Hühnerleiter 300 ohm an Unsym.Tuner anpassen

  • Ok, aber bitte nicht verdrillen, sondern mit MEHR Abstand voneinander wickeln.

    You mean this for the balun between 300 ohm ledderline and tuner?

    Cause for the Mantelwellensperre 1:1 50 ohm the impedance must be 50 ohm, so i have to twist them there, right?

    DF2SKE, Erwin, QTH: near Nürnberg

    QRP RIGs: FT817ND 160-70cm Allmode, NorCal 40A, MFJ 9020 20m CW, Ten-Tec 1340 40m CW, QCX 40m CW, MA12 40m CW, BITX 40m LSB, uBITX CW/SSB 80-10m...to be continued

  • Here is what W8JI says about Twisted-Pair versus Bifilar:


    TWISTED-PAIR VS BIFILAR

    Charles Tom Rauch For differential mode currents between turns, the wire-to-wire coupling is tighter and impedance lower with twisted turns. This affects SWR bandwidth a great deal.

    For example if you have a 4:1 current balun matching 200 ohms down to 50 ohms, the ideal differential mode impedance (transmission line mode impedance) of each winding would be 100 ohms.

    If you paralleled those windings on one end you get 50 ohms. If you series them on the other you get 200 ohms. You will have that regardless of core characteristics as long as you have at least several times the 100 ohms as a common mode impedance.

    The twisting better confines the fields tighter inside the wire pair, so the impedance is more stable and there is less leakage to transmission line mode currents in the winding. It also increases capacitance between the wires so it lowers the surge impedance.

    Sometimes I use two Teflon insulated wires inside a Teflon sleeve that are chosen to have a surge impedance of 50 ohms in a 1:1 balun, 100 ohms in a 4:1, and 150 ohms in a 9:1 current type balun.

    50 to 50 uses a 50 ohm line.

    50 to 200 uses a pair of 100 ohm lines, in parallel at the 50 ohm side and series at the 200 ohm side.

    50 to 450 ohms uses three 150's in parallel at the 50 ohm end and all in series on the 450 ohm end. If you sketch it on paper you will probably see why this is done, and why it can provide several octaves of useful bandwidth.

    The twisting is just a way to make the impedance lower than a simple side-by-side lay, and makes the winding easier to handle. It really just keeps the wires together closer, which has the side benefit of reducing leakage if you can also use the reduced impedance.

    As I said, I often use two wires laid inside a sleeve to make the transmission line. Does the same basic thing.

    [Ende]


    73 - Rick

  • Hallo,


    ich schrieb von der Konstruktion eines Baluns für undefinierte Impedanzen.

    Der hat keine 50Ω, eher 150Ω bis 200Ω.

    Günter hat das im Detail ausgeführt.


    Quote

    Die Kapazität beträgt rund 75 Ohm (vor dem Bewickeln der verdrillten 59cm langen Drähte).

    Das macht keinen Sinn, Kapazität C und 75 Ω ist ein Widerstand R.

  • Das macht keinen Sinn, Kapazität C und 75 Ω ist ein Widerstand R.

    Hallo Uwe, ja da hab ich mich "verdenkt" ich meinte die Kapazität hat 75pF....impedanz ist etwas schwieriger zum messen.

    Das mit den twisted oder nix twisted für nirgends hin....ich nehm 50 ohm koaxkabel und mach mir dann keine Sorgen um die Impedanz des Kabels :-)


    Den "Balun für undefinierte Impedanzen" wickel ich dann mit 2 Drähte die 100 Ohm impedanz haben wi von DG0SA beschrieben.

    DF2SKE, Erwin, QTH: near Nürnberg

    QRP RIGs: FT817ND 160-70cm Allmode, NorCal 40A, MFJ 9020 20m CW, Ten-Tec 1340 40m CW, QCX 40m CW, MA12 40m CW, BITX 40m LSB, uBITX CW/SSB 80-10m...to be continued

  • Der Fokus auf die Kapazität einer HF-Leitung als wäre es ein konzentriertes Bauelement führt in die Irre. Auch ein RG58 Kabel hat eine Kapazität von ca. 100pF je Meter. Wir alle wissen jedoch: wird ein Koaxkabel Wellenwiderstandsrichtig abgeschlossen kompensieren sich der über die Leitung verteilte Kapazitätsbelag und der Induktivitätsbelag (= die infinitesimal kleinen Kondensatoren und Induktivitäten) zu einer spezfischen Impedanz, dem Wellenwiderstand. Die hochfrequente Energieübertragung erfolgt nahezu unbehelligt als (etwas gedämpfte) elektro-magnetische Welle auf dem Kabel. Das ist das Prinzip der HF-Leitung und darauf beruhen ihre speziellen Übertragungs-Eigenschaften. Und diese Prinzipien gelten für ein Koaxialkabel gleichermaßen wie für eine Paralleldrahtleitung oder eine verdrillte Paralleldrahtleitung (wie man sie z.B. als 100 Ohm Leitungspaar in Ethernet LAN Kabeln findet)


    Ein Balun ist im Grunde ein Leitungstransformator (Transmission Line Transformer, TLT). Die für den Balun verwendete HF-Leitung ist dann gut geeignet, wenn ihr Wellenwiderstand dem geometrischen Mittel zwischen Ein- und Ausgangsimpedanz entspricht und sie wenig Verluste (Dämpfung) aufweist. Nach diesem Grundsatz ist die Leitung zu dimensionieren. Ob es sich dabei um eine Koax- oder Paralleldrahtleitung handelt, ist erst einmal zweitrangig.


    Die Balunbauvorschläge von Wolfgang Wippermann zeigen, dass man auch mit zwei auf einem Kern parallelschalteten 100 Ohm Leitungen, die zusammen die geforderten 50 Ohm Wellenwiderstand ergeben, einen sehr gut funktionierenden Balun erhält. So lange der Wellenwiderstand der Leitung stimmt, treten keine störenden Transformationseffekte auf. Die konzentrierte Kapazität, wie sie in einer DC-Messung zwischen den Leitern der HF-Leitung zu messen wäre, spielt im angepassten Falle für die Signal-Übertragung eine untergeordnete Rolle.


    73

    Günter

  • Zitat: do you have a schematic for an perfect working asym tuner + guanella + feederline?


    Hi Erwin,

    First, the tuner circuit I prefer is the L-Network.

    It has very low loss, and unlike the T-Network, only one combination of L and C that presents the lowest SWR.

    And, that position is also the one with the least loss. T-Networks have several combinations that yield low SWR, but all of them except one have more loss. So tuning the L-Network is a no-brainer.

    The down-side of the L-Network is, you need to be able to switch in a lot of extra capacitance.


    I will attach a drawing of an L-Network that I made for you.

    The only thing that is difficult is the switching of the capacitors.

    You need either a very special type of rotary switch, or a few small switches.

    I have used slide-switches for this task with QRP power levels.


    Although I show a larger balun, you can indeed build it with the smaller core (FT-114-43).

    I purchased some very good wire for QRP baluns in England.

    It is Enamel-insulated copper Twinline.

    It has two wires glued together as one twin-wire.

    It is perfect for 5w baluns.

    You can use it to wind the Wippermann Undefiniert-Impedance balun.


    Most of the time I just use teflon-insulated coax. I know the die-hard tech guru's here will challenge that method, but my question right back to them is, please tell me what difference it will make on the S-Meter at the other end of the QSO?


    I am a huge fan of KISS (Keep It Simple, Stupid).

    And I am lazy.

    That's why I prefer to use coax or twisted pair instead of bifilar. Not so much work.


    If you decide to use that toroid, I'm pretty sure I have enough of this wire, and I can send you some.

    But probably not before Friedrichshafen. I still have too much preparation before we leave.


    Gud luk with your project.


    73 - Rick

  • Wenn der BALUN mit der hohen Kapazität direkt am Antennentuner ist, sehe ich das auch so, dass die Kapazität durch den Tuner kompensiert wird und deshalb vernachlässigt werden kann. Wenn der BALUN direkt bei der hochohmigen Antenne angeschlossen ist und zwischen BALUN und Antennentuner eine Antennenleitung liegt, dann wird sich die Kapazität deutlich als Leitungsverlust bemerkbar machen.


    73, Peter - HB9PJT

    Der Fokus auf die Kapazität einer HF-Leitung als wäre es ein konzentriertes Bauelement führt in die Irre ...

  • Post by DL4ZAO ().

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  • Wollen wir es mal so betrachten, Peter.

    Eine Kapazität parallel zu einer Last (Antenne) ändert vom Grunde her erst einmal nur die Impedanz, die die Leitung am Antennenende "sieht". Wobei eine Antenne in den seltensten Fällen eine relle angepasste Last darstellt, sondern von Hause aus schon eine Impedanz Z bestehend aus Realteil und Blindanteilen darstellt. Die Leitung transformiert diese Impedanz Z = (R + jX) in Abhängigkeit von ihrer Länge und ihrem Wellenwiderstand zum Leitungsanfang und tritt dort als neue Impedanz Z = (R + jX)' auf.


    Die Leitungsverluste setzen sich zusammen aus der angepassten Leitungsdämpfung und dem VSWR bedingten Zusatzverlust. Nur der Letztere könnte sich durch eine zusätzliche Balunkapazität an der Antenne verändern. Abhängig von der Fußpunktimpedanz der Antenne könnte es sogar eine Verbesserung mit sich bringen. Ich bezweifle aus diesem Grunde, dass auf Kurzwelle die von einer nicht idealen Balunwicklung eingebrachten zusätzliche Kapzitätsanteile -jX deutliche VSWR-bedingte Leitungsverluste verursachen, zumal sowohl Leitungsdämpfung als auch VSWR Zusatzverluste frequenz- und längenabhängig sind.


    Insofern muss man keine große Angst haben, durch eine nicht ideale Balunwicklung auf KW viel Leistung zu verlieren, sofern Windungszahl und Kernmaterial ansonsten passen.


    73

    Günter