findet man auf der IARU-Website hier. Lediglich in der Region 2 sind auf einigen KW-Bändern ist DSP AM Phone mit maximal 6 kHz in Bereichen gestattet, in denen sonst nur 2700 Hz erlaubt sind.

    73/72 de Ingo DK3RED - Nicht vergessen: Der Spaß ist die Energie!

  • Moin Peter,

    Schade. In einigen EU-Laendern wird wohl ESSB betrieben:

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    Doch zumindest auf 10m koennt Ihr es machen. Ich nehme an, Du meintest 8000Hz.

    73, Joerg

  • Hallo Joerg,

    Schade. In einigen EU-Laendern wird wohl ESSB betrieben:

    was von einzelnen Funkamateuren gemacht wird und was erlaubt ist, sind zwei paar Schuhe.

    Doch zumindest auf 10m koennt Ihr es machen. Ich nehme an, Du meintest 8000Hz.

    Nein, ich habe es schon richtig geschrieben: 6000 Hz (in Worten: Sechstausend Hertz). Bitte sehe einfach einmal in dem für Deinen Standort geltenden Bandplan der IARU-Region 2 nach. Dort steht in den Fußnoten:

    (*) DSB AM phone is allowed with maximum 6 kHz BW.

    Da ist außerdem nicht von ESSB (Extended SSB) die Rede, sondern von DSB (Double Side-Band AM).

    73/72 de Ingo DK3RED - Nicht vergessen: Der Spaß ist die Energie!

  • Moin,

    was von einzelnen Funkamateuren gemacht wird und was erlaubt ist, sind zwei paar Schuhe.

    In manchen Laendern vielleicht, aber in den meisten kann es uebel ausgehen, wenn man von einer Bandwacht gemeldet oder von jemandem angeschwaerz wird.

    Nein, ich habe es schon richtig geschrieben: 6000 Hz (in Worten: Sechstausend Hertz). Bitte sehe einfach einmal in dem für Deinen Standort geltenden Bandplan der IARU-Region 2 nach. Dort steht in den Fußnoten:


    (*) DSB AM phone is allowed with maximum 6 kHz BW.


    Da ist außerdem nicht von ESSB (Extended SSB) die Rede, sondern von DSB (Double Side-Band AM).

    Sorry, Deinen Post hatte ich wegen zeitlicher Ueberschneidung erst nach meinem gesehen.

    Massgebend bei uns ist nicht der Bandplan, sondern die FCC. Die hat einen Antrag zwecks Begrenzung von SSB auf 2.8kHz abgelehnt. Die Begruendung steht in deren Schreiben am Ende:

    https://docs.fcc.gov/public/attachments/DA-04-3661A1.doc

    Tatsächlich 800 (Achthundert). Es ging in dem Satz um das 30m Band.

    Whoops, hatte versehentlich 10m gelesen statt 10MHz. Klar, da gibt es ja keine Phonie. Ich brauche dort nie mehr als 100Hz :)

    73, Joerg

  • Eigentlich schade, dass die Bandbreite so streng limitiert ist. Ich hab mit einem befreundeten OM auf 15 während des SSB-QSO auch mal auf FM umgeschalten und das Hörerlebnis war schon krass, als ob der OM um die Ecke wohnen würde.

    Wir sind doch Experimentalfunk, daher sollte sowas eigentlich schon in gewissen Grenzen erlaubt sein. Warum wird da so eingeschränkt?

    Gruß Stefan

    Strengt euch an! Der Tag versaut sich nicht von alleine! :D

  • Eigentlich schade, dass die Bandbreite so streng limitiert ist. Ich hab mit einem befreundeten OM auf 15 während des SSB-QSO auch mal auf FM umgeschalten und das Hörerlebnis war schon krass, als ob der OM um die Ecke wohnen würde.

    Wir sind doch Experimentalfunk, daher sollte sowas eigentlich schon in gewissen Grenzen erlaubt sein. Warum wird da so eingeschränkt?

    Gruß Stefan

    Damit nicht jemand kommt mit 100kHz Bandbreite.

    Irgendwelche Grenzen muss man schon setzen.

    Aber zum Experimentieren sollte schon mehr Spielraum sein, aber wo fängt es an und wo hört es auf?

    73, Jens

    Telegrafie - die einzige Digitalbetriebsart die Analog besser ist.

  • Naja, so abwegig ist ja AM und FM nicht, also würden ja die 6Khz reichen, vielleicht auch 10Khz. Man könnte ja diese Möglichkeit innerhalb der klassischen Bänder zulassen und auf 80m, 20m, 15m und 10m begrenzen.

    Gruß Stefan

    Strengt euch an! Der Tag versaut sich nicht von alleine! :D

  • Hallo Joerg,

    In manchen Laendern vielleicht, aber in den meisten kann es uebel ausgehen, wenn man von einer Bandwacht gemeldet oder von jemandem angeschwaerz wird.

    Sorry, Deinen Post hatte ich wegen zeitlicher Ueberschneidung erst nach meinem gesehen.

    Massgebend bei uns ist nicht der Bandplan, sondern die FCC. Die hat einen Antrag zwecks Begrenzung von SSB auf 2.8kHz abgelehnt. Die Begruendung steht in deren Schreiben am Ende:

    https://docs.fcc.gov/public/attachments/DA-04-3661A1.doc

    dann verstehe ich den ganzen von Dir aufgemachten Tread nicht, wo doch selbst die FCC im Land der unbegrenzten Möglichkeiten mit der IARU konform geht. Willst Du andere Funkamateure anstiften, gegen die uns auferlegten Regeln zu verstoßen?

    73/72 de Ingo DK3RED - Nicht vergessen: Der Spaß ist die Energie!

    Edited once, last by DK3RED (June 17, 2024 at 2:42 PM).

  • Hallo,

    es wäre schon viel gewonnen, wenn die üblichen Filterbandbreiten auch ausgenutzt werden, d.h. es sollte bei der SSB-Aufbereitung ein gleichmäßig verteiltes Leistungsdichtespektrum entstehen. Viele Geräte erzeugen in Trägernähe zu viel Pegel und trägerfern zu wenig. Vom empfohlenen Frequenzgang 6dB pro Oktave, sprich doppelte Frequenz doppelte Spannung, sind viele Geräte weit entfernt. Für eine gute Silbenverständlichkeit - grad bei qrp -sind hohe Sprachfrequenzanteile bedeutsam. Auch bei softwaredefinierten Radios scheinen die Entwickler/Programmierer bisher wenig davon gehört zu haben. Von einer verzerrungsarmen Reduzierung der Dynamik ganz zu schweigen.

    73
    Andreas

    dl5cn

  • Dem Hinweis von Andreas kann ich nur beipflichten. Für eine solche angenehme, gut verständliche Modulation stellen gute aktuelle Geräte Einstellmöglichkeiten zur Verfügung in Form von Equalizer und Kompressor. Leider wird das viel zu wenig oder falsch genutzt und das Verständnis für eine gut verständliche Modulation ist leider nicht überall vorhanden. Oft werden andere Massstäbe an die Modulation gestellt, welche nicht zur leichten und angenehmen Verständlichkeit beitragen. Dazu zähle ich übrigens auch ESSB.

    73, Peter - HB9PJT

  • Genau. Wenn man sich die Spektren einiger SSB Sender mit SDR anschaut, so gibt's ein paar wenige, die die Bandbreite gut ausnutzen. Messerscharfe Kanten, gut ausgefüllten Spektrum, (sieht fast wie DRM aus) nicht übersteuert. Klickt man drauf, so klingt es auch ordentlich und gut. Daran sind die mehr digitalen Sender im Spektrum gut zu erkennen. Sind in der Tat wenige die sich damit intensiver befassen. Auch hier helfen die WebSDR Empfänger weiter, sich sein Signal anzusehen, anzuhören bzw. Audioaufnahmen selbst anzuhören.

    73 Michael, DF2OK.

    ~ AFU seit 1975 ~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG GM ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~ QRZ.COM ~

    "Lege keinen Wert auf diejenigen, die dich nicht zu schätzen wissen."

    Edited 2 times, last by DF2OK (June 17, 2024 at 6:22 PM).

  • Ingo,

    wo doch selbst die FCC im Land der unbegrenzten Möglichkeiten mit der IARU konform geht.

    nicht ganz. Die Funkfreunde in den USA dürfen stellenweise breiter sein. Eine Petition um das zu begrenzen, wurde, wie Jörg ja schreibt, abgelehnt. Der Passus aus dem verlinkten Dokument übersetzt, Textbeginn:

    Mit dieser Anordnung lehnen wir einen Antrag von Michael D. Lonneke und Melvin J. Ladisky (Antragsteller) ab, der darauf abzielt, Teil 97 der Kommissionsvorschriften dahingehend zu ändern, dass Amateurfunkstationen, die eine Einseitenbandaussendung (SSB) (Emissionstyp J3E) aussenden, nicht mehr als 2. 8 KHz Bandbreite auf Amateurfunkfrequenzen unter 28,8 MHz und Amateurfunkstationen, die eine amplitudenmodulierte (AM) Emission (Emissionstyp A3E) ausstrahlen, nicht mehr als 5,6 KHz Bandbreite auf Amateurfunkfrequenzen unter 28,8 MHz belegen dürfen. Aus den im Folgenden dargelegten Gründen lehnen wir den Antrag der Petenten ab.

    Die Diskussion und Begründung steht ebenfalls dort. Am Ende ist das wohl der Passus, den Jörg mit "unten" meint, übersetzt:

    Zusammenfassend sind wir von den Behauptungen der Petentin, dass Bandbreitenbeschränkungen notwendig sind, nicht überzeugt und lehnen die Petition daher ab.

    Wir sind doch Experimentalfunk, daher sollte sowas eigentlich schon in gewissen Grenzen erlaubt sein.

    Mit einer der Begründungen, warum die Begrenzung in den USA abgelehnt wurde. Dazu Selbstregulation, Rücksichtnahme, Monitoring etc.

    73 Michael, DF2OK.

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    Edited 7 times, last by DF2OK (June 17, 2024 at 6:46 PM).

  • Hallo Michael,

    nicht ganz. Die Funkfreunde in den USA dürfen stellenweise breiter sein. Eine Petition um das zu begrenzen, wurde, wie Jörg ja schreibt, abgelehnt.

    Danke für den Hinweis auf einen Übersetzungsfehler meinerseits.

    Diese Petition zur Begrenzung der Bandbreite ist fast 20 Jahre alt. In den aktuellen IARU-Regeln sind die aktuellen Bandbreiten festgelegt, an die sich jeder halten sollte.

    Da Joerg im ersten Post fragte, ob in Deutschland Extended SSB erlaubt ist, wiederhole ich meine Antwort noch einmal deutlich: NEIN. Und ich kann jedem nur raten, sich an die Regeln zu halten, egal wie "gut" sich ein breitbandigeres Signal anhört.

    73/72 de Ingo DK3RED - Nicht vergessen: Der Spaß ist die Energie!

  • Da Joerg im ersten Post fragte, ob in Deutschland Extended SSB erlaubt ist, wiederhole ich meine Antwort noch einmal deutlich: NEIN. Und ich kann jedem nur raten, sich an die Regeln zu halten, egal wie "gut" sich ein breitbandigeres Signal anhört.

    73/72 de Ingo DK3RED - Nicht vergessen: Der Spaß ist die Energie!

    Auf 10m Schon, da sind 6kHz Bandbreite erlaubt. Natürlich nicht überall.

    73, Jens

    Telegrafie - die einzige Digitalbetriebsart die Analog besser ist.

  • Hallo Ingo,

    In den aktuellen IARU-Regeln sind die aktuellen Bandbreiten festgelegt, an die sich jeder halten sollte.

    genau. In dem Plan der Region 2 / USA gibt's erfreulicherweise Zentren für breites DSB AM.

    Wäre natürlich schön sowas auf den tieferen Frequenzen in den beiden anderen Regionen zu haben. Möglichst deckungsgleich.

    Aber es ist ja wie es ist. Bleibt nur 10m über. 29.000 MHz bis 29.100 MHz sogar ohne Begrenzung. Aber da ist ja, abgesehen im Sonnenfleckenmaximum, Sporadic E, Aurora und Relais mehr NDR* als alles andere.

    Als der Bandplan neu geregelt wurde, gab's in der CQ DL dazu was zu lesen.

    *NDR = NordDeutsches Rauschen.

    73 Michael, DF2OK.

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    Edited once, last by DF2OK (June 17, 2024 at 7:34 PM).

  • Moin,

    auf 15 während des SSB-QSO auch mal auf FM umgeschalten und das Hörerlebnis war schon krass, als ob der OM um die Ecke wohnen würde.

    Ich habe das mal auf 80m gehoert, FM. Herrlich. Natuerlich zu einer Zeit, wo wenig Betrieb war. AM machen hier auch noch viele. Wer das mal per Web SDR mithoeren moechte, die finden sich meist zwischen 3.880 und 3.950MHz. Ebenfalls von 7.280 bis 7.300MHz.

    Wir sind doch Experimentalfunk, daher sollte sowas eigentlich schon in gewissen Grenzen erlaubt sein. Warum wird da so eingeschränkt?

    Bingo!

    Aber zum Experimentieren sollte schon mehr Spielraum sein, aber wo fängt es an und wo hört es auf?

    Man sollte es moeglichst frei laufen lassen und nur dann einschraenken, wenn zu viele Leute ruecksichtslos werden oder der Selbstregulierungs-Mechanismus nicht funktioniert. Aehnlich ist das ja (in den USA) mit Amateurfunkpruefungen, die inzwischen von Funkamateuren abgehalten werden, nicht mehr von der Behoerde.

    Was ich oft beobachte, ist die Nutzung von Bandscopes fuer diesen Zweck. Das hat ja heute fast jeder, entweder im TRX oder wie ich extern. "Hey, Leute, es sieht so aus, dass das 40m Band voller wird. Lasst uns auf 4kHz heruntergehen und spaeter vielleicht auf 3kHz".

    von Equalizer und Kompressor. Leider wird das viel zu wenig oder falsch genutzt und das Verständnis für eine gut verständliche Modulation ist leider nicht überall vorhanden. Oft werden andere Massstäbe an die Modulation gestellt, welche nicht zur leichten und angenehmen Verständlichkeit beitragen. Dazu zähle ich übrigens auch ESSB.

    Leute mit ESSB achten normalerweise penibel auf lupenreines Audio. Selbstabhoeren, Aufzeichnen, sich staendig selbst abhoeren, Equalizer optimieren, und so weiter. Viele haben auch teures Studio-Equipment und Mikrofone der Edelklasse. Pre-Distortion ist inzwischen ebenfalls ein Thema, wo die Nichtlinearitaeten der Endstufe per Vorverzerrung ausgeglichen werden. Das reduziert auch Splatter. Viele von ihnen haben moderne SDR und viel Selbstbau drumherum, z.B. auf der Basis von Hermes Lite plus Eigenbau-PA.

    Hermes-Lite — Hermes-Lite

    73, Joerg

  • Oft erlebe ich ESSB anders, immer auf 80 m. Ich bin seit einer Stunde in einem QSO. Plötzlich höre ich Kratzer auf unserer Frequenz. Wenn ich auf der Nachbarfrequenz schauen gehe, ist ein QSO 3 kHz von unserer Frequenz. Eine oder zwei Stationen von einem Rund-QSO mit mehreren Stationen im anderen QSO machen ESSB mit 4 -6 kHz Bandbreiite und stören uns. Die anderen Stationen im QSO machen 2.8 kHz und stören nicht. Ich bin sicher, dass diese ESSB-Stationen nicht mit derselben Bandbreite hören, wie sie senden. Denn mit einer grosssen Empfangsbandbreite hätten sie mein 2.8 kHz breites Signal als Empfangsstörung gehört und würden ihre Sende- und Empfangsbandbreite korrigieren (IQ-abhängig).

    73, Peter - HB9PJT