Posts by dl3naa

    Sehr traurige News für die ganze QRP-Community. Ich habe George nie persönlich kennengelernt, aber als Gründer der GQRP und Editor der S.P.R.A.T. hat er sehr viel für uns gemacht. Für mich war es immer toll und inspririend, wie George immer wieder gezeigt hat, dass Amateurfunk eben mehr ist als das Bedienen von Yenboxen und es schon mit ganz einfachen Mitteln (auch finanziell) möglich ist, Freude am Hobby zu haben.

    Ich habe diesen Link schon einmal hier im Forum gepostet, aber ich denke, bei diesem Videovortrag von ihm kommen seine ganze tolle Philosophie und sein Engagement für QRP toll rüber:


    R.I.P. George!


    Peter DL3NAA

    Hallo,

    Philip Erickson, W1PJE, hat einen guten Vortrag beim MIT gehalten, der bei Youtube verfügbar ist:



    Recht verständlich gehalten und mit vielen Links gespickt, u.a. zu HamSCI, wo Funkamateure und Wissenschaftler zusammenarbeiten, um Phänomene der Ionosphäre und der Funkausbreitung besser erklären zu können.


    73 und schönen Sonntag!

    Peter DL3NAA

    Tom, W8JI hält es für ein Gerücht, dass eine harte Tastung bei einem leisen Signal Vorteile bringen soll:


    There are several INCORRECT but popular misconceptions. They are:

    [Blocked Image: https://www.w8ji.com/_themes/ricepapr/aricebu1.gif]

    A signal has to be clicking and/or wide to send fast CW

    [Blocked Image: https://www.w8ji.com/_themes/ricepapr/aricebu1.gif]

    Clicks or sharp rises and falls aid in weak signal work

    [Blocked Image: https://www.w8ji.com/_themes/ricepapr/aricebu1.gif]

    Your CW signal bandwidth changes with the speed you are sending

    [Blocked Image: https://www.w8ji.com/_themes/ricepapr/aricebu1.gif]

    A certain shape gives a certain on-frequency sound



    Nachzulesen unter https://www.w8ji.com/what_causes_clicks.htm


    73!

    Peter DL3NAA

    Hi!

    Angeregt durch die Diskussion über RIT, XIT und den Einsatz der verschiedenen VFOs bin ich jetzt wieder auf eine Frage gestossen, die mich schon länger beim BCR beschäftigt, bei der ich aber noch keine Lösung gefunden habe:

    Wie kann ich (bzw. kann ich überhaupt) bei Splitbetrieb meine Sende-QRG abhören?

    Konkretes Beispiel:

    Auf 14025 ist eine seltene DX-Station, die "up" angerufen werden möchte.


    Vorgehensweise 1 (mache ich bisher immer): Ich suche mir simplex eine freie Frequenz höher als 14026, auf der ich allein zu sein denke. Dann schalte ich RIT ein, drehe runter auf 14025 und dann beginne ich zu rufen. Vorteil: Ich bekomme vor dem Rufen mit, wo sich die Konkurrenz tummelt und kann mir freie Frequenz suchen (ok, tote Zone, aber so halbwegs geht das). Nachteil: Ich kann "zwischendurch" meine eigene Sendefrequenz zwar abhören, um zu checken, ob inzwischen jemand anderes zero-beat mit mir ruft (RIT ausschalten), aber dann muss ich jedes Mal die RIT wieder neu verdrehen, denn den Versatz merkt sich der BCR nicht. Die RIT-Einstellung beginnt immer wieder bei 0.


    Vorgehensweise 2 (halte ich für nicht so sinnvoll): Ich schalte XIT+1 oder XIT+2 ein und beginne zu rufen (ggf. nachdem ich +1.5 oder so gewählt habe). Problem: Ich rufe eigentlich "blind", weil ich ja meine eigene Sendefrequenz nicht abhören kann. Wenn ich Pech habe, störe ich bei größeren Frequenzversätzen sogar ein QSO von "Unbeteiligten", was ich nicht will. Deswegen halte ich persönlich diese Funktionen "XIT+1" und "XIT+2" für unnütz, solange ich nicht auch meine Sendefrequenz abhören kann.


    Vorgehensweise 3 (eigentlich ideal, aber arg langsam...): Ich arbeite mit zwei VFOs, stelle VFO-A auf 14025, schalte um auf VFO-B, suche mir ab 14026 ein freies Plätzchen und dann schalte ich nach jedem Rufen zwischen A und B um. Vorteil: Ich kann sowohl meine als auch die QRG der DX-Station abhören. Nachteil: Ich kann zwischen meinen Tönen nicht hören, ob der nicht schon auf jemand anderen zurpckgekommen ist und es ist nervend, nach jedem Rufen erst eine Taste drücken zu müssen, die auch Zeit beansprucht (das hat Daniel, DM3DA wohl auch gemeint).


    Ideal hat meiner Meinung nach der K1 das gelöst: Der Versatz bleibt bestehen und ich kann zwischen RIT und XIT mit einer Taste umschalten. Ich höre den auf 14025, schalte RIT ein, drehe höher, höre die "Meute", suche mir ein freies Plätzchen, schalte auf XIT um und rufe mit. Möchte ich checken, ob meine Frequenz noch immer frei ist, reicht ein Tastendruck. Ebenso kann ich sogar checken, ob die DX-Station jedes Mal bisschen höher geht und dann gleich an seiner erwarteten neuen RX-QRG rufen.


    Bei Geräten mit "fester RIT" wie z.B. bem Norcal 40A kann ich zumindest Vorgehensweise 1 anwenden, d.h. er "merkt" sich den Frequenzversatz.


    Gibt es beim BCR einen Trick, um vielleicht auch so etwas speichern zu können oder wie löst ihr das?


    73 und schönen Sonntag!

    Peter DL3NAA