Posts by DD0UL

    Moin,


    Sinn des Bandpasses war die Filterung des Rechtecksignals von 3.3V, das aus dem GPIO des Raspberry Pi kommt.


    [Blocked Image: http://boulder.vbox4php.org/qrpforum/20mBandpass.jpg]
    Das HF-Signal wird direkt am Pin 7 des GPIOs eines Raspberry Pi erzeugt. Durch die Generierung des WSPR-Signals im Raspberry Pi selbst entfallen weitere Stufen vie Mischer oder steilflankige Filter. Zu verwenden ist diese Methode nach Berichten im Netz wohl bis zu 250 MHz (ob hier Oberwellen mit einbezogen sind oder 250 MHz die Grundwelle ist kann ich nicht sagen). Den Raspberry Pi als Sender zu verwenden bringt jedoch auch einige Probleme mit sich:


    • Ausgangssignal ist ein Rechteck von 3.3V
    • Die Frequenzstabilität ist, speziell bei Übertaktung des Prozessors, nicht gegeben
    • Das Ausgangssignal ist nicht 100% sauber
    • Die Ausgangsfrequenz wird vom (ungenauen) Taktquarz des Prozessors abgeleitet


    Um die Risiken der Ungenauigkeit des Taktquarzes zu umgehen haben neuer Versionen von WsprryPieine Möglichkeit mit Abweichungen mit Hilfe der NTP-Server im Netz zu korrigieren. Soll der Raspberry Pi ohne Netzzugang betrieben werden gibt es die Möglichkeit einer händischen Korrektur - die lässt dann aber Temperaturschwankungen unberücksichtig.


    Die Annahme "der GPIO wird eine Impedanz in der Nähe von 50 Ω haben" war nicht ganz falsch. Eine Messung zeigte, dass es für rein ohmische Lasten 40 Ohm sind. Leider brechen die 3.3Vss (gemessen: 2.2Vss) auf 0.6Vss zusammen, sobald das Bandfilter mit einem 50 Ω Abschluss angeschlossen wird - da muss vielleicht noch ein grosses C zur DC-Entkopplung dazu.


    Auch der Abgleich des Bandfilters hat nicht gut funktioniert. Die Anleitung im ARRL-Magazinnennt 500pF und 50pF Kondensatoren. Ich hatte 470pF und 47pF-Konensatoren genommen. Die parallel dazu gelöteten 70pF-Trimmer waren jeweils auf Maximum - und bestimmt noch nicht optimal eingestellt.


    [Blocked Image: http://boulder.vbox4php.org/qrpforum/wspr_RaspberryPi.jpg]
    Alles in allem: etwas naiv zu glauben das mal schnell als fliegenden Aufbau realisieren zu können. Jetzt bestelle ich erstmal ein Gehäuse in dem sowohl der Raspberry Pi als auch ein Filter Platz hat Zur Entkopplung kann ein BS170 dienen, dann wären auch 100mW zu erreichen. Das Ausgangssignal innerhalb der 200Hz Bandbreite die WSPR nutzt zeigte auch einige Nebenwellen. Die lassen sich mit Filtern sicher nicht beheben sind aber auch so schwach, dass man sich damit doch an eine Antenne trauen kann.


    Es bleibt also spannend. An weihnachten habe ich einige freie tage die ich für den Umbau verwenden möchte.


    73

    Moin,


    Danke für die vielen Antworten. Mit Hilfe des Mini-Ringkernrechners (der läuft zum Glück auch unter Linux) konnte ich die Anzahl der Windungen berechnen und die Ringkerne wikeln. Leider finde ich meine Kiste mit den Gehäusen nicht, deswegen hatte ich den Bandpass "fliegend" auf eine BNC-Buchse gelötet.


    Das funktioniert scheinbar, belastet den GPIO des Raspberry Pi aber sehr (die Frage von DC5PI ist berechtigt). Mehr als 1mW kommt da an 50 Ohm nicht raus. Ich muss da nochmal bei, sobald ich die Gehäuse gefunden habe.


    Rundum einen schönen Restsonntag, 73!

    Moin,


    ich will versuchen mit dem Raspberry Pi direkt WSPR-Signale zu erzeugen. Es wird spannend sein zu sehen wie weit die zu erwartenden 10mW reichen.


    Da das Aussagangssignal am Raspberry Pi ein Rechteck ist muss ein Filter hinter den digitalen Ausgang. Da das Signal wahrscheinlch auch sonst nicht sehr sauber ist soll es ein Bandpass sein - in meinem Fall für 20m.


    In der Bastelkiste liegen jede Menge keramische Cs, einige Trimmer (ca. 70pf) und Ringkerne T-94-2 und T 50-6. Ein Artikel der ARRL [1] zeigt das, was ich wohl brauche: 20m Bandpass mit Kendensatoren und Spulen auf Ringkernen. Dort werden aber T68 und T80 verwendet. Kann ich meine Ringkerne verwenden (was muss ich umrechnen) oder ..... tja, wie baue ich ein 20m Bandpassfilter für winzige Leistungen mit dem was im Haus ist?


    Bin für jeden Hinweis dankbar.


    73 de dd0ul



    [1] http://www.arrl.org/files/file…/tis/info/pdf/8809017.pdf

    Moin Uwe,


    danke füê den Vorschlag mit den Teleskopstäben. Das Gefällt mir gut, besser als mit den Gewindestangen. Dann werde ich noch einen Polyamid-Stab kaufen (und den anderen nicht zersägen zu müssen) und schraube den in die Rohre. Die Teleskopantennen werden dann drauf geschraubt. Das wird mechanisch sehr stabil.


    73 de Micha

    Moin Frank,


    auch wenn ich noch nicht fertig bin zeichnet sich ab, dass der Selbstbau kein Prorblem darstellt. Wenn es dir hilft dokumentiere ich den Aufbau (und die Optionen) und poste es hier. Mit einer Bohrmaschine und einer Säge sollte ein einfacher mechanischer Aufbau möglich sein.


    73


    vielen Dank für alle ausführlichen Antworten. So langsam nimmt die Antenne Formen an. Als Träger kaufte ich 20mm Polyamid, die Dipolhälften werden Alurohr werden. Mit Hilfe von "mini Ringkern-Rechner" ermittelte ich genau 100 Windungen für dieses Setup.
    Wie ich die kurzen Stäbe für das Finetuning mechanisch realisiere weiss ich noch nicht. M5 Gewindestanden liegen in der Bastelecke, ich überlege nur noch wie man die stabil dort rein bringt.


    Gerade bereue ich es, seit über 1 Jahr den Bau eines Dip-Meters zu planen, den Plan aber noch nicht umgesetzt zu haben. Aber solche Pläne kommen ihrer Umsetzung ja näher wenn man eine konkrete Anwendung hat. Die Bauteile liegen auf jeden Fall schon lange rum.


    Nach dem ersten QSO gebe ich hier nochmal einen Bericht ;)


    73 de Micha

    Moin,


    ich will mich mal am "Kurz Geratenen Dipol" versuchen. Wenn ich das richtig verstehe gibt es keine Bausätze mehr, sodass ich die Einzelteile selbst zusammen stellen muss. Auf den Seiten [1] und [2] fand ich schonmal Hinweise. Mir schwebt ein KGD für 40m vor. Laut Anleitung müsste für die Anpassung einfach einen 470pf C parallel zur RG58 löten, richtig?


    Die grösste Hürde sehe ich im hochspannungsfesten Kondensator. Und was ist das Basismaterieal besser geeignet? Das Polyamid oder PVC-Rohr? Hat jemand Hinweise für Bezugsquellen, vor allem für das C?


    73 de dd0ul, Micha



    [1] http://www.nonstopsystems.com/radio/antenna-KGD.pdf
    [2] http://www.nonstopsystems.com/…ank_radio_antenna_KGD.htm