Posts by dl5cn

    Hallo,

    wem sind ein knapper halber Meter nostalgische electronics-Hefte und ELJABUS
    100 Euro wert?


    73

    dl5cn(ät)t-online.de

    Hallo,

    wem sind ein knapper halber Meter nostalgische electronics-Hefte und ELJABUS
    100 Euro wert?


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    dl5cn(ät)t-online.de

    Hallo,

    um eine kurze Stabantenne anzupassen, braucht es vor allem eine veränderliche Spule. Es handelt sich um 48 Windungen auf einem FT114-61. Das ergibt ca. 160 µH. Der Schalter ist eine kreisförmige Leiterplatte, die zusammen mit dem Ringkern gewickelt wird. Die Anzapfungen kommen ans Funkgerät.
    Ab 40 m läßt sich so etwas wie eine Anpassung einstellen. Über den Wirkungsgrad kurzer Antennen braucht es keine Diskussion. Das Vorbild für diesen
    Nachbau war eine miracle whip.


    Die Kunst war, einen Layuteditor zu finden, der eine kreisförmige Platine gestattete. Die Kontakte bestehen aus federndem Kontaktmaterial. Die Bedienung des Schalters geschieht über eine 6mm Achse in einer ausgedienten Potibuchse. Mit einem in der Hand gehaltenen FT817 kann man sich z.B. auf 20m bemerkbar machen. Viel mehr als ein Spielzeug wird es nicht. Spaß machts trotzdem.
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    Andreas

    Nun, wie viele Artikel hat Arthur denn schon veröffentlicht, wie viele Vorträge gehalten und was hat er denn
    bisher für den Nachwuchs getan? Kritik, vor allem konstruktive ist gut, es braucht aber Aktivitäten.

    Hallo,

    das Grundanliegen ist unbedingt positiv aber ganz so einfach sehe ich das nicht. Damit eine Unterstützung nicht ins Leere läuft,
    sind auf der Seite der Interessenten und auch der Unterstützer schon ein paar Voraussetzungen erforderlich.


    Gibt es für eine Gruppe von Interessenten einen Träger? (Ortsverband, Schule, Firma, Uni, etc.)

    Welche Art von Untersützung ist gewünscht/sinnvoll um einen großen Effekt zu erzielen?

    Gibt es schon einen Lizenzinhaber, optimalerweise sogar eine Klubstation ?

    Aus welcher Altersgruppe kommen die Interessenten?
    Gibt es einen geheizten Raum für die Zusammenkünfte/Ausbildung der Gruppe?
    Wer organisiert und führt das durch?
    Gibt es einen Plan und/oder Ziele, z.B. Lizenzerwerb?
    Findet sich Jemand, der auch nach erfolgter Unterstützung/Spende beratend zur Verfügung steht?


    Die Erfahrung zeigt, daß solche Fragen gestellt werden müssen. Es gibt unzählige positive Beispiele.
    Die Unterstützung von zehn Schulen durch die AMSAT, den AATiS und den DARC zu einer funktionsfähigen QO-100-Station ist ein solches.
    Aber, es wurden auch schon viele Sachen angeschoben, von denen nichts mehr zu hören ist.

    Nachwuchs ist ganz wichtig, die Skeds diverser Schulen mit NeumayerIII

    zeigen, daß viel Interesse vorhanden ist. Es gibt definitiv zu wenig Gelegeheiten, daher ist die Förderung von Aktivitäten sehr wünschenswert.
    Aber genauso ist eine zielführende Vorgehensweise bei einer Unterstützung notwendig.

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    Andreas

    Hallo,

    ich würde eine Hochpaß-Tiefpaß-Kombination in den Antennenpfad schalten und diese auch bei Empfang verwenden.
    Damit kommt ein SDR-Rx unbedingt klar. Es gibt verschiedene Red Pitaya Ausführungen, der ursprüngliche Fragesteller hat eine
    Platine mit 50 Ohm-Eingängen. Da ist hinter dem nackten DA-Wandler des Senders unbedingt ein Tiefpaß nötig.

    Halbleiter-PAs freuen sich über einen breitbandigen Abschluß, das geht mit einem Splitfilter.

    Viel wichtiger als die meiner Ansicht nach überschätzte Selektion ist das Rauschmaß, was mit dem Red Pitaya ereichbar ist,
    bzw. wie es für den praktische Kurzwellenempfang überhaupt sein muss. Oft sind Dämpfungssteller ausreichend.
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    Andreas

    Hallo Steffen,

    um die Verluste in einem Anpaßnetzwerk zu messen, kann man, von 50 Ohm ausgehend auf einen Widerstand von 200 oder 450 Ohm transformieren (anpassen) und anschließend mit einem Breitbandtrafo wieder auf 50 Ohm gelangen. Solche Trafos lassen sich vorteilhaft für 1:4 oder 1:9 bauen. So läßt sich diese Anordnung bei einer bestimmten Frequenz an einem Netzwerkanalyzer betrachten und die entstehende Dämpfung ermitteln. Die Verluste in einem Anpaßnetzwerk sind vor allem dann gering, wenn nur wenige Bauteile, idealerweise zwei, an der Transformation beteiligt sind.
    Fügt man zum Widerstand Blindelemente hinzu, wird die Anpassungsaufgabe komplex aber in gleicher Weise lösbar. Die Durchlaßdämpfung dürfte ansteigen. Da die Verluste von Induktivitäten dominiert werden, ist eine hohe Leerlauf- und eine geringe Betriebsgüte anzustreben. Blindströme in resonanten Gebilden für die Transformation führen zu höheren Verlusten und sollten vermieden werden. Zwei Elemente für eine Transformation haben außerdem die Eigenschaft, nur eine einzige, eindeutige Einstellung für die Anpassung zu haben. Die mögliche Fehlabstimmung eines "Tuners" ist damit ausgeschlossen. Wichtig bei einem Transformations-Übergang von einer Zweidrahtleitung auf 50 Ohm ist noch zusätzlich eine bifilare Drossel als Mantelwellensperre zur Gleichtaktunterdrückung auf der 50 Ohm Seite. Ein einzelner Ringkern, bewickelt mit Koaxkabel ergibt zu wenig Induktivität, Anordnungen mit dem Stichwort Kellermann-Balun sind ok.
    Das Thema ist hier schon mehrfach abgehandelt worden, wird aber immer wieder mal vorgeholt.
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    Andreas

    Hallo Csaba,

    wenn Du einen selbst aufgebauten Generator hast, paßt die AATiS-Dokumentation vielleicht nicht. In der Beschreibung zum Bausatz steht, die Spannung an CON3 ist ca. 1,2 V. Das ist gleichzeitig die Gatespannung des FET und bestimmt dessen Verstärkung. Die von Dir angegebene Stromaufnahme ist zu hoch, beim korrekt arbeitenden Generator sind das ca. 23-25 mA. Über die Anbindung eines zweiten Ausganges kann ich leider nichts sagen, da die

    Schaltung nicht bekannt ist. Sinnvoller wäre es vielleicht, hinter den 0dBm Ausgang einen geeigneten Leistungsteiler in 50 Ohm-Technik zu schalten, dann ergeben sich geringere Pegel und die originale Generatorausführung bleibt davon unberührt.

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    Andreas