Klappferrite

  • Moin,


    ich habe mal 4 Klappferrite aus meinem Bestand mit einem 'miniVNA Pro' gemessen.

    Software vna/J 3.4.2


    Der Klappferrit 2 ist ein kleiner, leichter, der daher natürlich gerne verwendet wird, um nicht zu viel Gewicht am Kabel zu haben. Bei mir auch!



    Klappferrite:




    Klappferrit 1, 12 Wdg.:



    Klappferrit 2, 10 Wdg.:



    Klappferrit 3, 12 Wdg.:



    Klappferrit 4, 12 Wdg.:



    73, Wolfgang

    DL2KI

    DARC: DOK K08 • DL-QRP-AG: #3247 • G-QRPC: #13541 • AGCW-DL: #3944 • HSC: #1970

  • Hallo Wolfgang,

    hast du auch mal die Situation wo ein Koaxialkabel durch den Klappferriten geht gemessen? Quasi bestimmungsmäßiger Gebrauch.

    73 Wilhelm

  • Hallo Wilhelm,


    nein. Das wäre dann ja eine "Windung".


    Ich habe mich hier mit den Windungen mal wegen der Vergleichbarkeit an den üblichen Messungen bei Ringkernen für Balune und Mantelwellensperren orientiert. Koaxkabel würde man ja eher auf Ringkerne wickeln, bzw. eine Anzahl kleiner Ringkerne aus definiertem Material darauf aufzieht. (Kellermann-Balun u.Ä.)


    Ich kann das aber im Laufe des Tages noch nachholen. Ist ja wenig aufwand.


    Hier ging es ja um ein USB-Kabel. Und um Klappferrite aus unbekanntem Material, wie man sie üblicherweise in der Bastelkiste hat.


    Die Beurteilung der Wirksamkeit derartiger Klappferrite bei verschiedenen Anwendungen müsste jemand machen, der hier über entsprechendes Wissen und / oder praktische Erfahrung verfügt.


    73, Wolfgang

    DARC: DOK K08 • DL-QRP-AG: #3247 • G-QRPC: #13541 • AGCW-DL: #3944 • HSC: #1970

  • Hat der Wolfgang wohl ausgekoppelt aus dem Thread wo es um einen Elecraft ging der dauernd

    die CAT Verbindung verliert. Hier war der Hinweis auf USB dann schlicht vergessen worden.


    ;);)

    73´s Jürgen , ALT-512 SDR 10 Wtts, mittlerweile 50m endgespeist an der Luft + TS-790E für VHF/UHF mit Indoor X-30 und

    4-Ele LPDA. Moxon für 6m/4m ebenfalls Indoor .... Xiegu G90 mit Eremit 18 AH LiFePO4 und 12m Spidermast für outdoor.

    Member Log4OM Alpha- & Betatest Team

  • Wie kriegt man denn 12 Windungen USB-Kabel durch diese Ferrite?

    Garnicht, man nimmt mehrere Ferrite hintereinander ... ;);)

    73´s Jürgen , ALT-512 SDR 10 Wtts, mittlerweile 50m endgespeist an der Luft + TS-790E für VHF/UHF mit Indoor X-30 und

    4-Ele LPDA. Moxon für 6m/4m ebenfalls Indoor .... Xiegu G90 mit Eremit 18 AH LiFePO4 und 12m Spidermast für outdoor.

    Member Log4OM Alpha- & Betatest Team

  • Hallo,


    DF9HC, DF5WW


    Bei der Aufnahme der Dämpfungskurve nimmt man kein USB-Kabel oder Koaxkabel, sondern einfache Schaltlitze, die am Innenleiter der SMA-Buchsen angeschlossen werden. Die Masseverbindung der beiden Buchsen ist in dem Fall die interne.


    Daher war die Kabelart (USB-Kabel, Koax-Kabel, Netzwerk-Kabel, etc. ) auch nicht erwähnt.



    DL6DCA


    Ich habe die Klappferrite 1 (Bild oben) mal gemessen, da ich davon mehrere habe. Jeweils 1, 3 und 6 in Reihe auf der Messlitze.


    1 Klappferrit




    3 Klappferrite




    6 Klappferrite



    Die Interpretation der Ergebnisse müsstest Du dann selbst vornehmen.


    73, Wolfgang

    DL2KI

    DARC: DOK K08 • DL-QRP-AG: #3247 • G-QRPC: #13541 • AGCW-DL: #3944 • HSC: #1970

  • Hallo zusammen,

    auch ich habe mal ein paar Klappferite mit dem NWT500 vermessen. Die oberste Linie ist die 0dB Referenz, darunter Airzell 7 (nur Mantel als Leiter angeschlossen) mit 1. Klappferrit, danach 2 und dann 3 KF.

    Die unterste rote Linie sind 3 KF aber als Leitung ein Stück Klingeldraht, s.a. Foto. Mich interessierte, ob die Dicke der Leitung einen wesentlichen Einfluss hinsichtlich der Kopplung Ferrit / Leitung hat, scheinbar nicht.

    Wenn man also bei einer Antenne mittels Klappferrite die Mantelwellen unterdrücken will, muss man schon etliche hintereinander auf das Kabel aufbringen. Da sollte man dann m.E. lieber zum Ringkern, z.B. FT140-43, greifen und mit Teflon Koaxkabel einen Strombalun bauen der wesentlich effektiver ist. Auch beim Abblocken von USB-Kabeln etc. dürften ein paar Windungen durch einen, zugegebenermaßen vom Volumen her größeren Ringkern, effektiver sein. Durch die Wahl des Ferritmaterials kann man dann auch noch die zu blockende Frequenz besser beeinflussen.

    Bei den Klappferriten aus Fernost weis man nie so genau was man bekommt und kommt um das Ausmessen nicht herum. Nicht ganz unproblematisch dürften auch die Spalten zwischen den beiden Hälften sein, die beim Ringkern erst gar nicht vorhanden sind.

    vy 73 Wilhelm