• Nur zum Spaß, bin gleich wieder weg

    Hallo Bernd,


    falls du mit einem der Quarze noch einige Versuche machen willst - hier ein paar Infos.

    Diese Uhrenquarze besitzen eine extrem hohe Induktivität so zwischen 2000 bis 3000 Henry (Cm~2.2fF bis 1.4fF). Damit sind keine Ladderfilter möglich. Die Parallelresonanz fp liegt auch nur ca. 500Hz oberhalb fs.


    Anbei eine Schaltung eines 2-Polfilters mit einem Quarz und ihre Berechnung für Lm=2500Hy und b3=100Hz. Um einen Flattop zu erreichen, muss in diesem Beispiel die Betriebsgüte der Spule mindestens 650 sein, also nur durch Entdämpfung zu erreichen. Das Quarz-Cp wird da durch Cn neutralisiert --> symmetrische Kurve. Siehe generelle Beschreibung im pdf.


    MfG, Horst

  • Werte Filterbastler!


    @ Horst DJ6EV: Schade dass Du "gleich wieder weg" bist!

    Hat mich gefreut ein Lebenszeichen von Dir zu lesen und noch dazu ist Dein Quarzfilterwissen sehr geschätzt.

    Viel Freude und Gesundheit im neuen Jahr 2020!


    Zufällig habe ich mich vor einigen Wochen gerade mit Kautterfilter bzw Filter mit variabler Bandbreite beschäftigt, die bei meinem derzeitigen Bastelprojekt (Röhrenradio mit DK91, 1T4 usw) zum Einsatz kommen sollten. Wenn es jemand interessiert, es gibt dazu noch historische Unterlagen zu den Filtern im Web:


    Breite Quarzregelfilter (1937)

    Telefunken-Zeitung 77

    Artikelausschnitt



    Dr. Wolfgang Kautter (1939)

    Kristallfilter veränderlicher Bandbreite

    Patentschrift



    Variable Bandwidth Crystal Filters (1948)

    Radiotronics 133

  • Hallo Horst und Chris,


    ich danke euch Beiden.


    Das von Horst vorgeschlagene Filter werde ich eventuell noch aufbauen. Aber ich habe Bedenken, daß ein Gütemultiplier zu Instabilität neigt. Und der Platz wird auch eng.


    Ich werde erstmal das Spulenfilter längere Zeit testen.


    Im Moment baue ich aber erstmal den Bilderrahmen um mal ein Ende zu sehen.


    Viele Grüße

    Bernd