Messen mit dem FA-NWT, Quarzfilter-Anpassung an die 50 Ohm

  • Vielen Dank besonders an Horst für die geduldigen Erklärungen zu den Übertragern


    Vielleicht würdest du die Erklärungen zu den Übertragern mit uns teilen... : :)


    73, Günter

    "For every complex problem there is an answer that is clear, simple, and wrong" (H.L. Mencken)

  • Hallo DM3AF , Alex,...


    sieht gut aus , ich verwende oft kleine Ringkerne zur Anpassung. Welche
    Drahtstärke hast Du zum Wickeln des Spartrafos verwendet ??


    73 de

  • >Vielleicht würdest du die Erklärungen zu den Übertragern mit uns teilen...


    Naja, vielleicht hauptsächlich Ermutigung und Aufzeigen der richtigen Richtung. Ich hatte einfach keine Erfahrung. Welches Kernmaterial, Größe, getrennte Wicklungen oder Spartrafo...
    Ich habe nun bei den meisten Messungen Schweinenasen BN43-2402 benutzt. (Außer ganz zu Beginn, da hatte ich nur 2 Stück BN73-2402 zur Verfügung)


    Ich denke, die Windungen auf den Schweinenasen sind mechanisch stabiler als auf Ringkernen. Man kann halbe Windungen realisieren und die Verluste sollen auch geringer sein.


    Die Wicklungen sind Spartrafo, dadurch brauche ich weniger Windungen, viele passen ja nicht durch die kleinen Schweinenasen-Löcher.


    Mein Draht hat 0,22mm Stärke. Ich hatte den mal als kleine Rolle bei Reichelt gekauft. Was anderes hatte ich also nicht. Die Stärke ist auch ganz handlich, schon ein bischen stabil und noch dünn genug für ca 15 Windungen durch die Schweinenasen.


    Vor den Filtermessungen habe ich immer einen echten Widerstand an den Übertrager angeschlossen und überprüft, ob der Übertrager den auch wirklich auf 50 Ohm transformiert.


    mfG Alexander

  • Hallo OMs,
    sehr gute Ergebnisse der Impedanztransformation erhält man auch mit einer einfachen C/L Glied. Hier als Beispiel mein 3,5kHz breites Filter für meinen PicAStar. Die Impedanzwerte stehen in "dishal_abzweigfilter_10_7_mhz.png". Das C/L-Glied habe ich im NWT-Programm ermittelt. Das C habe ich dann noch mit einem Trimmer ergänzt, zur optimalen Einstellung der Transformation.


    vy 73 Andreas
    [Blocked Image: http://www.dl4jal.eu/bilder_internet/abzweigfilter_10_7_mhz.png]
    [Blocked Image: http://www.dl4jal.eu/bilder_internet/filter_10_7_mhz.png]
    [Blocked Image: http://www.dl4jal.eu/bilder_internet/dishal_abzweigfilter_10_7_mhz.png]

  • Hallo Andreas,
    sieht gut aus!


    Ich hätte jetzt nur wieder die Angst vor der (Genauigkeit der) Spule ;)
    Bekommst Du die die genau so hin, wie berechnet oder hast Du einen Spulenkörper mit drehbarem Kern zum Einstellen? (welchen?) Misst Du den dann mit einem Impedanzmessgerät nach oder ermittelst die korrekte Impeanz über die Resonanzfrequenz mit einem bekannten Hilfskondensator?


    Oder ist das alles nicht so kritisch und Wickeln nach Vorschrift reicht völig aus?


    mfG Alexander

  • Ich hätte jetzt nur wieder die Angst vor der (Genauigkeit der) Spule .......Bekommst Du die die genau so hin, wie berechnet oder hast Du einen Spulenkörper mit drehbarem Kern zum Einstellen


    Keine Bange vor Spulen. Welche Bauform am günstigsten ist, ob Luftspule oder Eisenpulver-Ringerkern oder was immer bestimmt man am besten abhängig von der gewünschten Induktivität und Güte.Ein sehr nützliches Tool zum Berechnen von Spulen ist hier: der Mini-Ringerkernrecher. Spulen, die nach den berechneten Dimensionen gewickelt werden haben eine ziemlich gute Treffsicherheit. Außerdem kann man Luftspulen und sogar Ringernspulen in gewissen Grenzen durch Stauchen oder Auseinanderziehen der Wicklung abgleichen. Das ist meist auch nötig, weil ja auch aufbaubedingte Induktivitäten und Streukapazitäten zu kompensieren sind.


    Du kanst die Induktivität ja mit deinem NWT vorher messen.


    73, Günter

    "For every complex problem there is an answer that is clear, simple, and wrong" (H.L. Mencken)