[Multiband-Fuchskreis] Kurz-Baubericht

  • Das meinte ich auch nicht, ich hab mich schlecht ausgedückt.


    Ich meinte damit eher, daß man ja nicht so fein einstellen kann, entweder man rutscht über den punkt, oder es "dreht zurück".

  • Bzw. mechanisch, man dreht, lässt los, und (K.A. wie das heisst) der Drehko geht leicht zurück.

    Moin,


    ich habs verstanden, kenne das. Einige Polyvaricons haben diesen Effekt. Zum einen ggf. leichtes Spiel der Achse und zum anderen wird durch Kräfte der Isolierfolien, die beim Drehen in eine Richtung gedehnt werden und beim Loslassen diese Dehnung das Rotorpaket a bisserl zurückziehen.

    73 Michael, DF2OK.

    ~ "Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht ändern." (Konfuzius *551 v. Chr. †479 v. Chr.) ~


  • Und auch bei utner 5W reichen die Verluste im Kondensator Dielektrikum, um die Folie etwas zu erhitzen. Auch das ändert die Kapazität. Es geht nichts über einen Luftdrehko.


    73 de

    Günter

    "For every complex problem there is an answer that is clear, simple, and wrong" (H.L. Mencken)

  • Es geht nichts über einen Luftdrehko.

    Der dürfte aber deutlich größer sein, so dass das ganze nicht mehr in das kleine Gehäuse passt. Gerade die geringe Größe war für mich ein Kaufkriterium für Portabelbetrieb.

  • Ich baute meinen Fuchskreis schon vor einigen Jahren und benutzte ihn auch öfters. Er funktioniert recht gut, nur auf 80m habe ich meist keine Resonanz. Dem Problem habe ich mich aber nicht gewidmet, da ich portabel meist von 40m aufwärts funke.

    Wenn ich mich recht erinnere steht wohl in der Dokumentation, dass das Teil bis 10 Watt verwendbar ist. ich funke meist mit 5 Watt. Als ich versuchsweise zweimal die Leistung vorsichtig von 5 Watt in Richtung 10 Watt erhöht habe stieg irgendwo dazwischen zweimal der Dreko aus und verklebte total. leider ist ja aufgrund der angestrebten Baugröße dieser Foliedrehkondensator alternativlos. Ich mag die aber überhaupt nicht, auch wegen des geringen Drehwinkels. Werde mir sicher nochmal einen Fuchskreis mit nem ordentlichen Luftdrehko bauen. Platzersparnis ist schon wichtig bei Portabelfunk, aber nicht alles.

    73 Frank

  • So, hab heute den Fuchskreis mal in Betrieb genommen für einen ersten kurzen Test.

    Ca. 22m Draht von der Rolle abgeschnitten, das eine Ende an einem GFK-Mast im Garten ca. 5m hoch gezogen, das andere ein paar mal ums Balkongeländer (Holz) gewickelt und in den Fuchskreis gesteckt. Hab nur mal einen Versuch auf 40m unternommen. Der Abgleich klappte ganz wunderbar. Die LED kann nur als grobe Orientierung dienen, die leuchtet auch schon wenn die SWR-Anzeige an meinem FT-817 fast voll ausschlägt. Mit etwas Probieren am Drehko und der Koppelspule kriegt man das SWR aber schnell auf 1:1.

    Schmalbandig ist das Ganze schon, zwischen Bandanfang und -ende muss man doch noch mal ziemlich nachstimmen aber das ist ja an sich kein Problem. Vorteil ist, dass die Antenne offenbar sehr ruhig ist, ich habe hier in der Stadt sonst immer mindestens S7 Rauschen auf den unteren Bändern, mit dem Fuchskreis jetzt nur ca. S2 gehabt.

    Dann noch schnell ein SSB QSO mit OZ in 5W auf 40m, 55 Rapport bekommen. Bin erst mal sehr zufrieden.


    73 Haiko