Computer ins Aus geschossen

  • Hallo Peter,


    du solltest das Netzteil der PA unbedingt über einen entsprechen großen TRENNTRAFO betreiben!!!

    In Arno´s Schaltung sind ja Schutzleiter und Nullleiter gemeinsam auf dem Gehäuse geschalten.

    Wenn Du da keine unverwechselbare Steckvorrichtung Netzseitig verwendest, kann es auch mal sein,

    daß du die Phase und den PE (Schutzleiter) kombinierst ....böse Falle kann sehr dumm ausgehen!

    Hoffentlich hast du einen FI-Schutzschalter in der Hausinstallation mit 30mA Fehlerstrom installiert?

    Das die Sicherung ausgelöst hat kann aber auch am relativ hohen Einschaltstrom des Netzteiles liegen,

    denn im Einschaltzustand sind die Elkos leer und es fließt ein entsprechend hohen Ladestrom, wenn auch nur

    kurzzeitig, so reicht dieser aus um ein Leitungsschutzschalter Typ B auszulösen. Also absolute Vorsicht beim

    Betreiben dieser PA !!!! Arno hat ja auch immer gesagt: ein Funkamateur muß wissen was er tut ?????


    Viel Erfolg und 73 de Erich, DL1AZB

  • Erich

    Trenntrafo habe ich noch nicht, FI hat nicht ausgelöst. Wenn ich das richtig rekapituliere war die Situation die, dass der Überbrückungsschalter S2, der den Anlasswiderstand zur Strombegrenzung überbrückt, geschlossen war, damit ein irre hoher Strom floss, der den Sicherungsautomaten auslöste. Der Überbrückungsschalter soll erst nach ca 8 Sek geschlossen werden. Eine etwas tückische Schaltung.


    Nur wieso der PC dann dicke Backen macht, ist mir ein Rätsel. Es kann natürlich auch sein, dass die beiden Geschehen nichts miteinander zu tun hatten sondern nur zufällig zeitlich in der Nähe lagen ... wobei, was ist schon ein Zufall? Was ist Zeit und was ist Nähe ... oder um es kurz zu machen 42 ... abends dann gerne ein Jever :thumbup:

  • Hallo Peter,

    ich sehe auf dem Schaltplan des "Simpel Netzteil", dass N und PE hinter dem Schalter zusammen geführt werden. Das bedeutet, der Schukostecker muss immer in der richtigen Richtung eingesteckt werden, sonst schaltest Du Dir den Aussenleiter auf das Gehäuse (PE) und das mag der PC sicher nicht.

    Tschüss von Michael, DL6ABB


    DOK: H03


    DL-QRP-AG #: 420
    G-QRP #: 11472
    AGCW #: 2994
    RTC #: 264

  • Es kann natürlich auch sein, dass die beiden Geschehen nichts miteinander zu tun hatten sondern nur zufällig zeitlich in der Nähe lagen

    Moin,


    es kann sein, dass aus dem PC über kurz oder lang ebenfalls der magische Rauch ausgetreten wäre. Vermute mal, dass der Stromstoß mit der Spannungsspitze auf dem "Netz" dem Vorschub geleistet hat. Ansonsten - 42 :-) Viel Erfolg bei der Reparatur.

    73 Michael
    ~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~

  • nascha ....

    - also alle Kabelst des Netzteils gemessen, Spannung gemäß Schaltplan liegt an mit Brücke Grün-Schwarz.

    - Power on Schalter schließt, trotzdem Brücke Grün-Schwarz

    - Computer startet nicht

    - Ram und Grafikkarte ausgebaut, Computer macht nix

    - ganz leise hört man ein Knistern im Netzteil .... Spannung fällt komplett ab

    - nur eine Festplatte am Netzteil, kein Spannungsabfall, alles gut, Spannungen am 24 pol Stecker sind wie gehabt i.o. solange das motherboard nicht angeschlossen ist.


    ich messe zwar keinen Kurzschluss auf dem motherboard, aber ob die gemessenen Widerstände zwischen den Aschlüssen korrekt sind, keine Ahnung.


    Scheint der Himmel hat ein motherboard mehr. Nun denn ...

  • axo Michael

    das mit der Phase hatte ich leider vor dem Anschauen des Netzteils erfahren .... war erstmal eine kleine Schwierigkeit den Schaltplan zu finden, interessiert hatte mich eigentlich erstmal nur der Pi Filter, aber diese dusselige Neugier ob man mit dem Rest was anfangen kann .... ;-)

  • Hallo Peter ,

    wir machen die Reparatur eines nach dem Anderen... Du meinst, das Netzteil funktioniert... Bitte mal nur das Netzteil für sich betreiben.

    Spannung sollte an 5V-SB liegen, die kommen vom Hilsnetzteil. Dazu sollte an " grün " eine Spannung zwischen 3 und 5 V anliegen. Grün an Masse,

    das Netzteil , der Hauptwandler muss den Betrieb aufnehmen. Bei sehr alten AT-Netzteilen sollte man vorsichtig sein, es könnte im Leerlauf die

    Spannung hochlaufen. An 5V , rot , und 12V , gelb , mal eine Last anschalten und wieder neu einschalten. Als 12V Last sind 20W oder 35W 12V Stecklampen

    gut geeignet , ebenfalls KFZ-Scheinwerfer Lampen. Für 5V einen Lastwiderstand oder mehrere dieser besagten Halogenlampen. Ein so belastetes Netzteil darf keine

    Macken haben beim Einschalten und beim Betrieb. Es könnten 2 Ursachen für das Nichtfunktionieren vorliegen . Das schlimmste Übel wäre ein Kurzschluss

    in einer Schaltregler Stufe auf dem Board , das Netzteil hat auf einer Spannungsschine dadurch beim Anfahren einen Überstrom und es wird ständig wieder ausgeschaltet,

    man hört es am hohen Pfeifton im Netzteil. Die 2. Möglichkeit sind defekte Elkos im Netzteil. Aus Altersgründen verlieren die Elkos ihre Kapazität und es können

    im Inneren des Elkos Entladeströme auftreten die den Kondensator zum ohmschen Widerstand werden lassen.

    So Peter prüfe noch einmal und berichte, danach schreibe ich dann weiter....


    73 de

  • hm Manfred

    hab zur Sicherheit ein Netzteil aus einem anderen Computer angeschlossen, selber Effekt, Computer mag nicht.

    Zu alte Kondensatoren etc fällt auch aus, der Rechner ist nur ärgerliche 3 Jahre alt. Hab nen neues motherboard bestellt, der IT Mensch meines geringsten Mißtrauens hat den Prozessor ausprobiert, der hat keinen an der Klatsche und deshalb wird es nicht ganz so dramatisch teuer. Auch die Grafikkarte funktioniert. Allerdings hatte HP nur ein Netzteil mit 180 Watt verbaut, deshalb gibt es jetzt ein neues Gehäuse plus 400 Watt Netzteil und leider auch neue 32 GB Ram, weil in das neue motherboard passen nicht die low voltage Ram´s des HP. Den Prozessor behalte ich bei, ist immer noch ein ziemlich schneller.