QDX = QRP Labs Digital Xcvr

  • "Das Geben ist mit allen Mitteln "moralisch erlaubt". Sehr schnelles QRQ geht oft gar nicht mehr mit den üblichen Mechaniken, besonders wenn die Fingergelenke im Alter nicht mehr so fit sind."


    Aber bitte für Sponsor-QSOs für HSC, VHSC etc. weder Keyboard noch Decoder verwenden.


    www.highspeedclub.org


    https://www.eucw.org/vhsc.html


    73!


    Peter DL3NAA

    DL3NAA
    Name: Peter
    QTH: Kehl (JN38VN)
    DOK B14, HSC 1023, VHSC 186
    QRP von 80 Meter bis 10 Meter CW


    Life is too short for QRP!

    Satis longa vita - Das Leben ist lange genug! (Seneca)

  • Hallo,

    seit fast 50 Jahren in CW unterwegs, aber ich merke immer noch nicht, ob jemand mit Software dekodiert oder über Tastatur CW-Zeichen gibt.

  • Aber bitte für Sponsor-QSOs für HSC, VHSC etc. weder Keyboard noch Decoder verwenden.

    Moin Peter,


    bei vorgegebenen Bedingungen dieser Art versteht sich das von selbst. Jedenfalls für mich. :thumbup:

    73 Michael, DF2OK
    "Die Zeit minimiert die Löcher im Sieb der Bekanntschaften. (Clemens, 5.11.2004)."
    ~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~

  • aber ich merke immer noch nicht, ob jemand mit Software dekodiert oder über Tastatur CW-Zeichen

    Moin Uli,


    wird wieder Off Topic. Das Dekodieren kann man aus der Ferne nicht direkt kontrollieren, klar. Und über Tastatur CW Zeichen geben auch nicht so einfach, wenn die Software gut ist und der Schreiber fix.


    Auffällig wird es, wenn ein OP, der mit CW nicht viel Übung hat, mit seinem Programm per F-Tasten Festtexte sendet. Und / oder dabei Macros einsetzt. Wenn dann im mehr oder weniger stockenden Textfluss, der so gar nicht zu einer menschlichen Gebeweise passt, zu hören ist und dann die Macro-Füllnamen mit rausgegeben werden, ist es schnell zu merken. Nicht jeder OP füllt seine Daten bei QRZ.COM vollständig aus. Gesellen sich noch "Gedankenpausen" bei sonst fliessendem Geben (bei dem man gute Fähigkeiten des OP vermutet) dazu, dann muss der OP erstmal mit der Maus oder anderen Tasten den nächsten Text suchen.


    Stellt man dann Zwischenfragen, die vom Standarttext (F-Tasten, hi) abweichen und es kommen trotz starkem Signal keine passenden Antworten, spricht auch schon was dafür. Das Umsteigen auf eine BUG, selbst wenn man recht sauber gibt, wird den OP erst recht aus dem Tritt bringen.


    Zum Glück nicht sooo häufig, aber es ist erkennbar. Bei CW-Texten wie "guten abend lieber OM <NAME>" oder so wirds sehr deutlich. Alles schon erlebt, Uli, alles schon erlebt.


    So, Ende mit off-topic, pls.

    73 Michael, DF2OK
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  • Nur noch eine Anmerkung, bevor Code Reader hier ganz verdammt werden. Ich lasse fast immer einen mitlaufen, aber nicht zum Dekodieren von Text. Leute wie ich, die voellig unmusikalisch sind, bekommen ohne solche Dekoder kaum heraus, ob sie korrekt auf 700Hz oder was immer eingestellt haben und mit welcher Geschwindigkeit der andere OM sendet. Der Code Reader sorgt indirekt dafuer, dass man in der Frequenz nicht ausserhalb von dessen 250Hz Filter landet und nicht mit zu hoher WPM Einstellung am Keyer antwortet.


    qrz.com ist manchmal lustig. Ein OM hat das vor seiner Antwort auf meinen CQ Ruf angesehen und gleich in Deutsch geantwortet. Das war hier in der Ferne mal schoen.


    73, Joerg

  • ob sie korrekt auf 700Hz

    Jörg,


    dafür gibts Hilfsmittel. Einmal Hardware mit NF-PLL-Dekodern wie "Son of Zero Beat" und ähnliche mit LED-Anzeige, wenn die NF getroffen wurde. Im Forum und im WWW gibts Beiträge zu derlei Hilfen. Einige Funkgeräte haben das sogar von Haus aus eingebaut.


    Ferner gibts noch ein einfache Methode, sich das Treffen der richtigen QRG des Partners anzueignen und so die Eigenheiten des eigenen TX kennenzulernen. Wichtig, um ohne "Krücken" schon sehr genau auf die QRG zu kommen. Damals, als es noch keine Transceiver gab, war das Einpfeiffen des TX auf den RX üblich.


    Fast jeder hat einen zweiten RX daheim. In der Regel reicht eine Hilfsantenne an dem Neben-RX, um die Gegenstation auch zu hören. Dann kann man mit dem Haupt-TX sich so einstellen, dass man meint, die QRG des Partners getroffen zu haben. Ein kurzer Dit mit HF (wenn möglich, mit wenig Leistung) und auf dem Zweit-RX hört man dann ob, wieviel und wo man daneben liegt. Korregieren und Bingo, man ist sowas von transceive. Leute, seit flexibel, trainiert das... ;) Da ich nicht mit dem allgemein üblichen 700Hz Sidetone höre, sondern weiter unten, nutze ich danach dann die RIT, ums angenehm zu gestalten.

    Und mit ein Grund, warum selbst der simpelste Selbstbau TRX eine RIT haben muss: So kann man dann Stationen einfangen, die eben nicht transceive sind.


    Tempo - ich richte mich da nicht nach absoluten Zahlen. Ist eh alles tagesformabhängig. Es gibt QRQ-OP, die geben sauber oder auch nicht und genauso ists mit QRS-OP. Tempo ist also relativ. Im Zweifelsfall immer langsamer als die andere Staition geben.

    nicht mit zu hoher WPM Einstellung am Keyer antwortet.

    Kann man auch trainieren, das Tempo zu geben, welches man sicher von der Gegenstation hört. Einfach am TRX die VOX auslassen, hören, wie fix der andere gibt und dann mal selbst geben. Mit Übung lässt sich feststellen, ob man zu fix ist. Im Grunde wirst Du kaum ausserhalb Deiner Komfortzone senden. Dabei berücksichtige ich durchaus, dass man selber geneigt sein kann, schneller zu geben als man hören kann. Weil man ja selbst weiss, was man gibt. Normalerweise. ;)


    Auch hier - Übung macht den Meister. Und knechtet Euch nicht so stark mit den "auf den Zehntel" genauen Werten von BpM oder WpM, je nach Wahl. Flott, sauber, musikalisch und möglichst fehlerfrei mit guter Betriebstechnik ist die Devise.


    Und: Trennt Euch von den Krücken, denn nur so trainiert Ihr Eure Sinne! Musikalisch oder nicht - Übung machts auch hier! Man muss es nur wollen und zulassen. Ferner könnt Ihr dann noch Morsen, wenn Ihr einsam mit einem TRX auf 'nem Berg seid. Oder zu Gast bei anderen.


    Nichts ist entspannter, wenn man richtig Morsen geben gelernt hat (also mit Hubtaste und auch mal ohne Mithörton, den man bei 'ner Hubtaste im Grunde nicht benötigt) und dann wegen Vergesslichkeit auf einsamer Flur mit zwei Bananensteckern sauber ! Morsen könnt.

    73 Michael, DF2OK
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    Edited once, last by DF2OK ().

  • Wie stellst Du das fest?

    Moin,


    im Thread wurden schon Möglichkeiten zur Erkennung aufgezeigt. Wäre natürlich schön zu wissen, wie Armin das feststellt. Vielleicht gibts ja noch 'nen Trick, den wir nicht kennen. ;)

    73 Michael, DF2OK
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  • Hallo.


    /OT

    eigentlich wird es langweilig. Ich hatte den Hinweis reingestellt, da es Hans Summers wieder einmal gelungen ist, einen XCVR zu realisieren, die kostengünstig ist und Konzepte beinhaltet, die bis jetzt von keinem anderen Kit-Anbieter in die Tat umgesetzt wurden. Ich hatte weiterhin darauf hingewiesen, dass der Rest der Welt (siehe auch entsprechende Foren), diese Ideen zu würdigen wusste.


    Und hier erfolgte keine Besprechung der technischen Realisierung, noch der Möglichkeiten, sondern zu x-ten Mail der Hinweis, dass CW ...


    Meine OM:innen, die Welt macht digitalen Verkehr und in diesem Forum gilt seit Jahrzehnten der heilige Gral der echten Männer mit ihrem Brass-Pounding, die aber auf den Wellen nie oder selten zu hören sind.


    Aber ich wollte niemand davon abhalten, rekursive Schleifen zu unserer aller Unterhaltung und Selbstversicherung einzubauen. Selbstreferenzierung ist immer noch besser als Zitate ohne Quellenangabe.

    /OT


    Hajo

  • Hallo Hajo,

    vor einer Woche hätte ich geschrieben, dass einfach in der QRP-Welt kein Bedarf an einem reinen Digitaltransceiver besteht, aber der Andrang am Montag hat mich ja Lügen gestraft...

    Ich denke, einige sind einfach enttäuscht, weil Hans seit 3 Jahren einen QSX Allmodetransceiver ankündigt, dessen Release wegen gesundheitlichen Problemen etc. sich immer weiter verschoben hat. Stattdessen kommt jetzt der QDX. Die meisten haben daheim ein Gerät stehen, dass auch für digitale Betriebsarten geeignet ist. Portabel digital machen bedeutet, dass zwar der QDX schõn klein ist, man aber die ganze Peripherie, sprich Laptop mitschleppen muss. Der D4020 von den Chinesen ist auch still und leise vom Markt genommen worden... Wie erfolgreich der Digifun von QRP Projekt sich verkauft, weiß Nik sicherlich am besten, aber ich lese wenig davon. Ich bin gespannt, ob es dem QDX gelingt, nach dem Bau auch Leute dazu zu bringen, digital QRP zu machen. Leider (! Und das schreibe ich als jemand, der zwar TBDXCler ist, aber dem Digitalen durchaus aufgeschlossen gegenüber steht) geht die Tendenz auf den Bändern auch immer mehr dahin, dass FT8 den Sinn eines Low-Signal-Modes verliert und die Leute trotzdem QRO machen in Situationen, in denen es gar nicht nötig wäre. Ob ich dann mit 5 Watt in FT8 mitrufe in einem 3khz PileUp oder 5 Watt in CW verwende und ich mit OP-Skills versuche, durchzukommen? Dann lieber CW :) Und außer zum DXen hat FT8 wenig Reiz, weil die Kommunikation ja nicht möglich ist... Dann doch PSK 31, aber das kann der QDX ja nicht...

    73 nach Tübingen!

    Peter DL3NAA

    DL3NAA
    Name: Peter
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    QRP von 80 Meter bis 10 Meter CW


    Life is too short for QRP!

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