K2 : welcher Adapter RS232/USB mit WIN10 ?

  • Hallo Tom,


    der freundliche Chinese schickt ein Ersatzkabel.

    Deinen Vorschlag die Übertragungsrate zu reduzieren hatte ich auch versucht. Allein, die Baudrate ist im TRX fest programmiert. Wenn die Bits nicht schnell genug kommen, will er sie nicht haben.


    Hajo

  • DJ8LD: ich habe bei mir nachgesehen und finde die errormsg (...HXA no support) nicht mehr. Bei dem USB-Ser Kabel Treiber wurde am 8.6.20 via MS ein Treiber installiert, das war mit dem großen auto-update von Win10 1904 (Umstieg von Win7 im Febr.) auf 2004. Am 17.9. wurde updated, jetzt ist Prolific 3.8.37.0 vom 20.7.2020 als Treiber aktiv (war ein automatischer MS Driverupdate, nicht von mir angestoßen,USB-Kabel ist ständig gesteckt und auf COM2 gesetzt).


    Ich habe zwar das Kabel gesteckt, aber mein serieller (Museums-)Kram hat komplett Win16 S/W, d.h. mit Win10 noch nicht getestet. Da ich von den meisten 16bit Programmen die Basic-Source habe, will ich die neu kompilieren. Ich habe mir FreeBasic 1.05 downloaded, muß noch testen. Die alte S/W ist IBM-Basic oder QB4.50. Auf Visual mag ich nicht.


    Etwas OT, aber zumindest ist die Fehlermeldung nicht mehr auffindbar. Zum Verschwinden der COMs, bitte beim Device-Manager das Häkchen bei "hidden devices" nicht vergessen. Evtl. sind die nur "versteckt".


    73 Peter


    ps ich kann nicht feststellen, ob und mit welcher KB..... Kennung oder wie auch immer von MS der update lief. Evtl. nur Kabel stecken und eine Update requesten ??

  • auch auf der Driver Site von Prolific steht, dass der PL2303HXA nicht mehr unterstützt wird, also ist da wohl nichts mehr zu wollen - ausser auf Linux umzusteigen, aber das ist ja bekanntlich ein Thema für sich

  • Hallo Pascal, ich phantasiere ja nicht und poste nicht irgendwas ohne check. Die Fehlermeldung hatte ich bisher auch und nach einem neuen Kabel bereits recherchiert. Also habe ich vermutlich auch diesen Chip in dem USB-Teil. Ich habe heute wegen der gestrigen Posts von DJ8LD erneut in meinem Win10 alles durchsucht. Die Meldung ist weg und seit einer Woche ein neuer Treiber von Profilic drin, mit MS Zertifikat. Lt. Device Manager ist alles ok, nix mehr wie vorher angemeckert. Der Update war am 17.9.2020 8:57, Win10 prof 64bit und seit 8.6. die Version 2004.


    Es ist mir wurscht, was auf der HTML-Seite steht, installiert wurde von MS und der Treiber von Profilic. Ich kann ihn leider nur im Moment nicht testen, die Schnittstelle wird aber als aktiv und betriebsbereit ausgewiesen.


    73 Peter


  • Peter, ich wollte dir da gar nichts unterstellen, sorry deswegen...

    das Problem, selbst wenn man es mit Klimmzügen temporär wieder fixen kann, wird möglicherweise beim nächsten Windows Update wieder von neuem aufpoppen, also bleibt es immer eine potentielle Quelle für Ärger; ob es da lohnt, immer wieder neue Workarounds zu suchen...?

  • Hallo Pascal, kein Problem, wir haben evtl. zweierlei Blickwinkel. Es macht keinen Sinn von MS, einen Update auf einen nicht supporteten Chip los zu lassen, d.h. die Meldung nur weg zu putzen. Das war ein offizieller Treiberupdate, mit einem July/2020 Datum und für die Version 2004. Die Seite von Prolific, die ich gefunden habe, hat Treiber von 2015. Ich habe mich Null um den Update bemüht, der kam von MS aus.


    Ich habe es nur nochmal so explizit gepostet, damit evtl. jemand mit dem Chip bzw. der bisherigen Meldung das mit dieser neuen Treiberversion gegenprüfen kann. D.h. ob er diese neue Treiberversion drin hat und ob damit das Kabel klappt. Ich habe leider (noch) keine S/W, um mein Kabel, welches mit XP noch funktionierte, erneut zu testen.


    Ich warte erst mal ab mit Neukauf und bringe mein Afu-Museum auf Win32-S/W. 73 Peter

  • jup, keine Ahnung, da kann ich nicht mitreden; die zwei Win10 Installationen (eine in einer qemu VM), die ich hab, laden einfach alles über Windows Update nach, was da so Neues rauskommt; ich hab mich da noch nicht gross drum gekümmert, was genau da reinkommt, weil es für mich sowieso low priority ist

    so wie ich es aber bisher verstanden hab, bügelt seit Win10 die Updatefunktion von selbst ständig neue Treiber über die alten, womit man auf längere Sicht einem mit dem HXA-Chip nicht kompatiblen Treiber gar nicht entgehen kann...


    das ist jetzt aber nur meine Annahme

  • Hallo,


    ja, die versteckten Ports hatte ich gefunden. Nur als ich die Treiber erneuern wollte, zogen es die Kabel vor, zu verschwinden.


    Aber noch zwei Fragen:

    Wird der USBstecker mit Chip warm/heiss? Zwei werden heiss, einer bleibt kalt.


    Ich habe von Elitma Virtuelle Serial Ports, die rechnerintern gut funktionieren. Nun habe ich entdeckt, dass man auch einen physikalischen Port generieren kann.

    Der wird im Gerätemanager als Kommunikationsanschluss (COM 1) angezeigt und von Terraterm auch erkannt mit den (kaputten) Kabeln. Weiter bin ich noch nicht gekommen, da ich den Port noch suche ;)


    Hajo

  • Nun habe ich entdeckt, dass man auch einen physikalischen Port generieren kann.

    Der wird im Gerätemanager als Kommunikationsanschluss (COM 1) angezeigt

    Windows hat eigentlich in jeder Installation einen COM1 im Gerätemanager stehen. Der wird intern von Windows verwendet



    73´s Jürgen , ALT-512 SDR 10 Wtts, mittlerweile 50m endgespeist an der Luft + TS-790E für VHF/UHF mit Indoor X-30 und

    4-Ele LPDA. Moxon für 6m/4m ebenfalls Indoor .... Xiegu G90 mit Eremit 18 AH LiFePO4 und 12m Spidermast für outdoor.

    Member Log4OM Alpha- & Betatest Team

  • Moin,

    Windows hat eigentlich in jeder Installation einen COM1 im Gerätemanager stehen. Der wird intern von Windows verwendet

    Das ist so nicht richtig. Wenn es keine Schnittstelle gibt, ist dort auch kein Port. Nur insbesondere Desktop Systeme haben oft einen Port On Board, der nur nicht nach aussen gefuehrt wurde. Gibt es keinen Chipsatz, dann auch keinen Port.



    73, Tom

  • der klassische COM-port ist nach wie vor auf den meisten Mainboards vorhanden (via LPC-Bus an die Southbridge angebunden), oftmals ist er auch physisch über einen 10-pin IDC-Pfostenstecker nach aussen geführt und wie zu den guten alten IBM/XT-AT-compatible Zeiten verwendbar.

    Wie Tom schon sagt: wenn kein UART-Chip vorhanden ist, wird auch keiner angezeigt.


    manchmal gibt es sogar noch einen LPT-Bus, weil diese Super-IO-Chips das alles auf einem Die an Bord haben.

  • manchmal gibt es sogar noch einen LPT-Bus, weil diese Super-IO-Chips das alles auf einem Die an Bord haben.

    Noch als Ergaenzung: Die vorhandenen Chips findet man auch im BIOS wieder. Mag sein, dass es das eine oder andere BIOS gibt, wo das nicht der Fall ist, aber in der Regel tauchen die auch auf. Und manche haben sich auch schon gewundert, wie viele Schnittstellen ihr Board denn hat und es nur nicht wussten, weil die alle im BIOS abgeschaltet waren ;)


    73, Tom

  • Noch einen kurzen oben drauf ( DF5WW). Windows schreibt bei 1-x Ports - von unten nach oben - "reserved" hin. Das heißt überhaupt nicht, daß Windows diese ports intern nutzt. Die sind einfach nur "reserved", damit sie nicht bei automatischer Zuordnung, speziell USB, verbraten werden. Du kannst jederzeit diese "reserved" Ports im Device Manager manuell zuordnen, auch mehrfach die gleichen (bei USB-Geräten), solange Du nicht physisch mit der gleichen Nummer mehr als ein Geräte aktivierst.


    Der Sinn dahinter: viele alte Geräte können nur COM1-4. Manche - habe ich z.B. - auch nur COM 1 oder 2. Das war schon bei XP so und ich habe COM 1 und 2 mehrfach belegt (via USB-Serial - dem bewußten Profilic). Da COMx exclusive Rechte hat (aber erst bei OPEN), darf nur je ein Gerät zu einer Zeit aktiv dran hängen.


    Oder kürzer: ich habe noch kein COM bisher gehabt, der intern vom System genutzt wurde. 73 Peter

  • auch ältere Software kann oft nur COM1-COM4

    wobei mir bei der Hardwareseite nie klar war, wie zu AT/PC-compatible Zeiten COM1/3 (IRQ4) und COM2/4 (IRQ3) je einen IRQ hätten sharen sollen; das hat ja z.T. bis weit in Pentiumgeneration mit Plug&Pray noch nicht richtig funktioniert.


    aber da sind wir nun schon sehr OT

  • Macht nix, Nostalgie, ich habe noch ein paar Handbücher vergessen weg zu werfen. COM1-4 nutzten zwar nur 2 IRQs, hatten aber eigene E/A Adressen (3F8,2F8,3E8,2E8). Das waren im BIOS Speicherbereich reservierte Blöcke, heute würde man Register dazu sagen. Man konnte die Zuordnung IRQ und EA auf dem Board oder Steckkarte mit dem Mäuseklavier einstellen.


    Es ist nicht nur die S/W, sondern einige alte Sachen, die noch super laufen, wie mein PK232, sind da auch in der Firmware schon fest genagelt. Bei alten Geräten konnte man (wie auf der Steckkarte) noch die Bits anfassen und auf dem Klavier einstellen. Heute ärgern sich dafür die ach so modernen Youngster :) , daß sie nur mit einer Taste durch Menues fummeln müssen, die Chinesen im Vollrausch strukturiert haben, bekiffte Studenten in Manuals verdeutscht haben, und die Einstellung ungefähr so läuft, wie man früher seine Liebste per Blumen-Blütenblätter-Zupfen getestet hat: "Meine Funke liebt mich, liebt mich nicht, liebt mich, .......". Irgendwann nach -zig Multifunktions-Tastenklicks liebt sie dich und du weißt nicht mehr warum ......


    73 und jetzt versteckte ich mich ...... Peter

  • Bin selber Fossil und fahre noch OS/2 parallel zu Win10. aber jetzt ....GN 73 und weg Peter

    Ich auch ;) Aber noch eines, wenn man wirklich verlaessliche Kommunikation ueber serielle Schnittstellen moechte, dann sollte man in den PC eine serielle Karte von MOXA einbauen. Gibt es von 1 bis n-Ports, galvanisch getrennt uva. Manche Chipsaetze auf den Boards sind einfach nicht gut, ich habe schon Probleme mit Software gehabt, wo ich echt am verzweifeln war. MOXA Karte rein oder MOXA N-Port ueber Ethernet und schon funktionierte alles einwandfrei.


    73 es gn,

    Tom

  • jup, FOSSIL; das ich hab damals wohl noch irgendwo von ein BBS gezogen, als ich mit dem so superschnellen 2400baud Modem in einem Monat eine CHF 500.00 PTT- (so hiess damals das HB-Pendant zur Dt. Bundespost) Rechnung fabriziert hab; das gab natürlich ein elterlich verordnetes QSY weg von der Zweidrahtleitung; und das Modem war natürlich auch nicht wirklich zum Betrieb am PSTN zugelassen.


    Das Modem hab kürzlich noch von seinen wiederverwendbaren Teilen befreit und die Reste eliminiert; eine 8bit ISA Karte mit besagte Mäuseklaviatur zur freien Wahl von IRQ 2/3/5/7 und einem schon damals antiquierten 16450 UART; damit konnte man maximal 9600baud Faxe verschicken, vermutlich V.29; die V.32bis Modems mit 14400 waren noch sackteuer


    naja, wenn nicht immer alles Menschgemachte ausarten würde, könnten wir heute eigentlich ganz zufrieden sein mit den ganzen tollen technischen Spielereien.