Posts by DL4ZAO

    es gibt noch was vieeel besseres als websdr.org, leider kennen das viele noch nicht : https://www.sdr.hu/map

    Das hat mit besser oder schlechter weniger zu tun, die Portale unterscheiden sich durch die eingesetzte Streaming-Software.


    auf web.sdr.org findes man die remote Softwarelösung von PA3FWM (der den Twente SDR entwickelt hat), auf sdr.hu Web-SDRs auf der Grundlage von OpenwebRX bzw. Kiwi-SDR zu finden.


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    Günter

    Die aufschlussreichen Untersuchungen von Werner Schnorrenberg, DC4KU im aktuellen Heft des Funkamateur 4/2019 unterstreichen das. Löst man sich dann noch von dem schwammigen Begriff des "Gegengewichts" und sieht diesen Drahtschnippel als das was er in Wirklichkeit ist, nämlich als der zweite, sehr kurze Ast eines außermittig gespeisten Dipols, dann wird die Funktion dieser Antenne auch leichter verständlich und fassbar. Ein End-Fed Dipol ist nämlich in Wirklichkeit nie ganz am Ende gespeist. Entweder wirkt das (sogenannte) Gegengewicht als zweiter Ast des Dipol oder - wenn man es weglässt - der Mantel des Koaxkabels übernimmt größtenteils diesen Job.


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    Günter

    Schön wäre, wenn diese Uploadfilter den großen Datenkraken den Saft abdrehen würden. Aber die dürfen weiter spionieren...

    Die "Datenkraken" müssen nicht spionieren. Sie verwerten nur die Daten, die wir ihnen freiwillig und allzuleichtfertig überlassen. Das hat aber wiederum gar nichts mit der beschlossenen Urheberrechtsreform zu tun. Da geht es um die Vergütung von geschützten Inhalten. Niemandem wird also der Saft abgedreht.


    Die ganze Diskussion erinnert mich an die DSGVO. Da haben wir Deutschen als geübte Unterertanen uns darin überschlagen, wer am ehesten seine Webseiten konform hält. Die vorausgesagte Welle von Abmahnverfahren blieb bislang aus.


    Die ganze Urheberrrechtsreform ist erst einmal eine vom EU Parlament abgesegnete Richtlinie. Sie muss noch von der Kommission bestätigt und dann in nationales Recht umgesetzt werden. Bislang hat sich also noch gar nichts geändert. Es ist ratsam, sich erst einmal ohne in Schnappatmung zu verfallen zu beobachten und abzuwarten, was letztendlich daraus wird.


    Günter


    Das Urheberrecht schützt nur Bild, Ton und Textwerke, keine Ideen und keine Erfindungen. Dafür sind andere Gesetzte (Markenschutz, Patente) zuständig


    Schaltbilder unterliegen daher nicht dem Urheberrecht. Nach gängiger Rechsprechung fehlt es Schaltbildern an der erforderlichen Schöpfungstiefe um als Bildwerk zu gelten, da sie aus standardisierten Symbolen zusammengesetzt sind, und keine eigenständige künstlerische Leistung darstellen.


    Auch wenn es den Technikern nicht gefällt: eine Schaltung kann noch so ausgeklügelt sein, sie sind kein vom Urheberrecht geschütztes Werk. Außer das Schaltbild ist mit eigenen kreativen Symbolen so einzigartig, dass man ihm eine für den Schutz vorausgesetzte Schöpfungshöhe unterstellen kann.


    Aber das ist alles altbekannter Kram und hat nur im weitesten Sinne mit dem Artikel 13 der EU Reform zu tun, denn darin geht es um die Haftung von Plattformen wie Youtube, Instagram etc.. Darin werden diese verpflichtet, urheberrechtlich geschützte Werke gleich beim Upload herauszufiltern oder im Vorfeld Lizenzverträge mit Inhalteanbietern abzuschließen.


    Günter

    ... wenn nicht sogar Hipp! :D


    Die Verballhornung vieler deutsch-englischer Begriffe artet zur Zeit in vielen Bereichen aus. In meiner Heimatstadt plant man eine Maker-Space! Ein "Macher-Leerzeichen"...

    Gruß Stefan

    "Space" übersetzt sich als Platz, Raum, das passt also schon. Ein Leerzeichen im Englischen ist jedoch ein "blank". oder blank space.


    Es gibt noch mehr dieser pseudo englischen Sprachfallen. Ein "Handy" kennt im englischen Sprachraum niemand, ein Mobile Phone schon. Und public viewing ist etwas, wo man nur sehr ungern hingeht.


    Hitliste der englischen Sprachfallen


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    Günter

    Vielleicht in diesem Zusammenhang interessant zu wissen: Um eine Maker Faire unter diesem Namen veranstalten zu dürfen, muss der Veranstalter mit dem Rechteinhaber von "Maker Faire", der Make Medie GmbH einen Vertrag schließen, der bestimmte Rahmenbedingungen festschreibt und eine nicht unerhebliche Lizenzabgabe einschließt. Der Veranstalter trägt allein das unternehmerische Risiko. Das Kostenrisiko für die Nutzung der Infrastruktur von der Messegesellschaft Friedrichshafen und die Lizenzabgaben an Make Media muss der Veranstalter in jedem Falle tragen.


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    Günter

    wie ich der aktuellen CQ-DL entnehme, wird die HAM-Radio 2019 ohne die Parallelveranstaltung "Maker Faire Bodensee" stattfinden.

    Meines Wisselns hat die "Maker Faire" nichts mit dem DARC und der Ham Radio zu tun, auch wenn die Maker Faire parallel dazu lief. Der DARC ist nach eigenen Angaben sowieso bei der Ham Radio nur noch "ideeller Partner" der Messegesellschaft aber nicht mehr der Veranstalter.


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    Günter