Posts by DL4ZAO

    Statische Entladungen sind ja nur ein kleiner Teil des QRN, der auch nur sporadisch stört. Viel lästiger ist die Anfälligkeit gegen elektrische oder magnetische Nahfeldstoerungen. Darin unterscheiden sich die Antenne Formen ja auch.


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    Guenter

    UKW-Tagung Cloud Edition über Zoom Videokonferenz am Samstag, den 12. September 2020 ab 9:15 MESZ


    Die Information zur Einwahl über Zoom wird noch auf der Webseite www.ukw-tagung.org bekanntgemacht.


    Liste der Vorträge



    Die UKW-Tagung 2020 mit Camping, Grillen, Händlern und Vorträgen vor Ort bleibt abgesagt. Als wir uns Anfang Juni dazu entschlossen hatten, gab es hi und da noch etwas Hoffnung auf September – nun wissen wir alle, dass wir mit dieser Entscheidung richtig lagen. Wir haben auch bekannt gegeben, dass wir uns auch eine kleine virtuelle Tagung vorstellen können.


    Am 12.9. ab 9:15 Uhr – der Zeitpunkt an dem wir die Vortragsreihe auf der UKW-Tagung vor Ort gestartet hätten – möchten wir mit der UKW-Tagung „Cloud Edition“ eine kleine online Gesprächsrunde mit Vorträgen und Austauschmöglichkeiten bieten. Es werden Themen aus dem Amateurfunk sein, wie unser GPSDO Bauprojekt, Aufbau einer Funkstelle auf dem Donnersberg, ein Echolink Gateway mit Raspberry Pi, die Initiative HeidelSat, Schaltungstechnik wie lineare und geschaltete Stromversorgungen aber auch Themen aus unserer Maker Ecke „Pi and Radio“ mit Themen zur Heimautomation mit MQTT und Raspberry Pi, Einbindung von Funksteckdosen, Bau eines CO2 Meter, Messung von Bodenfeuchte oder Bau eines Myonendetectors gehen.


    Die Vorträge werden live sein und man wird auch Fragen stellen können. Uns ist es wichtig, keine voraufgezeichneten Videos zu zeigen, sondern interaktiv miteinander in Kontakt zu sein. Die Themenauswahl haben wir hauptsächlich auf Projekte gelegt, bei denen man sich Anregungen holen kann, um in der noch vor uns liegenden Zeit mit spannenden Aufgaben auch mit Abstand aktiv bleiben zu können.

    Das Meeting wird auf der Videokonferenzplattform Zoom stattfinden. Details zu Einwahl und Zeitplan werden hier unter DL0WH.de bekannt gegeben.

    Es ist für uns Neuland und ein spannendes Projekt, die UKW-Tagung zum ersten Mal aus dem Homeoffice zu machen.


    Wir freuen uns auf eure Teilnahme.

    Der Vorteil für mich liegt darin, das ich mich nicht mit theoretischen Betrachtungen oder Vermutungen beschäftigen muss, sondern mit einem realen Gerät ausprobieren kann, was man damit machen kann, oder ob es überhaupt einen Nutzen der Vorteil für mich bringt.

    Am besten ist man verbindet Beides, die theoretische Betrachtung mit der praktischen Erfahrung. Es ist immer gut, zu wissen warum etwas geht oder nicht geht.

    Wäre daher schön, wenn du über deine Erkenntnisse mit dem Erdleitungskoppler berichten würdest. An welcher Stelle möchtest du ihn einfügen?


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    Günter

    ...Oder man läst das Koaxkabel weg und nimmt (Teflon-) Litze. Dann wird aus dem W1JR-Balun bei gleichem Wickelschema der Balun für unbestimmte Impedanzen nach DG0SA.

    Den Balun für unbestimmte Impedanzen sollte man sich für Leitungen mit unbestimmte Impedanzen aufheben. In einem 50 Ohm Koaxial- System ist man gut beraten, den Balun mit einer 50 Ohm Leitung zu bewickeln, sei es Koax oder Paralleldraht. Man erspart sich insbesondere auf den höheren Bändern unerwünschte Transformationen und Stossstellen.


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    Günter

    Gegen den -F spricht eigentlich garnichts, es sei denn Du müsstest über 1000 MHz messen. Dann bliebe nur der V2.

    Bei Sachen bis ins 70 cm Band ist der -F allemal ausreichend.

    Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole. Der Frequenzbereich ist nicht das Maßgebliche, was den V1 vom V2 unterscheidet.
    Der NanoVNA basiert auf den 50 Jahre alten Phillips/Signetics SA612 Gilbert Zellen Mischer-IC, die vom Datenblatt her bis 500 MHz spezifiziert sind. Sein einfacher Oszillator mit dem SI5351 ist bis 300 MHz ausgelegt. Die Tatsache, dass sich bis 600, 900 MHz oder manchamal 1200 MHz messen lässt liegt daran, dass man die Oberwellen des 300 MHz-Ozillators nutzt und dass die SA612 wenn man Glück hat höher gehen, als im Datenblatt spezifiert. Allerdings sind die Messungen oberhalb von 300 MHz mit zunehmenden Einschränkungen im Dynamikbereich verbunden, denn die Oszillatorsignale variieren um über viele dB, was die Messdynamik bei der Oberwellenmessung merklich einschränkt. Und die Messdynamik ist es nun mal, was die Genauigkeit eines VNA ausmacht. Nicht unbeding die max. Mess-Frequenz.


    Der NanoVNA V2 ist eine vollkommen neuentwickelte Hardware auf der Basis von Analog Devices ADF 4350 als Synthesizer und AD8342 Mischern, die bis 3,8 GHZ spezifiziert sind. Die spielen in einer ganz anderen LIga als die betagten SA612 im Nanovna V1 und haben mit dem NanoVNA-V2 nur den Namen "NanoVNA" gemein.


    Eine Erklärung des Innenlebens und des Messverfahrens des NanoVNA V2 in diesem aktuellen Video: https://www.youtube.com/watch?v=yGKWBpgN8PU


    Blockschaltbild NanoVNA V2


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    Günter

    Thilo,

    wenn du bisher noch keine Erfahrungen mit einem Vektoriellen Netzwerkanalyzer hast, ist ein NanoVNA egal ob V1 oder V2 der preiswerte Einstieg um dich mit der Materie vertraut zu machen. Wenn du das hinter dir hast, erübrigt sich deine Frage, ob es " etwas zwischendrin gibt" und auf die es übrigens keine wirklich schlüssige Antwort gibt. Denn das kannst du dann aus eigener Erfahrunge für dich selbst entscheiden. Denn welchen VNA du brauchst, richtet sich nach dem was du damit machen willst. Und um zu wissen, was du damit machen willst, musst du erst einmal mit den Grundlagen der verktoriellen Netzwerkanalyse und einem Geräte vertraut sein. Sonst zäumst du das Pferd von hinten auf. Wenn du Erfahrung gewinnen willst, ist ein nano VNA für kleines Geld der richtige Einstieg. Den Rhode Schwarz für 40.000 Euro kannst du dir dann später auf Grund deiner Anforderungen zulegen :)


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    Günter