Röhrenempfänger und Zubehör

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    73 Michael, DF2OK
    Früher wurden Funkgeräte zum Funken mit Antennen verbunden, heute mit Computern. Finde den Fehler...
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  • Ja Michael, das erinnert mich an meine Anfänge. Damals stand bei mir ein 0-V-1 hoch im Kurs. Ich glaube ich habe dafür ein Radio ausgeschlachtet.
    Dann habe ich auch Steckspulen gebastelt für verschiedenen KW-Bänder. Die Antenne hing damals aus meinem Fenster.
    Einen Radio von Kosmos hatte ich damals auch.
    Wenn ich das richtig gesehen habe, dann ist dein Bausatz ein 1-V-3. Hast du auch schon einen Sender in Planung?

  • Hallo,


    irgendwie bringe ich heute und in den letzten Tagen alles durcheinander...... sorry, aber das gibt sich wieder. Also, der Anocdenstrom ist lt. Herstellerangabe bei 90 Volt max. 30 mA. Damit ergibt sich ein R von 3 KOhm oder ein Leistungswert von knapp 3 Watt. Das dürfte der kleine Trafo bringen. Die 2,5 Volt erzeuge ich mit einem 700mA USB-Steckernetzteil, dem ein Spannungsregler nachgeschaltet ist, der das vertragen kann.


    Hier mal der Originaltext des Anbieters: "Die Schaltung benötigt zwei Versorgungsspannungen. Als erstes eine Heizspannung von ca. 2,5 VDC, dafür kommen am besten 2 Mignon-Zellen (NIMH-Akkus) in Frage. Der Gesamtheizstrom beträgt ca. 260 mA.
    Als zweites eine Anodenspannung. Diese kann im Bereich von ca. 45 - 90 VDC liegen. Je höher diese Spannung ist, desto größer ist die NF-Ausgangsleistung. Für die Anodenspannung können ebenfalls einfache 9V-NIMH Akkus aus dem Discounter verwendet werden. Die Stromstärke liegt je nach Höhe der Anodenspannung zwischen 15 und 30 mA.
    Natürlich kann der Empfänger auch aus einem ausreichend dimensionierten Netzteil versorgt werden"


    So, jetzt müßte alles soweit richtig sein.....


    72 de Peter


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    73 Michael, DF2OK
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  • Hallo,


    wow.... Michael, Du hast ja jetzt schon angefangen. Hatte es doch schon einige Zeit im "Pappkarton" gelegen. Na ja, das Thema ist ja gerade auch brandheiß. Ich hoffe bald nachlegen zu können. Ich warte noch auf meine Teile. Gestern waren sie nicht dabei. Ich denke aber, das ich morgen dann auch starten kann. Ich werde mir erst mal einen 3KOhm Lastwiderstand kaufen. Dann kann ich meine Anodenstromnetzteilmeßreihe komplettieren. Außerdem benötige ich ein paar Lötstifte für Platinen. Also muß ich morgen mal einen Besuch bei "Bassenberg" in Braunschweig machen. Einen neuen Lötkolben könnte ich mir bei der Gelegenheit auch mitbringen.......


    Für meinen Sender habe ich die 30m Spule vorerst auch mit den 3,5mm Klinkensteckern (mono) bestückt. Der Tip von Michael war sehr gut....es funktioniert bestens.


    Diese Röhrentechnik ist absolut faszinierend. Man wächst so richtig rein in dieses Thema und wächst mit allen Rückschlägen. Ich komme aus einer Zeit, da war der Transistor schon geboren, aber es gab noch Röhrenradios in Hülle und Fülle. Auch ich habe zu dieser Zeit immer einen Schraubenzieher und Kneifzange in der Hosentasche gehabt, wenn ich über die Schrottplätze gestrichern bin...auf der Suche nach HF Teilen. Ich hatte das Basteln aber zu früh wieder an den Haken gehängt und mich wichtigeren Dingen gewidmet (Mädchen !!) Während der Studienzeit bin ich dann auch nicht wirklich dazu gekommen und irgendwann war es dann zu spät...... Obwohl, zu spät ist es wohl doch nicht. Jetzt läuft es ja! :-)


    Für alle, die den Thread noch nicht richtig deuten können.... Wir haben in einem anderen Thread den Bau unserer Röhrensender sehr ausgiebig durchdiskutiert. Nun ist alles gesagt und gebaut und wir wollen jetzt die dazugehörigen Empfänger auch mit Röhrentechnik bauen. Dazu hatte Michael die Idee das in einem separaten Thread zu machen, diesem hier!


    Unten im Bild ist mein fast fertiger Sender abgebildet. Er hat eine HF Ausgangsleistung von fast 10 Watt und sendet A1A auf 80, 40 und 30 m. Oder genauer 3560, 7028.4 und 10115.2 KHz. Fast fertig, weil die Halterung des Meßgerätes noch nicht optimiert ist und auch noch ein kleines Geräteschild fehlt, was ich mir noch drucken lasse und dann an der Oberseite des gerätes anbringe.


    Man muß vielleicht an dieser Stelle auch mal sagen dürfen, das es sich bei diesen Aktivitäten keinesfalls um kindliche Spielereien handelt. Die Technik ist schließlich total veraltet, überholt und längst durch Digitales abgelöst. Aber es macht, mir zumindest, im Moment mehr Spaß mit diesem Röhrensender CW zu machen als mit meinem neuen Yaesu FT-991. Ja, den nehme ich zur Zeit als RX - Aber das ändert sich ja bald. Mit so einem Gerät zu senden ist irgendwie was ganz anderes. Man schaut das Glühen der Röhren beim senden und man baut eine Beziehung auf. Geht was schief, oder reißt die Leistung ab, dann weiß ich sofort woran es liegt und kann eingreifen. Dann wird Plate und Load nachgeregelt usw..... Das ist schon toll. Aufder anderen Seite muß man sich auch ganz genau überlegen auf was man sich einläßt. Es kostet nämlich auch Geld sich dieser "veralteten Technik" zuzuwenden. Ich liege zum Beispiel mit meinem Röhrensender, Meßgerät, Zusatzquarzhalterung, Zusatzquarzen, Zusatzspulenkörper, Morsetastenrestaurierung und seit ein paar Tagen eine neue Junkertaste bei knapp 300 Euro. Wenn man jetzt noch die Kosten für die Empfängergeschichten berücksichtigt, dann liege ich da auch bereits mit dem Audion Bausatz, Netztrafo Anodenspannung, Elkos, Gleichrichter, Spannungsregler, USB Steckernetzteil, diverses Kleinmaterial bei knapp 80 Euro. Also durchaus keine Spielerei, wie ich das aus anderen Ecken schon oft gehört habe.


    Diesem Sender kann man auch einer praktischen Nutzung zufügen. Entspricht er mit seinen 19 Bauteilen doch sehr gut den Regeln der QRP MAS Empfehlungen. Ich nehme schon seit ein parr Jahren an dieser "MAS QRP Session" teil und es macht immer wieder riesigen Spaß. Auch an vielen QRP Contesten kann man mit diesem Gerät teilnehmen, wenn man die Ausgangsleistung dementsprechend drosselt. Also nicht nur Regaldeko - Alles ist möglich !!


    72 de Peter


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    73 Michael, DF2OK
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  • Hallo,


    na das sieht ja schon richtig gut aus. Du hast andere Röjhren als ich sie haben werde. Mich würde mal interessieren, ob meine 94,7 Volt schädlich für meine Rühren sind. Der Anbieter schreibt von einer Anodernspannung 45 - 90 Volt.


    Michael: ich habe nicht von "hohen Kosten" geschrieben, sondern lediglich davon das es auch Geld kostet, sich dieser Technik zuzuwenden. Ich gehöre zu den Leuten die leider kein Materiallager im Keller ihr eigen nennen können. Ich muß alles neu anlegen :-)


    72 de Peter

    Je planmäßiger Menschen vorgehen, desto wirksamer trifft sie der Zufall !

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    73 Michael, DF2OK
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