Posts by DL3ARW

    Hallo Andreas,

    Spannungen und Signale prüfen nach Schaltbild ist ein guter Anfang. Schaue Dir die Zählerplatine bitte sehr genau an, ich hatte mal vor einigen Jahren einen ähnlichen Fall, weiss aber den Gerätetyp

    nicht mehr. Es besteht die Möglichkeit , dass an den Schaltkreisen auf der einen Seite der Leiterplatte das Signal / die Spannung ankommt , über den Pin des IC zur anderen Seite der Leiterplatte

    geführt wird, aber es sind keine Durchkontaktierungen vorhanden , sondern auf beiden Seiten der Leiterplatte je ein Lötauge. Über die Jahre können solche Stromwege schlecht werden , mal gehts , mal

    gehts nicht , dan wieder total verkehrt. Von der Sache hilft nur eines, Leiterplatte sehr gut säubern und alle IC neu löten. Wenn vorhanden mit sehr viel Licht und großer Lupe arbeiten. Dort wo schon viel Lötzinn

    vorhanden ist, mit Entlötpumpe altes Lötzinn entfernen denn beim Nachlöten besteht die Gefahr , dass man einen Kurzschluss herstellt.

    Das Ganze ist sehr aufwendig und darum viel Geduld und gutes Gelingen.


    73 de

    Hallo die Runde,

    ich habe mir meine "Hochleistungs-Qualitätsmessbrücken" , die da angeblich bis 1000MHz und sogar 3000MHz verwendbar sein sollen, etwas genauer vom Aufbau her angesehen. Die Buchsen an den Seiten

    sind sma und 50Ohm Ausführung, das passt also . Die verwendeten 100 Ohm Widerstände in der Brücke könnte man durch etwas bessere / genauere ersetzen. Zwischen Brückenwiderstände und HF-Buchse

    findet man Stripline als Verbindung. Wir arbeiten / versuchen damit zu arbeiten auf einer Wellenlänge von etwa 12cm . Diese Stripline hat auf den Brücken im Messport und Referenzport eine Länge von etwa

    12mm , welches 1/10-tel der uns interessierenden Wellenlänge darstellt. Umgerechnet zum Vergleich auf 80m-Band sind das dort 8m. Die Leiterplatte habe ich mit etwa 1,56mm gemessen, Material dürfte FR4

    sein . Die Stripline hat bei REF , DUT und Input etwa eine Breite von 1,52mm und bei OUT nur 1,18mm . Gesucht und auch gefunden , Rechner die mir dazu nun die Inpedanz dieser Leitungen gezeigt haben.

    Ob ich nun FR4 mit oder ohne Oberflächenlackierung eingebe, die Ergebnisse zeigten mir , warum wir uns mit dieser Brücke so schwer tuen. 69 Ohm an den oberen 3 Buchsen und 78 Ohm am Ausgang sind

    die Werte die ich errechnet bekommen habe. Für mich steht fest, egal was drauf steht, bis 500MHz unter Verwendung von ausgemessenen Brückenwiderständen . Also, die Messbrücke vom Andreas die muss

    bei und dann klappt es auch mit den Messungen . Ich bin schon am Einkaufen der noch benötigten Materialien und dann gehts ab.... hi... mit dem Messen und auch Bauen ..


    73 de

    Hallo Andreas,

    genauso geht es bei mir hier, habe meine 1000MHz Messbrücke geerdet, wollte etwas verbessern,aber danach war sie kaputt . so etwas nennt man dann wohl kaputtverbessert. Muss nun nach

    Jahren des Einlagerns die Bauteile vom DG0SA zu seiner Messbrücke hervorholen und an die Realisierung gehen, damit ich etwas zum Messen habe , auf dass ich mich verlasssen kann, ansonsten

    bin ich verlassen. So werde ich also erst mal ein paar Tage Stillstand einlegen , alles begutachten und dann noch mal neu beginnen. Es wird schon, bis Monatsende sind es noch ein paar Tage.

    Wünsche allen eine schöne Woche .


    73 de

    Zu den Widerständen aus meinem 75W-Dummyload bin ich noch an Unterlagen suchen . Es sind Widerstände in der Form wie smd Tantalelkos, also kopfseitig mit einem Lötblech. Über ähnlich

    aussehende Typen hatte ich gefunden , das unter Eigenschaften angegeben war - gewickelt - . Habe mir aber noch andere 100 Ohm mit 30W Widerstände bestellt, ich glaube , die waren mal als

    Ausgleichswiderstände in den Zirkulatoren für Antennensysteme eingebaut. Diese haben den Ein- und Ausgang potentialfrei , so dass man diese in einer Pi Schaltung schön aneinander reihen kann.

    Werde meine wenigen schon vorhandenen mal ausmessen , ob diese Typen für uns geeignet sind.

    Schönen Tag...


    73 de

    Hallo die Runde,


    DC5PI , der Uwe , hat noch eine weitere Dummyload mit Auskopplung entworfen. Diese ist für etwa 75W ausgelegt und die Auskopplung ist mit minus 20dB.

    Ist schon etwas älter , habe auf die Schnelle jetzt hier im Forum die Beiträge dazu nicht gefunden. Der mechanische / hf-technische Aufbau ist nur bis 450MHz geeignet, aber die verwendeten

    Bauteile sind es wert sie bei höheren Frequenzen einzusetzen, also auch 2,5GHz geeignet, nur der Aufbau muss unbedingt neu erarbeitet werden .

    Ich habe mal mein Dummyload bis 4,4GHz geprüft , im geschlossenen Metallgehäuse , es muss ja alles gut geschirmt sein und bei offenem Gehäuse . Jedenfalls ich erkenne aus der offenen

    Ausführung, dass die Bauteile verwertbar sind. Als drittes Bild habe ich einen Scan mit dem NWT502 beigelegt. Bis auf etwas an +/- fast identische Ergebnisse . Es zeigt sich aber auch , dass die

    verwendeten isolierten (weiße Plasteumhüllung ) BNC Buchsen für diese Zwecke hier ungeeignet sind. Ich hatte sie damals zur Hand und für Kurzwelle auch durchaus ausreichend . Muss mal

    neue N-Buchsen einsetzen und nochmal messen.

    Vielleicht findet der Uwe , DC5PI , etwas an Unterlagen zum Dummyload , und besonders zu den verwendeten Widerständen , denn die sind das Interessante.


    73 de

    Hallo die Runde,


    Uwe, es ist das Dummyload 50 Ohm mit 30dB Dämpfungsglied, also der 2. aufgeführte Link .

    50Ohm Dummyload - 30dB Dämpfungsglied (10Watt) QRP

    Habe heute früh schon wieder gewerkelt, und mitbekommen, dass es an der Frequenzgangkorrektur bei mir liegt. Werde die Anleitung vom Andreas nochmal

    sehr genau lesen, Frequenzgangkorrektur ein / aus beim Erstellen von neuen Messkopfdaten. Irgendwie habe ich in meinem Gerät auf der Messkopfseite etwas

    an Fehlanpassung, es ist mir alles zu viel Welligkeit. Das Blöde daran ist, der Messkopf auf der Platine ist mit Schirmblech und dieses ist gut verlötet. Wenn ich mich

    mal traue , entferne ich den Schirm mal mit Heißluft, mal die Schaltung darunter aufnehmen. Ein zusätzliches 6dB Dämpfungsglied am Eingang würde der Welligkeit

    etwas entgegenwirken.

    Das Dummyload vom Uwe, in der letzten Version , benötigt etwas an Abgleichblech auf der Leiterplattenrückseite, dort bin ich jetzt noch mal dran , brauche aber die

    richtige Kalibrierung . Das Jahr ist ja noch lang und es drängelt ja keiner, es wird schon....hi..

    Nachtrag: Ich habe auf beiden Seiten sma Winkelbuchsen eingesetzt . Meine Leiterplatte ist noch Version 1 , die ich im Bereich der Auskopplung nach dem Muster

    Version2 mit einem Fräser bearbeitet habe .


    73 de

    Hallo Andreas und die Runde,


    habe etwas versucht , mit Dämpfungsgliedern von 20 ,30 und 40dB die bis zu 6GHz geeignet sein sollten . Und ein 10W Dummyload mit -30dB Auskopplung . Dieses Dummyload stammt von DC5PI, dem Uwe

    und wurde hier auch schon vorgestellt . Warum meine Anzeige im vorderen Bereich zu viel an Dämpfung ausweist, muss ich mal noch ergründen. Mit meinem NWT502 gibt es diesbezüglich keine Probleme,

    es stimmt alles. Es gibt also Hoffnung ein Dummyload mit Auskopplung für den GHz-Bereich selbst anzufertigen. Sind zwar nur 10W , in der Spitze etwa 15W , aber immerhin schon etwas .


    73 de

    Hallo Jochen und die Runde,


    diese Brücke von transverter-store habe ich in der 1000MHz Ausführung. Bin zufrieden mit dieser Brücke. Die 100 Ohm Widerstände wurden durch mich durch geeignetere ersetzt .

    Man kann damit auch eine 2,4GHz Antenne analysieren. Siehe meine Bilder einige Beiträge zuvor. Die Qualität über 1,5GHz ist nicht besonders , aber für unsere Anwendungen ausreichend

    genug. Werde auch diese Brücke mal zerlegen und die Doppellochkerne messen .


    73 de

    Hallo die Runde,


    und Andreas. Habe nun meine Brücke auf der 3000MHz steht zerlegt. Montiert waren 8 Stück Doppellochkerne . Gemacht, wie bei so etwas immer, den Doppollochkern mit 4 Windungen 0,3 Cul bewickelt

    und die Induktivität gemessen. Der Reihe nach vom Brückenausgang gesehen , folgende Werte ermittelt : 1=29,5µH ; 2=30,4µH ; 3=28,9µH ; 4=28,8µH ; 5=44,5µH ; 6=46,1µH ; 7=47,9µH , 8=30,2µH .

    Die Größe der DLK ist 2402 . Ein DLK 43-2402 "sollte" in etwa so ..... 4T in quadrat * AL von 1275 .... eine Induktivität von etwas über 20µH ergeben. Die DLK 1,2,3,4 und 8 würde ich dem 43-er Material zu

    ordnen . Die DLK 5,6 und 7 kann ich nicht zu ordnen. Mit 73-er Material kommen mit 4T etwa 60µH raus und bei 61-er Material so um die 2,4µH . Ich werde aus der Brücke wohl eine Versuchsbrücke machen

    bei der dann auch mal etwas kaputt gehen kann oder auch hinterher in der Tonne landet . Es gibt die schöne Vorlage vom Andreas, dafür besten Dank , wenn man die baut, ist das Ergebnis schon in

    etwa voraussehbar. Vielleicht kann jemand meine Messergebnisse besser zu ordnen.


    73 de

    Ja danke Andreas,


    habe ausreichend sma Stecker für H155 , da wird das dann bestimmt auch reinpassen.

    Meine Messbrücke für 3000MHz , so steht es jedenfalls da drauf, werde ich mal zerlegen und versuchen festzustellen, welches Material an Doppellochkernen dort verbaut wurde. Die von dir aufgebaute

    Brücke könnte einem gefallen. Ich habe schon nach den Buchsen mit dem schon montierten Kabel gesucht, aber noch nichts gefunden. Wegen der Mechanik suche ich Buchsen die mit 2 oder 4 Schrauben

    befestigt werden. Werde mal weiter suchen , habe ja Zeit ....


    Schöne Woche...


    73 de