Posts by Gleichstromfunker

    Ich habe mir die Z700U mal angesehen.

    Da wird mit einer Hilfskatode(priming cathode) die Vorionisation gemacht - eingestellt mit Widerstand nach Masse.

    Bei der TX4B macht man die Vorionisation mit dem zweiten "Gitter" in Form einer per Spannungsteiler einstellbaren positiven Vorspannung.

    Beide Methoden sind bei langsamen Schaltvorgängen nicht von Nöten. Damit wird auch die Steuerspannung des ersten "Gitters" verändert. Hohe Steuerspannung bedeutet langsamer , aber störunempfindlicher.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Markus,


    den Begriff "Primer" kenne ich nicht.


    Wenn an dem zweiten "Gitter" ein Spannungsteiler geschaltet wird , läßt sich die Ansprechpannung vom "Gitter"1 in einem gewissen Bereich ändern. Für einen Ringzähler ist das nicht nötig und man kan einfach beide "Gitter" verbinden.


    Das TX4B ist recht hochohmig am Eingang. Es stammt aus der Kernstrahlungsmeßtechnik als es noch keine MOSFETs gab. z.B. der russische Geigerzähle DP5A oder DP5B. Auf Grund der der möglichen geringen Betriebsspannung ist das eine "Batterieröhre".

    Mit den "westlichen" Thyratrons kenne ich mich nicht aus, aber mit denen aus der Kernstrahlungstechnik des Ostens.


    Leider hatte man zu DDR-Zeiten so gut wie keinen Zugriff auf solche Typen. Es gab nur auch selten mal Thyratrons für höhere Ströme.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Olaf,


    ich ging davon aus, daß Du den da nachgebaut hast : http://edi.bplaced.net/?Projek…mit_Germaniumtransistoren


    Interessieren tut es mich nun auch , was das ist oder werden sollte.

    So sauber wie die Halbschale angefangen ist, wird dem Hersteller auch kein Problem gewesen sein, noch weiter auszufräsen.

    Das bestückte Teil ist vielleicht erst mal die Versuchsschaltung. Eventuell ist es aber dann im Versuch stecken geblieben.


    Wissen könnte das wohl nur Jemand aus dem Umfeld der Werkstatt.

    Solange die Funktion nicht getestet ist, ist es nur Rätselraten.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Edi,


    du hast doch einen Dipper zum ausmessen des Schwingkreises - da kann er mal beweisen , ob er was taugt.


    Deine spitzenmäßigen Seiten habe ich schon oft durchstöbert, da ich ähnliche Interessen habe.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Edi,


    in ähnlicher Form gab es mal Flaschenöffner.

    Das Gehäuse ist sicherlich noch nicht fertig - Stege müssen noch entfernt werden und ein Sichtfenster für magische Auge fehlt noch.

    Die Kopplung zum Schwingkreis könnte induktiv oder kapazitiv gewesen sein.


    Stecke doch mal eine Röhe rein und lege Spannung an und gucke was passiert.

    Messe mal den Frequenzbereich - vieleicht liegt der im ZF-Bereich. Die Frequenz kreist die Anwendung eventuell ein.


    Viele Grüße

    Bernd

    Peter, das stimmt so aber nicht- der Leistungsmeßsender von R&S stimmt Oszillator und Ausgangskreis gemeinsam ab, und hat keine weitere Abstimmungen.

    Das ist ja auch ein Meßsender, der auf einem definierten Abschluß arbeitet.


    Ich habe zwar nicht alles mitgelesen, aber es ist doch egal welche Form die Trägerfrequenz hat, wenn am Ausgang auf Sinus ausgefiltert wird. Die Hauptsache ist doch eine saubere Modulation - egal ob der Träger Sinus, Rechteck oder irgendwas zwischendrin hat.

    Bei allen Trägern, die nicht Sinus sind muß halt am Ausgang gefiltert werden.


    Viele Grüße

    Bernd