Posts by DL3ARW

    Hallo Reiner,


    zur Fehlersuche zuerst mal PA Transistoren stromlos machen. Durch undefinierten Zustand , ohne Takt , besteht die Möglichkeit, dass die PA durchgesteuert wird

    und die BS170 und der Schalttransistor davor durchbrennen. Vorsichtig die L4 auslöten. Sicher ist sicher . Wenn der si.... wieder läuft und die Ansteuerung funktioniert

    kann man die L4 wieder einsetzen. Das Display und den ATmega raus sowie auch die beiden Dioden D1 und D2 . Kontrollieren , dass die +5V in Ordnung sind , Bauteile , IC

    auf Erwärmung prüfen. Zum si5351a , habe ich beim Funkamateur bestellt , jetzt sind die nicht mehr so teuer wie vor Jahren.


    73 de

    Hallo Tom und die Runde,


    ich möchte das Anraten vom Wolfgang noch etwas untermauern. Die 50R im Koaxkabel ergibt sich aus dessem Aufbau , Durchmesser Innendraht und Innendurchmesser Koaxgeflecht

    stehen in einem bestimmten Verhältnis. Bei anderen Inpedanzen sehen diese mechanischen Verhältnisse anders aus. 2 verdrillte Drähte unterliegen ebenfalls solchen Bedingungen.

    Hier entscheidet der mittlere Abstand der Drähte und der Durchmesser der Drähte. Dies stimmt aber nur , wenn diese 2-Drahtleitung keinem Einfluss aus unmittelbarer Nähe unterliegt.

    Diese verdrillte Leitung durch eine Enge gesteckt , wie im Kern, ist aber eine Beeinflussung. Würde man es schaffen, eine wirkliche 50R verdrillte 2-Drahtleitung herzustellen, sind die

    50R Werte nach dem Durchstecken durch den Kern nicht mehr gegeben . Bei einem 50R Koaxkabel bleiben die 50R eben 50R , auch wenn anderes elektrisch leitendes Material beigelegt wird.

    Die 50R spielen sich im Inneren des Kabels ab. Die vom Wolfgang angeführten Kabel aus den WLAN-Modems dürften so ähnliche Kabel sein , wie aus einem Laptop.

    -Entschuldigung, hätte diese Darlegung schon weiter oben mit einfließen lassen müssen, habe und sollte es ja eigentlich wissen -


    73 de

    Hallo die Runde,


    ich prüfe die Qualität der Mantelwellensperre in dem der Ausgang korrekt abgeschlossen wird , wie gut die Anpassung des Widerstandes ist , sehe ich auf dem

    Bildschirm . Dabei sollte die Rücklaufdämpfung schon Werte von 40dB haben. Danach , während der laufenden Messung , nehme ich den Abschlusswiderstand

    und lege dessen Anschlüsse wechselseitig gegen die Masse der Messbuchse . Je besser nun die gebaute Trenneinrichtung ist, um so weniger verändert sich mein

    laufendes Messergebnis. In der Themenüberschrift heist es zwar "wie messen" , aber im Text "wie testen" . Ich sage mal , wie eben beschrieben, kann man recht

    gut die Sperrfunktion prüfen. Eine Stehwelle von 2 sollte eine Stehwelle von 2 bleiben , dann klappt es auch mit der Sperre. Anpassung herstellen ist was ganz anderes.

    73 de

    Hallo Tom,


    in dem von Dir aufgezeigten Link ist in der Zeichnung/Schaltplan zu sehen, wie und wo diese 2 Leitungen angeschlossen werden . Man muss nicht verdrillten Cu-Draht nehmen,

    der ist schön klein und passt dadurch auf den kleinen DLK . Man kann auch sehr dünnes Koaxkabel (Teflon) benutzen , wichtig dabei ist das Einhalten der 6 Windungen .

    Der Kern mit der Wicklung trennt die HF-Masse am Ausgang vom Eingang der Brückenschaltung . Wenn richtig angeschlossen und bei offenem Messeingang misst Du den

    Widerstand R4 nicht mehr mit 5,1R sonder gegen Null gehend .

    Dünnes Teflon-Koax-Kabel gibt es in Laptops , von der Antenne im Display bis runter in das Board zum WLAN-Modem. Das lötet man dann so an wie in der Zeichnung, bei dünnen

    Lackdrähten besteht die Gefahr des Verwechselns .


    73 de

    Hallo die Runde,


    in der Anlage das etwas geänderte Dokument zur Reparatur eines QCX-TRCVRS . Die RFSimm99 - Dateien habe ich im Hintergrund geändert , jetzt dürfte die Darstellung

    besser zu erkennen sein. Den Schaltplan dazu habe ich im Umfang ebenfalls etwas beschnitten , fällt aber kaum auf.


    73 de