Beabeitung von Plexiglas

  • Hallo,


    noch ein Tipp habe ich vom "Truppe" - YT Let's Bastel aufgegriffen.

    Er hat von einem Oberflächenfräser gesprochen.

    Das geht bei der Drehzahl nur mit einer Kühlung, z.B. Brennspiritus, des Kunststoffes.

  • Hallo Uwe,

    das hat mich doch gleich motiviert, das 10 mm Plexiglasteil mal über das Proxxon Profiliergerät zu ziehen.

    Einmal mit 45° Fräser und einmal mit 90° Ecke.

    Nur Luftkühlung durch den angeschlossenen Staubsauger, sonst nix.

    Geht auch ganz gut.



  • Ich nutze dafür auch die Proxxon Tischkreissäge mit Hartmetallsägeblatt. Auf das Plexiglas klebe ich beidseitig Malerkrep, dadurch kann man besser anzeichnen und das Plexiglas ist gleichzeitig vor Kratzer geschützt.


    73, Rainer

  • Hallo DL1EGR,

    ist das ein optischer Effekt auf den Bildern oder gucke ich schief - für mich sehen die Schnittkanten zwar glatt aber nicht richtig präzise aus ?


    73

    Markus

    Hallo Markus,


    nein, da schaust du schon richtig. Laser mit 30W RMS Leistung sind nicht unbedingt dafür geeignet, PMMA dieser Dicke zu lasern (etwas zu schwach auf der Brust). Zudem scheint diesem Laser die entsprechende Druckluftstärke durch die Düse zu fehlen, um das aufgeschmolzene Material heraus/durch zu drücken. Aus diesem Grund sehen die Stücke auf dem Bild aus wie in Form geschmolzenes Eis.


    Grundsätzlich ist die Bearbeitung mit einem leistungsstarken CO2 Laser eine der saubersten und zuverlässigsten Methoden, um PMMA zu schneiden (Kein Bruch an der Kante, kein Ausfransen, etc). Wie DL1EGR sagte, haben die meisten Fablabs eine entsprechende Anlage um PMMA zu lasern und sind per Definition auch Neulingen gegenüber offen. Das würde ich zuerst einmal versuchen!