Posts by KY4PZ

    Super, danke! Sogar das Szenario passt :)

    Moin comunidad, community, Gemeinschaft!

    2005 war wohl der letzte thread zum Thema bistabile Relais. Hat jemand Erfahrung/Wissen in bezug auf die HF-Eigenschaften dieser bistabilen Finder Relais?
    https://www.reichelt.de/printr….html?&trstct=pos_0&nbc=1


    oder diese hier
    https://www.digikey.com/en/pro…d-relays/RT424A24/2053758


    Würden die bis 30MHz oder sogar bis 55MHz "gehen"?
    Ich benötige die für einen Antennenumschalter, der sparsam mit meiner Batteriekapazität umgeht wenn wir mal wieder Stromausfall haben. Das kommt oft vor für 1/2 is 1 Std aber manchmal auch für einen halben Tag.
    Diese Dinger hier sind ja nun endgültig 'unobtainium' geworden
    https://elektrodump.nl/nl/vacu…9-Amphenol-3N120R10D.html
    Glücklicherweise hatte ich davon noch 2 ergattert für VHF/UHF.

    Ich bin bereit zu investieren, um die Finder Relais mal auszuprobieren. Es dauert nur so laaange bis die endlich in meinem Postfach landen. Digikey aus US geht schneller aber ist dafür auch viel teurer - die Versandkosten eingerechnet.

    "G.A.S. (Gear acquisition syndrome)"
    Höchst interessant! Da schau ich doch mal in den Spiegel ...
    Andere schaffen sich immer mehr edle Schuhe oder edle Oberhemden an. Das gibt ein kurzes Glücksgefühl. Auch Boote gehören dazu. Bekannter Spruch: "Die zwei glücklichen Tage im Leben eines Bootsbesitzers? 1) wenn er es neu gekauft hat 2) wenn er es endlich wieder verkauft hat."
    Selber bauen verlängert das Gefühl des Glücks offensichtlich.
    Aber alles ist kein Ersatz für einen wirklichen Sinn im Leben.
    "Glücklicher macht Geben als Empfangen." Tu 'mal 'was für andere ...

    naja, vielleicht legt die ARRL ja nochmals eine Auflage auf, wenn die Nachfrage da ist; ich denke, dass es DAS Werk schlechthin ist was die Lowbands angeht, also sollte eigentlich auch das Interesse nach Lektüre immer noch bestehen; beim vth gab es zwar auch 2-3 Bücher, die speziell auf diese Bänder eingingen, aber halt eher an der Oberfläche kratzend.

    Ja, hat der ARRL gemacht
    https://home.arrl.org/action/S…-Details/productId/134491
    [2022/06/25]
    falls jemand nochmal diesen alten thread sucht.

    Wegen der Pandemie und um auch leiseren Meinungen eine Stimme zu geben, findet der diesjährige Berufsfunkerkongress per FT8 statt. Außerdem wird dadurch wohl auch eher einer kontroversen Austragung entgegen gewirkt.

    viel Spaß noch 73 de Eike

    Das möchte ich unterschreiben. Ich dachte mein Tupperware-Hinweis wäre schon ein humoriger Wink mit dem Zaunpfahl gewesen.
    Vielen Dank für Deinen Bericht! Leider kann ich auch dieses Jahr nicht zur Hamradio.
    73 de Eike

    Darf ich noch Prof. Dr. Ulrich Rohde N1UL dazu nennen? Rohde & Schwarz ist wohl jedem Elektroniker bekannt. Low-noise oscillator (Microwave and Wireles Synthesizers Theory and Design) und mir ist es unmöglich, alle seine Erfindungen und Publikationen aufzuzählen. Kennt jemand noch Günter Schwarzbeck DL1BU (Mess-Elektronik: Präzisions-Messdipole (λ/2) VHAP, UHAP)? Naja, seinen Nachruf hat der DARC ja auch inzwischen gelöscht.
    Ganz zu schweigen von all den anderen Antennenformen, die Funkamateure entwickelt haben und noch entwickeln.
    OK, Tupperware wurde nicht von einem Funkamateur erfunden ... damit kann dieser Thread dann wohl entgültig "entgleisen".
    Humor ist wenn man trotzdem lacht und: "Sie dürfen nicht alles glauben was Sie denken." (Heinz Ehrhard)
    damit vy 73 de Eike ZP6CGE KO4ZGQ

    Also das war ja mal wieder sehr interessant. Nicht nur habe ich viel gelernt sondern, was den "Linsen-Fungus" angeht auch noch Lösungsmöglichkeiten erfahren.
    Was die Gummiteile angeht ist allerdings in bezug auf "den Hersteller fragen" gleich die nächste Frage auf dem Tisch: "Wer ist denn der Hersteller von den Gummi- oder Kunststoffteilen?" Was Kameragehäuse angeht ist das ja wohl Fuji oder Nikon oder Leitz oder Steiner etc aber die kaufen die Teile ja auch bei verschiedenen Herstellern ein. Ob Tektronix dazumal die Kunststoffteile selbst gefertigt hat? Und woher haben sie das Granulat bezogen?
    Was BamaTech angeht - wer die Zeit investieren möchte kann ja mal nachfragen ...
    Dann kommt auch noch ein gut Teil Geheimniskrämerei dazu. Der Kunststoff, z.B. von Elektrowerkzeug von Hilti, Bosch, Metabo is ja wesentlich zäher als von Elektrowerkzeug aus dem Reich der Mitte. Fällt eine Hilti zu Boden kann man ja meistens weiter damit arbeiten aber fällt eine bunte Maschine aus dem Reich der Mitte zu Boden ist das Gehäuse geplatzt. Warum der Unterschied? Die bekommen einfach nicht das richtige Granulat.
    Also ich danke für all die lehrreichen Hinweise und gehe jetzt wieder zum Basteln über und dazu, endlich meine Amateur-Extra-Lizenz zu erarbeiten.
    vy 73 de Eike ZP6CGE / KO4ZGQ

    Stefan das ist interessant! Wärme? Ja das kommt hin. Daher übrigens auch mehr Handschweiss und der ist ja auch für einige Werkstoffe schädlich. Ozon - das könnte eine weitere Möglichkeit sein denn die Werte sind hier im Sommer oft extrem hoch. Daran hatte ich noch nicht gedacht.
    73 de Eike

    Moin Tom,
    naja - Talkum in der Kamera ... und minderweriges Industriegummi für Dichtungen in teuren Kameras ...
    (Halt war da nicht die Sache mit dem Sonneöl welches die Kunststoffoberfläche von Minox36 Kameras zerstört hat. Minox hat da ja sehr schnell die Rezeptur geändert.)
    Ja wenn die Sachen schon steinalt sind, wie z.B. mein geliebtes 453B Oszilloskop von Tektronix, dann bin ich ja auch nicht überrascht, dass die Plastikkardane zerbröseln, oder im Ant-Rotor einzelne Zahnräder.
    Aber was beschleunigt die Sache auf dem anderen Kontinent?

    Und was Alter angeht: zwei wirklich steinalte Messsender(*) von Philips aus den 50er(!) Jahren sind mechanisch immer noch fehlerlos - trotz Plastik im inneren. Zinkdruckguss hat Philips zum Glück nicht verwendet.

    73 de Eike
    [*] mit EF50 und 40er Röhren.

    Hallo Gemeinde,

    um nicht wieder einen Thread zu entführen (hijacking) hier noch eine Frage zu Bamatec TP-3 Paddles, d.h. zu Werkstoffen:


    "Die "Gummibezüge" auf den Paddles muss man mögen - ich bin gespannt, wenn die mal ein paar Jahre Handschweiß auf dem Buckel haben, wie sie sich dann anfühlen." [DL2SBA]


    Dass Gummi altert und meistens hart und rissig wird kannte ich ja schon aus Deutschland - doch das dauert ja meist Jahrzehnte.
    Aber seit ich vor 30 Jahren nach Südamerkia ausgewandert bin musste ich feststellen, dass Gummi, bzw deren verschiedene Abarten, Neopren eingeschlossen, sehr unterschiedliche Alterungserscheinungen hat. Manches wird schleimig-schmierig. So habe ich schon etliche Kameras verloren.
    Anderes "Gummi" wird bröselig bis es nur noch ein grobes schwarzes Pulver ist.

    Autoreifen werden hingegen hart und das auch etwa in der Zeit, die sie auch in Europa dazu benötigen.

    Ich habe nie herausbekommen was die Ursache ist. Nicht immer war es Handschweiß. Außerdem war der Prozess viel schneller als die Alterung die ich aus Europa kannte. Manche Teile sind schon nach drei oder vier Jahren völlig unbrauchbar.

    Was nun nichts mit Gummi zu tun hat: Auch die Vergütung von teuren Objektiven und Ferngläsern, innen in den Linsensätzen, bekommt etwas wie Spinnenwebenfäden. Es ist in dem aufgedampften Metall und lässt sich nicht beseitigen.
    Die Qualität der Abbildung leidet schließlich so sehr, dass nur noch Wegwerfen bleibt.


    Noch ein anderes Material: Weichmacher in Kunststoffen. Im Laufe der Jahre beginnt er aus den Kabelumhüllungen auszuschwitzen. Die Kabel bekommen dann eine schmierige Oberfläche und werden selbst natürlich hart.

    Klima? Bakterien? Pilze? Feuchtigkeit? Hier ist es eigentlich nicht feuchter als z.B. in Hamburg aber doch nicht so trocken wie in Süd-Algerien ;)

    Hat jemand eine Idee in der Richtung?

    73 de Eike ZP6CGE / KO4ZGQ

    Auch mein Beileid - sehr traurig und auch ernüchternd
    "Der Mensch, so sicher er auch dasteht, ist gewiss nur ein Hauch"

    Hallo an alle:
    Eine Frage zum Umgang mit der Forum-Software:
    Wie kann ich Threads oder Beiträge, die mich nicht interessieren, als gelesen markieren ohne sie erst öffnen zu müssen? In slrn kann ich das im Usenet ja per "c" machen.
    Bisher öffne ich zuerst das was mich interessiert und clicke dann zum Schuss das Häkchen rechts oben, um den Rest als gelesen zu markieren. Das ist aber lästig, besonders wenn ich viele Threads noch nicht gelesen habe und die dann auf mehreren Seiten verteilt sind.
    Vielen Dank für Eure Zeit!
    vy 73 de Eike ZP6CGE/KO4ZGQ

    Ach und noch etwas: der mechanische Aufwand ist bei Röhrengeräten ja doch meistens wesentlich höher als der reine "Löt"-Aufwand. Daher bleiben ja viele Bastelprojekte unvollendet weil ein schönes Chassis und Gehäuse anzufertigen doch sehr aufwendig ist. Vor Blechbiegen am Küchentisch bin ich nach den ersten Versuchen immer zurückgeschreckt. Daher sind Aluwinkel von da an immer ein wichtiger Teil meines Materiallagers gewesen.

    Hi Bert,
    ECC81 hier von € 3,90 über € 8,00 bis allerdings s-teuer.
    http://www.die-wuestens.de/eindex.htm
    So ein kleines Glühwürmchen ist eine feine Sache aber "lohnt sich das"? Vom €-Standpunkt aus: Nein! Aber ein schönes Bastelprojekt ist es schon. Am besten natürlich wenn man die wesentlichen Teile noch in der Bastelkiste findet - zumal sich Drehkos, Skalentriebe und Wabenspulen kaum noch preisgünstig beschaffen lassen - selbst kreuzgewickelte Drosselspulen sind kaum noch zu finden. Dafür gibt es aber Bauanleitungen für Kreuzwickelmaschinen.
    Das erinnert dann an: "Kannst Du einen Kuchen backen von Grund auf?" "Na klar! "Na, dann fang mal mit der Erschaffung des Universums an..."
    In meiner Bastelkiste findet sich mehr als ich in der verbleibenden Zeit meines Lebens noch verbasteln könnte :( Braucht noch jemand Bleistiftröhren oder Poströhren?
    vy 73
    Eike ZP6CGE / KO4ZGQ

    Hmm,
    Franklin, Frankreich macht genau das Gegenteil. Eine Unterdruckdose in der Fangstange biegt einen Piezo, der eine hohe Spannung erzeugt. Dadurch bildet sich ein Blitzkanal von der Fangstange aus und der Blitz schlägt dann dort kontrolliert ein. Dadurch wird vermieden, dass der Blitzkanal sich von ungeerdeten Gebäudeteilen aus ausbildet. Außerdem kommt man dadurch in vielen Fällen mit einer Fangstange pro Gebäude aus, sofern die Dachfläche nicht übermäßig groß ist, d.h. der Schutzwinkel wird flacher.
    Dehn spikt die Dächer ja mit Fangstangen.
    So die Theorie ...
    Scheint aber bei der Installation, an der ich vor 30 Jahren beteiligt war, nach wie vor zu funktionieren.
    Wie man durch Ionisierung allerdings Blitzeinschläge, also das Ausbilden eines Blitzkanals verhindern soll erschließt sich mir nicht. Blitzkanäle bzw. die Spannung zwischenErde und Wolke, sind m.W. nicht immer gleich gepolt. Und selbst wenn das funktioniert - wo schlägt der Blitz dann stattdessen ein? Dort wo man es nicht kontrollieren kann?
    73 Eike ZP6CGE / KO4ZGQ