Posts by DH8WN

    Hallo Nik,


    ich habe die traurige Nachricht gerade gefunden. Dir und Deiner Familie mein herzliches Beileid.


    Ich hatte Peter vor Jahren zufällig bei einer Fotoaktion im Umfeld seiner Wohnung persönlich kennengelernt. Dabei habe ich ihn als engagierten Menschen auch weit über den AFU hinaus erlebt. Ich werde mich sicher öfters und auch gern an ihn erinnern.


    73 von Ludwig DH8WN

    Hallo Pascal,


    meine Gedanken zum gerissenen Abspannseil:

    - Die dynamische Belastung könnte manchmal zu hoch sein. Bei plötzlicher Bewegung des Gewichtes wirkt das Trägheitsmoment. Vielleicht wechselten sich schnelle Absenkung und schnelle Anhebung zu schnell ab? Ist die Massen des Gewichtes gerade groß genug, um die Antenne ausreichend zu spannen? Mehr Masse brächte ein unnötig hohes Trägheitsmoment.


    - Könnte das Abspannseil irgendwo durch Reibung mit der Umgebung geschwächt worden sein? Wie wird das Seil zum Gewicht geführt?


    - Könnte das Seil irgendwo blockiert worden sein?


    Vielleicht hast Du das alles schon bedacht. Dann vergiss meinen Beitrag einfach.


    73 von Ludwig

    Das Video habe ich schon vor längerer Zeit gesehen und mir meinen Teil dabei gedacht.


    Die Frage, ob Balun oder nicht (konkret der Typ Gleichtaktdrossel, auch Strombalun genannt), hat nichts damit zu tun, ob eine Antenne resonant ist oder nicht. Entscheidend ist deren (Erd-)symmetrie. Da die meisten Dipolantennen samt Speseleitung in ihrer konkreten Umgebung nicht erdsymmetrisch sind, ist eine Gleichtaktdrossel sehr sinnvoll. Das gilt besonders auch für Kompromiss- und Portabelantennen. Ohne diesen Balun kann sich die Anschlussimpedanz gegenüber dem Idealfall erheblich ändern. Und das beeinflusst ja auch das SWR. Der Außenleiter des Speisekabels (oder ggf. das ganze symmetrische Speisekabel) wirken wie ein zusätzlicher Draht an der Antenne.


    Der Test im Video zeigt ja aber das Gegenteil! Was nun?


    Die Stärke der Beeinflussung hängt von mehreren Faktoren ab: Stärke der Unsymmetrie, Platzierung des Speisekabels, dessen Länge im Bezug auf die jeweils betrachtete Wellenlänge. Und da gab es auch in meinen Tests Frequenzen, wo die Welt auch ohne Balun in Ordnung war. Bei anderen Frequenzen war sie es aber nicht. Annäherung an die oder Umfassen der Speiseleitung sowie deren andere Platzierung verschoben die Frequenzen mit niedrigem SWR sehr deutlich.

    Der Om hat im Test halt eine Frequenz (ein Band) erwischt, wo die ganze Situation bezüglich Gleichtakterregung für die Anpassung unkritisch war.


    Die Abstrahlcharakteristik kann allerdings trotzdem deutlich beeinflusst worden sein. Das zeigt das SWR aber nicht.


    73 von Ludwig

    Hi,


    ich hatte mich vor ca. einem Jahr intensiv mit dem Thema befasst. Anstoß war ein recht günstiges Angebot in einer AFU-Zeitschrift. Ich hatte dann mehrere Typen verschiedener Marken im Preisbereich bis ca. 800 € genauer verglichen. Datanbasis waren die Gerätespezifikationen und Erfahrungsberichte "aus dem Internet".

    Das Fazit: Viele Geräte hatten deutliche Schwachstellen. Beispielsweise waren es beispielsweise wacklige Drehknöpfe und eine billig wirkende Verarbeitung oder instabil arbeitende Funktionen oder eine geringe Kanalisolation oder eine fehlende Funktion zur Übernahme des Bildschirminhalts auf einen PC.


    Wegen der guten Daten und meinem positiven Eindruck von der PC-Applikation sowie der Budgetgrenze bin ich dann bei einem USB-Oszi von pico Technology gelandet, mit 70 MHz Bandbreite, 2 Analogeingängen und 16 Digitalkanälen. Meine bisherigen Erfahrungen mit dem Gerät sind positiv. Klar, man braucht immer noch ein Notebook zum Betrieb. Ursprünglich wollte ich einen "kompletten" Oszi. Andererseits ist der USB-Oszi erfreulich klein und das Notebook ist sowieso vorhanden. Ein Komplettgerät hätte wieder einiges vom knappen Platz gebraucht. Aber entscheidend für mich waren die guten Daten, mein Eindruck von der "App" und die gute Softwareunterstützung seitens des Herstellers.


    Noch etwas zu dem Gerät im ersten Beitrag:

    Die Kanäle teilen sich die Abtastrate, nicht die Bandbreite. Mit 1 Gsa/s könnten theoretisch Sinussignale bis 500 MHz erfasst werden. Die Bandbreite ist die analoge der Kanaleingänge bis zur Digitalisierung. Dies dürfte unabhängig von der Anzahl der genutzten Kanäle sein. Bei vier betriebenen Kanälen wären jeweils Sinussignale bis theoretisch 125 MHz fehlerfrei erfassbar. Darüber käme es zu Artefakten. Und hier kann ein Problem liegen. Bei 60 MHz sollte das Signal ja nicht mehr als 3 dB gedämpft werden. Bei 125 MHz muß aber eine sehr hohe Dämpfung vorliegen um eventuell vorhandene Signalanteile darüber nicht mit zu digitalisieren. Das Signal wird dann gegebenenfalls verschliffen aber es tauchen in der Darstellung keine Geisteranteile auf. Die Tiefpasskurve der Analogeingänge ist dann nicht so ohne. Die Flanke darf auch nicht zu steil abfallen um Überschwinger bei steileren Signalflanken zu vermeiden. Das Verhältnis 60 MHz zu 125 MHz sieht für mich etwas sportlich aus. Man müsste die analoge Übertragungsfunktion kennen um mehr sagen zu können.


    73 von Ludwig

    Hallo Fred,


    unabhängig davon, dass verschiedene Typen gemeinsam als Gefahrengut eingestuft sind und trotzdem, dass die Abkürzung LiPo für die Form des Elektrolyts steht und nicht für die Zellchemie, wird die Abkürzung LiPo unter Amateuren häufig für die Typen verwendet, die pro Zelle 3,6 ... 3,7 V Nennspannung aufweisen. Das sind gerade nicht LiFePo4-Akkus.

    DL8LRZ bezieht sich im zweiten Absatz seines Beitrags genau auf solche Typen und nicht auf LiFePo4. Im ersten Absatz geht es bei ihm um LiFePo4.


    73 von Ludwig

    Hallo Ingo und Fred,


    im Titel dieser Diskussion steht zwar LiFePo, DL8LRZ hatte aber auch LiPo aus dem Modellbau erwähnt. Die Spannungsangabe bezog sich auf diese und der Beitrag von DL1GWW auch.


    73 von Ludwig

    Statusbericht und Anmerkung:

    Moin Ludwig,


    wird auch schwierig werden, denn immerhin ist die Vorderseite noch offen. Also das Gelenk, wo der Kipphebel gelagert ist. Solange das nicht wie bei komerzielleren Anwendungen der Fall ist, ist der Unterschied Abdichtung hinten oder nicht für diese spezielle Anwendung vermutlich nicht entscheidend.

    Mit viel Verspätung noch diese Anmerkung:

    Michael, für den Betrieb passt Deine Anmerkung genau. Ich hatte in diesem konkreten Fall die hintere Abdichtung weniger als Schutz beim Einsatz gesehen sondern mehr als Schutz beim Löten. Dabei kann bei fehlender Abdichtung etwas Flussmittel in das Innere der Schalter gelangen. Vielleicht kann das zu höheren Übergangswiderständen führen? Diese Möglichkeit wollte ich ausschließen.


    Jetzt zum Status meines ZM-4:

    In den letzten Wochen war das Gerät auf 8 Gipfeln in den Alpen im Einsatz. Die Abstimmung war immer sehr stabil. Ich habe keinerlei Instabilitäten feststellen können. Wackeln an den Schaltern verursachte keine Änderungen. Nach einem Hin- und Herschalten erhielt ich immer die gleichen Werte.

    Beim Messen der Schalter für die Impedanz und für symmetrisch / unsymmetrisch (von außen leicht messbar) mit dem Ohmmeter erhielt ich immer Werte "0,1" ... "0,2" Ohm. (Das wird auch bei direkten Verbinden der Messpitzen angezeigt.).


    Die früheren Probleme sind also bisher nicht wieder aufgetaucht.


    73 von Ludwig

    Hallo Uwe,


    wie meinst Du das:

    ...

    die Frage bleibt, wie willst Du dann mit der "richtigen" Spannung/ Strom laden?


    Bei einem BMS ist der fest gelegt.

    Das klingt für mich, als würde mich das BMS bei Ladestrom und Ladespannung zu sehr einschränken.

    Die mir bekannten BMS begrenzen die Spannung nach oben und unten, den Entladestrom nach oben und einige balancieren auch noch. Von einer Ladestrombegrenzung ist mir nichts bekannt. Ich kann z.B. bei meinem Akku (6,6 Ah) allemal mit 5 A laden (mehr macht mein kleines Ladegerät nicht). Beim maximalen Ladestrom muss ich mich ansonsten nach den Zellen richten. Kleinere Ströme sind natürlich auch möglich. Die maximale Ladespannung, auf die das BMS begrenzt, darf sowieso keinesfalls überschritten werden. Ich kann da jetzt keinen Nachteil durch das BMS erkennen. Habe ich da was übersehen?


    73 von Ludwig